Lachs zählt zu den beliebtesten Speisefischen. Der Lachs, den wir in Deutschland essen, kommt fast ausschließlich aus norwegischen Aquakulturen. Eine (kulinarische) Spurensuche vor der Küste Bergens…

Von Christian Euler

Lachs ist buchstäblich in aller Munde. Allein hierzulande versiebenfachte sich der Konsum von Lachs in den vergangenen vier Jahren. Aus der Natur lässt sich die Nachfrage nach dem beliebten Speisefisch schon lange nicht mehr decken, neun von zehn Lachsen werden heute in Fischfarmen gezüchtet.

Norwegen ist der weltweit zweitgrößte Produzent und verkauft Fische und Meeresfrüchte in über 140 Ländern. Rund um den Globus landen Tag für Tag 15 Millionen Gerichte mit Lachs oder Fjordforelle aus norwegischer Aquakultur auf den Tellern. Jeder norwegische Einwohner verspeist im Schnitt 8‚2 Kilogramm Lachs pro Jahr – Bundesbürger schaffen mit 1‚7 Kilogramm nur knapp ein Fünftel. Entlang der norwegischen Küste reihen sich Hunderte von Aquakulturen.

Die Zuchtphase beginnt indes in einem Inkubator. Dort wird der Fischrogen im Süßwasser befruchtet. Nach rund 60 Tagen in acht Grad Celsius kaltem Wasser schlüpfen die Lachsbrütlinge, die nach weiteren vier bis sechs Wochen in Süßwassertanks umgesetzt werden.

Nach zehn bis 16 Monaten sind die zwischen 60 und 100 Gramm schweren Lachse bereit für die Übersiedlung ins Salzwasser. In dieser Zeit haben sie sich organisch verändert und können Salzwasser durch ihre Kiemen und Nieren ausfiltern. Je nachdem wie schwer ein Lachs werden soll, verbleibt er zwischen 14 und 22 Monaten in Netzgehegen mit einem Durchmesser von bis zu 200 Metern und einer Tiefe zwischen 20 und 50 Metern. Maximal 200.000 Fische pro Gehege sind erlaubt.

 

Eine Frage der Gesundheit

Größere Lachse bringen bis zu sechs Kilogramm auf die Waage. Sind sie ausgewachsen, werden sie aus den Netzgehegen in ein Wasserbecken auf einem Schiff gepumpt und zur „Produktionsstätte“ gebracht. Tiefgekühlt und filetiert sind sie nur drei Stunden später auf dem Weg zu norwegischen Fischtheken oder ins Ausland.

An der Frage, ob Zuchtlachs gesund ist, scheiden sich die Geister. „Lachs ist eine reichhaltige Quelle an Proteinen, Omega-3-Fettsäuren und wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen, auf denen unsere Gesundheit aufbaut“, heißt es etwa beim Norwegian Seafood Council, der Lachs zu den gesündesten Speisefischen überhaupt zählt. Der NDR-Verbraucher-Ratgeber mag sich dem nicht anschließen. Er kritisiert nicht zuletzt, dass bei der Lachszucht Raubfische durch pflanzliche Nahrung zu Vegetariern gemacht werden.

„Wenn wir den Fisch nun mit pflanzlicher Nahrung füttern, dann hat der Fisch auch eine Fettsäurezusammensetzung, die dem Pflanzenmaterial entspricht“, bringt es Ulfert Focken, Experte für Fischfutter am Thünen-Institut für Fischereiökologie, auf den Punkt. Dadurch enthalte der Fisch weniger gesunder Omega-3-Fettsäuren als Wildlachse. Pflanzliche Nahrung enthält einen großen Anteil an Omega-6-Fettsäuren, von denen der Körper ohnehin schon sehr viel aufnimmt. Die Crux: Omega-6 blockiert die positive Wirkung von Omega-3.

In den besten Seafood-Restaurants der norwegischen Hafenstadt Bergen spielt Lachs ohnehin nur eine Nebenrolle. Etwa im „Lysverket“, in dem Küchenchef Christopher Haatuft im Rahmen seiner „Pure Nordic Cuisine“ beste lokale Produkte auf die Teller bringt. Auch Staatsgäste besuchen gern das stilvolle, in einem Kunstmuseum aus den 1930er Jahren gelegene Restaurant. Am Abend unseres Besuchs sind es gleich mehrere Mitglieder skandinavischer Regierungen, die – eskortiert von reichlich Sicherheitspersonal – im „Lysverket“ speisen.

Schon die Küchengrüße wie Roggenbrot mit Makrelenbutter oder das hauchdünne Brot mit Heilbutt aus dem Sognefjord machen Lust auf mehr. Der knackige grüne Salat wächst im Garten des Museums und wird von einer intensiven Austern-Emulsion begleitet.

Dass Lysverket Restaurant: eines der besten Restaurants in Bergen.

Der Steinbutt wurde erst am frühen Morgen aus den Gewässern um Bergen gezogen – frischer geht es nicht. Chefkoch Christopher Haatuft kombiniert ihn mit einer herrlichen Krustentiersauce, Topinambur und Saat-Crumble.

Ein Gaumenschmeichler ist auch das Dessert in Form von Buttermilch mit Safran-Eis, Karamell, Sanddorn und Sonnenblumenkernen. Für umgerechnet rund 110 Euro ist das siebengängige „Meny Lysverket“ im sündhaft teuren Norwegen geradezu ein Schnäppchen.

Eine Institution für Genießer ist das Restaurant „Cornelius“ auf der winzigen Insel Holmen, die ausschließlich mit dem Boot erreichbar ist. Die landschaftlich reizvolle Überfahrt durch die Schären dauert gut 20 Minuten. Breitbeinig steht Alf Roald Saetre da, den Cowboyhut auf dem Kopf – und zeigt, wie man eine Jakobsmuschel öffnet. Er hat sie selbst gesammelt, mehr als 20 Meter unter der Meeresoberfläche. „Skjellmannen“ (Muschelmann) steht nicht ohne Grund auf seiner Visitenkarte. Um abenteuerliche Geschichten ist der 65-Jährige nicht verlegen. Man spürt, dass er seine Anekdoten nicht zum ersten Mal zum Besten gibt. Geht es um Liebeleien und seine Abenteuer auf den Weltmeeren, klingen sie mitunter reichlich Seemannsgarn-geschwängert.

