News aus dem Hotel Bleiche Resort & Spa.

Von Jens Hoffmann

Das Restaurant „17fuffzig“ im Hotel zur Bleiche im Spreewald hat ohne Küchenchef Oliver Heilmeyer leider seinen Stern im Michelin verloren.

adlon-esszimmer

Nach dem Verlust eines «Michelin»-Sterns will das Restaurant «17fuffzig» in Burg im Spreewald (Spree-Neiße) nach vorne blicken.

Michelin

«Nach wie vor können die Gäste hervorragend essen», teilte das Bleiche Resort & Spa, zu dem das Restaurant gehört, mit.

Es führt die Entscheidung des französischen Restaurantführers auf den Weggang von Küchenchef Oliver Heilmeyer im September zurück. Der Stern sei eng an ihn gekoppelt gewesen, hieß es. Heilmeyer habe seit Jahren durchgehend einen «Michelin»-Stern erhalten.

Jetzt sei man in Gesprächen, wie die Nachfolge geregelt werde, hieß es weiter. Das Hotel sehe in einem Personalwechsel auch die Chance für neuen Input und Möglichkeiten.

michelin-sterne-gala

Ich war bei der Gala dabei; 31 neue Sterne, leider nur noch zwei in Brandenburg.

In Brandenburg können sich nach dem «Guide Michelin» 2017 nur noch zwei Restaurants mit einem «Michelin»-Stern schmücken: Das «Kochzimmer» in Beelitz und das «Friedrich Wilhelm» in Potsdam.

Anm: Das Küchenphoto stammt aus dem Adlon Esszimmer (Hendrik Otto).

Panasiatische, kulinarische Avantgarde im „Breeze by lebua“.

Text: Jens Hoffmann

Wenn man in der Hotellerie von einem Hideaway spricht, ist zumeist ein romantisches Hotel in idyllischer Lage gemeint. Das in Frankfurt ansässige Steigenberger Frankfurter Hof ist für mich ein solches Hideaway.

Nebenbei besitzt es mit dem “Breeze by lebua” ein Gourmetrestaurant, das den perfekten Rückzugsort vom Stress des Alltags bietet.

Die Heimat von Frankfurts panasiatischer, moderner und innovativer Haute Cuisine befindet sich im Keller des Frankfurter Hofs, oasengleich, direkt in der Innnestadt.

Breeze_Interior_Water

Bei Dämmerlicht zwischen Bankern, Brokern, Gourmets und Szene Leuten war ich besonders begeistert vom neuen Zuwachs des Küchenteams: Der Sternekoch Yip Mun Wai aus Malysia ist der neue Chefkoch in Frankfurt.

Das Breeze by lebua hat ein fantastisches Food-Konzept, eine kulinarische Weltreise: asiatische Küche mit einem unvergleichlichen Mix aus stilvollem Ambiente und kreativer Küche. Das Restaurant bietet seinen Gästen ein einzigartiges panasiatisches kulinarisches Erlebnis.

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Dazu gibt es schöne Weine aus Deutschland, aussergewöhnliche Cocktails und entspannte Atmosphäre.

Yip Mun Wai kommt gebürtig aus Port Kelang, einem der bedeutendsten Hafengebiete Malaysias. Sowohl in Malaysia, als auch in London und Dubai konnte er sein Können in Restaurants, die sich auf die Zubereitung authentischer chinesischer und südostasiatischer Küche spezialisiert haben, unter Beweis stellen.

Als Koch des Hakkasan im Londoner Stadtteil Mayfair wurde er mit seinem Team mit einem Michelin Stern ausgezeichnet. Das fine-dining China Restaurant hat er 2011 mit aufgebaut. Zuletzt war Yip Mun Wai als Chef de Cuisine im Atlantis The Palm Resort in Dubai tätig – darüber hinaus war er Gründungsmitglied des “Yuan”, ein preisgekröntes modernes Asia Restaurant des Resorts.

