Verkostung Pommery Rosé Apange:

Die himmlische Unvernunft in Berlin  – Pommery zum Valentinstag!

Von Jens Hoffmann

Es ist Winter, „Berlinale Zeit“ und der Valentinstag steht vor der Tür.

Passend dazu bringt Pommery den Valentinstag Champagner Rosé Apanage Sonderedition auf den Markt.

Wenn die Internationalen Filmfestspiele beginnen, ist es kalt und die Stadt spielt verrückt, es laufen  Celebrities und Filmsternchen über den Potsdamer Platz und das winterliche Berlin bekommt einen glamourösen Touch.

Passend dazu und zur Herzenserwärmung wird Vranken Pommery Champagner in Berlinale Hotels, bei den vielen Events und in unzähligen Lounges ausgeschenkt. Die Berlinale ist für mich das Filmfestival der Welt, ein idelaer Zeitpunkt diesen neuen Champagner zu verkosten.

Auf dem Etikett bekanntlich schlicht. Das Spiel mit dem Understatement, dennoch glänzend strahlend klares Apricot, mit goldigen Refexen, feine Perlage mit angenehmen Mousseux.

Süßen Aromen von Himbeeren und roter Waldbeeren habe ich geschmeckt, mit einer feinen Note eines süßen Apfels. Die perfekte Melange, reich und ausgewogen in sanfter Harmonie.

Der Rosé Apange überzeugt durch klare Frische,  ein langer weicher Nachklang, leichte Struktur und intensiver Abgang.

Man hat noch lange nach dem prickelnden Genuss etwas im Mund.

Der perfekte „Pretty Woman“ Rausch, ich denke nochmals an Julia Roberts nehme einen grossen Schluck und geniesse einen ungewöhnlichen, feinen Champagner aus dem Hause Pommery.

Fait: Ein angenehmer, eleganter, prickelnder, sanfter Rausch. Der Mann für gewisse Stunden ist glücklich mit seiner Partnerin und mag den Pommery Rosé Apange.

http://www.vrankenpommery.com/de

Erster Küchen-Brunch im Restaurant Terra begeisterte 50 Gäste im The Ritz-Carlton, Wolfsburg

Beim ersten Küchen-Brunch im Restaurant Terra begeisterten die Köche um Küchenchef Tino Wernecke und das Team des Restaurants alle Gäste und ermöglichten ihnen Einblicke in die Restaurant-Küche. Unter dem Motto „Haltbares aus der Terra- Vorratskammer“ wurden kreative Gerichte direkt am Herd live vor den Augen der Gäste zubereitet und serviert. An einer Station verfeinerten die Kochprofis gebratene Lachsforelle mit Steckrübeneintopf oder einen Muscheleintopf, während gegenüber Höper Wild vom Green Egg-Grill mit Pflaumen-Ketchup oder Backhuhn mit Kartoffelsalat und Honig-Chili-Dip angerichtet wurden. Die Gäste nutzten die Gelegenheit dem Terra-Küchenteam über die Schulter zu schauen und Fragen zur Zubereitung der kreativen Gerichte zu stellen. Während sie das Essen genossen erhielten sie weitere Anregungen und Tipps vom Profi- Team für den nächsten Einkauf, das Kochen, Einkochen und Konservieren.

Neben Tino Wernecke und seiner Mannschaft waren auch drei Partner des Restaurants Terra vor Ort und stellten sich den Fragen der Gäste. So erläuterten zwei Vertreter der Börde Gärtnerei Wissenswertes rund um aktuelles und saisonales Gemüse. Jochen Hinderer vom Weingut Born in Höhnstedt am Süßen See aus der Region Saale-Unstrut stellte seine Weine vor und Anjela Gutsche von der Natursafterei Voelkel aus dem Wendland präsentierte den Gästen Säfte und verschiedene Bio Zisch Produkte.

Beim Terra Küchen-Brunch erleben die Gäste an drei weiteren Terminen im Jahr die Kochkunst von Terra Küchenchef Tino Wernecke und seinem Team direkt am Herd sowie im Restaurant. Beim Flanieren „zwischen“ Küche und Restaurant trifft man Lieferanten und Winzer, die ihre Produkte präsentieren und zum Probieren anbieten. Die Termine stehen unter einem saisonalen Thema, das die Stilistik der Terra-Küche aufgreift. Am 9. April ist das Havelländer Apfelschwein thematischer Schwerpunkt. Im Oktober wird die Region der Börde bei „Erntedankfest in der Börde“ präsentiert und im Dezember dreht sich, passend zu Weihnachten, alles um die Brandenburger Land-Ente.

