Unterwegs in Thailand

Von Jens Hoffmann

„Amazing Luxperience“ lautete das Motto unserer Reise, eine Melange aus Luxus und aussergewöhnlichen, authentischen lokalen Erfahrungen.

Thailand ist ein Land, das sich großer Beliebtheit erfreut, es ist ein Ort sein, wo der Seele Flügel wachsen. Ein begehrtes Reiseziel, weil Sonnenschein und warme Temperaturen garantiert sind.

Wir werden vom International Airport Chiang Mai abgeholt und rollen durch die Hauptstadt des Nordens. Über 700 Kilometer entfernt von Bangkok liegt Chiang Mai, in einem fruchtbaren, breiten Tal umgeben von Bergen.

Die „Rose des Nordens“ ist die zweitgrößte Stadt Thailands. Sie begeistert mit der Schönheit ihrer Berge, goldenen Pagoden, feierlichen Tempeln und Palästen, aber auch mit einer einzigartigen Lebensweise.  Eine Mischung aus Tradition und Gelassenheit.

Es wird friedlich. Die Menschen werden es auch.

Neben diversen Naturerfahrungen standen für mich einige Tempelbesuche, wie der des „Wat Phra Singh“ auf dem Reisezettel.

Dieser Tempel ist das religiöse und kulturelle Zentrum von Chiang Mai und gehört zu den „must do’s“.

Meditation, Yoga und spirituelle Besinnung, Anwandlungen als sei man für kurze Zeit nicht in der Gegenwart findet man hier reichlich.

Wer etwas mehr über das Lanna Königreich, ihre Kultur, den Buddhismus und die Handwerkskunst der Bewohner des Goldenen Dreiecks (Thailand, Birma, Laos) erfahren möchte, der sollte sich einfach Zeit nehmen.

Die Kultur der Lanna vermittelt essenzielle Weisheiten des Buddhismus und ihr Handwerk spricht eine eigene Sprache, eine andere Sprache als die der westlichen Menschen und ihrer Shops.

Mit seinem eigenen Akzent, seiner eigenen Kultur und den eigentümlichen lokalen Speisen wie Som Tam, dem scharfen Papayasalat und fantastischem Isaan Gerichten. Saisonaler Genuss, brutal regional und naturbelassen.

Eine aussergewöhnliche, authentische Erfahrung die man gemacht haben muss, der Weg hatte ein Ziel. Der Norden Thailands ist aufregend anders!

 

Dann ging es zurück nach Bangkok, bei vielen Besuchern gilt die “City of Angels” immer noch als Symbol des Sextourismus. Dabei ist sie längst eine vielfältige Genuss und Kulturmetropole geworden.

Ankunft in Bangkok am Suvarnabhumi International Airport, der Name bedeutet „Goldenes Land“ und ich fühle mich bei 30 Grad wie ein Goldjunge. Einfach großartig.

Die Stadt lässt sich wundervoll vom Millennium Hilton am Chao Praya Flus entdecken. Meisterlich werden hier Gegenwart und Moderne vereint, das Design der Lobby und der Service verzaubern mich.

 

Reisende, die Ruhe und Harmonie in besonderem Ambiente schätzen sind hier richtig, denn Gäste sind hier nicht einfach Gäste, sondern gehören zum Haus wie die unzähligen Mitarbeiter.

Das Millennium Hilton hat 533 Zimmer und Suiten, ein Stilmix aus thailändischen und klassischen Akzenten.

Mein Zimmer war mit Blumen und thailändischen Akzenten aus goldenem Lack und hölzernen Paneelen bestückt.

Zu den Annehmlichkeiten wie kostenfreien, täglichen Bügelservice gab es einen fantastischen Blick auf den Chao Praya Fluss und Zutritt zur Executive Lounge im 31. Stock.

Herrlich!

Zur Vervollkommnung der Erholung offeriert das Spa fernöstliche Mystik mit modernen Behandlungen, ein Fitnesscenter mit finnischer Sauna, Whirlpool und einen schönen Außenpool.von 30 Meter Länge.

Der Residenz gemein ist der Anspruch, den Besuchern das Land näher zu bringen. Dazu zählt auch die Kulinarik, beim Frühstück gab es Köstlichken wie thailändisches Omelett, alle möglichen Thai-Suppen und Reisgerichte.

Als Lektüre bringt man mir jeden Morgen die „Bangkok Post“. Wunderbar!

In allen drei Hotel-Restaurants wird man ebenfalls mit authentisch asiatischer Küche glücklich gemacht.

Ein scharfer Feuersturm für die Sinne ist garantiert.

Fazit: Der Weg hatte ein Ziel. Chiang Mai ist eine Kleinstadt, zauberhaft, beinahe paradiesisch und Bangkok setzt Maßstäbe in Sachen Urbanität.

Tiefenentspannt mit unvergesslichen Momenten der Erinnerung reise ich zurück.

 

Flüge: Täglich nonstop mit Thai Airways und Lufthansa von Frankfurt und München nach Bangkok.

http://www.thaiairways.com/en/index.page

Unterkunft:

http://www3.hilton.com/en/hotels/thailand/millennium-hilton-bangkok-BKKHITW/index.html

Essen:

Cuisine de Garden Restaurant – Fine Dining in Chiang Mai

http://www.cuisinedegarden.com

Aktivitäten:

Celadon Fabrik & Kultur Gallerie

http://www.chiangmaiceladon.com

Allgemeine Infos:

Die Pressereise wurde unterstützt von KPNR (Frankfurt / Berlin) & dem Fremdenverkehrsamt TAT (Tourism Authoriry of Thailand) und Thai Airways.

Das Waldorf Astoria in New York schließt.

Am 1. März 2017 schließt das Waldorf,  der neue Eigentümer, ein chinesischer Versicherer möchte  dort Wohnungen errichten.

Stars wie George Michael, Obama, Marilyn Monroe, Grace Kelly, Frank Sinatra, Königin Elizabeth II. haben schon im Waldorf-Astoria an der New Yorker Park Avenue übernachtet. Der Pomp war zumeist in den oberen Etagen zu Hause.

