Frankreich, mon amour!

Text: Jens Hoffmann

Vorweg eine kleine Liebeserklärung, ich liebe die Côte d’Azur und die Provence. Südfrankreich ist für mich eine klassische Sehnsuchtsdestination.

Es gibt Regionen, die immer wieder neu entdeckt werden wollen.

Eine Reise anlässlich des Relaunches des Resorts und der Eröffnung von CREACTIVE – einem integrierten Erlebniskonzept in Kooperation mit Cirque du Soleil -führte mich nach Opio.

Opio liegt vor den Toren der Parfum-Stadt Grasse, eingebettet in Olivenbäume und Pinien. Die Besucher kommen um das französische “savoir vivre” zu erleben und bei Golf, Trapez und Tennis am Pool auszuspannen.

Südfrankreich empfängt mich mit 30 Grad und einem erfrischenden Wind, die Flucht aus dem regnerischen Deutschland ist geglückt.

Nach der Ankunft fühlt man sich als umsorgter “VIP Gast”, an der Rezeption bekomme ich ein Bändchen, das “Badge” für die nächsten Tage. Mit diesem Bändchen kommt jeder in den Genuss zahlreicher individueller Annehmlichkeiten und schönem Essen.

Das Resort in Opio ist ein 4 Trident Resort, es gibt 3, 5 und 5 Trident Resorts, die Trident Aufschlüsselung ist eine Club Med eigene Klassifizierung, vergleichbar mit den Sternen in der Hotellerie.

Die Häuser heissen „Estragon“, „Anis“, „Jasmin“, sie gruppieren sich um Innenhöfe und verwinkelte Durchgänge.

Ich wohnte im Estragondistrikt, er versteckt sich in einem heimelig ruhig gelegenen Gartenparadies.

Die Zimmer sind – wie oft im Club Med – eher bescheiden, ein Doppelbett, keine Badewanne, aber ein Balkon mit Gartenblick.

Man merkt, dass der Club Med ein globaler Konzern geworden ist. Die Ursprungsidee von Gérard Blitz -der 1950 den Club Méditerranée auf Mallorca gegründet hat- lebt noch immer. Sie lautete im Urlaub zu speisen wie ein Fürst, eine Menge Spass zu haben und seine Herkunft zu vergessen. Die alte Club Med Tradition lebt, das passt auch zur neuen Ausrichtung des chinesischen Investors Fosun.

Die Fosun Group aus Shanghai ist ein chinesischer Tourismus Investor, der 90 % der Anteile hält und den Club globalisiert.

Getreu dieser Vorgabe werden weltweit 18 neue Club Meds in den nächsten Jahren eröffnet. Fosun verfügt über das Geld, die neuen Zielgruppen und die Märkte in Asien zeigten deutliche Zuwachsraten.

Wenn man den Club Opio als Modell nimmt, ist die Zukunft von „Club Med“ rosig, der Club Med musste sich sich neu erfinden und das ist ihm offensichtlich auch gelungen.

Zurück nach Opio, die Architektur und Farbwahl des Club ist provenzalisch: Ocker, Rosa, Gelb – überziehen dreistöckige Pavillons, deren Fassaden von südländischen Pastelltönen aufgelockert werden.

Man sieht auf Wald und Berge, der Club wendet sich zum Land.

Das Meer ist leider nicht zusehen, aber in der Mitte des Resorts präsentiert sich der Pool und vermittelt die Illusion eines friedlichen Sees.

Der Sportler findet großartige Sportmöglichkeiten, Golf, Tennis, Cirque du Soleil, Fitness, Yoga und Bogenschiessen.

Mir hat besonders das neue „Cirque du Soleil“ Areal gefallen. Das Hauptaugenmerk ist auf Artistik und Theaterkunst für  jedermann. Im Unterschied zum klassischen Zirkus, verzichtet der Cirque du Soleil auf Tierattraktionen und widmet sich eher den turnerischen und artistischen Elementen. Jeder Besucher kann mitmachen und wird von ausgezeichneten Pro’s eingestimmt, vorbereitet und begleitet.

 

 

Die gastronomischen Versuchungen sind im Heimatland vielleicht noch größer als in anderen Club-Dörfern, eine hervorragende Küche, Meeresfrüchte, bezaubernde Fisch und Fleischgerichte, viele Früchte und Gemüse. Die geschmacklichen Kombinationen haben uns immer überzeugt, viele Gerichte werden frisch zubereitet, man schmeckt den Süden. Ja, es gab auch klassisches Buffet, ohne wirklich kulinarisches Statement, aber es schmeckte dennoch vorzüglich.

 

Das Käsebuffet hat mir besonders gut gefallen, dazu gab es Taittinger Champagner und Rosé vom Weingut Miraval (das ehemalige Weingut von Angelina Jolie und Brad Pitt).

 

Gut geschlafen habe ich auch. Am nächsten Morgen ging es zum Golfspielen.

Um 9.10. Uhr hiess es “Tee off”. Am Clubhaus herrscht kein großes Sehen und Gesehenwerden. Der kurze, aber technisch durchaus interessante 9 Loch Parcours ist eher ein “Pitch & Putt” Platz. An den meisten Löchern ist das Witch vom Abschlag die richtige Schlägerwahl.

Bunker und Seen, als ungeliebte Hindernisse sind Fehlanzeige. Man erlebt keine unerwarteten Überraschungen. Spass gemacht hat es dennoch.

Außer dem Neun-Löcher-Kurs direkt im Resort, gibt es noch einen schönen Achtzehn-Löcher-Parcours, mit Bodenwellen und Terrasen in den Fairways. Das Vergnüngen ist preislich noch erwschwinglich, der Golfplatz befindet sich unweit vom Club entfernt und ist an einen Shuttle-Dienst angebunden.

Diesen Platz werde ich das nächste Mal spielen.

 

Glückselig wird abends weiter gefeiert: Theater, Circque du Soleil, Gastronomie und Disko, alles nach altbewährtem Muster Unterhaltung für Jedermann.

Danach „Gin and Tonic“ und Mojito. Es wird viel getanzt und gelacht.

Die Nacht war kurz, es hat wieder viel Spass gemacht.

Farbenfroh und nach Lavendel duftend – man glaubt in einem botanischen Garten zu sein.

Viel Sport, gute Küche, feiner Wein, die Ausflüge ans Meer, eine atemberaubende Landschaft, es gibt viele Gründe Frankreich zu lieben.

Informationen:

https://www.clubmed.de/r/Opio-en-Provence/y

Die Reise wurde unterstützt durch Club Méditerranée Deutschland GmbH.

 

Mein Spa-Wochenende im Gut Klostermühle in Briesen.

Von Nicole Neugebauer

Zwischen Berlin und Frankfurt an der Oder, gut 60 km von Berlin enfernt, befindet sich das Gut Klostermühle.

