Destination Bangkok.

Contributed by Jens Hoffmann

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Noch immer gilt die City of Angels als Symbol des Sextourismus. Dabei ist sie längst eine vielfältige Genuss und Kulturmetropole in Asien geworden. Bangkok die verkannte Stadt.

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Ankunft am Suvarnabhumi International Airport, ein riesiger Airport in der City of Angels, in der ich von 2006 bis 2009 lebte und arbeitete.

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Der Name bedeutet „Goldenes Land“ und ich fühle mich bei 30 Grad wie ein Goldjunge. Einfach großartig. Mein Ziel ist das The Peninsula Bangkok, direkt am Ufer des Chao-Phraya-Flusses. Wahrlich ein Hotel mit spektakulärem Ausblick. Das „The Pen“ (Nickname)  gleicht einer geschwungenen Welle – eine Ehrerbietung an den Fluss als Lebensader und an das Wasser als Element des Feng Shui. Dank gelungener Architektur bieten alle Gästezimmer einen spektakulären Blick auf die Stadt den Chao-Phraya und viele spirituelle Orte.

Peninsula Bangkok

Das Hotel verfügt über 370 Zimmer. Highlight ist die Peninsula Suite im 34. Stockwerk des Hotels mit fast 400 Quadratmetern. Die Suite bietet einen Stilmix aus thailändischen und klassischen Designakzenten. Dass das Peninsula zu den besten Hotels rund um den Erdball zählt, beweisen die zahlreichen internationalen Auszeichnungen, mit denen das 5-Sterne-Hotel immer wieder bedacht wird.

Selbstredend auch die feine Küche.

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Ein besonderes Ambiente verströmt das exklusive Peninsula Spa. Die im thailändisch Stil errichtete Spa-Villa liegt inmitten des subtropischen Hotelgartens. Auf drei Etagen mit einer Gesamtfläche von rund 1.800 Quadratmetern bietet das Refugium ganzheitliche Behandlungen, die auf traditionellen thailändischen und ayurvedischen Philosophien beruhen.

Es gibt vier private Spa-Suiten mit Jacuzzi, diverse Ruheräume, eine asiatische Tea-Lounge, ein Fitnesscenter mit Sauna, ein Dampfbad und Whirlpools sowie einen 60 Meter langen Swimmingpool auf drei Ebenen mit überdachten Thai-Salas. Die Wellnesswelt ist eine Destination für sich.

Erlesener Service beginnt schon bei der Anreise. Bei den Transfers vom und zum Suvarnabhumi Aiport kann der Gast zwischen BMW und Rolls-Royce-Limousinenservice wählen. Während private Helikopter vom Dach des Peninsula aus starten und landen, sorgt die hoteleigene Shuttlebootflotte für schnelle Transfers entlang des Flusses.

Der Hotelfuhrpark bietet ein „Tuk Tuk de Luxe“ an, im „peninsula-grün“ gehalten, mit beigefarbenen Ledersitzen und einer Kühlbox für Drinks und kalte Erfrischungstüchern ausgestattet, ist dieses chauffeurgesteuerte Tuk Tuk das perfekte local taxi in style.

Thai Küche Bangkok

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Auch spannend kann ein  Thai Kochkurs sein. Dieser startet zumeist  mit thailändischen Kräutern, diese sind ein fester Bestandteil der  thailändischen Küche und machen den einzigartigen Geschmack der vielseitigen Gerichte aus.

Neben Zitronengras, Koriander, Thai-Basilikum liegt auch viel Chili bereit. Das einzigartige Aroma findet sich nahezu in jeder Thai Suppe wieder. Die unzähligen Kräuter, Gemüsesorten und Gewürze sind ein Wirbelsturm für die Sinne: Die Schärfe kommt meist von Chilis, gesalzen wird oft mit Fischsauce, Palmzucker steuert Süße bei und Limonensaft die säuerliche Note.

Gemeinsam bereiten wir die Zutaten vor und sehen zu, wie die Kochkurs-Leiterin routiniert die Bestandteile unter Zischen und Brutzeln im Wok zu einem Gericht verwandelt. In brutzelndem Reisöl rühren wir die Currypaste ein und mengen Kokosmilch unter, bevor wir Gewürze, Gemüse und das Fleisch hinzugeben. Die Düfte entfalten sich blitzartig und fast genauso schnell steht ein original thailändisches Curry servierfertig auf dem großen Tisch – einfach fantastisch.

Zum Nachtisch Sticky Rice Mango. Unschlagbar.

Sticky Rice -Mango

 

Abends ging es dann nach Chinatown in Bangkok, ein Ort der unbedingt auf den besucht werden muss.

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Dann geht es zurück zum The Pen, für uns gibt es Moet & Chandon und dem Blick auf den Chao Phraya.

Moet & Chandon

Leicht beschwipst und glücklich verbringen wir die Nacht.

Fazit: Bangkok ist meine absolute Lieblingstadt.

Photos: François Oosthuizen & Jens Hoffmann

Panasiatische, kulinarische Avantgarde im „Breeze by lebua“.

Text: Jens Hoffmann

Wenn man in der Hotellerie von einem Hideaway spricht, ist zumeist ein romantisches Hotel in idyllischer Lage gemeint. Das in Frankfurt ansässige Steigenberger Frankfurter Hof ist für mich ein solches Hideaway.

Nebenbei besitzt es mit dem “Breeze by lebua” ein Gourmetrestaurant, das den perfekten Rückzugsort vom Stress des Alltags bietet.

Die Heimat von Frankfurts panasiatischer, moderner und innovativer Haute Cuisine befindet sich im Keller des Frankfurter Hofs, oasengleich, direkt in der Innnestadt.

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Bei Dämmerlicht zwischen Bankern, Brokern, Gourmets und Szene Leuten war ich besonders begeistert vom neuen Zuwachs des Küchenteams: Der Sternekoch Yip Mun Wai aus Malysia ist der neue Chefkoch in Frankfurt.

Das Breeze by lebua hat ein fantastisches Food-Konzept, eine kulinarische Weltreise: asiatische Küche mit einem unvergleichlichen Mix aus stilvollem Ambiente und kreativer Küche. Das Restaurant bietet seinen Gästen ein einzigartiges panasiatisches kulinarisches Erlebnis.

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Dazu gibt es schöne Weine aus Deutschland, aussergewöhnliche Cocktails und entspannte Atmosphäre.