Die Glasfronten des Restaurants geben den Blick auf die anderen Inseln frei, zuweilen schippern Jachten und kleine Boote vorbei. Auf der Speisekarte stehen – wie könnte es anders sein – gebratene Jakobsmuscheln. Mit frischer Zitrone und einer feinen hausgemachten Mayonnaise bleiben sie dauerhaft in Erinnerung.

Die anderen Gerichte im „Cornelius“ hängen vom jeweiligen Fang der Zulieferer ab. Heute sind es ein neun Stunden geräucherter Lachs aus dem hauseigenen Räucherofen, Muscheln, Austern und Königskrabben. Gleich plattenweise bringt das sympathische Team die frischen Köstlichkeiten an die lange Tafel. Ein vorzüglicher Montrachet aus dem gut bestückten Weinkeller adelt den Abend im „Cornelius“ zum vollkommenen Gourmet-Genuss.

Photos: Tom Tautz

Frankreich, mon amour!

Text: Jens Hoffmann

Vorweg eine kleine Liebeserklärung, ich liebe die Côte d’Azur und die Provence. Südfrankreich ist für mich eine klassische Sehnsuchtsdestination.

Es gibt Regionen, die immer wieder neu entdeckt werden wollen.

Eine Reise anlässlich des Relaunches des Resorts und der Eröffnung von CREACTIVE – einem integrierten Erlebniskonzept in Kooperation mit Cirque du Soleil -führte mich nach Opio.

Opio liegt vor den Toren der Parfum-Stadt Grasse, eingebettet in Olivenbäume und Pinien. Die Besucher kommen um das französische “savoir vivre” zu erleben und bei Golf, Trapez und Tennis am Pool auszuspannen.

Südfrankreich empfängt mich mit 30 Grad und einem erfrischenden Wind, die Flucht aus dem regnerischen Deutschland ist geglückt.

Nach der Ankunft fühlt man sich als umsorgter “VIP Gast”, an der Rezeption bekomme ich ein Bändchen, das “Badge” für die nächsten Tage. Mit diesem Bändchen kommt jeder in den Genuss zahlreicher individueller Annehmlichkeiten und schönem Essen.

Das Resort in Opio ist ein 4 Trident Resort, es gibt 3, 5 und 5 Trident Resorts, die Trident Aufschlüsselung ist eine Club Med eigene Klassifizierung, vergleichbar mit den Sternen in der Hotellerie.

Die Häuser heissen „Estragon“, „Anis“, „Jasmin“, sie gruppieren sich um Innenhöfe und verwinkelte Durchgänge.

Ich wohnte im Estragondistrikt, er versteckt sich in einem heimelig ruhig gelegenen Gartenparadies.

Die Zimmer sind – wie oft im Club Med – eher bescheiden, ein Doppelbett, keine Badewanne, aber ein Balkon mit Gartenblick.

Man merkt, dass der Club Med ein globaler Konzern geworden ist. Die Ursprungsidee von Gérard Blitz -der 1950 den Club Méditerranée auf Mallorca gegründet hat- lebt noch immer. Sie lautete im Urlaub zu speisen wie ein Fürst, eine Menge Spass zu haben und seine Herkunft zu vergessen. Die alte Club Med Tradition lebt, das passt auch zur neuen Ausrichtung des chinesischen Investors Fosun.

Die Fosun Group aus Shanghai ist ein chinesischer Tourismus Investor, der 90 % der Anteile hält und den Club globalisiert.

Getreu dieser Vorgabe werden weltweit 18 neue Club Meds in den nächsten Jahren eröffnet. Fosun verfügt über das Geld, die neuen Zielgruppen und die Märkte in Asien zeigten deutliche Zuwachsraten.

Wenn man den Club Opio als Modell nimmt, ist die Zukunft von „Club Med“ rosig, der Club Med musste sich sich neu erfinden und das ist ihm offensichtlich auch gelungen.

Zurück nach Opio, die Architektur und Farbwahl des Club ist provenzalisch: Ocker, Rosa, Gelb – überziehen dreistöckige Pavillons, deren Fassaden von südländischen Pastelltönen aufgelockert werden.

Man sieht auf Wald und Berge, der Club wendet sich zum Land.

Das Meer ist leider nicht zusehen, aber in der Mitte des Resorts präsentiert sich der Pool und vermittelt die Illusion eines friedlichen Sees.

Der Sportler findet großartige Sportmöglichkeiten, Golf, Tennis, Cirque du Soleil, Fitness, Yoga und Bogenschiessen.

Mir hat besonders das neue „Cirque du Soleil“ Areal gefallen. Das Hauptaugenmerk ist auf Artistik und Theaterkunst für  jedermann. Im Unterschied zum klassischen Zirkus, verzichtet der Cirque du Soleil auf Tierattraktionen und widmet sich eher den turnerischen und artistischen Elementen. Jeder Besucher kann mitmachen und wird von ausgezeichneten Pro’s eingestimmt, vorbereitet und begleitet.

 

 

Die gastronomischen Versuchungen sind im Heimatland vielleicht noch größer als in anderen Club-Dörfern, eine hervorragende Küche, Meeresfrüchte, bezaubernde Fisch und Fleischgerichte, viele Früchte und Gemüse. Die geschmacklichen Kombinationen haben uns immer überzeugt, viele Gerichte werden frisch zubereitet, man schmeckt den Süden. Ja, es gab auch klassisches Buffet, ohne wirklich kulinarisches Statement, aber es schmeckte dennoch vorzüglich.

 

Das Käsebuffet hat mir besonders gut gefallen, dazu gab es Taittinger Champagner und Rosé vom Weingut Miraval (das ehemalige Weingut von Angelina Jolie und Brad Pitt).