Nach einer aufregenden Woche im Redaktionsalltag, mit viel Onlinevermarktungsstress, freue ich mich auf meine Oase der Ruhe und Gelassenheit mitten im Wild.

Ein Ferienhaus oder eines der 85 Hotelzimmer, alles ist möglich auf Gut Klostermühle.

Mit Leidenschaft pflegen die Brunes ihre Spa und Hotelvorstellung. Der Düsseldorfer Architekt Walter Brune renovierte die alte Klostermühle, baute ein Spa, Reithalle und ein kleines Theater.

Beeindruckend präsentiert sich dieses Hideaway am Rande der Stadt.

Die Fahrt vom Bahnhof durch den Wald führt ins Niemandsland.

Das Gut Klostermühle ist ein abgeschiedener und ruhiger Ort, ein riesiges Areal inklusive eines eigenen Sees.

Ich sehne mich nach Ruhe und digitalem Detox. Mit der Absicht allein, umgeben nur von der Natur zu sein machte ich mich auf den Weg zum Spa. Ich schliesse die Augen und plötzlich ist da nur noch Ruhe und Wald.

Ayurveda ist hier zu Hause und die Götter wohnen in der Mark Brandenburg.

Die Wellness Landschaft hat einiges zu bieten, neben dem Indoorpool und dem Außenpool gibt es einen Saunabereich mit finnischer und Biosauna.

Und Entspannung am Kamin.

Seine Seele baumeln lassen ist hier ein besonderes Vergnügen; zudem gibt es einen aussergewöhnlichen medizinischen Spa-Bereich, in dem sich eine Ärztin und verschiedene Therapeuten annehmen.

Für mich war es immer schon ist ein großer Genuss, einfach nur dasitzen und aufs Wasser schauen.

Das funktionert hier besonders gut und macht riesigen Spaß.

Am nächsten Morgen steht dann „Medical Wellness“ im BRUNE BALANCE & SPA auf meinem Programm.

Ich werde herzlich begrüßt, schlüpfe in den Bademantel und und bereite mich auf Zungendiagnose, Ayurveda-Programm und die Massage vor.

Und wirklich; ein umfangreiches Angebot an Ayurvedischen Einzelanwendungen, Pulsdiagnose und eingehende Anamese, Dosha Bestimmung und Stoffwechselmessungen versetzen mich in Verzückung.

Die Ayurvedaärztin Frau Dr. Kethakie ist einfach grossartig.

Om, eine Reise zu mir selbst. Ich habe durchaus Erfahrung; unzählige Massagen erlebt und auch schon eine Panchakarma Kur gemacht und bin vom heutigen Treatment restlos begeistert.

Wow, wirklich eine ayurvedische Analyse und Behandlung wie in Sri Lanka.

Danach wartet wieder Natur auf mich, was für eine Ruhe und was für eine unglaubliche Atmosphäre.

Beseelt laufe ich übers Gelände, sehe den See und geniesse es einfach hier zu sein.

Gut essen kann man hier auch, zwei erstklassige Restaurants mit einer hervorragenden Küche stehen zur Auswahl und werden jeder kulinarischen Vorliebe gerecht.

Fazit: Wow, wow, wow. Ein entspanntes Spa Erlebnis der Extraklasse. Eine Auszeit in der Klostermühle lässt keine Wünsche offen.

Weitere Informationen:

Gut Klostermühle

Anreise : Nach Alt Madlitz über die A12 in Richtung Frankfurt / Oder, bis zur Ausfahrt Briesen.

Bahn: Von Berlin bis zum Bahnhof Briesen Der Bahnhof Briesen ist fünf Kilometer vom Gut Klostermühle entfernt. Abholung ist immer möglich.

Photos: Gut Klostermühe, XAMAX  & Nicole Neugebauer.

Aus der Reihe „Unterwegs im Berliner Umland“.

Heute: Gut Klostermühle am Madlitzer See.

Von Jens Hoffmann

Ein Hideaway der Extraklasse befindet sich mitten in der Natur zwischen Berlin und Frankfurt an der Oder. Unweit von Berlin entfernt ist das Areal gelegen, 3000qm gross, inklusive eines feinen Sees.

Bleibt die Frage warum man zu dieser Kultstätte pilgert, die Antwort folgt:

Absolute Ruhe, ein Ferienhaus oder eines der 85 Hotelzimmer, alles ist möglich auf Gut Klostermühle.

Mit Leidenschaft pflegen die Gastgeber ihre „Ayurveda-Hotelvision“. Renate Brune hatte die Idee eine Herberge der Ruhe. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Düsseldorfer Architekten Walter Brune, legte sie Waldwege neu an, renovierte die alte Klostermühle, baute eine Reithalle und ein kleines Theater.

Die Häuser bekamen ihre Dachgauben zurück, aus den Garagen wurden Pferdeboxen. Beeindruckend präsentiert sich dieses aussergewöhnliche Hideaway am Rande der Stadt.

Der Mensch im hektischen Berlin sehnt sich nach Ruhe und digitalem Detox. Mit der Absicht allein mit sich, umgeben nur von der Natur zu sein machten wir uns auf den Weg.

Plötzlich ist da nur noch Wald. Kiefern, Eichen und bei unserem Besuch eine Menge Schnee. Die Götter wohnen scheinbar in der Mark Brandenburg. Eine Straße schlängelt sich durch den Wald, hinter der letzten Kurve tut sich ein Wasser auf, hier ist der Weg zu Ende.

Jeder der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden. Richtig, Herr Kafka. Da fällt mir direkt die Wellness Landschaft des Hotels ein. Sie hat einiges zu bieten, neben dem Indoorpool und dem Außenpool gibt es einen Saunabereich mit finnischer und Biosauna.

Und Entspannung am Kamin.

Seine Seele baumeln lassen ist hier das Ziel und fällt besonders leicht. Ein Vergnügen ist es zudem sich im BRUNE BALANCE & SPA -in dem sich eine Ärztin und verschiedene Therapeuten jedem Gast annehmen- zu erholen. Oder, für den Stadtmenschen vielleicht die größte Herausforderung, einfach nur dasitzen und aufs Wasser schauen.

Ja, es funktioniert und macht riesigen Spaß. Am nächsten Morgen steht dann die medizinische Wellness auf meinem Programm. Es warten Massagen, ayurvedische Einzelanwendungen, Pulsdiagnose und eingehende Anamese, Dosha Bestimmung und Stoffwechselmessungen auf mich. Ein Hochgenuss!

Mein Guru ist die Ayurvedaärztin Frau Dr. Kethakie. Grossartig, sie ermöglichte mir eine Reise zu mir selbst. Ich habe drei Jahre in Asien gelebt und gearbeitet, 1000 Massagen, Panchakarma Kuren und alle Arten von Therapien erlebt und bin restlos begeistert von ihren Anwendungen.