Yip Mun Wai kommt gebürtig aus Port Kelang, einem der bedeutendsten Hafengebiete Malaysias. Sowohl in Malaysia, als auch in London und Dubai konnte er sein Können in Restaurants, die sich auf die Zubereitung authentischer chinesischer und südostasiatischer Küche spezialisiert haben, unter Beweis stellen.

Als Koch des Hakkasan im Londoner Stadtteil Mayfair wurde er mit seinem Team mit einem Michelin Stern ausgezeichnet. Das fine-dining China Restaurant hat er 2011 mit aufgebaut. Zuletzt war Yip Mun Wai als Chef de Cuisine im Atlantis The Palm Resort in Dubai tätig – darüber hinaus war er Gründungsmitglied des “Yuan”, ein preisgekröntes modernes Asia Restaurant des Resorts.

Über 17 Jahre Erfahrung in der Gastronomiebranche ermöglichen es dem Spitzenkoch Gerichte, wundervollenwie Dinge wie den „Taschenkrebs Port Kelang” zuzubereiten.

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Für mich gab es einen exzellenten Hummer gepaart mit einem St. Antony Niersteiner Riesling Großes Gewächs. Der Wein sehr konzentriert, goldenen Reflexen mit delikaten Noten von tropischen Früchten und Pfirsich.

Im Abgang hat er eine beeindruckende Länge und Balance. Perfekt eingebundene Säure und Mineralität am Gaumen.

Beim nächsten Besuch probiere ich Yip Mun Wai ’s „Laksa”, seine hochgelobte südostasiatische Suppe  oder „Hakka Nudeln“, auf völlig neue Art und Weise geschmacklich zu interpretieren.

Vorfreude ist die größte Freude.

Im Breeze by lebua wird Yip Mun Wai die lange Tradition der klassischen asiatischen Küche weiterhin fortführen und „sie um einige köstliche Gerichte erweitern und mich gemeinsam mit meinen Gästen auf eine unvergessliche kulinarische Reise begeben“ (O-Ton Yip Mun Wai ).

Souveränes Handwerk und konstante Qualität sind immer gewährt,  ebenso gehören dazu die frischesten und erlesensten Produkte lokaler Erzeuger.

Die Speisekarte wechselt regelmäßig um noch stärker auf saisonale Produkte eingehen zu können.

Fazit: Ein Fine-Dining Erlebnis der besonderen Art erwartet den Gast im coolen und eleganten Breeze.

Breeze by lebua, Frankfurt, Telefon: 069 92886656

Steigenberger Frankfurter Hof, Kaiserstraße

60311 Frankfurt am Main

Email: reservations@breezebylebua.com

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.breezebylebua.com

Über lebua Hotels and Resorts:

lebua Hotels and Resorts ist eine internationale Luxusmarke, die unverwechselbare Hotels, erlesene Restaurants und Bars führt. lebua unterhält zwei Hotels in Bangkok, drei Häuser in Indien sowie eine exklusive Lodge in Neuseeland. The Dome at lebua – die Kollektion der Restaurant und Bars über dem Hotel in Bangkok – bietet einen atemberaubenden Ausblick, eine unübertroffene Auswahl an Getränken und Speisen sowie innovative Küche, die Genießer aus aller Welt anzieht. Darüber hinaus ist lebua Hotels and Resorts mit dem Frankfurter Restaurant Breeze by lebua seit 2015 auch in Europa vertreten – die exklusive Restaurantmarke gehört – so USA Today – zu den Top-10 Spitzenrestaurants der Welt.

www.lebua.com

 

Bangkok – Asia’s 50 Best Awards

Text: Jens Hoffmann

Ankuft in Bangkok am Suvarnabhumi International Airport.

Ich bin immer glücklich hier zu sein in der „City of Angels“, in der ich von 2006 – 2009 lebte und arbeitete.

Bangkok

Bangkok – Hier wurden die 50 besten Restaurants Asiens ausgezeichnet.

Keine grossen Überraschungen eigentlich; das Gaggan (Küchenchef Gaggan Anand) in Bangkok belegte den ersten Platz, auf Rang zwei das Narisawa in Tokio.

Platz drei ging an das André in Singapur.

Der in Indien geborene Anand eröffnete das Gaggan in Bangkok, nachdem er zuvor im El Bulli gekocht hatte.  Im Gaggan serviert er moderne indische Küche.

Unbedingt besuchen (Anm. der Redaktion) !!

Die 20 besten Restaurants Asiens:

1. GAGGAN – Bangkok, Thailand

2. NARISAWA – Tokio, Japan

3. ANDRÉ – Singapur

4. AMBER – Hong Kong, China

5. NIHONRYORI RYUGIN – Tokio, Japan

6. WAKU GHIN – Singapur

7. ULTRAVIOLET BY PAUL PAIRET – Shanghai, China

8. NAHM – Bangkok, Thailand

9. INDIAN ACCENT – Neu-Delhi, Indien

10. LUNG KING HEEN – Hong Kong, China

11. HAJIME – Osaka, Japan

12. LES AMIS – Singapur

13. 8 1/2 OTTO E MEZZO BOMBANA – Hong Kong, China

14. BURNT ENDS – Singapur

15. MINGLES – Seoul, Südkorea

16. L’EFFERVESCENCE – Tokio, Japan

17. CORNER HOUSE – Singapur

18. FU HE HUI – Shanghai, China

19. ISSAYA SIAMESE CLUB – Bangkok, Thailand

20. QUINTESSENCE – Tokio, Japan,

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Bangkok – City of Angels.

Zum 140-jährigen Jubiläum erstrahlt das historische Herz des ältesten und legendärsten Luxushotels in Asien 2016 ganz im Stil der früheren Pracht: Der historische Author’s Wing, der 1876 als das ursprüngliche Oriental Hotel erbaut wurde, und der Garden Wing des Mandarin Oriental, Bangkok wurden umfassend restauriert.

Bangkok

Direkt an den Ufern des Flusses Chao Phrya, ließen sich zahlreiche weltbekannte Schriftsteller, wie Somerset Maugham, Paul Theroux oder Graham Greene in dem mehrfach zum besten Hotel der Welt gekürten Hotel inspirieren und dieser besondere historische Flair blieb bis heute bewahrt.