 

Gut geschlafen habe ich auch. Am nächsten Morgen ging es zum Golfspielen.

Um 9.10. Uhr hiess es “Tee off”. Am Clubhaus herrscht kein großes Sehen und Gesehenwerden. Der kurze, aber technisch durchaus interessante 9 Loch Parcours ist eher ein “Pitch & Putt” Platz. An den meisten Löchern ist das Witch vom Abschlag die richtige Schlägerwahl.

Bunker und Seen, als ungeliebte Hindernisse sind Fehlanzeige. Man erlebt keine unerwarteten Überraschungen. Spass gemacht hat es dennoch.

Außer dem Neun-Löcher-Kurs direkt im Resort, gibt es noch einen schönen Achtzehn-Löcher-Parcours, mit Bodenwellen und Terrasen in den Fairways. Das Vergnüngen ist preislich noch erwschwinglich, der Golfplatz befindet sich unweit vom Club entfernt und ist an einen Shuttle-Dienst angebunden.

Diesen Platz werde ich das nächste Mal spielen.

 

Glückselig wird abends weiter gefeiert: Theater, Circque du Soleil, Gastronomie und Disko, alles nach altbewährtem Muster Unterhaltung für Jedermann.

Danach „Gin and Tonic“ und Mojito. Es wird viel getanzt und gelacht.

Die Nacht war kurz, es hat wieder viel Spass gemacht.

Farbenfroh und nach Lavendel duftend – man glaubt in einem botanischen Garten zu sein.

Viel Sport, gute Küche, feiner Wein, die Ausflüge ans Meer, eine atemberaubende Landschaft, es gibt viele Gründe Frankreich zu lieben.

Informationen:

https://www.clubmed.de/r/Opio-en-Provence/y

Die Reise wurde unterstützt durch Club Méditerranée Deutschland GmbH.

 

Unterwegs in Thailand

Von Jens Hoffmann

„Amazing Luxperience“ lautete das Motto unserer Reise, eine Melange aus Luxus und aussergewöhnlichen, authentischen lokalen Erfahrungen.

Thailand ist ein Land, das sich großer Beliebtheit erfreut, es ist ein Ort sein, wo der Seele Flügel wachsen. Ein begehrtes Reiseziel, weil Sonnenschein und warme Temperaturen garantiert sind.

Wir werden vom International Airport Chiang Mai abgeholt und rollen durch die Hauptstadt des Nordens. Über 700 Kilometer entfernt von Bangkok liegt Chiang Mai, in einem fruchtbaren, breiten Tal umgeben von Bergen.

Die „Rose des Nordens“ ist die zweitgrößte Stadt Thailands. Sie begeistert mit der Schönheit ihrer Berge, goldenen Pagoden, feierlichen Tempeln und Palästen, aber auch mit einer einzigartigen Lebensweise.  Eine Mischung aus Tradition und Gelassenheit.

Es wird friedlich. Die Menschen werden es auch.

Neben diversen Naturerfahrungen standen für mich einige Tempelbesuche, wie der des „Wat Phra Singh“ auf dem Reisezettel.

Dieser Tempel ist das religiöse und kulturelle Zentrum von Chiang Mai und gehört zu den „must do’s“.

Meditation, Yoga und spirituelle Besinnung, Anwandlungen als sei man für kurze Zeit nicht in der Gegenwart findet man hier reichlich.

Wer etwas mehr über das Lanna Königreich, ihre Kultur, den Buddhismus und die Handwerkskunst der Bewohner des Goldenen Dreiecks (Thailand, Birma, Laos) erfahren möchte, der sollte sich einfach Zeit nehmen.

Die Kultur der Lanna vermittelt essenzielle Weisheiten des Buddhismus und ihr Handwerk spricht eine eigene Sprache, eine andere Sprache als die der westlichen Menschen und ihrer Shops.

Mit seinem eigenen Akzent, seiner eigenen Kultur und den eigentümlichen lokalen Speisen wie Som Tam, dem scharfen Papayasalat und fantastischem Isaan Gerichten. Saisonaler Genuss, brutal regional und naturbelassen.

Eine aussergewöhnliche, authentische Erfahrung die man gemacht haben muss, der Weg hatte ein Ziel. Der Norden Thailands ist aufregend anders!

 

Dann ging es zurück nach Bangkok, bei vielen Besuchern gilt die “City of Angels” immer noch als Symbol des Sextourismus. Dabei ist sie längst eine vielfältige Genuss und Kulturmetropole geworden.

Ankunft in Bangkok am Suvarnabhumi International Airport, der Name bedeutet „Goldenes Land“ und ich fühle mich bei 30 Grad wie ein Goldjunge. Einfach großartig.

Die Stadt lässt sich wundervoll vom Millennium Hilton am Chao Praya Flus entdecken. Meisterlich werden hier Gegenwart und Moderne vereint, das Design der Lobby und der Service verzaubern mich.

 

Reisende, die Ruhe und Harmonie in besonderem Ambiente schätzen sind hier richtig, denn Gäste sind hier nicht einfach Gäste, sondern gehören zum Haus wie die unzähligen Mitarbeiter.

Das Millennium Hilton hat 533 Zimmer und Suiten, ein Stilmix aus thailändischen und klassischen Akzenten.

Mein Zimmer war mit Blumen und thailändischen Akzenten aus goldenem Lack und hölzernen Paneelen bestückt.

Zu den Annehmlichkeiten wie kostenfreien, täglichen Bügelservice gab es einen fantastischen Blick auf den Chao Praya Fluss und Zutritt zur Executive Lounge im 31. Stock.

Herrlich!

Zur Vervollkommnung der Erholung offeriert das Spa fernöstliche Mystik mit modernen Behandlungen, ein Fitnesscenter mit finnischer Sauna, Whirlpool und einen schönen Außenpool.von 30 Meter Länge.

Der Residenz gemein ist der Anspruch, den Besuchern das Land näher zu bringen. Dazu zählt auch die Kulinarik, beim Frühstück gab es Köstlichken wie thailändisches Omelett, alle möglichen Thai-Suppen und Reisgerichte.