Über 17 Jahre Erfahrung in der Gastronomiebranche ermöglichen es dem Spitzenkoch Gerichte, wundervollenwie Dinge wie den „Taschenkrebs Port Kelang” zuzubereiten.

Breeze_Taschenkrebs Port Kelang

Für mich gab es einen exzellenten Hummer gepaart mit einem St. Antony Niersteiner Riesling Großes Gewächs. Der Wein sehr konzentriert, goldenen Reflexen mit delikaten Noten von tropischen Früchten und Pfirsich.

Im Abgang hat er eine beeindruckende Länge und Balance. Perfekt eingebundene Säure und Mineralität am Gaumen.

Beim nächsten Besuch probiere ich Yip Mun Wai ’s „Laksa”, seine hochgelobte südostasiatische Suppe  oder „Hakka Nudeln“, auf völlig neue Art und Weise geschmacklich zu interpretieren.

Vorfreude ist die größte Freude.

Im Breeze by lebua wird Yip Mun Wai die lange Tradition der klassischen asiatischen Küche weiterhin fortführen und „sie um einige köstliche Gerichte erweitern und mich gemeinsam mit meinen Gästen auf eine unvergessliche kulinarische Reise begeben“ (O-Ton Yip Mun Wai ).

Souveränes Handwerk und konstante Qualität sind immer gewährt,  ebenso gehören dazu die frischesten und erlesensten Produkte lokaler Erzeuger.

Die Speisekarte wechselt regelmäßig um noch stärker auf saisonale Produkte eingehen zu können.

Fazit: Ein Fine-Dining Erlebnis der besonderen Art erwartet den Gast im coolen und eleganten Breeze.

Breeze by lebua, Frankfurt, Telefon: 069 92886656

Steigenberger Frankfurter Hof, Kaiserstraße

60311 Frankfurt am Main

Email: reservations@breezebylebua.com

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.breezebylebua.com

Über lebua Hotels and Resorts:

lebua Hotels and Resorts ist eine internationale Luxusmarke, die unverwechselbare Hotels, erlesene Restaurants und Bars führt. lebua unterhält zwei Hotels in Bangkok, drei Häuser in Indien sowie eine exklusive Lodge in Neuseeland. The Dome at lebua – die Kollektion der Restaurant und Bars über dem Hotel in Bangkok – bietet einen atemberaubenden Ausblick, eine unübertroffene Auswahl an Getränken und Speisen sowie innovative Küche, die Genießer aus aller Welt anzieht. Darüber hinaus ist lebua Hotels and Resorts mit dem Frankfurter Restaurant Breeze by lebua seit 2015 auch in Europa vertreten – die exklusive Restaurantmarke gehört – so USA Today – zu den Top-10 Spitzenrestaurants der Welt.

www.lebua.com

 

Ein Besuch in der „Skykitchen“.

Skykitchen

Text: Jens Hoffmann

Wenn man in der Hotellerie von einem Hideaway spricht, ist zumeist ein romantisches Hotel in idyllischer Lage gemeint.

Das im Berliner Osten ansässige Hotel “andel’s” ist nicht unbedingt ein solch romantischer Rückzugsort, aber der Blick aus der Skykitchen bei Nacht auf die Hauptstadt – den Berliner Osten mit seine Plattenbauten und den Alexanderturm- ist einzigartig.

Skykitchen

Restaurants sind für mich immer ein Ort der Erholung und des Genusses.

Der Sternekoch Alexander Koppe begeistert hier kulinarisch und ein Michelinstern funkelt in der 12. Etage des „andel’s Hotel“ hoch über der Stadt.

Das Restaurant „A.Choice“ firmiert hoch über Berlin unter dem Namen „Skykitchen“.

Vorab: Es war ein fantastischer Abend.