Im Rahmen der umfassenden Restaurierung des Author’s Wing entstand die neue Grand Royal Suite. Mit 600 qm und sechs Schlafzimmern ist dieses Prunkstück die größte Suite in Bangkok. Im Garden Wing wurden zwölf neue Garden Suites mit Balkonen zum Hotelgarten und zum Fluss geschaffen.

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Grand Royal Suite – die größte Suite in Bangkok

Die neue Suite mit eigenem Aufzug erstreckt sich über die gesamte erste Etage. Sie besteht aus der 315 Quadratmeter großen Royal Suite mit einem Schlafzimmer, der angrenzenden Ambassador Suite (165 Quadratmeter) mit zwei Schlafzimmern sowie drei weiteren Gästezimmern. Außerdem verfügt die Suite über zahlreiche repräsentative Räume, wie zwei großzügige Wohnzimmer, Bibliothek, Küche, Speisezimmer für bis zu zwölf Gäste und einem lichtdurchfluteten Wintergarten im klassischen Viktorianischen Stil. An den ursprünglichen Bau von 1876 angelehnt, wurden die Balkone wieder geöffnet, damit die Gäste den traumhaften Blick über die Gärten und den Fluss genießen können.

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Für das noble und elegante Design der Suite zeichnet das renommierte thailändische Designbüro P49 DEESIGN verantwortlich. Traditionelle thailändische Holzschnitzereien und aufwändiger Stuck spiegeln die legendäre Geschichte des Hotels wider. Auch feinste thailändische Seide kam zum Einsatz: in den Wohnräumen in Goldtönen, im Master Schlafzimmer in einem kräftigen Violett.

Thai Royal family : Mika

Die Grand Royal Suite zieren zahlreiche Kunstwerke und eine Sammlung an historischen Fotografien der thailändischen Königsfamilie und von Staatsoberhäuptern, die im Mandarin Oriental, Bangkok zu Gast waren.

Die neuen Suiten im Garden Wing teils über zwei Etagen bestechen mit Fensterfronten, die sich vom Boden bis zur Decke erstrecken, einer großzügigen Lounge, Esszimmer, Küchenzeile, Gäste-WC und Balkonen. Die Schlafzimmer verfügen über begehbare Ankleidezimmer und große Badezimmer, komplett mit Marmor verkleidet und mit separater Badewanne und Dusche ausgestattet. Das zeitgenössische Design der Suiten ist inspiriert von der kolonialen Geschichte des Hotel und der thailändischen Kultur.

Des Weiteren entstanden im Garden Wing vier neue Spa-Studios, in denen Pediküre und Maniküre von Bastian Gonzalez sowie Beauty Behandlungen mit der deutschen Wirkstoffkosmetik !QMS Medicosmetics angeboten werden.

Das Gourmetrestaurant Le Normandie in neuem Glanz

Das hoch dekorierte, französische Gourmetrestaurant Le Normandie erstrahlt in einer zeitgenössischen Interpretation der früheren Grandezza. Das neue Dekor bewahrt gekonnt die klassische Eleganz des französischen Restaurants und setzt mit neuen, zeitgenössischen Elementen wie den handgefertigten Lüstern Akzente. Ein neuer Weinkeller mit einer ausgesuchten Kollektion an Weinen der neuen und alten Welt, ein speziell gefertigter Dessertwagen und der legendäre Service komplementieren das Genusserlebnis des französischen Gourmetrestaurants, das mehrfach zum Besten in Asien gewählt wurde.

Die renommierte Author’s Lounge

Diese Lounge – der Platz für eine stylische „Tea Time“ am Nachmittag, die „Society“-Hochzeit oder elegante Gesellschaftsevents – wurde jetzt wieder dem klassischen Stil von Ende des 19. Jahrhunderts nachempfunden. Im neuen, „alten“ Layout erstrecken sich die vier nach renommierten Autoren benannten Räume Joseph Conrad, Somerset Maugham, Noel Coward und James Michener bis hin zur nahtlos anschließenden Hotelterrasse im Garten am Fluss. Die enge Verbundenheit zu diesen Autoren dokumentieren in diesen Räumen

 

  1. Jahre Jubiläumsarrangement

Das Mandarin Oriental, Bangkok bietet anlässlich des 140. Hoteljubiläums bis Ende 2016 ein attraktives Jubiläumsarrangement: luxuriöse Übernachtung, Butler Service, Frühstücksbuffet, Afternoon Tea in der Author’s Lounge sowie ein Glas der limitierten, hausgemachten Marmelade in der exklusiven Geburtstagsverpackung.

Das Angebot (Mindestaufenthalt zwei Nächte) ist ab ca. 385 EUR pro Nacht und Zimmer für zwei Personen buchbar. Reservierungen über mobkk-reservations@mohg.com

Mandarin Oriental Food BKK

Kulinarische Gastspiele im Jubiläumsjahr

24.-28. Mai: José Avillez

José Avillez (2 Michelin Sterne) einer der besten Köchen Portugals, dessen Restaurant „Belcanto“ unter den Top 100 Restaurants der Welt ist.

23.-26. Juni: Diego Oka

Diego Oka, bekannt für seine peruanische Küche im mehrfach ausgezeichneten La Mar by Gaston Acurio im Mandarin Oriental, Miami.

Weitere Informationen und Reservierungen für beide Gastspiele:

Tel. +66 (2) 659 9000 oder mobkk-lordjim@mohg.com.

 4.-9. Juli: Alain Solivérès

Die Kochphilosophie von Alain Solivérès aus dem Restaurant Taillevent in Paris (2 Michelin Sterne) lautet „Wahre Kochkunst ist die Einfachheit“. Für seine Gerichte verwendet er traditionelle, saisonale Zutaten und schafft damit trotzdem wahre Geschmacks-Innovationen.

Gemeinsam mit Arnaud Dunand Sauthier, Chef de Cuisine des Le Normanie, wird er Gourmets mit seinen Signature Dishes verwöhnen.

Weitere Informationen und Reservierungen über +66 (2) 659 9000 oder mobkk-normandie@mohg.com

 Das Spa des Mandarin Oriental, Bangkok

Das Oriental SPA des Mandarin Oriental, Bangkok war eines der weltweit ersten SPAs der First-Class Hotellerie, das ein ganzheitliches Konzept für Körper, Geist und Seele anbot. Regelmäßig als “Bestes SPA der Welt” vom Travel & Leisure Magazin, sowie in der Kategorie “Bestes SPA Luxus Reisen” vom Robb Report ausgezeichnet, ist es das beständigste Vorzeigeobjekt des Mandarin Oriental, Bangkok am Ufer des Menam Chao Phya. Bekannt nicht zuletzt durch die mehrfach ausgezeichnete Kombination exotisch-asiatischer Therapien, liebenswürdigem Thaiservice und harmonischem Ambiente.