Grand- oder Palasthotels sind eine schöne Erfindung. Luxus fängt nicht nur im Badezimmer an und hört bei den Matratzen auf. Nein, nein, nein. Das Waldorf war Drehort unzähliger Filme. Nicht nur der Waldorf-Salat, auch der Zimmerservice wurde dort erfunden.

Am 1. März schließt das Luxushotel seine Türen – für unbestimmte Zeit. Die Menschen haben Erinnerungen an diesen Ort. Sie haben hier geheiratet, Feste gefeiert oder sind auf ihren ersten großen Ball gegangen. Es hatte einen Einfluss auf viele Generationen.

1931 eröffnete das Hotel – damals das größte, höchste und teuerste der Welt – seine Türen an der Park Avenue.

Am Mittwoch um 12.00 Uhr mittags heißt es nun zum vorerst letzten Mal: Check-Out.

2014 hatte die Hotelkette Hilton ihr Vorzeigeobjekt für fast zwei Milliarden Dollar an den chinesischen Versicherer Anbang Insurance verkauft. Dieser hat eine umfassende Renovierung angekündigt. Bis zu drei Jahre könnte das dauern, hieß es, und danach soll fast nichts mehr sein, wie es einmal war: Viele der mehr als 1.000 Zimmer, die in der günstigsten Preisklasse ab rund 200 Dollar pro Nacht zu haben waren, sollen zu Luxuswohnungen umgewandelt werden.

Wenn überhaupt soll nur ein kleiner Teil Hotel bleiben – so wie es auch schon dem Plaza um die Ecke erging. Fassade und Lobby müssen bleiben, sie sind denkmalgeschützt. Wann das neue Waldorf Astoria wieder als Hotel eröffnen wird, ist völlig unklar. Klar ist nur: Es ist das Ende einer Ära.

1893 hatte der reiche Unternehmer William Waldorf Astor an der Fifth Avenue ein Hotel eröffnet. Einige Jahre später zog sein Cousin John Jacob Astor nach. Sie schlossen sich zusammen und das Waldorf Astoria wurde das erste Hotel mit Elektrizität und Telefonen auf den Zimmern. 1929 musste es dann allerdings dem Empire State Building Platz machen, um zwei Jahre später an der Park Avenue wiederzueröffnen.

Mit einem ganzen Straßenblock in bester Lage und rauschenden Festen erschuf sich das Waldorf Astoria seinen Ruf, doch in den letzten Jahren war er etwas gebröckelt. Eine Schießerei bei einer Feier und dann zog auch noch Barack Obama nach dem Verkauf an die chinesische Firma aus Angst vor einem Späh-Angriff zur UN-Woche entgegen der Tradition in ein anderes Hotel.

„Wir werden all die Präsidenten vermissen, die hier immer vorbeigekommen sind“, sagte das Zimmermädchen Lydia Koufie der „New York Daily News“.

Sie arbeitet seit 19 Jahren für das Hotel. „Wenn die Vereinten Nationen jedes Jahr zu ihrer Generalversammlung zusammengekommen sind, waren wir ausgebucht. Ich werde alle meine Freunde hier vermissen, es war wie eine große Familie.“

Es ist ein Ort, zu dem die Menschen emotionale Verbindungen aufgebaut haben, mal schauen wie es weitergeht….

Aus der Reihe „Unterwegs in Europa“ – Thessaloniki

Von Jens Hoffmann

 

Auf den Spuren von Alexander dem Großen
Thessaloniki heißt meine Lieblingsstadt im Norden Griechenlands, benannt nach der Schwester von Alexander dem Großen. Die Geburtsstadt von Aristoteles ist ein Traum für Reisende, die Kultur und Kunst, Lifestyle und Genuss schätzen.

Das ganze Jahr über gibt es in Thessaloniki viel Sonnenlicht, eine lebendige Atmosphäre und süßen Genuss. Jeder findet hier genau das, was er sucht. Für mich reichen zum Glück Oktopus-Salat mit Zitrone und griechischer Weißwein. Für Meeresliebhaber gehören zum Glück auch die drei Finger der Chalkidiki-Halbinsel und die Strände dazu.

Das obskure Objekt der Begierde meiner Griechenlandreise ist das Designhotel The Met.

In diesem Hotel zu wohnen, ist speziell. Es heißt, vom Zauber eines Designhotels mit fünf Sternen umfangen und für die Dauer des Aufenthalts davon begleitet zu werden. Das Hotel erfüllt wirklich alle Ansprüche an Design und Genuss.

The Met wurde von den Zeppos Georgiadi Architects entworfen und zählt zur Design Hotels™ Gruppe. Das außergewöhnliche Design stammt vom australischen Designer Andy Martin. Das Hotel bietet prächtiges Interieur, eine Kombination aus modernem Design und klassischem, coolem Ambiente, geprägt von verschiedenen Einflüssen mit Hang zur Leidenschaft für europäischen Luxus und Komfort.

The Met ist ein stylisches Boutique-Stadthotel und liegt in der Nähe der wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Denkmäler der Stadt sowie unweit des Baudenkmals und Museums Weißer Turm. Das Haus verfügt über 272 Zimmer und Suiten, die alle mit Stil eingerichtet und mit luxuriösen Stoffen ausgestattet wurden. Es gibt kostenlosen Internetzugang, schöne Marmorbäder und viel Holz in den Zimmern. Mein Blick vom Balkon des Zimmers 610 ist grandios. Da passt die Bezeichnung „a room with a view“ perfekt. Ich schaue entweder auf die Berge im Hinterland oder direkt auf den Hafen und das Meer.

Wer sich von der Stadt erholen möchte, findet hierzu im Hotel viele Orte – wie den Pool auf dem Dach, das Spa oder den Zimmerbalkon. The Met begeistert mich.

Das Frühstück zaubert alles hervor, was die griechische Küche zu bieten hat. Ein reichhaltiges Buffet mit allen erdenklichen Eierspeisen, mit Fisch, verschiedenen Oliven und Joghurts. Sensationell, dazu täglich die „New York Times“.