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Nach zwei Glässchen Roederer Champagner geht es los. Ich lasse ein wenig die Atmosphäre des Restaurants auf mich wirken: Ein stylischer, gedämpft ausgeleuchteter Raum ohne störende Effekte nimmt die Hektik der Stadt. Das Restaurant hat 52 Plätze.

Die Seele der Skykitchen ist ganz zweifelsfrei Barbara Merll, die dieses Jahr von der Berliner Meisterköche-Jury zum „Gastgeber des Jahres“ gewählt wurde.

Damit sind wir beim Service. Der ist schlicht exzellent, das gesamte Team (Restaurant Managemer und Sommelier)  wird uns in den folgenden Stunden durch’s Menü führen – begleitet von mehrheitlich schönen, österreichische Weinen. Getrunken haben wir ua. vorzügliche Weissweine von den Weingütern Scheiblhofer & Leitner aus dem Burgenland.

Ich genoss die True Wilderness, Kalb & Yellow Fin, danach ein „Surf & Turf“ der besonderen Art mit Zander & Blutwurst, Rehrücken & Lardo mit gelber Karotte, Rosenkohl und Brombeere.

Kreativität, die handwerkliche Ausführung und die optische Präsentation waren einzigartig.

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Dazu immer wieder der grandiose Ausblick der anderen Art auf die Partnerin und die schöne Ausstattung entlang der herrlichen Fensterfront im zwölften Stock. Grossartig.

Der Chef de Cuisine Alexander Hoppe und exzellentes Essen gehört einfach zusammer, Alexander hat sich seine Kochkünste ua. im Restaurant Altes Gymnasium (Husum) und im Lorenz Adlon Esszimmer in Berlin angeeignet.

Ehrlich, bodenständig und unkompliziert bezeichnet er seine Menüs.

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Ganz so simpel ist es freilich nicht. Die Gerichte wie der zarte Zander oder auch mein Rehrrücken waren ein wahrer Genuss.

Mal ist das Zusammenspiel der Aromen experimentell und avantgardistisch, manchmal klassisch, mit regionaler Orientierung.

In jedem Fall aber sehr gelungen. Die Gesamtbewertung ist durchweg positiv.

Es gibt verschiedene Menüs, jeder Gang ist aber auch einzeln bestellbar.

Der zweite Teil der Speisekarte beinhaltet besondere Gerichte aus aller Welt.

Zum Beispiel so unübliche Kombinationen wie bei meinem Surf & Turf, Alexander Koppe verband hier  Zander mit Blutwurst, dazu gab es Perlzwiebel, Sauerkraut und Birne.

Grossartig.

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Die meisten Gerichte der „Skykitchen“ werden mit regionalen, saisonalen Produkten zubereitet. Die Karotten, Zwiebeln, Rüben und Tomaten, die unser “Particella 34” begleiteten, stammen aus den Gärten der unmitttelbaren Nachbarschaft.

Auch beim Hauptgang „Rehrücken & Lardo“ war er kreativ. Karotten und Rosenkohl passen -meiner Einschätzung nach- grundsätzlich nicht unbedingt zum Rehrücken, sie waren bei ihm aber ein absoluter Genuss und bildeten ein perfektes Paar. Genial.

Auch die Spinatsuppe mit Rauchei und schwarzem Knoblauch schmeckte vorzüglich.

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Exzellent war auch der süße Abschluss. Himbeere, Cassis und rote Rübe dazu.

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Dies war der letzte Gang. Ein feiner Dessert-Abschluss.

Ein schönes Ende. Danke.

Fazit:

Die geschmacklichen Kombinationen haben uns immer wieder überrascht, die Präsentation der Gerichte war eindrucksvoll. Ja, alles schmeckte vorzüglich.

Die Speisen waren leicht, nie gab es zu viele Komponenten auf dem Teller.

Alle Gerichte waren präzise und aromenintensiv.

Wer Berlin aus der Vogelperspektive erleben will, bei erstklassigem Essen, der ist hier richtig.

Mission erfüllt, meint der Kritiker.