Anlässlich des 140. Geburtstags wurde ein spezielles 140-minütiges Oriental Bliss Programm entwickelt, das ein Höchstmaß an Entspannung garantiert. Die Behandlung beginnt mit einem Detox-Ritual aus schwarzem Klebereis und einer Paste aus Kaffeebohnen sowie einer zehn-minütigen Kopfmassage. Im Anschluss folgen ein Körperpeeling und eine asiatische Bambus-Massage, die eine besondere Massagetechnik mit der heilenden Wirkung des reinen Bambus verbindet. Den Abschluss bildet ein Go Green Detox Drink.

Diese Behandlung ist nicht nur gut für Körper, Geist und Seele – auch gehen 10% des Erlöses an die Lerdsin Hospital Stiftung zugunsten des gleichnamigen Krankenhauses in Bangkok.

Sanuk.

Roger Willemsen über ›Bangkok Noir‹

Das Interview führte Roof Music.

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Roof Music: 1. Was unterscheidet Ihren Blick auf Bangkok von dem des Touristen?

Roger Willemsen: Es ging in diesem Buch nicht darum, die Sehenswürdigkeiten Bangkoks zu versammeln. Natürlich bin ich nachts über die Klongs gefahren, natürlich hab ich auch Tempelanlagen gesehen, und ich habe mich in bestimmten Räumen rumgetrieben, die – auf Plätzen oder bei Denkmälern – Menschen interessant finden könnten. Aber das war nicht das Entscheidende. Das Entscheidende war, sich der Nachtstimmung auszuliefern, sich treiben zu lassen. Einfach mit Booten zu fahren bis ans Ende der Haltestellen. Sich in einen Bus zu setzen und irgendwo auszusteigen, wo die Leute auch aussteigen. Das war entscheidend. Also sich einfach mit den Stimmungen der Nacht zu bewegen und auch zu fragen, wo würde man sich hier amüsieren, wo verweilt man, wo gibt es etwas zu sehen, wo ist Erfahrung plötzlich verdichtet. Und das geschieht im Buch in lauter Momentaufnahmen. Manchmal sind das nur Stimmungsbilder, manchmal sind es Szenen, die in kleinen Pointen enden. Aber es kann auch sein, dass es manchmal nichts weiter ist als eine Zustandsbeschreibung, ein Stillleben, etwas, auf dem Nachtlicht liegt. Und gerade weil diese Konzentration auf diese Spanne des Tages diesem Buch so wichtig ist, gerade deshalb ist, glaube ich, die atmosphärische Verdichtung auch eine, die die Nacht wirklich spiegelt.
Roof Music: 2. Die Stadt
Roger Willemsen: Ich habe Bangkok vor ungefähr 30 Jahren das erste Mal besucht. Damals schien mir die Stadt ein wenig dörflich, zusammengesetzt aus Flecken, ich mochte sie nicht besonders, die wenige Hochbau-Architektur wirkte verloren und es war eine Stadt, die eigentlich den großen asiatischen Städten Chinas und Japans hinterherhinkte. Aber Bangkok hat seither eine nicht nur hoch entwickelte, sehr eigene, nationale Kultur entwickelt, die wir eigentlich nur noch mit Thai-Boxen verbinden, die aber ganz viele andere Formen der Mode, des Magazin-Designs, der Straßenkultur nach sich gezogen hat, sondern sie hat auch eine gewisse Reserve gegenüber Modernisierungsbestrebungen anderer Länder gezeigt. Und so ist dort weit mehr von dem erhalten, was Straßenkultur zum Beispiel ausmacht, in den Garküchen, in den Schneidereien, in den Glücksspiel-Salons, auf den Märkten, in den vielen Zuwandererstädten – dort überall gibt es reiches, abenteuerliches Leben. Und das zu besuchen und auch zu vergleichen mit der Zeit, in der ich Bangkok kennen lernte, war außerordentlich rasant.
Roof Music: 3. Die Nacht-Perspektive
Roger Willemsen: Wenn man die Stadt nur aus der Nacht-Perspektive sieht, dann hat man das Gefühl, dass man ihr auf ganz eigene Art und Weise näher kommt. Weil das, was heimlich ist an einer Stadt, das wird sie nachts versprechen. Und man kann sich auf die Spur aller dieser Versprechen setzen. Und dann wird man feststellen, dass es nicht immer nur die sind, die ins Erotische zielen, die einen besonders erregen.
Roof Music: 4. Die Sex-Industrie
Roger Willemsen: Die Sex-Industrie, von der im Westen so viel Aufhebens gemacht wird, nimmt in Bangkok nur einen winzigen Teil aller Vergnügungen ein, die man dort erleben kann. Und ehrlich gesagt, die Thais selber wissen von diesen ganzen Sex-Diensten häufig sehr wenig. Und die meisten der Mädchen, denen man auf Fischmärkten begegnet oder irgendwo am Stadtrand oder in Chinatown, sind noch nie in einer dieser Zonen gewesen, wo die Sex-Industrie de facto viel kleiner ist als die Reeperbahn in Hamburg ist, jedenfalls in den Einzel-Straßenzügen, wo die Zuhause sind. Es war also klar, dass ich auf der einen Seite den sexuellen Vergnügungen der Stadt nicht gerade ausweichen würde, dass ich wissen wollte, wie es in den Bars aussieht, auch in den unterschiedlichen Bars. Aber nichts ist dort so fern wie die Lust und es gibt nicht so viele Vergnügungen, die sich ausschließlich beschreiben lassen, indem man sich in den Bars rumtreibt. Insofern hat mich mein Weg durch Bangkok sehr bald von diesen Spuren weggeführt und ich habe ganz andere Begegnungen gemacht und habe andere Akzente gesetzt und auch andere Seiten der Nacht dramatischer gefunden als ausgerechnet die, die man in den Clubs aufblättern kann.
Roof Music: 5. Was charakterisiert die Nacht in Bangkok?