Es gibt ein ausgezeichnetes Restaurant im Hotel. Das Chan serviert pan-asiatische Küche: Nudeln, Sushi, Gemüse, aber auch erlesene außergewöhnliche Gerichte, zubereitet mit frischen, lokalen Zutaten.

Fazit: Im The Met fühlt man sich wie auf einer friedlichen Insel. Es ist ohne Einschränkung eine Empfehlung wert. Adio, auf baldiges Wiedersehen.

Artikel: The Met Hotel, Thessaloniki by Luxuszeit Verlag.

 

Photos by Griechische Zentrale für Fremdenverkehr / Fotograf H. Kakarouhas

Me gusta, Gran Canaria

Von Jens Hoffmann

Gran Canaria gilt als Genuss und Party-Hotspot, es bietet unzählige Restaurants, Tapas Bars, aber auch romantische Buchten, verschlafene weiße Bergdörfer und viele grüne Seiten.

Die Insel ist eine einzigartige Schönheit auf den zweiten Blick. Wer das Inselinnere erkundet, staunt über tiefe Schluchten, abgelegene Bergdörfer, verschwiegene Buchten und leuchtend grüne Stauseen.

Mich faszinierte der Cruz de Tejeda, der höchste Pass der Insel ist en Traum für e-bike und Rennradfahrer.

Ich komme wieder.

Wer nicht auf dem Schiff übernachtet, für den gibt es das perfekte Hotel im Süden der Insel

Perfekter Service; RIU Palace in Maspalomas.

 

Check-in:

Hotel RIU Palace

 

 

 

TUI eine Million Urlaubssuchende und 20.000 Buchungen an einem Tag.

Die Reiselust der Deutschen ist 2017 ungebremst. Die heiße Phase für das Reisegeschäft läuft bereits. TUI, Deutschlands führender Reiseveranstalter „überstand“ den 14. Januar, den Buchungshöhepunkt des Jahres. Über 20.000 Bundesbürger haben an diesem Tag ihren Urlaub über TUI gebucht. Erfreulich für die Reisebranche: Die Deutschen buchen wieder früher. Bereits jetzt liegt die Nachfrage nach Reisen bei Deutschlands führendem Reiseveranstalter deutlich über dem letzten Jahr.

RIU Hotel Bellboy

Eine Million Urlaubssuchende habe sich online oder in einem Reisebüro beraten lassen. Dabei spielt die Nutzung von Smartphones oder Tablets eine immer wichtigere Rolle. Neun von zehn Reisebuchungen werden mindestens zu einem Zeitpunkt online recherchiert. Geht es um die Reisebuchung, kombinieren Urlauber vorzugsweise Online-Medien und die persönliche Beratung im Reisebüro. So buchen 42 Prozent der Deutschen ihre zuvor online recherchierte Reise im Reisebüro. Bei Pauschalreisen liegt die Quote bei 58 Prozent. Wer beim Versuch, im Internet eine Reise zu buchen, Beratung benötigt, bekommt bei TUI automatisch Hilfestellung vom Reisebüro. So werden rund 500.000 Online-Kunden jährlich durch Reisebüros beraten.

TUI setzt im Sommer 2017 auf Spanien, Italien, Griechenland und ferne Länder
Spanien, Griechenland und Italien werden auch 2017 die liebsten Reiseländer der Deutschen bleiben. Insbesondere auf dem spanischen Festland sieht TUI noch großes Wachstumspotenzial und baut mit Huelva eine noch relativ unbekannte Region weiter aus. Mit zunehmender Reiseerfahrung zieht es deutsche Urlauber immer mehr in ferne Länder. Insbesondere die USA und Indonesien stehen weit oben auf der Wunschliste vieler Urlauber. Aber auch Mexiko, Südafrika, Kanada, Mauritius, die Seychellen und die Dominikanische Republik legen deutlich zu.

TUI Group

Photos: Marita Persian & Jens Hoffmann

Global unterwegs.

Von Jens Hoffmann

Während Navaratri wird der Göttin Durga in ihren neun Erscheinungsformen gehuldigt – jeder Tag zu Ehren einer ihrer Erscheinungsformen.

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Dazu zählen neben Durga die Verkörperungen Lakshmi und Saraswati. Folgerichtig werden an jedem Tag des Festes unterschiedliche Rituale praktiziert. Tagsüber wird meist gefastet, nachts wird gefeiert und getanzt. Vor allem in Gujarat und Maharshtra gibt es den Brauch, jeden Tag eine andere Kleiderfarbe zu tragen. Das neuntägige Festival endet am zehnten Tag mit Dussehra, dem Sieg des Guten über das Böse. In Südindien wird das Fest gleich dreigeteilt: Drei Tage lang huldigt man der Göttin Durga. Dann wendet man seine Aufmerksamkeit auf die Göttin Lakshmi, ebenfalls drei Tage lang, und die letzten drei Tage werden zu Ehren der Göttin Saraswati gefeiert. Die aufwendigsten Navaratri-Feiern finden in Westindien statt, im Bundesstaat Gujarat und z. B. in Mumbai. In Gujarat wird neun Nächte lang getanzt, traditionelle Tänze, die Garba und Dandiya Raas heißen. In Westbengalen wird Navaratri und Dussehra unter dem Namen Durga Puja gefeiert. In Mumbai haben die Feiern einen etwas moderneren Touch. Und in Delhi z. B. werden in der ganzen Stadt Ramlila Theateraufführungen, ein Drama aus dem indischen Epos Ramayana, gezeigt. Es wird überall auf unterschiedliche Art und Weise gefeiert.

Besonders reizvoll ist das Tanzfest in Gujarat, Mumbai, Delhi, Kolkata, Varanasi und Mysore.

Aus der Reihe „Unterwegs in Europa“.

Von Jens Hoffmann

Wroclaw warum eigentlich nicht? Sie ist ja eine der Lieblingsstädte von Dalai Lama.

Warum seine Heiligkeit hier so gern ist, haben wir versucht herauszufinden. Soviel vorweg, die Suche hat Spaß gemacht und ich glaube zu wissen warum es dem grossen Mann des Buddhismus hier gefällt.