Wirklich eine ayurvedische Analyse und Behandlung wie in Sri Lanka oder Indien.

Wow.

Danach wartet wieder Natur auf mich, was für eine Ruhe und was für eine unglaubliche Atmosphäre.

Beseelt laufe ich übers Gelände, sehe den See und geniesse es einfach hier zu sein.

Gut essen kann man hier auch, zwei erstklassige Restaurants mit einer hervorragenden Küche stehen zur Auswahl und werden jeder kulinarischen Vorliebe gerecht. Für mich gab es Cheviche, Textur von der roten Bete (Photo) und Lammrücken. Dazu eine Flasche „Proschwitz“ Grauburgunder. Perfekt.

Fazit: Ein entspanntes Highlight der besonderen Art auch für den weitgereisten Journalisten.

Anreise :

Mit dem PKW nach Alt Madlitz über die A12 in Richtung Frankfurt / Oder bis zur Ausfahrt Briesen.

Bahn: Zwischen Potsdam, Berlin und dem Bahnhof Briesen verkehrt die Regionalbahn stündlich nach Frankfurt / Oder. Der Bahnhof Briesen ist nur fünf Kilometer vom Gut Klostermühle entfernt. Eine Abholung ist immer möglich.

Info und Check-in:

Gut Klostermühle

Mühlenstraße 11,

D-15518 Madlitz

Photos: © BY XAMAX & Gut Klostermühe

Sommerreise in die Lagunenstadt Venedig

Text: Jens Hoffmann

Die diesjährige Sommerreise ging nach Italien. Zum Auftakt besuchten wir Venedig.

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Venedig ist immer noch die Stadt der Städte. Den heute nur noch 60.000 Einwohnern stehen 30 Millionen Touristen im Jahr gegenüber.

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Die Stadt, von der viele seit Jahren behaupten, sie sei eine sterbende, ist ganzjährlich eine quirlige Metropole mit buntem Treiben zwischen Markusplatz und Rialtobrücke.

Die zwei Kilometer von der Rialtobrücke bis hinunter zum Markusplatz sind im Hochsommer aufgrund der vielen Besucher fast eine Tagesreise, aber die Touristen gehören einfach zu Venedig und sorgen dafür, dass Venedig überlebt. Auch wir bemerkten das Gedränege, eine Unzahl von Gondeln gefüllt mit vielen -asiatischen- Gästen und unzähligen Selfiestickträgern. Um diesem Trubel etwas zu umgehen erkundet man Venedig am besten mit dem Vaporetto, einem öffentlichen Busboot, insbesondere wenn man das Wasser mag.

Boot

 

Wir waren dann doch froh als wir am Markusplatz das hoteleigene Kempinski San Clemente Boot betraten. Sofort fühlt man sich weit entfernt vom Trubel der Touristenströme auf dem Markusplatz.

Los geht’s. Vorbei am Hotel Cipriani, eines der exklusivsten Hotels der Welt.

Cipriani

Auf einer Landzunge gelegen war das Hotel Cipriani immer schon Treffpunkt internationaler Prominenz. Ein kurzer Blick ob wir Cipriani Stammgast George Clooney entdecken.

Nein, er zeigt sich nicht.

Den Blick voraus sehen wir aber schon die Kempinski San Clemente Palace Privatinsel.

Auch diese ist ein Spielplatz der Prominenten und der Genüsse.

Seit 1522 diente der Palast auf der sieben Hektar großen Insel als Edelherberge der Venezianischen Republik.

Jeder Stein erzählt von einer interessanten Historie. Weitläufige Gärten, die feinen Höfe und eine historische Kirche aus dem 12. Jahrhundert – das in einem ehemaligen Kloster gelegene San Clemente Palace Kempinski nimmt seine Gäste mit auf eine Zeitreise.

Hier fühlt man sich fernab vom Rest der Welt, wohl auch deshalb wurde hier im 1873 eine Psychiatrie für Frauen eröffnet, die aber über ein Jahrhundert lang als Ort des Schreckens galt.

Diese Zeiten sind jedoch zum Glück vorbei.

Die meisten Gebäude, die das Luxushotel heute mit seinen weitläufigen Gängen umgeben, stammen aus dem frühen 20. Jahrhundert. Ein Tennisplatz, ein kleiner 3-Loch Pitch & Put Golfplatz, ein beheizter Außenpool sind der ideale Ort für Familien und sportliche Aktivitäten im sommerlichen Venedig.

190 Zimmer und Suiten – klar strukturiert und teils mit Blick auf die imposante Kulisse der Stadt, die Lagune oder zum Lido – geprägt von warmen Farben und hohen Decken, bieten den ultimativen Rückzugsort von der hektischen Serenissima.

Typisch venezianische Steinböden, Murano-Leuchten, feine Tapeten und Badezimmern aus italienischem Marmor zollen der Lagunenstadt ihren Tribut.

Wer stilvoll mit der Familie wohnen will, bucht die neu entstandenen Suiten, Navigante und San Clemente in der ehemaligen Klosterwäscherei.

Für uns war es die Wing Suite 303. Wunderbar.

In der bewegten Vergangenheit lief nicht immer alles rund auf San Clemente. Modemilliardär Gilberto Benetton, der 1999 die zum Kauf ausgeschriebene Insel gekauft hatte, verkaufte sie wieder und auch die Starwood-Tochter St. Regis zog sich von der Insel zurück. Nun also Kempinski mit der türkischen Permak-Group als Eigentümer.

Mal schauen, uns hat es gefallen.

Fazit: Hier heisst es „In Venedig sein, ohne in Venedig zu sein.“

Der Aufenthalt auf San Clemente ist eine schöne Zeitreise in eine glorreiche Vergangenheit

Ciao, Bella Venezia.

Kempinski San Clemente

Veröffentlicht von Luxury Guide „Die Welt“

Text: Jens Hoffmann

Heute berichtet unser Weltreisender von seinem Besuch auf den Malediven. Jens Hoffmann: „Das 5-Sterne-Hideaway im Indischen Ozean begeistert mit Luxus, der Maßstäbe setzt“.

Nach der Ankunft am International Airport Malé und der Begrüssung in der exklusiven “Seaplane Lounge” geht es mit dem Wasserflugzeug ins Resort. Flugdauer 35min. Uns erwartete das perfekte “Robinson Crusoe” Erlebnis – ein Resort, zwei Inseln und dies im Süd Ari Atoll.

Wasserflugzeug Conrad Jens
Mit dem Wasserflugzeug ins Resort auf den Rangali Inseln.

Das Conrad Rangali wurde schon oftmals prämiert und hat alle Travel Awards wirklich verdient. Diesen ultimativen Luxus am Äquator genoss ich barfuss und in vollen Zügen. Das Luxusresort überzeugt mit traumhaften Water Villas inklusiv grossen Sonnendecks, eigenem Pool und riesigen Panoramafenstern und wunderschönen Beachsuiten.