Roger Willemsen: In den Nächten zeigt eine Stadt ein ganz anderes Gesicht. Es ist die Zeit, in der die Nachtschwärmer, die Nachtschattengewächse rauskommen. Es gibt Menschen die leben ausschließlich in der Nacht. Es ist plötzlich ein anderes Verhältnis zum Heimlichen festzustellen. Es gibt Lustversprechen und von denen bleibt häufig am Ende nur das Versprechen übrig. Aber es ist nicht alleine der Rotlichtbereich, es sind nicht die Karaoke-Bars alleine, die Soaplands, in denen man verschwinden kann oder selbst diese Form der lässigen und schwer nachvollziehbaren Prostitution oder Halb-Prostitution an den großen Straßen, sondern es sind Vergnügungen aller Art, die ihren Fächer aufschlagen in den Nächten von Bangkok. Es sind ebenso die Spielsalons, es sind die Plätze, wo man trinken und tanzen kann, wo man sich unter freiem Himmel massieren lassen kann. Es sind die Kickbox-Studios, in denen noch trainiert wird. Es ist am Lumpini Park die Anlage mit den Krafttrainigsräumen, wo man unter freiem Himmel sich stählen kann. Es sind die Wege der Elefanten, denen man folgen kann und die durch das Nachtleben schaukeln. Es sind die zahlreichen kleinen Gruppen von Katoys, also Ladyboys, die auf ganz eigene Weise einen Zauber und manchmal auch eine Bedrohung entfalten. All das mischt sich in dieser Stadt und ganz besonders eben in der Nacht auf so dramatische Weise, dass es einen auf eigene Weise herausfordert.
Roof Music: 6. Wie also sah Ihr Nachtablauf aus?
Roger Willemsen: In aller Regel bin ich abends auf die Straße gegangen – und zwar zum ersten Mal am Tag – bin ungefähr gegen fünf Uhr morgens zurückgekommen, und habe versucht, alle Plätze zu finden, die irgendwie von Interesse waren. Dazu gehörten die Kick-Box-Studios, die Theater, die kleinen Restaurants und die Großen, die Roof-Bars, die kostbaren, die edlen Plätze mit ihren Modenschauen und den etwas esoterisch wirkenden Clubs. Es gehörten die Sing-Alongs und die Soaplands dazu, die Karaoke- und – natürlich auch die anderen Bars. Es gehörte dazu, dass ich mit einem Rettungswagen über die Straßen gefahren bin, um Verletzte aufzusammeln, dass ich beim Sarg-Spenden war, beim Penis-Schrein. Ich habe mich einmal im größten Krankenhaus operieren lassen, extra in der Nacht mit einem doppelten Leistenbruch, habe erfahren wie es in Krankenhaus-Kellern um diese Zeit aussieht. Ich habe zugesehen, wie die Elefanten zu ihren Schlafplätzen unter den Autobahn-Brücken geführt wurden. Ich war an den Stadträndern und hab bei den Leuten, die in Plattenbau-Wohnungen saßen beim Gewinnspiel, gesessen und zugesehen. Ich hab versucht, bei jedem Lebensraum in dem etwas passiert in dieser Stadt, aufzusuchen und zu besuchen und zu protokollieren.
Roof Music: 7. Sie verwenden viel Augenmerk auf die Darstellung der Lichtverhältnisse.
Roger Willemsen: Zu den rasanten Dingen in einer Nacht gehören natürlich Licht und Schatten, die veränderten Lichtverhältnisse. Es setzt plötzlich das Licht eigene Akzente. Das Licht entscheidet, was zu sehen und was nicht zu sehen ist. Das Licht hat einen regelrechten Auftritt. Manchmal wirkt die Stadt wie von Kerzenlicht erleuchtet. Dann hat man das Gefühl alles schimmert, alles ist atmosphärisch von Innen aufgeheizt. Dann gibt es die spröden, kühlen, Neon beleuchteten Wohnanlagen an den Stadträndern, wo die Leute abends zum Glücksspiel versammelt sind oder wo sie unter Planen im Regen sitzen und ihre Hühnchen braten. Und es gibt die kleinen Garküchen, wo nur die Leute eines Viertels zusammenkommen. Oder es gibt Gottesdienste oder es gibt Tempeldienste, es gibt Stätten, wo man abends noch seine Spenden abliefern kann, wo man Buddha opfert oder bestimmten Gottheiten opfert. Diese zahlreichen Mischungen der Religionen sind in Bangkok ganz erstaunlich. Oder aber man geht in eine Flussschlaufe, wo es bis vor kurzem keine Brücke gab, so dass ein völlig isoliertes Areal entstanden ist, ein Fluchtort für Leute aus Kambodscha und Laos. Da ist ein völlig dörfliches Leben mitten in der Stadt. Man geht zum Hafen, man setzt mit einem langen Boot über und man ist in einer kleinen Allee, wo Lampions über der Straße schaukeln und wo die Leute noch in den Bananenplantagen arbeiten und wo das Essen ein anderes ist und man plötzlich denkt, man sei 100 Kilometer weit weg von der großen Stadt.
Roof Music: 8. Sie müssen doch dauernd der Armut begegnet sein?
Roger Willemsen: Man begegnet auf den Straßen Bangkoks der Armut überall. Es kommen so viele Menschen aus den nördlichen Provinzen nach Bangkok. Es ist eines der am stärksten zentralisierten Länder. Es zieht alle in diese Stadt, eine Stadt von ca. 10 Millionen Einwohnern und man kann sich vorstellen, wie groß der Anteil der Wanderarbeiter ist, die man nachts auf den Baustellen arbeiten sieht, oder wie groß der Anteil bäuerlicher Charaktere ist, die dort mit irgendwelchen Garküchen versuchen sich durchzubringen. Auch die Armut wird genommen als etwas wohin einen das Schicksal gestellt hat. Es gibt nicht diese Empörung, diesen Sozialkampf, den man sich hier vorstellen würde. Das heißt nicht, dass man es gut heißen kann. Das heißt aber, dass es eine gewisse Form des Einverständnisses mit der Existenzsituation, in der man sich findet, besteht. Ich habe selten erlebt, dass sich so wenige Menschen mit Ambitionen, mit Ehrgeiz finden, auch mit dem Ehrgeiz, so zu sein wie die Menschen im Westen sind. Nein, der Thai hat in der Regel auf der Grundlage seiner Religion eher das Gefühl, er sei auf die richtige Stelle gestellt und wird sich mit dieser Lage weitestgehend arrangieren und das sogar ganz glücklich.