Wroclaw ist eine lebendige offene Stadt mit vielen Cafés, schönen Gassen und einer tollen malerischen Altstadt.

Nicht nur wegen ihrer Altstadt und den vielen netten Menschen eine der schönsten Städte Polens, sondern auch, weil es dort eine bemerkenswerte Kunst und Kulturszene gibt.

Zurecht war sie deshalb „Europäische Kulturhauptstadt 2016“.

Wroclaw hat eine bewegte Geschichte, 70% Prozent der Stadt war nach dem Krieg zerstört, 1915 sprachen noch 95% der Bewohner deutsch, heute sind es 5%. Die zerstörte Altstadt wurde nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. Heute erstrahlt sie mit schönen alten, herrschaftlichen Häusern und wenig Plattenbaucharme. Man nennt sie „die Stadt der 100 Brücken“. Überall gibt es kleine Geschichten und Traditionen. Wenn man sich für Architektur und guten Café interessiert, dann lohnt sich ein Besuch der Markthalle Hala Targowa. Das Bauwerk mit seiner roten Backsteinfassade und dem mächtigen Uhrturm ist beeindruckend, besonders spannend ist auch die Stahlbeton-Konstruktion im Inneren.

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Ähnlich spannend, allerdings viel gewaltiger, ist die Jahrhunderthalle oder Millenium Hall, ein UNESCO-geschütztes Bauwerk. Hier finden alle relevanten Sportevents und Konzerte statt und eben jener Dalai Lama hat hier schon mehrere Reden gehalten.

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Daneben gibt es ein Museum für zeitgenössische Kunst, ein „must do“, der Besuch lohnt sich.

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Auf dem Marktplatz dem Treffpunkt der Stadt, steht ein schöner Springbrunnen, der im Dunkeln angestrahlt wird. Auch die Elisabethkirche ist einen Besuch wert. Der backsteingotische Kirchenbau ist nicht zu übersehen und das Innere der Kirche besticht durch seine schönen Fenster. Früher wurde die Elisabethkirche von einem geschlossenen Kranz von Häusern umgeben, der den Kirchhof von den Straßen abschirmte. Die Häuser wurden als „Hänsel und Gretel Haus“ bezeichnet was mittlerweile ein ganz offizieller Name geworden ist.

Kleiner Tipp: Bei einem Spaziergang durch Wroclaw immer mal den Blick vom Smartphone, einfach einen Blick nach unten werfen. Wenn man Kinder dabei hat macht man das ja sowieso. Dort befindet sich nämlich die „Zwergenarmee“ der Stadt. Die winzigen  Zwerge „Krasnale“ heißen sie auf polnisch, sind aus Wroclaw nicht mehr wegzudenken. Sie prägen das Stadtbild und es heißt, dass hunderte von Zwergen in der Stadt verstreut sind.

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Nach einer alten Sage halfen die Zwerge bei der Stadtgründung und überlisteten auch den bösartigen Oderkobold, der den Menschen zugesetzt hatte.

Aus Dankbarkeit bot man den Zwergen ein lebenslanges Bleiberecht in der Stadt an.

Wunderbar.

Anreise: Wir sind von Berlin mit dem Zug angereist.

Mit der Einfahrt in den Hauptbahnhof, den Wrocław Główny, bietet die Stadt bereits ihr erstes Highlight. Das vor wenigen Jahren sanierte Bahnhofsgebäude sieht mit seinen Türmchen und Zinnen wie ein kleines Schloss aus.

Wir werden abgeholt und los geht es.

Das obskure Objekt unserer Begierde und Zuhause auf Zeit ist das neue DoubleTree by Hilton (geöffnet im August 2016) Das Designhotel präsentiert sich wie die „Queen Elisabeth“ beim Ablegen und vermischt modernes Exterieur mit einem feinen Innenkonzept. Das minimalistische und elegant abgerundete Gebäude zog uns sofort in seinen Bann. Es befindet sich im  „OVO Wroclaw“ – ein Highlight für das neue urbane polnische Design.

Man wird herzlich empfangen, es gab einen warmen Schokoladenkeks bei der Ankunft (obwohl ich ein Gläschen Champagner bevorzuge) und der fürsorgliche Service begleitet den Gast während des gesamten Aufenthalts.

Zimmer und Suiten

Das Double Tree by Hilton verfügt über 189 Zimmern und Suiten. Diese sind nicht wie in vielen anderen Hotels im amerikanischen Stil, sondern modern, funktionell und etwas stylischer eingerichtet. Design ist aber kein Selbstzweck, sondern dient dem Gast. Ein perfekt gestaltetes Bad mit Dusche, ohne Stolperstein.

Wir wohnten im Zimmer 222 und hatten Zugang zu der Executive Lounge – inklusive Happy Hour Free Drinks zwischen 18h und 20h- und kleinen Appetithappen den ganzen Tag über.

Es gibt auch eine Presidential Suite mit einem einzigartigen Ausblick auf den Słowacki Park. Das neueste Hotelhighlight der Stadt, bietet mit der OVO-Bar und Restaurant zudem eine funktionierende kulinarische Betreuung mit einem ausgezeichnetem Koch.

Sowohl die Menues als auch die à la carte Tapas konnten überzeugen. Der Innenhof, der auch für Nicht-Hotelgäste zugänglich ist bleibt vom Frühstück bis zum späten Abend geöffnet.

Schöne Annehmlichkeiten für alle Besucher egal ob Tagesgast oder Geschäftsreisender.

Für diejenigen, die auf Wellness setzen, bietet das Hotel – Sauna, Jacuzzi und das Kandara Spa mit seinen ganzheitlichen Behandlungen. Sinnliche Erlebnisse par excellence.

Ein perfekter Platz zum Entspannen.

Wenn es zum Essen in die Stadt treibt, der wird auch kulinarisch hier glücklich.  Um nur mal zwei Klassiker zu nennen Zurek und Piroggi. Die polnische Küche ist hervorragend und bietet eine tolle Auswahl an Speisen. Es war einfach überall nur lecker!

