Global unterwegs.

Von Jens Hoffmann

Während Navaratri wird der Göttin Durga in ihren neun Erscheinungsformen gehuldigt – jeder Tag zu Ehren einer ihrer Erscheinungsformen.

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Dazu zählen neben Durga die Verkörperungen Lakshmi und Saraswati. Folgerichtig werden an jedem Tag des Festes unterschiedliche Rituale praktiziert. Tagsüber wird meist gefastet, nachts wird gefeiert und getanzt. Vor allem in Gujarat und Maharshtra gibt es den Brauch, jeden Tag eine andere Kleiderfarbe zu tragen. Das neuntägige Festival endet am zehnten Tag mit Dussehra, dem Sieg des Guten über das Böse. In Südindien wird das Fest gleich dreigeteilt: Drei Tage lang huldigt man der Göttin Durga. Dann wendet man seine Aufmerksamkeit auf die Göttin Lakshmi, ebenfalls drei Tage lang, und die letzten drei Tage werden zu Ehren der Göttin Saraswati gefeiert. Die aufwendigsten Navaratri-Feiern finden in Westindien statt, im Bundesstaat Gujarat und z. B. in Mumbai. In Gujarat wird neun Nächte lang getanzt, traditionelle Tänze, die Garba und Dandiya Raas heißen. In Westbengalen wird Navaratri und Dussehra unter dem Namen Durga Puja gefeiert. In Mumbai haben die Feiern einen etwas moderneren Touch. Und in Delhi z. B. werden in der ganzen Stadt Ramlila Theateraufführungen, ein Drama aus dem indischen Epos Ramayana, gezeigt. Es wird überall auf unterschiedliche Art und Weise gefeiert.

Besonders reizvoll ist das Tanzfest in Gujarat, Mumbai, Delhi, Kolkata, Varanasi und Mysore.

Namaste –  “International Buddhist Conclave 2016“ in Indien

Text: Jens Hoffmann

Indien ist auf dem Weg in die Moderne, ein Indienbesuch ist immer eine aussergewöhnliche Reise in die Vergangenheit, zu sich selbst oder auch eine buddhistische Erkenntnisreise wie für mich.

Kein Land ist widersprüchlicher und so spirituell wie Indien.

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Wärme, Licht, ein Farbenmeer, Musik und das Unvollkommene versetzen Körper, Geist und Seele in Schwingungen. Man sagt Indien verändert die Menschen.

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Menschen, Menschen, Menschen so unglaublich viele…

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1, 2 Millarden Menschen leben in diesem Land.

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Für jeden Besucher ist es ein Erlebnis auf so viele Inder zu treffen die hier ihr irdisches Glück suchen und sich oftmals -insbesondere in den ländlichen Gebieten- der Moderne und dem digitalen Sein verschließen.

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Ankunftsort ist der Indira Gandhi International Airport.

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Die Hauptstadt mit dem klangvollen Namen stand schon immer auf meinem Reisezettel. Delhi ist seit Jahren im rasanten Wandel, hier treffen sich Vergangenheit und hoffnungsvolle Gegenwart.

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Die Hauptstadt war der Austragungsort der “International Buddhist Conclave 2016” ein internationales Meeting von Buddhisten, Mönchen, Meinungsmachern und Medialeuten. Gemeinsam mit 250 Teilnehmern aus 39 Ländern nahm ich daran teil, und ich nehme es vorweg.

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Es war mehr als nur ein Meeting, vielmehr ein spiritueller Besuch der besonderen Art.

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Kein Land dieser Welt ist so spirituell wie Indien. Buddha stammt aus Indien und Indien wurde viele Jahre als buddhistischer Wallfahrtsort unterschätzt.

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Wir besuchten die Städte Varanasi, Bodhgaya; unsere Delegation wurde überall von Gruppen uniformierter Schulkinder, mit Bindis und geflochtenem Blumenschmuck empfangen.

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Wow, wir sahen viele Stupas, das sind die Bauwerke die Buddha und seine Lehre symbolisiert und natürlich auch viele Maharadscha Paläste, Meditationszentren und Ausgrabungstätten die Buddha besucht hat  . wie eben Varanasi am Ganges, Sarnath, Bodhgaya und Vadodara.

New Delhi, 35 Grad und es ist so wie ich es erwartet hatte; es ist sehr, sehr warm in diesem großen, staubigen, heißen Moloch.

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Delhi, die Capitale von Indien ist eine Stadt mit 18 Millionen Einwohnern, die sich Neuankömmlingen direkt von seiner fröhlichen, farbenfrohen Seite zeigt.

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Die Fahrt vom Flughafen in die Stadt ist berauschend. Am Straßenrand stehen Menschen, Menschen und immer wieder Menschen, es geht entlang an Slums und grauen Industrieanlagen, man wähnt sich mehrmals in der Innenstadt, doch es geht immer weiter denn die Vorstädte sind von riesigem Ausmaß. Dann endlich angekommen im Botschaftsviertel – übrigens mit höheren Immobilienpreisen als in den europäischen Metropolen- hier befindet sich auch unser Hotel, das The Ashok.