Roof Music: 9. Was macht nun das Besondere an Bangkok für Sie aus?
Roger Willemsen: Bangkok ist auf der ganzen Welt die buddhistischste Stadt, die ich kenne. Buddhistisch deshalb, weil alle Menschen ein Interesse daran zu haben scheinen, das Allgemeingefühl zu steigern. Der Thai-Ausdruck dafür ist „sanuk“. Es soll allen gut gehen und allen in Gemeinschaft. Deshalb ist es eine äußerst unaggressive Stadt. Eine Stadt, die mit dem Sex-Tourismus insgesamt sehr wenig zu tun hat als man nach dem Ruf, den die Stadt hat, denken sollte. Es wird darin gegessen, gespielt, es werden Feste und Märkte abgehalten und es ist eine so vielgesichtige Stadt, dass sie gar nicht unbedingt als Ganzes schön zu sein braucht, sondern dass sie vor allem das ganze Drama des Nachtlebens mit all seinen Versprechen und kleinen Verwicklungen vor dem Besucher ausbreitet. Dramatischer Raum …
Roof Music: 10. Haben Sie keine Berührungen mit der Kriminalität gehabt?
Roger Willemsen: Natürlich sind die Nächte Bangkoks ähnlich gefährlich wie die in anderen Großstädten, natürlich gibt es auch dort Tote – aus vielen Gründen. Es gibt auch Banden dort. Es gibt auch mafiös organisierte Gruppen. Es gibt auch eine Droge dort, die „Yaabaa“ heißt und die zu starken Aggressionsschüben führt. Trotzdem fühlt man sich auch in den Nächten Bangkoks eigenartig sicher. Und zwar auch deshalb, weil der buddhistische Grundgedanke der ist, Menschen zu schützen. Und ich glaube, dass die Menschen in Thailand eher die Integrität ihres Gegenübers respektieren und insofern auch Berührung, rohe Gewalt Zumutungen sind und die werden schon zur Verschlechterung des eigenen Karmas nicht eingesetzt. Insofern habe ich mich in Bangkok eigentlich immer sicher gefühlt.
Roof Music: 11. Sie haben auch die Demonstrationen begleitet, die dann zur Staatskrise führten.
Roger Willemsen: Ich erinnere mich an eine Nacht, da kam ein Taxifahrer und sagte „Geht mal zum Campus, da sind Demonstranten!“ Und wir kamen dorthin und auf der einen Seite hatten sich Demonstranten für eine neue Regierung verbarrikadiert. Und auf der anderen Seite waren die Gegner. Es handelte sich um zwei Grüppchen, vielleicht 100 auf jeder Seite mit Megaphonen bewaffnet, sehr friedlich. Aus diesen allerersten Anfängen der Demonstration ist schließlich eine Protestbewegung geworden. Eine Protestbewegung, die zu einer Ablösung von mehreren Regierungen geführt hat, die zu einem permanenten Hin und Her zwischen den so genannten Roten und den Gelben führte, die auch zu Toten geführt hat, zu einer Komplettblockade des Flughafens, damit zum Erlahmen des Tourismus und schließlich zu einer Art Fast-Staats-Streich, der Bangkok bis in die jüngste Zeit bestimmt hat. Ich habe diese Bewegung und diese Teilnahme an den Demonstrationen und auch die vielen Aufenthalte bei den Demonstranten im Buch eingeschlossen, weil sie auch zum guten Teil nachts stattgefunden hat.
Roof Music: 12. Warum haben Sie es auch als Hörbuch herausgebracht?
Roger Willemsen: Besonders reizvoll war es, einen Text, der so weitgehend sich auf Atmosphärisches, auf Stimmungen, auch auf Lichtverhältnisse, auf Gerüche konzentriert, auf ein Hörbuch zu bringen. Denn dort muss man die ganze Suggestion in die Sprache legen, man muss sie in die Geräusche und Klänge legen, die wir unter den Text zum Teil montiert haben. Und man muss die Suggestion, die alleine aus dem Sinnlichen entsteht, noch mal stimmlich aufbereiten und so übertragen. Insofern muss es ein atmosphärisch dichtes Hörbuch werden. Es muss etwas sein, das die Hörerinnen und den Hörer direkt in die Stimmung einlässt, die die Straßen Bangkoks nachts um einen schlagen. Und ich glaube, dass gerade, wo man sich so stark auf das Stimmungsartige, auf das Atmosphärische verlässt, dass da das Hörbuch besonders geeignet ist und hoffe, dass da ein Zuwachs gegenüber dem gedruckten Text entsteht.
Roof Music: 13. Die Fotos
Roger Willemsen: Ich hatte Glück, in Bangkok mit einem Mann unterwegs zu sein, den ich vor Jahren bei einem Fast-Fahrradunfall in Hamburg kennen gelernt hatte, einem Fotografen, der seit vier Jahren in Bangkok lebt und der hatte mir ein paar Fotos vorgelegt und mich gefragt „Was würdest Du damit machen?“ Und diese Fotos fand ich so animierend – Fotos aus der Nacht von Bangkok – , dass ich sagte „Ich möchte dahin kommen, ich möchte ein paar Monate da leben und dann möchte ich abends mit Dir über die Straßen gehen und nachsehen, wie dieses Leben in Bangkok sein könnte“. Und das haben wir gemacht. Und da er dort lebt, und da er Thai spricht und da mit vielen Freunden, die Thais sind oder anderer Nationen angehören, so eng verbunden ist, habe ich an seiner Seite die Stadt aus einem viel intimeren Blickwinkel sehen können, als es einem rein Fremden sonst möglich gewesen wäre. Insofern ist dort ein Nocturno entstanden, das irgendwo zwischen den Bildern, die Ralf Tooten fotografiert hat und den Texten, die ich versucht habe in Korrespondenz dazu, aber nicht als Bildbeschreibung zu liefern, da ist etwas entstanden, was dann hoffentlich die gesamte Nachtstimmung optisch und literarisch zusammenführt.