In der Skykitchen hoch über der Stadt strahlt nicht umsonst ein heller Stern.

Das war ein herrlicher Abend, schnell noch ein Gläschen Roederer, dann geht es mit dem Taxi heim.

Info: Das Restaurant : „Skykitchen“ FLAVORED BY A:CHOICE –

Skykitchen

Check-in: Hotel „andel’s“ in Berlin

Der Aufstieg der Berliner Küchen – ab sofort 20 Sterne-Restaurants in Berlin.

Kulinarische Landschaften Tei 1:

Mein Besuch in der Skykitchen.

Text: Jens Hoffmann

Berlin ist endlich eine kulinarische Hauptstadt.

1,2, 3…. 20 Sterne-Restaurants gibt es hier,

Restaurants sind für mich immer ein Ort der Erholung und des Genusses und genau das fand ich über den Dächern von Berlin.

Der Sternekoch Alexander Koppe begeistert kulinarisch in der 12. Etage des „andel’s Hotel“ das  „A.Choice“ firmiert unter dem Namen „Skykitchen“.

Vorab: Es war ein fantastischer Abend und ein Michelinstern funkelt zurecht im Berliner Osten.

Jens @ Skykitchen

Nach zwei Glässchen Roederer Champagner geht es los. Ich lasse ein wenig die Atmosphäre des Restaurants auf mich wirken: Ein stylischer, gedämpft ausgeleuchteter Raum ohne störende Effekte nimmt die Hektik der Stadt. Das Restaurant hat 52 Plätze.

Die Seele der Skykitchen ist ganz zweifelsfrei Barbara Merll, die 2015 von der Berliner Meisterköche-Jury zum „Gastgeber des Jahres“ gewählt wurde.

Damit sind wir beim Service. Der ist schlicht exzellent, das gesamte Team inklusive Restaurant Managemer und Sommelier führte  uns perfekt durch’s Menü führen – begleitet von mehrheitlich schönen, österreichische Weinen. Mein Favorit ein vorzüglicher Weisswein vom Weingütern Scheiblhofer aus dem Burgenland.

Ich genoss die True Wilderness, Kalb & Yellow Fin, danach ein „Surf & Turf“ der besonderen Art mit Zander & Blutwurst, Rehrücken & Lardo mit gelber Karotte, Rosenkohl und Brombeere.

Kreativität, die handwerkliche Ausführung und die optische Präsentation waren einzigartig.

Dazu immer wieder der grandiose Ausblick der anderen Art auf die Partnerin und die schöne Ausstattung entlang der herrlichen Fensterfront im zwölften Stock. Grossartig.

Der Chef de Cuisine Alexander Hoppe und exzellentes Essen gehört einfach zusammer, Alexander hat sich seine Kochkünste ua. im Restaurant Altes Gymnasium (Husum) und im Lorenz Adlon Esszimmer in Berlin angeeignet.

Ehrlich, bodenständig und unkompliziert bezeichnet er seine Menüs.

Ganz so simpel ist es freilich nicht. Die Gerichte wie der zarte Zander oder auch mein Rehrrücken waren ein wahrer Genuss.

Mal ist das Zusammenspiel der Aromen experimentell und avantgardistisch, manchmal klassisch, mit regionaler Orientierung.

In jedem Fall aber sehr gelungen. Die Gesamtbewertung ist durchweg positiv.

Es gibt verschiedene Menüs, jeder Gang ist aber auch einzeln bestellbar.

Der zweite Teil der Speisekarte beinhaltet besondere Gerichte aus aller Welt.

Zum Beispiel so unübliche Kombinationen wie bei meinem Surf & Turf, Alexander Koppe verband hier Zander mit Blutwurst, dazu gab es Perlzwiebel, Sauerkraut und Birne.

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Grossartig.