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Das 5-Sterne Ashok Hotel offenbart erlesene Hotelerie und begeistert mit einer privilegierten Lage, abgeriegelt und fernab von all dem Gewusel. Es wird wohl auch deshalb häufig für Regierungstreffen gebucht.

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Es befindet sich im Botschaftviertel Chanakyapuri, das „Delhi der Reichen“. Die britische Kolonialmacht ließ hier imposante Regierungsbauten, grüne Boulevards, Prachtstraßen und schöne Bungalows mit opulenten Gärten errichten.

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Hier machen die Abgase der verstopften Straßen Platz für den Duft nach Rosen und Jasmin.

Nach dem Einchecken geht es los, aber wohin? Egal. Einfach ins Tuk Tuk und los.

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Es gibt unzählige Viertel in Delhi, viele Viertel dienen einfach nur als Postadresse. Für mich ging es zuerst zum Connaught Place und dann nach Pahargani auf die weltbekannte Bazar Road, die kilometerlange Einkaufsstraße liegt in der Nähe des Bahnhofs.

Autos, Rikschas, Motorroller, Ochsenkarren, streunende Kühe und Fußgänger verursachen ein unbeschreibliches Chaos auf den Straßen, dennoch funktioniert alles bestens und die Augen des Buddha sind überall.

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Incredible India.

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Auch ein Ausflug nach Old Delhi ist reizvoll, abends erscheint es etwas gefährlich, doch hier ist alles im Fluss und man braucht sich keine Sorgen zu machen.

Was für ein Kontrast, das Botschaftsviertel mit allen bekannten Luxushotels auf der einen Seite und dann das Treiben in Old Delhi.

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Im The Ashok Hotel kann man gut abschalten,

Alle Zimmer und Suiten bieten eine aufregende Atmosphäre, mit handgefertigten Möbeln, Teakholzparkett, geknüpften Tepppichen und Stoffen aus Kaschmirseide. Beim Frühstück geht es turbulent zu, doch ich fühle mich in diesem Refugium sofort richtig wohl, ein herzliches Serviceteam und leckeres indisches Essen -wie im Restaurant Frontier -stehen immer bereit.  In den Hotelrestaurants werden traditionelle indische Speisen zubereitet. In Edelstahlschüsseln und grossen Platten gab es feiens Lammfleisch in Spinat, weißen Schafskäse in Chilisoße, Tandoori-Hühnchen mit Pferminzsoße, Blumenkohlauflauf mit Korianderblättern, Chapatis und herrliches Nan.

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Ein schöner Rückzugsort für den gestressten Delhi Reisenden.

Am nächsten Tag geht es frühmorgens in die Stadt, zunächst zum India Gate.

Der 42 Meter hohe Triumphbogen wurde 192 nach dem Vorbild des Arc de Triomphe in Paris entworfen. Das Monument erinnert an die Soldaten die im Ersten Weltkrieg für das Britische Empire ihr Leben ließen. Dann weiter zum Natioalmuseum, aus dem Bus sehe ich überall die bekannten Luxushotels wie das Taj, Hilton und Oberoi und natürlich unzählige Shops in denen man wirklich alles kaufen kann. Es lohnt sich wirklich einen Tuk Tuk oder Taxiausflug mit Guide zu machen. Es gibt unendlich viele gute Guides, die wahrlich informationsfreudig sind und zeigen was man in Delhi unbedingt gesehen haben muss, insbesondere wenn man das erste Mal dort ist.

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Indien als Gemeinwesen mit reicher Geschichte, zwischen Moderne und Tradition, zwischen Demokratie, und Standesherrschaft, zwischen Globalisierung und historischen Prinzipien.

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Mein Gehirn versucht die Dinge zu verarbeiten, Buddha ist überall, der Inder trinkt keine Milch, er tötet keine Lebewesen, an jeder Ecke trifft man einen Affen oder Kuh. Diese Dinge sind aufregend und auch für den weitgereisten Journalisten nicht direkt verständlich.

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Müde kehre ich zum Hotel zurück, vom Balkon meines Hotelzimmers geniesse ich den Blick in die Weite und den Ausblick auf das nächtliche Delhi.

Premierminister Modi sagte kürzlich „unsere Ahnen spielten mit Schlangen, wir spielen mit Smartphones“, dieses Zitat in Verbindung mit den vielen zenähnlichen Zufluchtsorten  beschäftigt mich noch heute. Körper, Geist und Seele wurden berührt.

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Ob ich tatsächlich erleuchtet bin weiss ich noch nicht.

Ich komme wieder, auf jeden Fall.

Tipps und Informationen.

Anreise: Air India

http://www.airindia.in

Hotels: The Ashok Hotel.

Hotel The Ashok – New Delhi

Geld: Indien hat alte 500- und 1000 (14 Euro) Rupien Scheine aus dem Verkehr gezogen.

Man will den Schwarzhandel eindämmen. Es werden fäschungsichere Rupienscheine ausgegeben.