Conrad Maldives_Retreat Water
Nicht schlecht, oder?

 

Champagner Duval Leroy
Begrüßungschampagner von Duval Le Roy. Wer kann da widerstehen? Ich nicht.

Direkt hinter meinem Garten befand sich der unglaublich weisse Sandstrand und der türkisblaue Indische Ozean. Hier werden die Träume anspruchsvoller Luxusreisender erfüllt. Das hauseigene Conrad Reef ist ein absolutes Highlight, alle Arten von bunten Fische, Schildkröten und Stachelrochen leben hier. Das Plankton zieht zudem die majestätischen Mantas an und ich habe beim Schnorcheln sogar einen 3 Meter grossen Hai gesehen. Das Conrad Reef gehört mit Sicherheit zu den schönsten Reefs auf den Malediven.

Perfekte Treatments im Spa machen den Aufenthalt zum einzigartigen Genuss

Das Conrad Rangali bietet zudem in jedem seiner grossartiges Spas die perfekten Treatments. Ich fühlte mich wie neugeboren nach dem Naturopathy Treatment mit Massage, Reiki und Ohr-Akkupunktur. Grossartig. Am Strand zu liegen reicht heute nicht mehr, das Conrad Maldives Rangali ergänzt das Angebot mit Yoga Sessions am Strand, Beachvolleyball, Tischtennis und natürlich grossartigen Tauch- und Schnorchelangeboten an den schönsten Tauchplätzen der Malediven. Nicht zu vergessen das einmalige Sunsetcruising mit Champagner und zahlreicher Delfinbegleitung. Auch für den weitgereisten Reisejournalisten ein Erlebnis der besonderen Art.

Kulinarische Vielfalt und ein Unterwasser-Restaurant

Für die grosse kulinarische Vielfalt stehen im Conrad gleich mehrere Fine Dining Restaurants zur Verfügung, von denen ich vier ausprobiert habe. Hervorzuheben ist das Vilu Restaurant, Lobster, Reef Fisch und Fleisch überzeugten mit mediterranen und asiatischen Nunancen, fein schmeckte auch der Octopus mit Ananas Chili Sauce. Alles gab es auch perfekt gegrillt. Ein weiteres Food-Highlight ist das Ithaa Restaurant, eines der wenigen Unterwasser Restaurants, ein vollverglaster Genusstempel. Hier gibt es ein schönes Menue mit Malossol Caviar, Maldivian Lobster Carpaccio, Reef-Fisch Tartar und wunderschönen Pralinen zum Abschluss. Die vorbeiziehenden Fische, Schildkröten und Kleintiere sind eine wahre Beruhigung und gibt es ungefragt zum Begrüssungs-Champagner von Duval Leroy.
Fine Dining unter der Meeresoberfläche – das Ithaa macht’s möglich.

Ithaa

Auch in den anderen Häusern gibt es herrlichen Lobster, Scampis, Austern und Fisch. Köstlichkeiten genießen und sich dabei vom Ausblick auf das türkisblaue Wasser verzaubern lassen. Die Vision ist es, jedem Gast eine Oase der Ruhe zu bieten, an dem er in luxuriösen Villen, mit kulinarischen Köstlichkeiten und durch die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Mitarbeiter verwöhnt wird und das ist wahrlich gelungen.

Die Reise hat Spass gemacht, ich komme bald wieder.

 

Jens Hoffmann

Die „Berliner Umschau“ unterwegs.

Unsere Reise führte uns auf den dritten Finger von Halkidiki. Ziel und Richtung Mount Athos, ungefähr zwei Autofahrtstunden von Thessaloniki entfernt. Winzige Dörfer, kleine Ortschaften, traumhafte Strände, türkises Meer und wunderbares Essen zeugen von der griechischen Vergangenheit. Wunderbare Restaurants und charmante Bars für den schnelle Frappe, Tsipouro ode rein Glas Wein laden überall zum Verweilen ein.,

Wichtig ist es jedoch, das Y-Chromosom dabei zu haben, wenn man die Mönchsinsel betreten will. Dies erst macht es möglich, sich auf der Insel zu bewegen. Frauen ist der Zutritt zur Mönchsrepublik seit Jahrhunderten verboten.

Bereits seit über tausend Jahren ist der sogennante dritte Finger der Halbinsel ein heiliger Ort. Dieser dritte Finger heißt Athos, genau wie der namensgebende, zweitausend Meter hohe Berg.

Die Mönchsrepublik ist autonomes Gebiet, sie gehört nicht zu Griechenland, zahlt auch keine Steuern und produziert herrlichen Wein und Olivenöl.

Athos

Hier befinden sich zwanzig wunderschöne orthodoxe Klöster. 17 davon sind griechisch und je eines serbisch, bulgarisch und russisch. Und weil die Klöster die souveräne Verwaltungshoheit über ihr Gebiet ausüben, verwehren sie Frauen den Zutritt in die freie Mönchsrepublik. Nur rund 110 Visa werden pro Tag ausgestellt. Nur an Männer versteht sich.

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Der Heilige Berg ist der Pilgerort für orthodoxe Christen. 350 Quadratkilometer groß, dicht bewaldet, felsig, fast menschenleer. Der Legende nach soll hier die Jungfrau Maria an Land gegangen sein und von der Schönheit des Ortes überwältigt. Gott habe ihr daraufhin den Berg als Geschenk vermacht und diesen wollte sie dann für immer nur für sich behalten. So begründen es jedenfalls die Mönche, die den Athos seit dem 10. Jahrhundert als autonome Klosterrepublik regieren. Selbst weibliche Tiere haben keinen Zutritt, halt ein besonderer Ort.

Es empfiehlt sich, an einer der letzten Stationen vor der Mönchsgrenze einzuchecken; zum Beispiel im Hotel Alexandros Palace, der perfekte Ort zum Besuch des Karidi und Vourvourou Strand und des Klosters Moni Megistis Lavra. Oder auch im Hotel Eagles Palace. Das gleicht einer Klosterfestung und verwöhnt mit internationaler Gourmetküche und landestypischen Spezialitäten. Eine genussvolle Hommage an griechische Esskultur.

Wer eine echte griechische Spezialität probieren möchte, sollte in Megali Panagia die Patisserie Xonikis aufsuchen, hier findet man einen traditionellen griechischen Grießkuchen.

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Wunderbar. Ein Hotel mit Aussicht in unmittelbarer Nähe des Berg Athos ist das Skites, das romantischste Hotel in der Region. Kleine charmante Zimmer und fantastisches mediterranes, etwas arabisch angehauchtes Essen wird im Hotelrestaurant serviert.