Besonders zu empfehlen ist das Jasna Restaurant im „Brajt Hotel“.

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Mit ausgeprägtem Fingerspitzengefühl und Empathie führt die Besitzerin ein feines „brutal lokal“ Restaurant. Das Restaurant im Hotel überzeugt mit einer elegant-gemütlichen Foodsharing -Atmosphäre. Seit kurzem kreiert man hier bodenständige aber fantasievolle Gerichte. Das „Sharing- Menü“ begeistert vor allem Gourmets, die sich von der klassische Haute Cuisine etwas abgewendet haben und nun lokale Küche bevorzugen. Es wird mit Produkten von nachhaltig wirtschaftenden Produzenten aus dem Umland zubereitet. Feine Wurst, Pilze und Craft Bier mit garantierter enger  Verbindung zum Erzeuger. Geschmacklich perfekt und mit hochwertigsten Zutaten zubereitet.

Wunderbar.

Dann wieder in die Stadt, es gibt unzählige Sehenswürdigkeiten, Denkmäler, Brücken, Kirchen, Geschichte. Für einen Besuch mit Kindern empfehlen wir den Besuch des Afrykarium und Hydropolis.

Das Afrykarium ist Teil des Zoo, Über dem Besucher schwimmen die Haie und Rochen und viele weitere Fische. Faszinierend war auch die Flusspferdfamilie, die wir zur Fütterungszeit besucht haben.

flusspferde

Für etwas ältere Kinder ist ein Besuch im „Hydropolis“ (Wassermuseum) unabdingbar. Das Museum ist sehr modern, mit interaktiven Modulen.

Das war nur ein kurzer Einblick, die Stadt hat noch viel mehr zu bieten, Dalai Lama und die internationalen Besucher nennen die Stadt „Wroclove“.

Mein Fazit: Ein wunderbare Stadt. 

Wir mochten besonders die malerische Altstadt mit dem gotischen Rathaus und das jüdische Viertel mit Synagoge. Eine moderne, lebendige, wunderschöne Stadt und ein feines Designhotel in  einem charakterstarken Bauwerk -das zurecht 5 Sterne verdient.

Check-in und Information:

Double Tree Wroclaw

Die Pressereise wurde von Grayling PR Frankfurt unterstützt.

 

Thomas Cook – Der wahre Erfinder des organisierten Reisens

Von Jens Hoffmann

Die Thomas Cook GmbH deckt in Deutschland den gesamten Bereich touristischer Leistungen für verschiedene Zielgruppen ab. Zum Unternehmen gehören Neckermann Reisen, Thomas Cook, Bucher Last Minute, Air Marin und die Ferienfluggesellschaft Condor.

Vor über 175 Jahren began alles.

Cook hielt es mit Winston Churchill. Sport war nicht sein Ding. Für einen langen Fussweg zu einem Treffen konnte er sich nicht so recht begeistern, daher kam ihm eine Idee.

Warum nicht einfach einen Transport zum Treffen mit der Eisenbahn organisieren.

Gedacht, gesagt, getan.

Am 5. Juli 1841 wurden 570 Briten in einem „Vergnügungzug“ von Leicester nach Loughboroug und retour befördert.

Das war die Geburtsstunde der Pauschalreise.

Von da an ging es mit Thomas Cook und seiner Reiseorganisation los.

Bereits zur Industrie-Ausstellung 1851 in London transportierte er schon über 160.000 Besucher.

Im Jahre 1865 erfand er der den Hotel-Coupon und 1973 die Circular Note (ein heutiger Reisescheck).

In Kooperation mit Paris, Lyon und der Mediterranean Railway verkaufte Cook Rundreise-Fahrkarten zwischen Paris und den Alpen. Innerhalb einer Saison reisten daraufhin 2.000 Menschen nach Paris. Nach diesem Erfolg weitete er das Angebot auf Italien aus.

In den darauffolgenden Jahren veranstaltete er Reisen nach Ägypten und Palästina.

Zudem publizierte er die erste Ausgabe des „Cook’s Tourist’s Handbook“.

Mit der Jungfernfahrt der Oceanic begann 1870 das Zeitalter der Schiffsreisen bei Cook. Die erste Weltreise in den Jahren 1872 und 1873 war ein weiteres Puzzle in Cooks Karriere.

Sie führte die Gäste durch China, Singapur, Indien, Ägypten, die Türkei, Griechenland, Italien und Frankreich. 1879 übernahm sein Sohn John Mason das Unternehmen von seinem Vater und sicherte sich neue globale Partnerschaften, darunter auch die Olympischen Spiele in Athen. Er baute eine Flotte an luxuriösen Nil-Dampfschiffen und erlangte das Monopol für den gesamten Passagierverkehr auf dem Nil.

Nach John Masons Tod im Jahr 1899 erbten seine drei Söhne Frank Henry, Ernest Edward und Thomas Albert das Unternehmen. Sie begannen, Reisen für die gesellschaftliche Elite anzubieten. Dies umfasste sowohl die Einführung von Wintersportreisen, Autoreisen und kommerziellen Flugreisen – mit einem umgebauten umgebauten Nachtbomber wurde 1919 die Ära der Flugreisen eingeläutet – als auch die Durchführung der ersten organisierten Reise durch Afrika von Kairo bis zum Kap, um die wachsenden Bedürfnisse der Kundschaft zu erfüllen. Selbst königliche Hoheiten nutzten die Dienste der britischen Reiseagenten. Die „Sonderabteilung für Prinzen“ wurde erst 1955 aufgelöst. Als der deutsche Kaiser Wilhelm II. mit seinem Gefolge vom 100 Personen 1898 ins Heilige Land aufbrach, organisierte Thomas Cook diese Reise. 1928 verkauften Frank und Ernest das Unternehmen an die Betreiber der luxuriösesten Schlafwagen Europas, La Compagnie Internationale des Wagons-Lits et des Grands Express Européens. Mitte der 1940er Jahre gelangte Thomas Cook wieder in britische Hände und profitierte von dem Ferienboom in der Nachkriegszeit. 1965 überstiegen Thomas Cooks Gewinne zum ersten Mal eine Million Pfund, und Spanien erzielte mit über einer Million britischer Urlauber einen Besucherrekord. In den 1970er Jahren wurde Thomas Cook privatisiert und von einem Konsortium der Midland Bank, Trust House Forte und der Automobile Association aufgekauft. Das Unternehmen überstand eine schwere Rezession, führte die „Geld-zurück-Garantie“ ein und verlegte den Firmensitz nach Peterborough.