Die meisten Gerichte der „Skykitchen“ werden mit regionalen, saisonalen Produkten zubereitet. Die Karotten, Zwiebeln, Rüben und Tomaten, die unser “Particella 34” begleiteten, stammen aus den Gärten der unmitttelbaren Nachbarschaft.

Auch beim Hauptgang „Rehrücken & Lardo“ war er kreativ. Karotten und Rosenkohl passen -meiner Einschätzung nach- grundsätzlich nicht unbedingt zum Rehrücken, sie waren bei ihm aber ein absoluter Genuss und bildeten ein perfektes Paar. Genial.

 

Auch die Spinatsuppe mit Rauchei und schwarzem Knoblauch schmeckte vorzüglich.

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Exzellent war auch der süße Abschluss. Himbeere, Cassis und rote Rübe dazu.

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Dies war der letzte Gang. Ein feiner Dessert-Abschluss.

Ein schönes Ende. Danke.

Fazit:

Die geschmacklichen Kombinationen haben uns immer wieder überrascht, die Präsentation der Gerichte war eindrucksvoll. Ja, alles schmeckte vorzüglich.

Die Speisen waren leicht, nie gab es zu viele Komponenten auf dem Teller.

Alle Gerichte waren präzise und aromenintensiv.

Wer Berlin aus der Vogelperspektive erleben will, bei erstklassigem Essen, der ist hier richtig.

Mission erfüllt, meint der Kritiker.

In der Skykitchen hoch über der Stadt strahlt nicht umsonst ein heller Stern.

Das war ein herrlicher Abend, schnell noch ein Gläschen Roederer, dann geht es mit dem Taxi heim.

Info: Das Restaurant : „Skykitchen“ FLAVORED BY A:CHOICE –

Skykitchen: Book a table

Check-in: Hotel „andel’s“ in Berlin

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Noch ein Zwei-Sterne-Lokal für Berlin

Text: Jens Hoffmann

One of the winner is – Sebastian Frank vom Restaurant „Horvath“.

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Außergewöhnlicher Sternenregen mit durchweg unerwarteten Ergebnissen:

Horvath in Berlin, Lafleur in Frankfurt und das Atelier in München mit jeweils zwei Sternen – plus Richard, Markus Semmler, Nobelhart & Schmutzig, Bandol sur Mer und das Bieberbau.

Leben wie Gott in Frankreich nun auch in Berlin, die Stadt befindet sich kulinarisch weiter im Aufwind:

Fünf neue 1-Stern-Restaurants an der Spree.

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Damit hat Berlin jetzt insgesamt 20 Sterne-Restaurants, über denen zusammengezählt 26 Sterne leuchten.

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Insgesamt liegt die Zahl der im Guide MICHELIN Deutschland 2016 mit einem oder mehreren Sternen ausgezeichneten Häuser auf dem historischen Höchststand von 290 Adressen.

Dies sind knapp 30 Prozent mehr als noch 2010 und belegt die rasante Entwicklung der deutschen Spitzengastronomie.

Das neu eröffnete „The Table Kevin Fehling“ in der HafenCity Hamburg erhält von den Inspektoren des Guide MICHELIN das höchste Prädikat.

Für den 38-jährigen Chefkoch Kevin Fehling ist dies nicht die erste 3-Sterne-Auszeichnung: Zuvor stieg er bereits in Travemünde mit dem Restaurant „La Belle Epoque“ in die kulinarische Top-Liga auf.

„In Kevin Fehlings beeindruckendem neuen Restaurant wird jedes Gericht zu einem emotionalen Erlebnis. Seine Küche ist geprägt durch perfekte Technik und weiß immer wieder aufs Neue zu überraschen“, freut sich Michael Ellis, internationaler Direktor des Guide MICHELIN.

„Die deutsche Gastronomie zeichnet sich durch eine hohe Dynamik aus und zählt heute unstrittig zu den Besten der Welt. Vor allem eine junge Generation top ausgebildeter, hoch motivierter und innovativer Köche sorgt für frischen Wind.