Terra-Küchen-Brunch von 12:30 – 15:30 Uhr

Am 9. April 2017 mit dem Thema „Alles vom Havelländer Apfelschwein“

Am 8. Oktober 2017 mit dem Thema „Erntedankfest in der Börde“

Und am 10. Dezember 2017 mit dem Thema „Alles rund um die Brandenburger Landente“
Jeweils 90 Euro pro Person
Reservierung per Telefon unter 05361 – 607091 oder per E-Mail an ccr.wolfsburg@ritzcarlton.com

Über das The Ritz-Carlton, Wolfsburg

Das The Ritz-Carlton, Wolfsburg verfügt über 170 Zimmer und Suiten und liegt inmitten der Autostadt in Wolfsburg, dem Kompetenz- und Erlebniszentrum rund um das Thema Mobilität.

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Architektonisch eindrucksvoll als offener Kreis gebaut, bietet das vielfach prämierte Luxushotel sieben Konferenzräume, die Restaurants Aqua.

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Terra und Hafenterrasse, die Lobby Lounge, das Deli sowie die Newman’s Bar. Über 600 Kunstwerke mit dem Schwerpunkt der Fotografie prägen das Ambiente des Hauses, ebenso wie die modern-klassische Ausstattung von Elliott Barnes.

Weitere Informationen und Buchungen: Ritz Carlton in Wolfsburg

Photo: Matthias Leitzke und Sven Spörl

Aus der Reihe „Über den Tellerand“ heute „Kings & Queens“.

Von Jens Hoffmann

Ich nehme es vorweg, das Palazzo bietet kulinarische Genüsse gepaart mit einer aufregenden Show. Das Spiegelzelt am Ostkreuz ist ein schöner Rückzugsort vom Stress des Alltags, dazu gibt es ein schönes Genusserlebnis für alle Sinne.

Akrobatikfans und Feinschmecker kommen auf ihre Kosten. Das Kolja Kleeberg gut kochen kann wissen wir, insbesondere wenn man ihn in den letzten 20 Jahren mal im Vau erleben durfte und nicht als Sänger.

Als Vorspeise servierte er Thunfischtatar mit Zitronensoße, dazu Avocado und Minz-Taboulé.

Wunderbar. Dann folgte eine Rote-Bete-Karottensuppe mit Ingwer, Orange und Jakobsmuscheln.

Vorzüglich. Dem folgt die Ente als Hauptgang.  Schöne krosse Haut, dazu Chicorée, Granatapfel und Kartoffelkrapfen.

Zum Dessert; die “Königin von Saba“! Was ist das? Ja, ein wunderbares Schokoladenküchlein mit eingelegten Kirschen und Stracciatella-Eis. Ein feiner Abschluss.

Der Service war hervorragend, die Weinkarte mit 3 Weinen sehr klein, doch ich mochte meinen Wein vom Weingut Spier aus Südafrika.

Der Winemaker Frans K. Smit hat das Weingut Spier aus Stellenbosch binnen weniger Jahre aus dem südafrikanischen Mittelfeld an die Spitze gebracht und ist seitdem auch bei internationalen Wettbewerben stets auf den vordersten Rängen zu finden.

Fazit: Erlebnisgastronomie mit feinem Genuss.

Guide Michelin 2017
118 Drei-Sterne-Restaurants (weltweit)

Michelin

Start Deutschland:

Deutschland

Guide Michelin Deutschland 2017

Baiersbronn Schwarzwaldstube
Baiersbronn Bareiss
Bergisch Gladbach Vendôme
Osnabrück La Vie
Perl-Nennig Victor’s Fine Dining
Rottach-Egern Restaurant Überfahrt Christian Jürgens
Saarbrücken GästeHaus Klaus Erfort
Hamburg The Table Kevin Fehling
Wittlich/Dreis Waldhotel Sonnora
Wolfsburg Aqua Sven Elverfeld

 

Belgien

Kruishoutem Hof van Cleve

China

Guide Michelin „Hongkong & Macau 2017“

Hong Kong 8 ½ Otto e Mezzo – Bombana
Hong Kong Bo Innovation
Hong Kong L’Atelier de Joël Robuchon
Hong Kong Lung King Heen
Hong Kong Sushi Shikon
Hong Kong T’ang Court
Macau Robuchon au Dôme
Macau The Eight
Shanghai T’ang Court N