Dank des Slogans „Don’t Just Book It, Thomas Cook It!“ erlangte Thomas Cook große Bekanntheit. Nach einem Jahrzehnt voller Übernahmen startete Thomas Cook 1997 seinen Online-Auftritt, um seinen Kunden einen breiteren Zugang zu Reisen in der ganzen Welt zu bieten. Sechs Jahre später führte Thomas Cook einen eigenen Airline-Service ein, der von sieben britischen Flughäfen Flüge zu über 60 Zielen anbot und den Kunden ein komplettes Reisepaket vom Flughafen bis zum Hotel bot.

Heute weist Thomas Cook Airlines mit Condor, Thomas Cook Airline Scandinavia, Thomas Cook Airlines UK und Thomas Cook Airlines Belgium eine riesige Aircraftflotte auf. Er teuert rund 100 Destinationen an. 2016 wurde das Angebot um neue Routen nach Boston, Providence, Halifax, Los Angeles und Kroatien ergänzt.

 

In den 1970er Jahren wurde Thomas Cook privatisiert und von einem Konsortium der Midland Bank, Trust House Forte und der Automobile Association aufgekauft.

Das Unternehmen überstand eine schwere Rezession, führte eine Geld-zurück-Garantie ein und verlegte den Firmensitz nach Peterborough. Dank des Slogans „Don’t Just Book It, Thomas Cook It!“ erlangte Thomas Cook große Bekanntheit. Nach einem Jahrzehnt voller Übernahmen – darunter Sunworld und Time Off – startete Thomas Cook 1997 seinen Online-Auftritt, um seinen Kunden einen breiteren Zugang zu Reisen in der ganzen Welt zu bieten. Sechs Jahre später führte Thomas Cook einen eigenen Airline-Service ein, der von sieben britischen Flughäfen Flüge zu über 60 Zielen anbot und den Kunden ein komplettes Reisepaket vom Flughafen bis zum Hotel bot.

Heute weist Thomas Cook Airlines mit Condor, Thomas Cook Airline Scandinavia, Thomas Cook Airlines UK und Thomas Cook Airlines Belgium eine Flotte von 92 Flugzeugen auf. Thomas Cook steuert rund 100 Destinationen an. 2016 wurde das Angebot um neue Routen nach Boston, Providence, Halifax, Los Angeles und Kroatien ergänzt.

Mit der Übernahme durch die deutsche C&N Touristik AG 2001 war die Zukunft des Unternehmens gesichert. Dank der Fusion mit der MyTravel Group plc 2007 und der Co-operative Travel Group 2011 gelang es Thomas Cook mit über 1.200 Filialen die größte Reisebürokette in Großbritannien aufzubauen.

Die deutsche Thomas Cook GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Thomas Cook Group plc, die an der Londoner Börse notiert ist. Die Thomas Cook GmbH deckt in Deutschland den gesamten Bereich touristischer Leistungen für verschiedene Zielgruppen ab. Zum Unternehmen gehören Neckermann Reisen, Thomas Cook, Öger Tours, Bucher Last Minute, Air Marin und die Ferienfluggesellschaft Condor.

Mit der Übernahme durch die deutsche C&N Touristik AG 2001 war die Zukunft des Unternehmens gesichert. Dank der Fusion mit der MyTravel Group plc 2007 und der Co-operative Travel Group 2011 gelang es Thomas Cook mit über 1.200 Filialen die größte Reisebürokette in Großbritannien aufzubauen.

Keep goin, Thomas Cook.

Der europäische Hotelmarkt am Beispiel Frankfurt

Konjunkturelle Erholung sorgt überall in Europa für hohe Auslastung und steigende Zimmererlöse.

Die europäischen Hotelmärkte befinden sich weiter auf Wachstumskurs und profitieren dabei von der konjunkturellen Erholung in Europa und der regen Reisetätigkeit vor allem von internationalen Touristen.

In Frankfurt eröffnet ein neues Hotel nach dem anderen.

Die Kette Accor-Sofitel hat ein neues Fünf-Sterne-Plus-Hotel direkt an der Alten Oper Frankfurt «soft» eröffnet, also mit einem langsamen Anlauf.

Allein die Lage gegenüber des klassizistischen Prunkbaus an einer kleinen Grünanlage ist in der engen Bankenstadt Gold wert. Das neue und geschmackvolle Gebäude mit 150 Zimmern und Suiten tut seinen Teil, dass sich bereits einiges zahlungskräftiges Publikum eingefunden hat.

Immer noch hängt die Frankfurter Hotellerie stark am Messegeschäft, das an vielleicht 60 Tagen im Jahr für eine sehr gute Auslastung sorgt. Weitere Konkurrenz stört da eher den Ablauf. Die Platzhirsche «Frankfurter Hof» und «Hessischer Hof» haben sich allerdings mit jeweils millionenschweren Sanierungen ihrer Häuser auf kommende Herausforderungen vorbereitet. In der zweiten Reihe ist gerade das «Le Meridien Grand Hotel» für drei Monate komplett für eine Generalsanierung geschlossen worden.

Das «Sofitel Frankfurt Opera» ist zwar der luxuriöseste, aber keineswegs einzige Neuling auf dem viertgrößten Übernachtungsmarkt der Republik mit bislang rund 25 000 Hotelzimmern. Allein 2016 sind 1500 Zimmer dazugekommen, bis einschließlich 2018 sollen weitere 4000 folgen. Internationale Ketten nutzten die in Frankfurt äußerst seltenen Grundstücks-Gelegenheiten vor allem im neuen Europaviertel zwischen Hauptbahnhof und Messe, wo sich nun etliche Budget- und Businesshotels aneinanderreihen.