Das Interview führte Roof Music (Hörbuch von ›Bangkok Noir‹)

Quelle: Roof-Music.

Sawasdee – Smooth as silk.

Text: Jens Hoffmann
Ankunft am Suvarnabhumi International Airport, endlich mal wieder in der “City of Angels”, in der ich von 2006 bis 2009 lebte und arbeitete.

Banyan Tree BKK

Das Banyan Tree Hotel befindet sich in Sathorn unweit meiner ehemaligen Wohnung (Soi 1) und verströmt ein besonderes Ambiente, es bietet einen Stilmix aus thailändischen und klassischen Designakzenten.

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Die warmen Beige-Braun-Töne harmonieren mit den schlichten asiatischen Buddhas in Gold und dunklem Holz.

Wunderschön und wirklich zu empfehlen, ein Cocktail in der Roof Top Hotelbar.

Bangkok bei Nacht; ein Lichtermeer mit reizendem Charme, die Luft ganz frisch, warm und die Hitze ist verschwunden. Die Bar ist kaum beleuchtet und die Kellner brachten mit der Karte kleine Taschenlampen.

Vom Gin & Tonic und dem Ausblick über die Stadt verzaubert, schliefen wir herrlich.

Am nächsten Tag ging es in die „Paläste“.

Mönche in safrangelben Roben drängten sich vor dem Wat Pho.

Bangkok wäre nicht BK ohne den Wat Pho den großen liegenden Buddha.

Bangkok ist eine lebendige und spannende Metropole, wir landeten zum Lunch in einer Garküche.

Food Thailand

Ich hatte es beinahe vergessen: Zitronengras, Thai-Basilikum, Koriander, Chilli und Thai Suppe, die unzähligen Kräuter, Gemüsesorten und Gewürze sind ein Wirbelsturm für meine Sinne.

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Die Schärfe kommt von Chilis, gesalzen wird mit Fischsauce, Palmzucker steuert Süße bei und Limonensaft die säuerliche Note.

Müde und erschöpft kehrten wir zum Hotel zurück. Im Banyan Tree angekommen. ließ ich den Straßenlärm hinter mir und es fiel leicht, sich zu entspannen. Wer Bangkok besucht, der weiß ein Hotel zu schätzen, in dem man neue Kraft schöpfen kann.

Am Morgen erwartete uns ein großartiges Frühstücksbuffet mit vielen asiatischen Leckereien und perfektem Ambiente.

Heute ging es nach Bang Kra Jao in den tropischen Dschungel am Rande der Stadt.

Die Fahrt auf den schmalen Wegen oberhalb der Kanäle ist abenteuerlich und man erlebt das frühere, alte Bangkok. Bang Kra Jao ist wie ein Labyrinth, das Du Bangkok Tree House ist der perfekte Platz für die Nacht.

Wir genießen noch schnell eine Massage,  die Thai-Frauen waschen unsere Füße und nach einer Stunde fühlen wir uns wie neugeboren. Danach ein Zitronengrastee mit viel Ingwer. Perfekt.

Dann noch zum „Chatuchak Market“.

Es ist heiss und stickig, voll, tausend Gerüche, Thaifood, Anziehsachen, „Luxusmarken“, Flip Flopps Geklapper, der „Chatuchak Market“ ist Bangkok pur.

Heiss, bunt, laut und schön.

Bangkok, ich lieb dich.

 

Hotel-Review by Jens Hoffmann.

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Das “The Pen” gleicht einer Welle eine Ehrerbietung an das Wasser als Element des Feng Shui und den Fluss als Lebensader.  

Das Hotel verfügt über 370 Zimmer, das Highlight ist die Peninsula Suite im 34. Stockwerk des Hotels mit fast 400 Quadratmetern. Sie bietet einen Stilmix aus buddhistischen thailändischen und klassischen, internationalen Designakzenten. Dass Peninsula gehört zu den absoluten Topadressen in BKK, das beweisen die zahlreichen Preise und internationalen Auszeichnungen, mit denen das 5-Sterne-Hotel immer wieder bedacht wird. Ein besonderes Ambiente verströmt das exklusive Peninsula Spa. Die Thai-Spa-Villa liegt inmitten des tropischen Hotelgartens. Auf drei Etagen mit einer Gesamtfläche von rund 1.800 Quadratmetern bietet das Haus alle ganzheitliche Behandlungen, die auf traditionellen thailändischen und ayurvedischen Philosophien beruhen. Es gibt private Spa-Suiten mit Jacuzzi, diversen Ruheräumen, ein Fitnesscenter mit finnischer Sauna, ein Dampfbad und Whirlpools sowie einen 60 Meter langen Swimmingpool auf drei Ebenen mit überdachten Thai-Salas. Die thailändische Wellnesskultur ist einfach einzigartig. Der erlesene “The Pen” Service beginnt schon bei der Anreise. Bei den Transfers vom und zum Suvarnabhumi Aiport kann man zwischen einem BMW und Rolls-Royce-Limousinenservice wählen. Während private Helikopter vom “Heli-Pad” des Peninsula aus starten und landen, sorgt die hoteleigene Shuttlebootflotte für schnelle Transfers entlang des Flusses. Der feine Hotelfuhrpark bietet aber auch ein thailändisches “Tuk Tuk” im Luxustil an. Im Peninsula-Grün gehalten, mit beigefarbenen Ledersitzen und einer Kühlbox für Drinks und Erfrischungstüchern ausgestattet, ist das Tuk Tuk das perfekte Fahrzeug auf Bangkoks Straßen.Im Hotel-Restaurant “Thiptara” werden wir mit authentisch thailändischer Küche und dem Blick auf den Chao Phraya glücklich gemacht.

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Ich geniesse traditionelle thailändischen Küche mit viel Zitronengras, Thai-Basilikum, Koriander und viel Chili, ein Feuersturm für die Sinne. Als Nachtisch ein formidables Sticky Rice Mango.

 

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Perfekt.

The „Pen“ ein 5 Sterne Hotel,  direkt am Ufer des Chao-Phraya in meiner Lieblingsstadt.

Photos: François Oosthuizen & Jens Hoffmann

 

Thailand- Visa-Overstay by Jens Hoffmann.

Things to do and not to do.

Besser keinen Visa-Overstay verursachen ! Es ist kein Spass, durch Unwissenheit die thailändischen Visa-Regeln zu brechen.

Das ist im Königreich alles andere als ein Kavaliersdelikt.

Praxis: Der 1. April ist als Ausreisetag in Ihrem Pass gestempelt, sie halten sich jedoch am 2. April immer noch in Thailand auf, damit überziehen Sie bereits ihre Aufenthaltsbewilligung.