Als Lektüre bringt man mir jeden Morgen die „Bangkok Post“. Wunderbar!

In allen drei Hotel-Restaurants wird man ebenfalls mit authentisch asiatischer Küche glücklich gemacht.

Ein scharfer Feuersturm für die Sinne ist garantiert.

Fazit: Der Weg hatte ein Ziel. Chiang Mai ist eine Kleinstadt, zauberhaft, beinahe paradiesisch und Bangkok setzt Maßstäbe in Sachen Urbanität.

Tiefenentspannt mit unvergesslichen Momenten der Erinnerung reise ich zurück.

 

Flüge: Täglich nonstop mit Thai Airways und Lufthansa von Frankfurt und München nach Bangkok.

http://www.thaiairways.com/en/index.page

Unterkunft:

http://www3.hilton.com/en/hotels/thailand/millennium-hilton-bangkok-BKKHITW/index.html

Essen:

Cuisine de Garden Restaurant – Fine Dining in Chiang Mai

Aktivitäten:

Celadon Fabrik & Kultur Gallerie

http://www.chiangmaiceladon.com

Allgemeine Infos:

Die Pressereise wurde unterstützt von KPNR (Frankfurt / Berlin) & dem Fremdenverkehrsamt TAT (Tourism Authoriry of Thailand) und Thai Airways.

Das Waldorf Astoria in New York schließt.

Am 1. März 2017 schließt das Waldorf,  der neue Eigentümer, ein chinesischer Versicherer möchte  dort Wohnungen errichten.

Stars wie George Michael, Obama, Marilyn Monroe, Grace Kelly, Frank Sinatra, Königin Elizabeth II. haben schon im Waldorf-Astoria an der New Yorker Park Avenue übernachtet. Der Pomp war zumeist in den oberen Etagen zu Hause.

Grand- oder Palasthotels sind eine schöne Erfindung. Luxus fängt nicht nur im Badezimmer an und hört bei den Matratzen auf. Nein, nein, nein. Das Waldorf war Drehort unzähliger Filme. Nicht nur der Waldorf-Salat, auch der Zimmerservice wurde dort erfunden.

Am 1. März schließt das Luxushotel seine Türen – für unbestimmte Zeit. Die Menschen haben Erinnerungen an diesen Ort. Sie haben hier geheiratet, Feste gefeiert oder sind auf ihren ersten großen Ball gegangen. Es hatte einen Einfluss auf viele Generationen.

1931 eröffnete das Hotel – damals das größte, höchste und teuerste der Welt – seine Türen an der Park Avenue.

Am Mittwoch um 12.00 Uhr mittags heißt es nun zum vorerst letzten Mal: Check-Out.

2014 hatte die Hotelkette Hilton ihr Vorzeigeobjekt für fast zwei Milliarden Dollar an den chinesischen Versicherer Anbang Insurance verkauft. Dieser hat eine umfassende Renovierung angekündigt. Bis zu drei Jahre könnte das dauern, hieß es, und danach soll fast nichts mehr sein, wie es einmal war: Viele der mehr als 1.000 Zimmer, die in der günstigsten Preisklasse ab rund 200 Dollar pro Nacht zu haben waren, sollen zu Luxuswohnungen umgewandelt werden.

Wenn überhaupt soll nur ein kleiner Teil Hotel bleiben – so wie es auch schon dem Plaza um die Ecke erging. Fassade und Lobby müssen bleiben, sie sind denkmalgeschützt. Wann das neue Waldorf Astoria wieder als Hotel eröffnen wird, ist völlig unklar. Klar ist nur: Es ist das Ende einer Ära.

1893 hatte der reiche Unternehmer William Waldorf Astor an der Fifth Avenue ein Hotel eröffnet. Einige Jahre später zog sein Cousin John Jacob Astor nach. Sie schlossen sich zusammen und das Waldorf Astoria wurde das erste Hotel mit Elektrizität und Telefonen auf den Zimmern. 1929 musste es dann allerdings dem Empire State Building Platz machen, um zwei Jahre später an der Park Avenue wiederzueröffnen.

Mit einem ganzen Straßenblock in bester Lage und rauschenden Festen erschuf sich das Waldorf Astoria seinen Ruf, doch in den letzten Jahren war er etwas gebröckelt. Eine Schießerei bei einer Feier und dann zog auch noch Barack Obama nach dem Verkauf an die chinesische Firma aus Angst vor einem Späh-Angriff zur UN-Woche entgegen der Tradition in ein anderes Hotel.

„Wir werden all die Präsidenten vermissen, die hier immer vorbeigekommen sind“, sagte das Zimmermädchen Lydia Koufie der „New York Daily News“.

Sie arbeitet seit 19 Jahren für das Hotel. „Wenn die Vereinten Nationen jedes Jahr zu ihrer Generalversammlung zusammengekommen sind, waren wir ausgebucht. Ich werde alle meine Freunde hier vermissen, es war wie eine große Familie.“

Es ist ein Ort, zu dem die Menschen emotionale Verbindungen aufgebaut haben, mal schauen wie es weitergeht….

Aus der Reihe „Unterwegs in Europa“ – Thessaloniki

Von Jens Hoffmann

 

Auf den Spuren von Alexander dem Großen
Thessaloniki heißt meine Lieblingsstadt im Norden Griechenlands, benannt nach der Schwester von Alexander dem Großen. Die Geburtsstadt von Aristoteles ist ein Traum für Reisende, die Kultur und Kunst, Lifestyle und Genuss schätzen.

Das ganze Jahr über gibt es in Thessaloniki viel Sonnenlicht, eine lebendige Atmosphäre und süßen Genuss. Jeder findet hier genau das, was er sucht. Für mich reichen zum Glück Oktopus-Salat mit Zitrone und griechischer Weißwein. Für Meeresliebhaber gehören zum Glück auch die drei Finger der Chalkidiki-Halbinsel und die Strände dazu.