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Einen unvergesslichen Meeresblick gibt es dazu, dieser ist besonders schön wenn die Sonne wie ein magisches Licht langsam im Meer versinkt.

Visit Greece

Meine Pilgerreise zum Mount Athos (Halkidiki im Norden Griechenlands).

Text: Jens Hoffmann

Unsere Reise führte uns auf den dritten Finger von Halkidiki. Ziel und Richtung Mount Athos, ungefähr zwei Autofahrtstunden von Thessaloniki entfernt. Winzige Dörfer, kleine Ortschaften, traumhafte Strände, türkises Meer und wunderbares Essen zeugen von der griechischen Vergangenheit. Wunderbare Restaurants und charmante Bars für den schnelle Frappe, Tsipouro ode rein Glas Wein laden überall zum Verweilen ein.,

Mount Athos

Wichtig ist es jedoch, das Y-Chromosom dabei zu haben, wenn man die Mönchsinsel betreten will. Dies erst macht es möglich, sich auf der Insel zu bewegen. Frauen ist der Zutritt zur Mönchsrepublik seit Jahrhunderten verboten.

Bereits seit über tausend Jahren ist der sogennante dritte Finger der Halbinsel ein heiliger Ort. Dieser dritte Finger heißt Athos, genau wie der namensgebende, zweitausend Meter hohe Berg.

Die Mönchsrepublik ist autonomes Gebiet, sie gehört nicht zu Griechenland, zahlt auch keine Steuern und produziert herrlichen Wein und Olivenöl.

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Hier befinden sich zwanzig wunderschöne orthodoxe Klöster. 17 davon sind griechisch und je eines serbisch, bulgarisch und russisch. Und weil die Klöster die souveräne Verwaltungshoheit über ihr Gebiet ausüben, verwehren sie Frauen den Zutritt in die freie Mönchsrepublik. Nur rund 110 Visa werden pro Tag ausgestellt. Nur an Männer versteht sich.

Wir checkten an einer der letzten Stationen vor der Mönchsgrenze ein; im Hotel Alexandros Palace.Das 5-Sterne Alexandros Palace Hotel & Suites in Ouranoupolis ist ein schöner Ort und der perfekte Ort zum Besuch des Karidi und Vourvourou Strand und des Klosters Moni Megistis Lavra.

Mein Zimmer mit der Nummer 605 hatte einen Balkon, Badezimmer, schöne Toilettenartikel, Bademantel, Minibar und eine Kaffeemaschine,  wobei man anmerken muss das die vergebenen Sterne in Griechenland oftmals keine wahre Hilfe sind.

Etwas feiner geht es im Hotel Eagles Palace zu. Es gleicht einer Klosterfestung, in exklusiver Lage wurde hier -umgeben von Olivenbäumen, Palmen, Blumen und Kräutern- ein Luxushotel gschaffen. Es ist Mitglied der „Small Luxury Hotels of the World“ mit feinem Essen in vier verschiedenen Restaurants, großem Salzwasserpool, Kids Area und direktem Zugang zum Strand. Wow.

Eagles Palace

 

Chef de Cuisine Ilias Gkotsis verwöhnt die Gäste mit einer gelungenen Mischung aus internationaler Gourmetküche und landestypischen Spezialitäten. Er sorgt in den vier Restaurants des Hotels für das leibliche Wohl der Gäste, die zwischen Fine Dining und Beachimbiss wählen können.

Regelmäßig fährt er durch die Region und besucht lokale Produzenten, um die Qualität der Produkte zu testen und neue Gourmetpartner zu gewinnen.

Amali

Bevor er das Küchenzepter im Eagles Palace übernahm, legte er Kochstationen in unterschiedlichen Hilton Hotels in Athen, Orly in Frankreich, Abu Dabi und London ein.

Unser serverte er das  „Athonian Lunch Menu“,  ein Highlight der besonderen Art. Ilias verwöhnte uns mit Cheese Dumplings, Oktopus in Rotweinsauce, feinem Seebarsch und wundervollem griechischem Assyrtiko Weisswein. Das alles mit Panoramablick auf das Meer. 

Eine genussvolle Hommage an griechische Esskultur. Die Sterne werden folgen.

Eine genussvolle Hommage an griechische Esskultur. Die Sterne werden folgen.

Im Rahmen unser kulinarischen Tour haben wir noch einige andere herausragende Plätze kennengelernt.

Die griechische Küchenchefin Amalia betörte uns in ihrem gleichnamigen Restaurant im pittoresken Fischerörtchen Pyrgadikia. Wir sitzen auf der Terrasse direkt am Meer, einer der schönsten Orte des Fischerdorfs. Selbst verwöhnte Gaumen werden begeistert sein von ihren Meeresfrüchten, Fisch und frischem Gemüse. Amalia pflegt die klassisch, griechisch-mediterrane Küche, kurze gegrille kleine Sardinen, Muschel, Okopus, Pulpo mit Gewürzen uns Zitrone. Wunderbare Klassiker. Amalia zauberte immer neue Teller mit frischen Gerichten auf den Tisch.

Ein letzter Tsipouro und wir verliessen glücklich das Lokal.

Weiter gehts, wer eine echte griechische Spezialität probieren möchte, sollte in Megali Panagia die Patisserie Xonikis aufsuchen, hier findet man einen traditionellen griechischen Grießkuchen. Wunderbar.

Ein Hotel mit Aussicht in unmittelbarer Nähe des Berg Athos ist das Skites. Für mich das romantischste Hotel in der Region. Die Bungalowanlage Skites liegt ebenfalls auf den dritten Finger der nordgriechischen Halbinsel Chalkidiki inmitten eines Naturschutzgebietes. Ein Ort voller Harmonie und Atmosphäre, ein Refugium für Gäste, die den Wunsch verspüren, in einem stilvollen, natürlichen Ambiente zu nächtigen. Kleine charmante Zimmer und fantastisches mediterranes, etwas arabisch angehauchtes Essen wird im Hotelrestaurant serviert.

Den unvergesslichen Meeresblick gibt es dazu, wenn die Sonne wie ein magisches Licht langsam im Meer versinkt: Der Sonnenuntergang von der Veranda des Skites mit seinen tausend Farben ist einfach göttlich.

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Adio Greece.

Anm.: Die erforderlichen Visa für den Zutritt zum Mönchsgebiet sollte man im Vorfeld organisieren.

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Die Reise wurde unterstützt von der Griechische Zentrale für Fremdenverkehr

Direktion für Deutschland.
Visit Greece

Photos: Hotel Eagles Palace & Jens Hoffmann

Luxuriöses Six Senses Hideaway in neuem Design

Von Francois Jobard & Jens Hoffmann.

Was gibt es Schöneres, um dem kalten deutschen Frühling zu entfliehen, als eine Reise ins Douro-Tal nach Portugal.