«Auch diese Häuser machen den alteingesessenen Luxushotels Gäste abspenstig», glaubt Thomas Feda, oberster Manager der städtischen Tourismus-Gesellschaft TCF. Er hält das Luxus-Segment mit rund 9000 Betten für vergleichsweise ausgereizt, würde sich preisgünstige Touristen- und Backpacker-Unterkünfte wünschen, um diesen Teil des Publikums nicht weiterhin kampflos an Berlin oder Hamburg zu verlieren. Ein guter Teil der Investitionen geht in diese Richtung: Mitte 2018 soll ein riesiges «Motel One» mit 470 Zimmern in unmittelbarer Nähe von Paulskirche, Römer und neu aufgebauter Altstadt eröffnet werden.

«Frankfurt ist doch noch sehr Montag bis Donnerstag», sagt hingegen der Sofitel-Marketing-Manager Steven Ostwald, der zuvor auf dem weit härteren Hotelmarkt in der Hauptstadt Berlin aktiv war. Nur rund 30 Prozent ihrer Geschäfte machen die Hotels am Main mit selbstzahlenden Privatkunden, die Masse der Gäste kommt nach wie vor aus geschäftlichen Gründen nach Frankfurt. Sofitel setzt daher auf eine weitere Zielgruppe, die hohe Kosten nicht scheut und häufig in größeren Familien-Gruppen reist: Gesundheits-Touristen aus der arabischen Welt, die gleich im Hotelgebäude die Leistungen einer eigens gegründeten Privatklinik in Anspruch nehmen können.

Der langjährige Interconti-Chef und Hotel-Lobbyist Thomas Hilberath sieht eine Art Schweine-Zyklus im Lauf, nachdem die Frankfurter Hotels bis 2013 überdurchschnittlich gut ausgelastet waren. «Wenn in einer Stadt über fünf Jahre eine gute Belegung herrscht, dann kommen alle Berater auf die Idee, dass diese Stadt neue Hotels braucht. Im Schnitt dauert es dann noch einmal fünf Jahre, bis diese eröffnen.» Diese Welle werde ihren Höhepunkt im Jahr 2018 erreichen, sagte er der Fachzeitschrift ahgz.

Ob der aktuelle Zimmer-Auslastungsgrad von rund 70 Prozent gehalten werden kann, hängt an der weiteren Entwicklung der Gästezahlen in Frankfurt. Die Stadt rechnet für das abgelaufene Jahr 2016 mit einem erneuten Besucherrekord oberhalb von 8,7 Millionen Übernachtungen. Das Wachstum wird damit aber nach Fedas Schätzungen mit einem knappen Prozent deutlich kleiner ausfallen als in den Boom-Jahren zuvor.

Größere Hotelprojekte in Frankfurt

In Frankfurt werden in den kommenden Jahren mehrere große Hotels fertiggestellt.

– 2017 Toyoko Inn, Hauptbahnhof Südseite – 400 Zimmer

– 2017 Moxy, Nähe EZB Ostend – 220 Zimmer

– 2018 Steigenberger Intercity Hauptbahnhof Südseite – 400 Zimmer

– 2018 Motel One, City, Ex-Bundesrechnungshof – 470 Zimmer

– 2018 Moxy, City, Nähe My Zeil – 257 Zimmer

– 2018 Hyatt Place, Flughafen, Gateway Gardens – 312 Zimmer

– 2018 Indigo, City, Mainzer Landstraße – 384 Zimmer

– 2019 Melia, Messe, Campus Bockenheim – 291 Zimmer

– 2019 Novum Style, Messe, Rebstockgelände – 352 Zimmer

Quelle: Christian Ebner, Gourmetwelten und dpa

Namaste –  “International Buddhist Conclave 2016“ in Indien

Text: Jens Hoffmann

Indien ist auf dem Weg in die Moderne, ein Indienbesuch ist immer eine aussergewöhnliche Reise in die Vergangenheit, zu sich selbst oder auch eine buddhistische Erkenntnisreise wie für mich.

Kein Land ist widersprüchlicher und so spirituell wie Indien.

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Wärme, Licht, ein Farbenmeer, Musik und das Unvollkommene versetzen Körper, Geist und Seele in Schwingungen. Man sagt Indien verändert die Menschen.

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Menschen, Menschen, Menschen so unglaublich viele…

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1, 2 Millarden Menschen leben in diesem Land.

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Für jeden Besucher ist es ein Erlebnis auf so viele Inder zu treffen die hier ihr irdisches Glück suchen und sich oftmals -insbesondere in den ländlichen Gebieten- der Moderne und dem digitalen Sein verschließen.

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Ankunftsort ist der Indira Gandhi International Airport.

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Die Hauptstadt mit dem klangvollen Namen stand schon immer auf meinem Reisezettel. Delhi ist seit Jahren im rasanten Wandel, hier treffen sich Vergangenheit und hoffnungsvolle Gegenwart.

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Die Hauptstadt war der Austragungsort der “International Buddhist Conclave 2016” ein internationales Meeting von Buddhisten, Mönchen, Meinungsmachern und Medialeuten. Gemeinsam mit 250 Teilnehmern aus 39 Ländern nahm ich daran teil, und ich nehme es vorweg.

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Es war mehr als nur ein Meeting, vielmehr ein spiritueller Besuch der besonderen Art.

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Kein Land dieser Welt ist so spirituell wie Indien. Buddha stammt aus Indien und Indien wurde viele Jahre als buddhistischer Wallfahrtsort unterschätzt.

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Wir besuchten die Städte Varanasi, Bodhgaya; unsere Delegation wurde überall von Gruppen uniformierter Schulkinder, mit Bindis und geflochtenem Blumenschmuck empfangen.

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Wow, wir sahen viele Stupas, das sind die Bauwerke die Buddha und seine Lehre symbolisiert und natürlich auch viele Maharadscha Paläste, Meditationszentren und Ausgrabungstätten die Buddha besucht hat  . wie eben Varanasi am Ganges, Sarnath, Bodhgaya und Vadodara.