Das obskure Objekt der Begierde meiner Griechenlandreise ist das Designhotel The Met.

In diesem Hotel zu wohnen, ist speziell. Es heißt, vom Zauber eines Designhotels mit fünf Sternen umfangen und für die Dauer des Aufenthalts davon begleitet zu werden. Das Hotel erfüllt wirklich alle Ansprüche an Design und Genuss.

The Met wurde von den Zeppos Georgiadi Architects entworfen und zählt zur Design Hotels™ Gruppe. Das außergewöhnliche Design stammt vom australischen Designer Andy Martin. Das Hotel bietet prächtiges Interieur, eine Kombination aus modernem Design und klassischem, coolem Ambiente, geprägt von verschiedenen Einflüssen mit Hang zur Leidenschaft für europäischen Luxus und Komfort.

The Met ist ein stylisches Boutique-Stadthotel und liegt in der Nähe der wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Denkmäler der Stadt sowie unweit des Baudenkmals und Museums Weißer Turm. Das Haus verfügt über 272 Zimmer und Suiten, die alle mit Stil eingerichtet und mit luxuriösen Stoffen ausgestattet wurden. Es gibt kostenlosen Internetzugang, schöne Marmorbäder und viel Holz in den Zimmern. Mein Blick vom Balkon des Zimmers 610 ist grandios. Da passt die Bezeichnung „a room with a view“ perfekt. Ich schaue entweder auf die Berge im Hinterland oder direkt auf den Hafen und das Meer.

Wer sich von der Stadt erholen möchte, findet hierzu im Hotel viele Orte – wie den Pool auf dem Dach, das Spa oder den Zimmerbalkon. The Met begeistert mich.

Das Frühstück zaubert alles hervor, was die griechische Küche zu bieten hat. Ein reichhaltiges Buffet mit allen erdenklichen Eierspeisen, mit Fisch, verschiedenen Oliven und Joghurts. Sensationell, dazu täglich die „New York Times“.

Es gibt ein ausgezeichnetes Restaurant im Hotel. Das Chan serviert pan-asiatische Küche: Nudeln, Sushi, Gemüse, aber auch erlesene außergewöhnliche Gerichte, zubereitet mit frischen, lokalen Zutaten.

Fazit: Im The Met fühlt man sich wie auf einer friedlichen Insel. Es ist ohne Einschränkung eine Empfehlung wert. Adio, auf baldiges Wiedersehen.

Artikel: The Met Hotel, Thessaloniki by Luxuszeit Verlag.

 

Photos by Griechische Zentrale für Fremdenverkehr / Fotograf H. Kakarouhas

Me gusta, Gran Canaria

Von Jens Hoffmann

Gran Canaria gilt als Genuss und Party-Hotspot, es bietet unzählige Restaurants, Tapas Bars, aber auch romantische Buchten, verschlafene weiße Bergdörfer und viele grüne Seiten.

Die Insel ist eine einzigartige Schönheit auf den zweiten Blick. Wer das Inselinnere erkundet, staunt über tiefe Schluchten, abgelegene Bergdörfer, verschwiegene Buchten und leuchtend grüne Stauseen.

Mich faszinierte der Cruz de Tejeda, der höchste Pass der Insel ist en Traum für e-bike und Rennradfahrer.

Ich komme wieder.

Wer nicht auf dem Schiff übernachtet, für den gibt es das perfekte Hotel im Süden der Insel

Perfekter Service; RIU Palace in Maspalomas.

 

Check-in:

Hotel RIU Palace

 

 

 

TUI eine Million Urlaubssuchende und 20.000 Buchungen an einem Tag.

Die Reiselust der Deutschen ist 2017 ungebremst. Die heiße Phase für das Reisegeschäft läuft bereits. TUI, Deutschlands führender Reiseveranstalter „überstand“ den 14. Januar, den Buchungshöhepunkt des Jahres. Über 20.000 Bundesbürger haben an diesem Tag ihren Urlaub über TUI gebucht. Erfreulich für die Reisebranche: Die Deutschen buchen wieder früher. Bereits jetzt liegt die Nachfrage nach Reisen bei Deutschlands führendem Reiseveranstalter deutlich über dem letzten Jahr.

RIU Hotel Bellboy

Eine Million Urlaubssuchende habe sich online oder in einem Reisebüro beraten lassen. Dabei spielt die Nutzung von Smartphones oder Tablets eine immer wichtigere Rolle. Neun von zehn Reisebuchungen werden mindestens zu einem Zeitpunkt online recherchiert. Geht es um die Reisebuchung, kombinieren Urlauber vorzugsweise Online-Medien und die persönliche Beratung im Reisebüro. So buchen 42 Prozent der Deutschen ihre zuvor online recherchierte Reise im Reisebüro. Bei Pauschalreisen liegt die Quote bei 58 Prozent. Wer beim Versuch, im Internet eine Reise zu buchen, Beratung benötigt, bekommt bei TUI automatisch Hilfestellung vom Reisebüro. So werden rund 500.000 Online-Kunden jährlich durch Reisebüros beraten.

TUI setzt im Sommer 2017 auf Spanien, Italien, Griechenland und ferne Länder
Spanien, Griechenland und Italien werden auch 2017 die liebsten Reiseländer der Deutschen bleiben. Insbesondere auf dem spanischen Festland sieht TUI noch großes Wachstumspotenzial und baut mit Huelva eine noch relativ unbekannte Region weiter aus. Mit zunehmender Reiseerfahrung zieht es deutsche Urlauber immer mehr in ferne Länder. Insbesondere die USA und Indonesien stehen weit oben auf der Wunschliste vieler Urlauber. Aber auch Mexiko, Südafrika, Kanada, Mauritius, die Seychellen und die Dominikanische Republik legen deutlich zu.

TUI Group

Photos: Marita Persian & Jens Hoffmann

Global unterwegs.

Von Jens Hoffmann

Während Navaratri wird der Göttin Durga in ihren neun Erscheinungsformen gehuldigt – jeder Tag zu Ehren einer ihrer Erscheinungsformen.