2-Sterne- Restaurants

Eine neue Bestmarke verbucht der Guide MICHELIN Deutschland 2016 bei den 2-Sterne-Restaurants mit jetzt 39 Adressen. Dies sind mehr als doppelt so viele wie 2010. Bemerkenswert: Von den vier neuen Restaurants in der 2-Sterne-Klasse liegen drei in Großstädten: das „Horváth“ in Berlin, das „Atelier“ im Bayerischen Hof in München und das „Lafleur“ in Frankfurt am Main. Vierter Aufsteiger in die 2-Sterne-Liga ist das „Schanz. Restaurant.“ in Piesport an der Mosel.

Nach der Schließung des „Amador“ in Mannheim geht die Zahl der deutschen 3-Sterne-Restaurants von elf auf zehn zurück. Dennoch bleibt Deutschland nach Frankreich das Land, das die meisten Adressen mit dem Spitzenprädikat für Kochkunst auf höchstem Niveau vorweisen kann in Europa. Nur etwa einhundert Adressen weltweit tragen diese Top-Auszeichnung des Guide MICHELIN.

50 Jahre Sterne in Deutschland – ein Restaurant immer dabei

2016 feiert der renommierte Hotel- und Gastronomieführer in Deutschland sein 50-jähriges Jubiläum. Insgesamt 66 Restaurants erhielten 1966 je einen Stern. Ihr Angebot unterschied sich noch stark von moderner Restaurantküche und liest sich wie ein Zeitdokument. Auf den Speisekarten standen Gerichte wie „Aal grün“, „Schinkenröllchen am Spieß“„Ente in der Melone“ und „Indischer Teller Madras“.

Ein Restaurant trägt seit 1966 in jeder Ausgabe des Guide MICHELIN Deutschland einen Stern und hält seit 50 Jahren das Niveau: das Restaurant „Adler“ in der Gemeinde Häusern im Südschwarzwald. Auch in der aktuellen Ausgabe erhält das Haus erneut die Auszeichnung – eine beachtliche Kontinuität.

Trend zur Sterne-Küche in lockerem Ambiente hält an
Nicht nur beim Küchenstil haben Restaurantbesucher in Deutschland eine große Auswahl, sondern auch beim Ambiente: Die Tester zeichneten für die Ausgabe 2016 des Guide MICHELIN erneut viele Restaurants neu mit einem Stern aus, die auf hohem Niveau kochen und dabei eine ungezwungene, lockere Atmosphäre bieten.

Die Michelin Inspektoren fanden auf ihren Reisen durch Deutschland erneut den Trend bestätigt, dass sich das vegetarische und vermehrt auch vegane Angebot auf den Speisekarten ausweitet und in vielen Restaurants mittlerweile fester Bestandteil der Speisekarten ist.

Neue Definitionen für die MICHELIN Sterne

Die Vergabe der MICHELIN Sterne erfolgt nach gemeinsamer Beratung der Inspektoren, des Chefredakteurs und der Direktion des Guide MICHELIN. Für die Ausgabe 2016 des Guide hat Michelin die Definitionen für die berühmten Sterne sprachlich aktualisiert. Diese lauten jetzt:

Ein Stern: Eine Küche voller Finesse – einen Stopp wert! Produkte von ausgesuchter Qualität, unverkennbare Finesse auf dem Teller, auf den Punkt gebrachter Geschmack, ein konstant hohes Niveau bei der Zubereitung – einen Stopp wert!

Zwei Sterne: Eine Spitzenküche – einen Umweg wert! Hervorragende Produkte, von einem talentierten Küchenchef und seinem Team mit viel Know-how und Inspiration in subtilen, außergewöhnlichen und mitunter originellen Kreationen trefflich in Szene gesetzt – einen Umweg wert! Eine einzigartige Küche – eine Reise wert!

Definition drei Sterne beim nächsten Mal

Guten Appetit!