New Delhi, 35 Grad und es ist so wie ich es erwartet hatte; es ist sehr, sehr warm in diesem großen, staubigen, heißen Moloch.

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Delhi, die Capitale von Indien ist eine Stadt mit 18 Millionen Einwohnern, die sich Neuankömmlingen direkt von seiner fröhlichen, farbenfrohen Seite zeigt.

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Die Fahrt vom Flughafen in die Stadt ist berauschend. Am Straßenrand stehen Menschen, Menschen und immer wieder Menschen, es geht entlang an Slums und grauen Industrieanlagen, man wähnt sich mehrmals in der Innenstadt, doch es geht immer weiter denn die Vorstädte sind von riesigem Ausmaß. Dann endlich angekommen im Botschaftsviertel – übrigens mit höheren Immobilienpreisen als in den europäischen Metropolen- hier befindet sich auch unser Hotel, das The Ashok.

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Das 5-Sterne Ashok Hotel offenbart erlesene Hotelerie und begeistert mit einer privilegierten Lage, abgeriegelt und fernab von all dem Gewusel. Es wird wohl auch deshalb häufig für Regierungstreffen gebucht.

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Es befindet sich im Botschaftviertel Chanakyapuri, das „Delhi der Reichen“. Die britische Kolonialmacht ließ hier imposante Regierungsbauten, grüne Boulevards, Prachtstraßen und schöne Bungalows mit opulenten Gärten errichten.

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Hier machen die Abgase der verstopften Straßen Platz für den Duft nach Rosen und Jasmin.

Nach dem Einchecken geht es los, aber wohin? Egal. Einfach ins Tuk Tuk und los.

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Es gibt unzählige Viertel in Delhi, viele Viertel dienen einfach nur als Postadresse. Für mich ging es zuerst zum Connaught Place und dann nach Pahargani auf die weltbekannte Bazar Road, die kilometerlange Einkaufsstraße liegt in der Nähe des Bahnhofs.

Autos, Rikschas, Motorroller, Ochsenkarren, streunende Kühe und Fußgänger verursachen ein unbeschreibliches Chaos auf den Straßen, dennoch funktioniert alles bestens und die Augen des Buddha sind überall.

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Incredible India.

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Auch ein Ausflug nach Old Delhi ist reizvoll, abends erscheint es etwas gefährlich, doch hier ist alles im Fluss und man braucht sich keine Sorgen zu machen.

Was für ein Kontrast, das Botschaftsviertel mit allen bekannten Luxushotels auf der einen Seite und dann das Treiben in Old Delhi.

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Im The Ashok Hotel kann man gut abschalten,

Alle Zimmer und Suiten bieten eine aufregende Atmosphäre, mit handgefertigten Möbeln, Teakholzparkett, geknüpften Tepppichen und Stoffen aus Kaschmirseide. Beim Frühstück geht es turbulent zu, doch ich fühle mich in diesem Refugium sofort richtig wohl, ein herzliches Serviceteam und leckeres indisches Essen -wie im Restaurant Frontier -stehen immer bereit.  In den Hotelrestaurants werden traditionelle indische Speisen zubereitet. In Edelstahlschüsseln und grossen Platten gab es feiens Lammfleisch in Spinat, weißen Schafskäse in Chilisoße, Tandoori-Hühnchen mit Pferminzsoße, Blumenkohlauflauf mit Korianderblättern, Chapatis und herrliches Nan.

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Ein schöner Rückzugsort für den gestressten Delhi Reisenden.

Am nächsten Tag geht es frühmorgens in die Stadt, zunächst zum India Gate.

Der 42 Meter hohe Triumphbogen wurde 192 nach dem Vorbild des Arc de Triomphe in Paris entworfen. Das Monument erinnert an die Soldaten die im Ersten Weltkrieg für das Britische Empire ihr Leben ließen. Dann weiter zum Natioalmuseum, aus dem Bus sehe ich überall die bekannten Luxushotels wie das Taj, Hilton und Oberoi und natürlich unzählige Shops in denen man wirklich alles kaufen kann. Es lohnt sich wirklich einen Tuk Tuk oder Taxiausflug mit Guide zu machen. Es gibt unendlich viele gute Guides, die wahrlich informationsfreudig sind und zeigen was man in Delhi unbedingt gesehen haben muss, insbesondere wenn man das erste Mal dort ist.

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Indien als Gemeinwesen mit reicher Geschichte, zwischen Moderne und Tradition, zwischen Demokratie, und Standesherrschaft, zwischen Globalisierung und historischen Prinzipien.

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Mein Gehirn versucht die Dinge zu verarbeiten, Buddha ist überall, der Inder trinkt keine Milch, er tötet keine Lebewesen, an jeder Ecke trifft man einen Affen oder Kuh. Diese Dinge sind aufregend und auch für den weitgereisten Journalisten nicht direkt verständlich.

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Müde kehre ich zum Hotel zurück, vom Balkon meines Hotelzimmers geniesse ich den Blick in die Weite und den Ausblick auf das nächtliche Delhi.

Premierminister Modi sagte kürzlich „unsere Ahnen spielten mit Schlangen, wir spielen mit Smartphones“, dieses Zitat in Verbindung mit den vielen zenähnlichen Zufluchtsorten  beschäftigt mich noch heute. Körper, Geist und Seele wurden berührt.

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Ob ich tatsächlich erleuchtet bin weiss ich noch nicht.

Ich komme wieder, auf jeden Fall.

Tipps und Informationen.

Anreise: Air India

http://www.airindia.in

Hotels: The Ashok Hotel.

Hotel The Ashok – New Delhi

Geld: Indien hat alte 500- und 1000 (14 Euro) Rupien Scheine aus dem Verkehr gezogen.

Man will den Schwarzhandel eindämmen. Es werden fäschungsichere Rupienscheine ausgegeben.

Die Reise wurde unterstüzt von India Tourism Frankfurt.

India Tourism Frankfurt