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Dazu zählen neben Durga die Verkörperungen Lakshmi und Saraswati. Folgerichtig werden an jedem Tag des Festes unterschiedliche Rituale praktiziert. Tagsüber wird meist gefastet, nachts wird gefeiert und getanzt. Vor allem in Gujarat und Maharshtra gibt es den Brauch, jeden Tag eine andere Kleiderfarbe zu tragen. Das neuntägige Festival endet am zehnten Tag mit Dussehra, dem Sieg des Guten über das Böse. In Südindien wird das Fest gleich dreigeteilt: Drei Tage lang huldigt man der Göttin Durga. Dann wendet man seine Aufmerksamkeit auf die Göttin Lakshmi, ebenfalls drei Tage lang, und die letzten drei Tage werden zu Ehren der Göttin Saraswati gefeiert. Die aufwendigsten Navaratri-Feiern finden in Westindien statt, im Bundesstaat Gujarat und z. B. in Mumbai. In Gujarat wird neun Nächte lang getanzt, traditionelle Tänze, die Garba und Dandiya Raas heißen. In Westbengalen wird Navaratri und Dussehra unter dem Namen Durga Puja gefeiert. In Mumbai haben die Feiern einen etwas moderneren Touch. Und in Delhi z. B. werden in der ganzen Stadt Ramlila Theateraufführungen, ein Drama aus dem indischen Epos Ramayana, gezeigt. Es wird überall auf unterschiedliche Art und Weise gefeiert.

Besonders reizvoll ist das Tanzfest in Gujarat, Mumbai, Delhi, Kolkata, Varanasi und Mysore.

Aus der Reihe „Unterwegs in Europa“.

Von Jens Hoffmann

Wroclaw warum eigentlich nicht? Sie ist ja eine der Lieblingsstädte von Dalai Lama.

Warum seine Heiligkeit hier so gern ist, haben wir versucht herauszufinden. Soviel vorweg, die Suche hat Spaß gemacht und ich glaube zu wissen warum es dem grossen Mann des Buddhismus hier gefällt.

Wroclaw ist eine lebendige offene Stadt mit vielen Cafés, schönen Gassen und einer tollen malerischen Altstadt.

Nicht nur wegen ihrer Altstadt und den vielen netten Menschen eine der schönsten Städte Polens, sondern auch, weil es dort eine bemerkenswerte Kunst und Kulturszene gibt.

Zurecht war sie deshalb „Europäische Kulturhauptstadt 2016“.

Wroclaw hat eine bewegte Geschichte, 70% Prozent der Stadt war nach dem Krieg zerstört, 1915 sprachen noch 95% der Bewohner deutsch, heute sind es 5%. Die zerstörte Altstadt wurde nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. Heute erstrahlt sie mit schönen alten, herrschaftlichen Häusern und wenig Plattenbaucharme. Man nennt sie „die Stadt der 100 Brücken“. Überall gibt es kleine Geschichten und Traditionen. Wenn man sich für Architektur und guten Café interessiert, dann lohnt sich ein Besuch der Markthalle Hala Targowa. Das Bauwerk mit seiner roten Backsteinfassade und dem mächtigen Uhrturm ist beeindruckend, besonders spannend ist auch die Stahlbeton-Konstruktion im Inneren.

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Ähnlich spannend, allerdings viel gewaltiger, ist die Jahrhunderthalle oder Millenium Hall, ein UNESCO-geschütztes Bauwerk. Hier finden alle relevanten Sportevents und Konzerte statt und eben jener Dalai Lama hat hier schon mehrere Reden gehalten.

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Daneben gibt es ein Museum für zeitgenössische Kunst, ein „must do“, der Besuch lohnt sich.

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Auf dem Marktplatz dem Treffpunkt der Stadt, steht ein schöner Springbrunnen, der im Dunkeln angestrahlt wird. Auch die Elisabethkirche ist einen Besuch wert. Der backsteingotische Kirchenbau ist nicht zu übersehen und das Innere der Kirche besticht durch seine schönen Fenster. Früher wurde die Elisabethkirche von einem geschlossenen Kranz von Häusern umgeben, der den Kirchhof von den Straßen abschirmte. Die Häuser wurden als „Hänsel und Gretel Haus“ bezeichnet was mittlerweile ein ganz offizieller Name geworden ist.

Kleiner Tipp: Bei einem Spaziergang durch Wroclaw immer mal den Blick vom Smartphone, einfach einen Blick nach unten werfen. Wenn man Kinder dabei hat macht man das ja sowieso. Dort befindet sich nämlich die „Zwergenarmee“ der Stadt. Die winzigen  Zwerge „Krasnale“ heißen sie auf polnisch, sind aus Wroclaw nicht mehr wegzudenken. Sie prägen das Stadtbild und es heißt, dass hunderte von Zwergen in der Stadt verstreut sind.

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Nach einer alten Sage halfen die Zwerge bei der Stadtgründung und überlisteten auch den bösartigen Oderkobold, der den Menschen zugesetzt hatte.

Aus Dankbarkeit bot man den Zwergen ein lebenslanges Bleiberecht in der Stadt an.

Wunderbar.

Anreise: Wir sind von Berlin mit dem Zug angereist.

Mit der Einfahrt in den Hauptbahnhof, den Wrocław Główny, bietet die Stadt bereits ihr erstes Highlight. Das vor wenigen Jahren sanierte Bahnhofsgebäude sieht mit seinen Türmchen und Zinnen wie ein kleines Schloss aus.

Wir werden abgeholt und los geht es.

Das obskure Objekt unserer Begierde und Zuhause auf Zeit ist das neue DoubleTree by Hilton (geöffnet im August 2016) Das Designhotel präsentiert sich wie die „Queen Elisabeth“ beim Ablegen und vermischt modernes Exterieur mit einem feinen Innenkonzept. Das minimalistische und elegant abgerundete Gebäude zog uns sofort in seinen Bann. Es befindet sich im  „OVO Wroclaw“ – ein Highlight für das neue urbane polnische Design.