Die Destination im Norden Portugals ist eines der schönste Weinanbaugebiete der Welt.

Unesco-Weltkulturdenkmal, Granit- und  Schiefergestein, aufgetürmt zu steilen Hügeln und Bergen, in die Terrassen unterschiedlichster Formen gezirkelt sind, ein tief eingeschnittenes Tal, enge Flussschlingen, zahllose steile Stein-Terrassen, auf denen seit Jahrhunderten Wein angebaut wird.Seit 1756 sind die Rebflächen des Alto Douro urkundlich definiert und damit ist das Douro-Tal die älteste geschützte Weinbauregion der Welt und seit 2001 dem Unesco-Welterbe angehörend.

Die legendäre Six Senses Gruppe hat nicht ohne Grund das Douro-Tal erwählt, um dort am Ufer des Flusses ihr erstes europäisches Resort zu eröffnen.

Ein Grund mehr, sich auf die Reise dorthin zu begeben.

 

Die Ursprünge des Weingutes Quinta Vale de Abraao gehen auf das 15. Jahrhundert zurück. Seine derzeitige Form gewann es im 19. Jahrhundert, war über Jahrhunderte in Familienhand, wurde kurzzeitig zu einem Pousada, brannte nieder, wurde wiedererrichtet und ist seit Sommer 2015 im Besitz von Six Senses.

Die Six Senses Philosophie beruht auf Luxus, Wohlempfinden und Tradition und auf diesem Gut haben sie die Werte ihrer Marke wiedergefunden. Feine Architektur, sanftes Understatement, Authentizität und Nachhaltigkeit wurden hier machbar.

Das alles spiegelt sich überall im Hause wieder : Liebe zum Detail, Anspielungen auf lokale und geschichtliche Elemente, Töpfereien, antiquarische Bücher, Obstteller aus Korken, Azulejos, alte hölzerne Weinkisten … all dies mit einem Touch von Zeitgenössigkeit und Modernität. Ohne jedoch die Geschichte aus den Augen zu verlieren.

An den Wänden hängen im Großformat Familienfotos der ehemaligen Gutsfamilie, die hier noch bis in die 90er Jahre gelebt hat.

FAMILIE

Das Feng Shui Prinzip ist überall zu spüren – man fühlt sich wohl und kann in sich gehen.

REFLEKTION

Edle, natürliche Materialien und modernes Design geben den 41 Zimmern, 9 Suiten und 7 Villen (mit teilweise eigenem Pool) eine besondere Note. Der Blick durch die Panoramafenster spiegelt auch im Inneren die Farben der Natur wider. Die Zimmer sind ausgestattet mit Bad, separater Dusche , Föhn, Bademantel, LCD-TV, Telefon, WLAN (ohne Gebühr), Safe, Minibar, Tee-/Kaffeezubereiter und Klimaanlage.

Darüber hinaus hatten wir eine wunderschöne private Außenterrasse.

TERRASSE

Die feinen Pflegeprodukte im Bad werden nicht in Plastikfläschen, sondern in Keramikflaschen angeboten.

Alle Betten und Matratzen der Zimmer und Suiten werden in England handgefertigt und es schläft sich hervorragend in ihnen. Gut geträumt haben wir auch.

ZIMMER

Nachhaltigkeit wird seit jeher bei Six Senses gross geschrieben. Wasser wird in eigene Six Senses Flaschen abgefüllt, Müll wird getrennt, Gemüse zum Eigenverzehr angebaut. Das Douro-Ökostystem kann bis zu 3500 verschiedene botanische Spezien aufweisen. In ganz Portugal gibt es nur 4500 verschiedene Spezien. Die Biodiversität des Douro-Tals ist somit unschlagbar. Und Ziel der Quinta ist es, von Jahr zu Jahr mehr zum Selbstverbraucher zu werden.

Von überall her hat man einen atemberaubenden Ausblick auf den Fluss oder den Garten : Kastanien, Zedern, Palmen, Eukalyptus-Bäume, Weinberge.

Das Weingut befindet sich inmitten einer 80.000 qm bewaldeten Fläche.

Von dem großzügigen Außenpool mit Sonnenterrasse hat man einen weiten Blick auf das Tal, die Weinberge und den wunderschön angelegten Garten.

POOL

Die Küche verwöhnt mit kulinarischen Highlights und auf der Speisekarte spiegeln sich viele regionalen Elemente wider. Wir geniessen regionalen Käse im Holzofen mit Kräutern überbackenen als Vorspeise:

KÄSE

Püree von Topinambur, Junggemüse, Bacalhau, regionales Fleisch, Quinoa – aber alles neu durchdacht.

TOPINAMBUR

Das Essen wird begleitet von exzellenten Weinen aus dem gut bestückten Weinkeller. Selten haben wir so gut gegessen.

WEINBAR

Die Wine Library & Terrace ist ebenfalls mit lokalen Materialien und Möbeln ausgestattet, um ein authentisches Erlebnis zu schaffen – der perfekte Ort zum Aperitif oder um regionalen Wein und Tapas mit Blick auf den Douro Fluss zu genießen, auch von der überdachten Steinterrasse mit Kamin.

Herrlich. In der offenen Showküche mit Holzofen werden frisches Brot und traditionelle Ofengerichte zubereitet, hier finden auch die Kochkurse statt.

Das Frühstücksbuffet am nächsten Morgen ist himmlisch und präsentiert sich wie ein Meisterwerk: Hausgemachter Kuchen, selbstgemachtes Müsli mit selbstgemachtem Joghurt … wie schon gesagt, das Brot kommt aus dem eigenen Ofen, Detox-Smoothies aus Ananas und Kiwi, hauchdünn gebratener Bacon zum Ei, Pancakes und eine interessante Auswahl an Wurst und Käse.

Foto Frühstück

Die angebotenen Aktivitäten sollen Ruhe und Besinnung bringen :

Für ungeahnte Wellnesswonnen steht der 2.200qm große Six Senses Spa bereit. Er bietet ein Indoor-Pool mit Panoramafenster auf den Wald, Sauna, Laconium und Aromaduschen und 10 Behandlungsräume mit Blick auf den Fluss.

Auf dem Aktivitätenplan stehen auch geführte Wanderungen durch die Weinberge, Führungen durch die bekannten Weinkeller der Region, Bootsfahrten auf dem Douro, Canyoning, Yoga-Kurse, Mountainbike-Touren, Tree-Climbing und bald auch Paddle-Tennis zum Vergnügen von Jung und Alt.

Wir machten eine spannende Erkundungstour und entdecken das 10km entfernte Örtchen Lamego mit seiner barocken Wallfahrtskirche. Wirklich ein absolutes Muss !

LAMEGO

 

Gerne wären wir noch etwas länger geblieben, denn hier werden alle Sinne wach, es heißt nicht umsonst Six Senses ! Adeus, Portugal.