Die Reise wurde unterstüzt von India Tourism Frankfurt.

India Tourism Frankfurt

Panasiatische, kulinarische Avantgarde im „Breeze by lebua“.

Text: Jens Hoffmann

Wenn man in der Hotellerie von einem Hideaway spricht, ist zumeist ein romantisches Hotel in idyllischer Lage gemeint. Das in Frankfurt ansässige Steigenberger Frankfurter Hof ist für mich ein solches Hideaway.

Nebenbei besitzt es mit dem “Breeze by lebua” ein Gourmetrestaurant, das den perfekten Rückzugsort vom Stress des Alltags bietet.

Die Heimat von Frankfurts panasiatischer, moderner und innovativer Haute Cuisine befindet sich im Keller des Frankfurter Hofs, oasengleich, direkt in der Innnestadt.

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Bei Dämmerlicht zwischen Bankern, Brokern, Gourmets und Szene Leuten war ich besonders begeistert vom neuen Zuwachs des Küchenteams: Der Sternekoch Yip Mun Wai aus Malysia ist der neue Chefkoch in Frankfurt.

Das Breeze by lebua hat ein fantastisches Food-Konzept, eine kulinarische Weltreise: asiatische Küche mit einem unvergleichlichen Mix aus stilvollem Ambiente und kreativer Küche. Das Restaurant bietet seinen Gästen ein einzigartiges panasiatisches kulinarisches Erlebnis.

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Dazu gibt es schöne Weine aus Deutschland, aussergewöhnliche Cocktails und entspannte Atmosphäre.

Yip Mun Wai kommt gebürtig aus Port Kelang, einem der bedeutendsten Hafengebiete Malaysias. Sowohl in Malaysia, als auch in London und Dubai konnte er sein Können in Restaurants, die sich auf die Zubereitung authentischer chinesischer und südostasiatischer Küche spezialisiert haben, unter Beweis stellen.

Als Koch des Hakkasan im Londoner Stadtteil Mayfair wurde er mit seinem Team mit einem Michelin Stern ausgezeichnet. Das fine-dining China Restaurant hat er 2011 mit aufgebaut. Zuletzt war Yip Mun Wai als Chef de Cuisine im Atlantis The Palm Resort in Dubai tätig – darüber hinaus war er Gründungsmitglied des “Yuan”, ein preisgekröntes modernes Asia Restaurant des Resorts.

Über 17 Jahre Erfahrung in der Gastronomiebranche ermöglichen es dem Spitzenkoch Gerichte, wundervollenwie Dinge wie den „Taschenkrebs Port Kelang” zuzubereiten.

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Für mich gab es einen exzellenten Hummer gepaart mit einem St. Antony Niersteiner Riesling Großes Gewächs. Der Wein sehr konzentriert, goldenen Reflexen mit delikaten Noten von tropischen Früchten und Pfirsich.

Im Abgang hat er eine beeindruckende Länge und Balance. Perfekt eingebundene Säure und Mineralität am Gaumen.

Beim nächsten Besuch probiere ich Yip Mun Wai ’s „Laksa”, seine hochgelobte südostasiatische Suppe  oder „Hakka Nudeln“, auf völlig neue Art und Weise geschmacklich zu interpretieren.

Vorfreude ist die größte Freude.

Im Breeze by lebua wird Yip Mun Wai die lange Tradition der klassischen asiatischen Küche weiterhin fortführen und „sie um einige köstliche Gerichte erweitern und mich gemeinsam mit meinen Gästen auf eine unvergessliche kulinarische Reise begeben“ (O-Ton Yip Mun Wai ).

Souveränes Handwerk und konstante Qualität sind immer gewährt,  ebenso gehören dazu die frischesten und erlesensten Produkte lokaler Erzeuger.

Die Speisekarte wechselt regelmäßig um noch stärker auf saisonale Produkte eingehen zu können.

Fazit: Ein Fine-Dining Erlebnis der besonderen Art erwartet den Gast im coolen und eleganten Breeze.

Breeze by lebua, Frankfurt, Telefon: 069 92886656

Steigenberger Frankfurter Hof, Kaiserstraße

60311 Frankfurt am Main

Email: reservations@breezebylebua.com

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.breezebylebua.com

Über lebua Hotels and Resorts:

lebua Hotels and Resorts ist eine internationale Luxusmarke, die unverwechselbare Hotels, erlesene Restaurants und Bars führt. lebua unterhält zwei Hotels in Bangkok, drei Häuser in Indien sowie eine exklusive Lodge in Neuseeland. The Dome at lebua – die Kollektion der Restaurant und Bars über dem Hotel in Bangkok – bietet einen atemberaubenden Ausblick, eine unübertroffene Auswahl an Getränken und Speisen sowie innovative Küche, die Genießer aus aller Welt anzieht. Darüber hinaus ist lebua Hotels and Resorts mit dem Frankfurter Restaurant Breeze by lebua seit 2015 auch in Europa vertreten – die exklusive Restaurantmarke gehört – so USA Today – zu den Top-10 Spitzenrestaurants der Welt.

www.lebua.com