Man wird herzlich empfangen, es gab einen warmen Schokoladenkeks bei der Ankunft (obwohl ich ein Gläschen Champagner bevorzuge) und der fürsorgliche Service begleitet den Gast während des gesamten Aufenthalts.

Zimmer und Suiten

Das Double Tree by Hilton verfügt über 189 Zimmern und Suiten. Diese sind nicht wie in vielen anderen Hotels im amerikanischen Stil, sondern modern, funktionell und etwas stylischer eingerichtet. Design ist aber kein Selbstzweck, sondern dient dem Gast. Ein perfekt gestaltetes Bad mit Dusche, ohne Stolperstein.

Wir wohnten im Zimmer 222 und hatten Zugang zu der Executive Lounge – inklusive Happy Hour Free Drinks zwischen 18h und 20h- und kleinen Appetithappen den ganzen Tag über.

Es gibt auch eine Presidential Suite mit einem einzigartigen Ausblick auf den Słowacki Park. Das neueste Hotelhighlight der Stadt, bietet mit der OVO-Bar und Restaurant zudem eine funktionierende kulinarische Betreuung mit einem ausgezeichnetem Koch.

Sowohl die Menues als auch die à la carte Tapas konnten überzeugen. Der Innenhof, der auch für Nicht-Hotelgäste zugänglich ist bleibt vom Frühstück bis zum späten Abend geöffnet.

Schöne Annehmlichkeiten für alle Besucher egal ob Tagesgast oder Geschäftsreisender.

Für diejenigen, die auf Wellness setzen, bietet das Hotel – Sauna, Jacuzzi und das Kandara Spa mit seinen ganzheitlichen Behandlungen. Sinnliche Erlebnisse par excellence.

Ein perfekter Platz zum Entspannen.

Wenn es zum Essen in die Stadt treibt, der wird auch kulinarisch hier glücklich.  Um nur mal zwei Klassiker zu nennen Zurek und Piroggi. Die polnische Küche ist hervorragend und bietet eine tolle Auswahl an Speisen. Es war einfach überall nur lecker!

Besonders zu empfehlen ist das Jasna Restaurant im „Brajt Hotel“.

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Mit ausgeprägtem Fingerspitzengefühl und Empathie führt die Besitzerin ein feines „brutal lokal“ Restaurant. Das Restaurant im Hotel überzeugt mit einer elegant-gemütlichen Foodsharing -Atmosphäre. Seit kurzem kreiert man hier bodenständige aber fantasievolle Gerichte. Das „Sharing- Menü“ begeistert vor allem Gourmets, die sich von der klassische Haute Cuisine etwas abgewendet haben und nun lokale Küche bevorzugen. Es wird mit Produkten von nachhaltig wirtschaftenden Produzenten aus dem Umland zubereitet. Feine Wurst, Pilze und Craft Bier mit garantierter enger  Verbindung zum Erzeuger. Geschmacklich perfekt und mit hochwertigsten Zutaten zubereitet.

Wunderbar.

Dann wieder in die Stadt, es gibt unzählige Sehenswürdigkeiten, Denkmäler, Brücken, Kirchen, Geschichte. Für einen Besuch mit Kindern empfehlen wir den Besuch des Afrykarium und Hydropolis.

Das Afrykarium ist Teil des Zoo, Über dem Besucher schwimmen die Haie und Rochen und viele weitere Fische. Faszinierend war auch die Flusspferdfamilie, die wir zur Fütterungszeit besucht haben.

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Für etwas ältere Kinder ist ein Besuch im „Hydropolis“ (Wassermuseum) unabdingbar. Das Museum ist sehr modern, mit interaktiven Modulen.

Das war nur ein kurzer Einblick, die Stadt hat noch viel mehr zu bieten, Dalai Lama und die internationalen Besucher nennen die Stadt „Wroclove“.

Mein Fazit: Ein wunderbare Stadt. 

Wir mochten besonders die malerische Altstadt mit dem gotischen Rathaus und das jüdische Viertel mit Synagoge. Eine moderne, lebendige, wunderschöne Stadt und ein feines Designhotel in  einem charakterstarken Bauwerk -das zurecht 5 Sterne verdient.

Check-in und Information:

Double Tree Wroclaw

Die Pressereise wurde von Grayling PR Frankfurt unterstützt.

 

Thomas Cook – Der wahre Erfinder des organisierten Reisens

Von Jens Hoffmann

Die Thomas Cook GmbH deckt in Deutschland den gesamten Bereich touristischer Leistungen für verschiedene Zielgruppen ab. Zum Unternehmen gehören Neckermann Reisen, Thomas Cook, Bucher Last Minute, Air Marin und die Ferienfluggesellschaft Condor.

Vor über 175 Jahren began alles.

Cook hielt es mit Winston Churchill. Sport war nicht sein Ding. Für einen langen Fussweg zu einem Treffen konnte er sich nicht so recht begeistern, daher kam ihm eine Idee.

Warum nicht einfach einen Transport zum Treffen mit der Eisenbahn organisieren.

Gedacht, gesagt, getan.

Am 5. Juli 1841 wurden 570 Briten in einem „Vergnügungzug“ von Leicester nach Loughboroug und retour befördert.

Das war die Geburtsstunde der Pauschalreise.

Von da an ging es mit Thomas Cook und seiner Reiseorganisation los.

Bereits zur Industrie-Ausstellung 1851 in London transportierte er schon über 160.000 Besucher.

Im Jahre 1865 erfand er der den Hotel-Coupon und 1973 die Circular Note (ein heutiger Reisescheck).

In Kooperation mit Paris, Lyon und der Mediterranean Railway verkaufte Cook Rundreise-Fahrkarten zwischen Paris und den Alpen. Innerhalb einer Saison reisten daraufhin 2.000 Menschen nach Paris. Nach diesem Erfolg weitete er das Angebot auf Italien aus.

In den darauffolgenden Jahren veranstaltete er Reisen nach Ägypten und Palästina.

Zudem publizierte er die erste Ausgabe des „Cook’s Tourist’s Handbook“.