Info und Buchung:

Six Senses

Die Reise wurde unterstützt von Six Senses / France.

„Stay Inspired 1,3,5“

Vom Inspirationsreporter Jens Hoffmann.

Wasserflugzeug Conrad Jens

 

Seit Oktober 2015 bildet die zu Hilton Worldwide gehörende Luxus-Hotelkette im Rahmen der „Stay Inspired 1,3,5“ Initiative die Hotelteams der Marke zu Geschichtenerzählern für die jeweiligen Zielgebiete und Standorte der Conrad Hotels & Resorts aus. Fernab von Empfehlungen aus Standard-Reiseführern geben sie Insiderwissen an Gäste weiter.

Peter Jon Lindberg wird Inspirations-Manager von Conrad Hotels & Resorts, er steht in direktem Kontakt zu den Hotelconcierges. Er kreiert gemeinsam mit diesen jene Kollektion aus ein-, drei- und fünf-stündigen Erlebnissen, die die Gäste der Conrad Hotels & Resorts dazu inspirieren soll, die jeweilige Destination aus einem anderen Blickwinkel kennenzulernen.

Lindberg kommt von Conde Nast Traveler, wo er als Executive Editor für eines der weltweit führenden Luxus-Reisemagazine zuständig war. 2010 wurde er von der Society of American Travel Writers zu einem der Journalisten des Jahres gewählt.

„Conrad Stay Inspired entstand aus der Erkenntnis, dass eine Reise nicht nur mit dem Reiseziel steht oder fällt, sondern in erster Linie mit den dort gelebten Momenten“, so John T. A. Vanderslice, Global Head von Conrad Hotels & Resorts. „Peter Jon Lindberg genießt Anerkennung in der Reisebranche und sein Gespür für unwiderstehliche Erlebnisse macht ihn zum idealen Inspirations-Manager.“

Mit sieben geplanten Eröffnungen in 2016 – Conrad Pune, Conrad Mekka, Conrad Chicago, Conrad Xiamen, Conrad Manila, Conrad San Luis Potosi und Conrad Fort Lauderdale Beach – ergänzt Lindberg das Conrad-Team zu einer Zeit starken Wachstums.

Die Gäste der weltweiten Conrad Hotels & Resorts können sich von Lindberg über die Conrad Concierge Mobile App, vor Ort und über StayInspired.com inspirieren lassen sowie Erlebnisse teilen und buchen.

Weitere Informationen zu Conrad Hotels & Resorts unter www.conradhotels.com.

Euböa – Eine genussvolle Endeckungsreise auf eine mir unbekannte Insel

Von Jens Hoffmann

Einfach mal raus, die Seele baumeln lassen und es sich gut gehen lassen.

Reif für Insel, aber welche? Wer die Abwechslung in der Natur sucht, sich dorthin sehnt wo sich Himmel und Meer in allen ihren Facetten ausleben, der sollte nach Griechenland reisen.

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Er muss auf die griechische Insel Euböa, auch Evia genant.

Kalimera, Ankunft in Athen.

Acropolis

Ein sonniger Märztag, das Quecksilber zeigt über 20 Grad.

Wir wurden am Flughafen in Athen abgeholt fuhren mit dem Auto direkt nach Euböa. Eine Stunde später ist man auf der zweitgrößten griechischen Insel nach Kreta angekommen.

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Irgendwann ist jeder Reisejournalist mal auf Euböa gewesen, nur ich war noch nicht dort. Das holte ich nach und genoss die Schönheiten dieser mir unbekannten Insel. Diese Insel umgibt ein Mythos, dem sich die Besucher nicht entziehen können. Eine der Besonderheiten von Euböa ist es, dass sie über zwei Brücken mit dem Festland verbunden ist. Eine davon überbrückt die mit nur 50 Metern schmalste Meerenge der Welt. Viele Athener nutzen Euböa deshalb als Wochenendausflugsziel. Wer einmal eine „Prise Euböa“ geschnuppert hat, der wird von der Insel nicht mehr loskommen. Ihr Reiz liegt für mich im Pakt von Meer und den Bergen, das Miteinander von Wasser und Stein ist wahrlich offenkundig – 80% der Insel bestehen aus Bergen. Euböa bietet ber auch Architektur, traumhafte Strände, kristallklares Meer, blauen Himmel, viel Sonne, bedeutende Ausgrabungsstätten und Kultur.

Zitrone

Man findet hier den Flair von Attica und den kykladischen Inseln, Zitronenbäume, Orangen, Kakteen, zerklüftete Berge, Schluchten in denen Ziegen herumklettern und viel Natur.

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Zwar ist man oftmals allein mit dem Meer und den vieln Bergen, dennoch findet man überall auch den griechischen Alltag,  gut besuchte Tavernen und Restaurants. Die Hauptstadt der Insel ist Chalkis. Hier wohnten wir, im Stadthotel Lucy. Das Hotel lässt sich auch durch einen unscheinbaren Hintereingang betreten.

 

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Ein charmanter, unaufgeregter Empfang in der Lobby, kurze Zeit später treten wir diesmal durch den Vordereingang auf die Strandpromenade von Chalkis.

Mein Zimmer hat einen Balkon und Blick aufs Meer, so wie ich es mag.

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Überhaupt ist das 4-Sterne Hotel Lucy ein prima gelegenes City Hotel, perfekt um Chalkis zu erkunden.

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Chalkis verbindet das Festland mit der Insel und verleiht der Stadt ein Doppelgesicht, sie ist zugleich Insel und Festland. In der Stadt gibt es einige Hotels und eine grosse Strandpromenade, aber auch grüne Felder und unzählige gelb strahlende Margariten.

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Überall hat sich die Insel ihren ländlichen Charme bewahrt.

Ja, was macht Euböa denn wirklich so besonders?

Für mich die Lage, Historie, das Essen und die griechische Mythologie. Davon gibt es auf Euböa eine Menge. Achilles der als Kind bekanntlich mit Löwenleber und Bärenmark gefüttert wurde, startete von Euböa in den Trojanischen Krieg, bevor er durch einen Pfeil in seine Ferse in Troja starb. Auch die Kolonisation der Küsten von Makedonien, Korfu und des Westens begann von hier.

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Die Insel hat das Rote Haus, die Kirche des Heiligen Demitrios und die hellenistischen Nekropolen von Chalkis. Einzigartig ist auch das “Gezeiten-Phänomen des Euripos”. Dieses versetzt die Welt seit Jahrtausenden in Erstaunen und der berühmteste Einwohner von Euböa – Aristoteles hat sich nach der Volksmythologie aus Verzweiflung über das ungelöste Rätsel in die Strömung geworfen. Wahrscheinlich hat sich Aristoteles aber nicht selbst ertränkt, sondern lediglich versucht, die endgültige Erklärung der Pegeldifferenz zwischen dem Nordeuböischen und Südeuböischen Golf zu finden. Viel später fand man die Lösung in der Anziehungskraft von Mond und Sonne auf die Erde.