Das Auswärtige Amt: „Reisende mit „Overstay“ riskieren Festnahme und Abschiebehaft, empfindliche Geld- und Haftstrafen, eine Abschiebung auf eigene Kosten und eine Wiedereinreisesperre“. Aha.

Es gibt jedoch Ausnahmen, die einen Rückflug erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich machen, zum Beispiel ein Krankheitsfall, oder man hat den Flug verpasst.

Wer ein paar wenige Tage „überzieht“ wird nicht gleich verhaftet – muss aber etwas bezahlen.

Hierzu die German Embassy Bangkok: „Für „overstay“ bis zu längstens 40 Tagen wird zur Zeit eine pauschalierte Geldstrafe in Höhe von THB 500 je zusätzlichem Aufenthaltstag, maximal THB 20.000, erhoben. Kann diese nicht bezahlt werden, folgt ein gerichtliches Verfahren, das im Regelfall zur Verhängung einer Geldstrafe oder einer Ersatzfreiheitsstrafe führt.

Geldstrafen können auch bei Mittellosigkeit nicht auf deutsche öffentliche Mittel übernommen werden. Bis zur Abschiebung wird in der Regel Abschiebehaft angeordnet“.

Um jeglichen Ärger zu vermeiden, gehen Sie vor Ihrem Abflug direkt zum Schalter der Einwanderungsbehörde (Bureau of Immigration) am Airport. Halten Sie das Geld parat und lassen Sie sich die Bezahlung quittieren. Also: 3 Tage overstay/ 1500 Baht. Der Vorgang dauert meist nicht länger als 10 Minuten. Geldstrafen kann man sogar im Voraus bei jeder Ausländerbehörde entrichten.

Sollten Sie aus wichtigem Grunde länger bleiben müssen, melden Sie sich umgehend persönlich bei der Behörde, um Verhaftung zu vermeiden.

Sollten Sie eine Verlängerung Ihres Visas benötigen wird dringend dazu geraten, dies nur bei dem thailändischen Immigration Office abstempeln zu lassen und keine Dienste von Dienstleistern, z. B. Reisebüros oder Hotels, in Anspruch zu nehmen. „Es sind zahlreiche Betrugsfälle bekannt geworden, in denen Reisenden gefälschte Visa verkauft wurden. Reisende haben in diesen Fällen mit zusätzlichen Strafverfahren wegen des Besitzes gefälschter Dokumente zu rechnen“, schreibt das Auswärtige Amt.

Sollte eine Befragung der Beamten durchgeführt werden, sind Sie verpflichtet, nähere Angaben oder sogar Nachweise über die beabsichtigte Unterkunft zu erbringen. Auch muss die Ausreise durch ein gebuchtes Rückflugticket belegbar sein.

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Sawasdee.

Contributed by  Jens Hoffmann.

Ankunft am Suvarnabhumi International Airport, ein riesiger Flughafen in der “City of Angels”, in der ich von 2006 bis 2009 lebte und arbeitete. Der Name bedeutet Goldenes Land und ich fühle mich bei 30 Grad auch goldrichtig hier.

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Mein Ziel ist das Banyan Tree Hotel. Das Hotel befindet sich in Sathorn ein paar Meter entfernt von unser ehemaligen Wohnung, direkt am Lumpini Park. Es verströmt ein besonderes Ambiente, der Name allein, lässt einen träumen. Die Wirklichtkeit ebenso, am Eingang streift man uns duftende Bänder aus Jasminblüten über die Hände und empfängt uns „smooth as silk“, wahrlich sanft. Das Zimmer bietet einen Stilmix aus thailändischen und klassischen Designakzenten. Die warmen Beige-Braun-Töne harmonieren mit den schlichten asiatischen Buddhas in Gold und dunklem Holz. Auf dem Tisch stehen alle erdenklichen exotischen Früchte.

Dann zur ersten Massage, die Thai-Frauen waschen unsere Füße und nach einer Stunde fühlen wir uns wie neugeboren. Danach ein Zitronengrastee mit viel Ingwer. Perfekt.

 

Abends ging es aufwärts, wir tranken unsere Cocktail in der Hotelbar auf dem Topfloor. Bangkok bei Nacht, ist mehr als im Song „One night in Bangkok“ besungen, jede Nacht bietet ein Lichtermeer mit reizendem Charme, die stickige Hitze ist verschwunden. Die Bar war kaum beleuchtet und die Kellner brachten mit der Karte kleine Taschenlampen. Vom Gin Tonic und dem Ausblick über die Stadt verzaubert, schliefen wir herrlich.

Banyan Tree BKK

Am nächsten Tag ging es in die Stadt, wo alte Tempelanlagen auf riesige moderne Einkaufszentren treffen. Herrschaftliche Paläste auf Wolkenkratzer und Mönche in safrangelben Roben drängten sich neben unzähligen Menschen durch die Straßen. Bangkok ist eine atemberaubende Metropole.

Immer und überall finden sich Menschenmassen und hupende Tuk-Tuks. Der Geruch nach Thaifood  strömt durch die Strassen – so aufregend Bangkok ist, so anstrengend kann es auch sein.

Dann schauten wir uns den Wat Pho und den großen liegenden Buddha an, anschließend landeten wir in einer Garküche. Ich hatte es beinahe vergessen: Zitronengras, Thai-Basilikum, Koriander, Chilli und Thai Suppe, die unzähligen Kräuter, Gemüsesorten und Gewürze sind ein Wirbelsturm für meine Sinne. Die Schärfe kommt von Chilis, gesalzen wird mit Fischsauce, Palmzucker steuert Süße bei und Limonensaft die säuerliche Note. Das gibt es zwar auch in Berlin, hier schmeckt aber alles anders.

Müde und erschöpft kehrten wir zum Hotel zurück. Im Banyan Tree angekommen. ließ ich den Straßenlärm hinter mir und es fiel leicht, sich zu entspannen. Wer Bangkok besucht, der weiß ein Hotel zu schätzen, das die Sinne beruhigt und in dem man neue Kraft für die Zeit in der City of Angels schöpfen kann.

Am Morgen erwartete uns ein großartiges Frühstücksbuffet mit vielen asiatischen Leckereien und perfektem Ambiente. Das interkontinentale Buffet ignorierte ich und startete den Tag mit Suppen und Gemüsehäppchen – ein für den europäischen Gaumen etwas ungewohnter kulinarischer Tagesauftakt, aber einfach großartig.