Mit der Jungfernfahrt der Oceanic begann 1870 das Zeitalter der Schiffsreisen bei Cook. Die erste Weltreise in den Jahren 1872 und 1873 war ein weiteres Puzzle in Cooks Karriere.

Sie führte die Gäste durch China, Singapur, Indien, Ägypten, die Türkei, Griechenland, Italien und Frankreich. 1879 übernahm sein Sohn John Mason das Unternehmen von seinem Vater und sicherte sich neue globale Partnerschaften, darunter auch die Olympischen Spiele in Athen. Er baute eine Flotte an luxuriösen Nil-Dampfschiffen und erlangte das Monopol für den gesamten Passagierverkehr auf dem Nil.

Nach John Masons Tod im Jahr 1899 erbten seine drei Söhne Frank Henry, Ernest Edward und Thomas Albert das Unternehmen. Sie begannen, Reisen für die gesellschaftliche Elite anzubieten. Dies umfasste sowohl die Einführung von Wintersportreisen, Autoreisen und kommerziellen Flugreisen – mit einem umgebauten umgebauten Nachtbomber wurde 1919 die Ära der Flugreisen eingeläutet – als auch die Durchführung der ersten organisierten Reise durch Afrika von Kairo bis zum Kap, um die wachsenden Bedürfnisse der Kundschaft zu erfüllen. Selbst königliche Hoheiten nutzten die Dienste der britischen Reiseagenten. Die „Sonderabteilung für Prinzen“ wurde erst 1955 aufgelöst. Als der deutsche Kaiser Wilhelm II. mit seinem Gefolge vom 100 Personen 1898 ins Heilige Land aufbrach, organisierte Thomas Cook diese Reise. 1928 verkauften Frank und Ernest das Unternehmen an die Betreiber der luxuriösesten Schlafwagen Europas, La Compagnie Internationale des Wagons-Lits et des Grands Express Européens. Mitte der 1940er Jahre gelangte Thomas Cook wieder in britische Hände und profitierte von dem Ferienboom in der Nachkriegszeit. 1965 überstiegen Thomas Cooks Gewinne zum ersten Mal eine Million Pfund, und Spanien erzielte mit über einer Million britischer Urlauber einen Besucherrekord. In den 1970er Jahren wurde Thomas Cook privatisiert und von einem Konsortium der Midland Bank, Trust House Forte und der Automobile Association aufgekauft. Das Unternehmen überstand eine schwere Rezession, führte die „Geld-zurück-Garantie“ ein und verlegte den Firmensitz nach Peterborough.

Dank des Slogans „Don’t Just Book It, Thomas Cook It!“ erlangte Thomas Cook große Bekanntheit. Nach einem Jahrzehnt voller Übernahmen startete Thomas Cook 1997 seinen Online-Auftritt, um seinen Kunden einen breiteren Zugang zu Reisen in der ganzen Welt zu bieten. Sechs Jahre später führte Thomas Cook einen eigenen Airline-Service ein, der von sieben britischen Flughäfen Flüge zu über 60 Zielen anbot und den Kunden ein komplettes Reisepaket vom Flughafen bis zum Hotel bot.

Heute weist Thomas Cook Airlines mit Condor, Thomas Cook Airline Scandinavia, Thomas Cook Airlines UK und Thomas Cook Airlines Belgium eine riesige Aircraftflotte auf. Er teuert rund 100 Destinationen an. 2016 wurde das Angebot um neue Routen nach Boston, Providence, Halifax, Los Angeles und Kroatien ergänzt.

 

In den 1970er Jahren wurde Thomas Cook privatisiert und von einem Konsortium der Midland Bank, Trust House Forte und der Automobile Association aufgekauft.

Das Unternehmen überstand eine schwere Rezession, führte eine Geld-zurück-Garantie ein und verlegte den Firmensitz nach Peterborough. Dank des Slogans „Don’t Just Book It, Thomas Cook It!“ erlangte Thomas Cook große Bekanntheit. Nach einem Jahrzehnt voller Übernahmen – darunter Sunworld und Time Off – startete Thomas Cook 1997 seinen Online-Auftritt, um seinen Kunden einen breiteren Zugang zu Reisen in der ganzen Welt zu bieten. Sechs Jahre später führte Thomas Cook einen eigenen Airline-Service ein, der von sieben britischen Flughäfen Flüge zu über 60 Zielen anbot und den Kunden ein komplettes Reisepaket vom Flughafen bis zum Hotel bot.

Heute weist Thomas Cook Airlines mit Condor, Thomas Cook Airline Scandinavia, Thomas Cook Airlines UK und Thomas Cook Airlines Belgium eine Flotte von 92 Flugzeugen auf. Thomas Cook steuert rund 100 Destinationen an. 2016 wurde das Angebot um neue Routen nach Boston, Providence, Halifax, Los Angeles und Kroatien ergänzt.

Mit der Übernahme durch die deutsche C&N Touristik AG 2001 war die Zukunft des Unternehmens gesichert. Dank der Fusion mit der MyTravel Group plc 2007 und der Co-operative Travel Group 2011 gelang es Thomas Cook mit über 1.200 Filialen die größte Reisebürokette in Großbritannien aufzubauen.

Die deutsche Thomas Cook GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Thomas Cook Group plc, die an der Londoner Börse notiert ist. Die Thomas Cook GmbH deckt in Deutschland den gesamten Bereich touristischer Leistungen für verschiedene Zielgruppen ab. Zum Unternehmen gehören Neckermann Reisen, Thomas Cook, Öger Tours, Bucher Last Minute, Air Marin und die Ferienfluggesellschaft Condor.

Mit der Übernahme durch die deutsche C&N Touristik AG 2001 war die Zukunft des Unternehmens gesichert. Dank der Fusion mit der MyTravel Group plc 2007 und der Co-operative Travel Group 2011 gelang es Thomas Cook mit über 1.200 Filialen die größte Reisebürokette in Großbritannien aufzubauen.

Keep goin, Thomas Cook.