Die Insel ist wie Griechenland, sie hat von allem etwas. Interessant ist sie auch für Trekkingfans, Kletterer und Radfahrer. Prima das es immer mehr e-bike Verleihs gibt, dies bietet sich auch an bei der Vielzahl der Berge.

Die Kulinarik kommt auch nicht zu kurz, überall findet man grossartiges Essen.

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Die Insellage und die bergige Landschaft – das alles nimmt Einfluss auf die Küche. Euböa war immer schon ein Kreuzpunkt der Kulturen und die Hafenstadt Eritria ein wichtiger Handelsknotenpunkt.

IMG_5425Hierdurch kamen viele Kräuter und Gewürze nach Euböa. Oregano, Basilikum, Thymian, Oregano, Kamille, Koriander, Salbei, Knoblauch und Minze. Dazu Lamm, Tintenfisch, Fisch und Meeresfrüchte. Eine schöne Feinschmeckerregion. Bei unseren kulinarischen Erkundungen stiessen wir auf viele Leckereien, regionale Spezialitäten, Biofood und Innovation .

Wir besuchten den Pilzzkulturenzüchter Dirfis.

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Die Pilze wie die „Golden Oysters“ wachsen auf überwachtem Ökosubstrat und bei gleichbleibender Gewächshaustemperatur (auch im Sommer).

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Diese Wachstumsart und Lagerung erhöht die Qualität, Aromen und Inhaltstoffe der Pilzkulturen. Es kommt während der gesamten Wachtumsphase auch zu keinem Einsatz von Chemikalien. Der Betrieb ist als Bio-Betrieb zertifiziert und das Aroma und die innovativen Ideen der Betreiber sprechen für sich. Dirfis bietet seine verschiedenen Ideen und Kreationen wie Pfifferlinge mit Honig im Glas, Risotto (in der Tüte verpackt) oder auch getrocknet an.

Die Produkte werden auf lustige Weise beworben und in die ganze Welt verkauft.

Danach stand bei uns der „Superfood Entrepreneur Berryland“ auf der Agenda.

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Auch er produziert seine Produkte -wie Beerenmarmelade mit Silber- 100% biologisch und möchte demnächst in die ganze Welt exportieren.

http://www.berryland.gr

Mein persönliches Glück fand ich jedoch pünktlich zum Lunch beim Shop von Amali Kerasmata.

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Frau Kerasmata verfolgt ein anspruchsvolles Kräuterkonzept, bei ihr gibt es alle erdenklichen Kochzutaten und selbstgemachte Saucen zum Geniessen und Glücklichmachen.

Ganz nebenbei gibt es hier aber auch das beste Essen der Nachbarschft. In ihrem kleinen Laden serviert sie –bisher nur auf Vorbestellung- wahrlich kulinarische Erlebnisse auf hohem Niveau.

Amali

Leicht und genussvoll servierte sie die gesamte Bandbreite der regionalen mediteranen Küche.

Tintenfisch eingelegt in Minze, Köfte, Humus und Gemüse – dazu vorzüglichen Wein als Begleitung. Wunderbar, alles hat lecker geschmeckt. Dieses Essen machte Lust auf griechische Küche und ich freue mich schon jetzt auf ihr eigenes Restaurant, das bald öffnen wird. Ein spannender Ort der Kulinarik aber schon heute.

Amalikeras Mata

Tsafouzeri-Fish Greece

Nach einem Spaziergang durch die Stadt ging es am Abend in das schöne Fischrestaurant Tsafouzeri in Chalkis.

Tsafouzeri

Hier gab es fangfrische Muscheln, Fisch und Tintenfisch. Alles wunderbar.

Dazu wurde wie überall der “neue Wein aus Griechenland” ausgeschenkt. Mein Favorit heisst übrigens Assyrtiko; intensive, frische Frucht, gute Säure und Mineralität. Mit seinem Aromenprofil und individuellen Geschmacksstrukturen veranschaulicht er die „neuen“ griechischen Weine auf lebhafte Art. Ebenso wie die Griechen Wein genießen und lieben. Passend dazu, führte uns am nächsten Tag unsere “Culinary Tour Euböa” zum Weintasting ins Weingut Petriessa.

Hier verkosteten wir schöne Weine mit einem kleinen, späten Frühstück. Es hat Spass gemacht. Die köstlichen Petriessa Weine (rot und weiss) kann man übrigens auch an Bord von Aegean Air probieren. Unbedingt machen.

Weingut Petriessa

Dann zogen wir um ins Hotel Negroponte.

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Ein elegantes 5-Sterne Resort. Direkt am Strand gelegen, bietet es alles, was einen Aufenthalt leicht und angenehm gestaltet, einen großen Außenpool, der von alten Pinienbäumen umgeben ist und einen herrlichen Blick auf den Evoischen Golf und die Küste des östlichen Attika.

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Inspiriert aus der Zeit der Antike, mit viel Marmor in der Lobby und Respekt für die natürliche Umwelt wurde die moderne Hotelanlage erbaut. Das Hotel in Eretria verfügt über 100 Zimmer. Die Küche verwöhnt mit traditionellem griechischen Essen.

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Hier findet man die Ruhe, die man sich in Zeiten digitaler Überladung immer wünscht, auch wenn meine Ruhe kurzzeitig von britischen Starfighter-Piloten gestört wurde. Für viele Menschen ist es die schönste Sache der Welt diesen Flugzeugen hinterherzuschauen, für andere bleibt es ein ohrenbetäubendes Ereignis. Zum Glück war die Flugshow schnell beendet und ich träumte im Liegestuhl weiter von der Zeit, als die Insel eine Durchreisestation für Geschäftsleute auf dem Weg in den Orient und nach Fernost war.

Wir dürfen gespannt sein was noch alles auf Euböa passiert, am besten erzählt man es nicht jedem, das es ein schöner Ort der Entspannung ist.

Fazit: Euböa ist eine Reise wert und bleibt nie eine Episode.

Anreise: Lufthansa und Aegean Air fliegen von Frankfurt, Düsseldorf und Berlin direkt nach Athen. Von hier aus weiter mit dem Auto, Bus oder Schiff nach Euböa

Anreise: Aegean Air

Aegean Air

Unterkunft: Es gibt es zahlreiche günstige Hostels und kleinere Hotels wie das „Lucy Hotel“

Lucy Hotel

Das „Negroponte“ gehört zu den gehobenen Resorts der Insel.

Negroponte Hotel Negroponte

Die Reise wurde unterstützt von der Griechische Zentrale für Fremdenverkehr
Direktion für Deutschland.
Visit Greece