Dänemark Guide Michelin „Nordic Cities“

Kopenhagen Geranium N

Frankreich und Monaco Guide Michelin „France/Monaco“

Chagny Lameloise
Eugénie-les-Bains Les Prés d’Eugénie
Fontjoncouse Auberge du Vieux Puits
Illhaeusern Auberge de l’Ill
Laguiole Bras
Lyon Paul Bocuse
Marseille Le Petit Nice
Megève Flocons de Sel
Monte-Carlo (Monaco) Le Louis XV Alain Ducasse
Paris Alain Ducasse au Plaza Athénée N
Paris Arpège
Paris Astrance
Paris Epicure
Paris Guy Savoy
Paris L’Ambroisie
Paris Alléno Paris
Paris Le Cinq
Paris Pierre Gagnaire
Paris Le Pré Catelan
Roanne Troisgros
Saint-Martin-de-Belleville La Bouitte
Saint-Bonnet-le-Froid Régis et Jacques Marcon
Saint-Tropez La Vague d’Or
Tinqueux L’Assiette Champenoise
Valence Pic
Vonnas Georges Blanc

Italien Guide Michelin „Italien 2017“

Alba Piazza Duomo
Brusaporto Da Vittorio
Canneto sull’Oglio Dal Pescatore
Castel di Sangro Reale
Firenze Enoteca Pinchiorri
Modena Osteria Francescana
Roma La Pergola
Rubano Le Calandre

Japan Guide Michelin „Tokyo 2017“

Kobe Cá Sento
Kobe Komago
Kyoto Chihana
Kyoto Hyo-tei
Kyoto Kichisen
Kyoto Kikunoi Honten
Kyoto Kitcho Arashiyama Honten
Kyoto Mizai
Kyoto Nakamura
Nara Wa Yamamura
Osaka Kashiwaya
Osaka Koryu
Osaka Taian
Tokio Esaki
Tokio Ishikawa
Tokio Joël Robuchon
Tokio Kanda
Tokio Kohaku
Tokio Makimura
Tokio Quintessence
Tokio Ryugin
Tokio Saito
Tokio Sukiyabashi Jiro Honten
Tokio Yamadaya
Tokio Yoshitake
Tokio Yukimura
Toyama Yamazaki N

Niederlande Guide Michelin Niederlande 2017

Vaassen De Leest
Zwolle De Librije

Guide Michelin „Schweiz/Suisse 2017“

Basel Cheval Blanc
Crissier Restaurant de l’Hôtel de Ville
Fürstenau Schauenstein
Singapur

Guide Michelin „Singapore 2016“

Singapur Joël Robuchon Restaurant N
Spanien Guide Michelin „Spanien & Portugal 2017“

Barcelona Lasarte N
Dénia Quique Dacosta
Girona El Celler de Can Roca
Larrabetzu Azurmendi
Madrid DiverXO
San Sebastián Akelarre
San Sebastián Arzak
San Sebastián Martín Berasategui
Sant Pol de Mar Sant Pau

Südkorea Guide Michelin „Seoul 2017“

Seoul Gaon N
Seoul La Yeon N

USA Guide Michelin „New York City 2017“

Chicago Alinea
Chicago Grace
New York City Chef’s Table at Brooklyn Fare
New York City Eleven Madison Park
New York City Jean Georges
New York City Le Bernardin
New York City Per Se
Los Gatos Manresa
San Francisco Benu
San Francisco Quince N
San Francisco Saison
St Helena Restaurant at Meadowood
Yountville The French Laundry

UK Guide Michelin „Great Britain & Ireland 2017“

Bray The Fat Duck N
Bray Waterside Inn
London Alain Ducasse at the Dorchester
London Gordon Ramsay

Photos: Uwe Spörl (Sven Elverfeld / Aqua) & Jens Hoffmann

Neues vom Honigberg.

Verkostung von Weinen vom Weingut Steffen-Prüm.

Von Jens Hoffmann.

Das Weingut Steffen-Prüm in Maring an der Mosel ist seit Jahrhunderten im Familienbesitz und bewirtschaftet eine Rebfläche von dreieinhalb Hektar überwiegend in Maringer Lagen.

Unter der Leitung von Gerd Steffen hat es sich zu einem Spitzenweingut und Geheimtipp des Lesuratales entwickelt. Tradition wird im Weingut Steffen-Prüm hoch geachtet und verfeinert. Seit Jahren werden aus den besten Lagen der Maring – Noviander Sonnenuhr des Honigbergs und den Toplagen der Lieserer Rosenlay und Niederberg Helden mit ihren feinmineralischen Schieferböden, fruchtige Weine erzeut.

Die Weine boten in der Verkostung ein homogenes Bild, das qualitative Niveau war durchgängig und ansprechend; Rieslinge mit feiner Süsse, auf der fruchtigen Seite mit Zitrone, Grapefruit und Aprikose. Aromatisch voll im Soll mit schöner Frucht, all das wofür Steffen Prüm steht.

Durch moderne Kellertechnik wachsen feinfruchtige Weine mit lebendigem Säurespiel zu vollmundigem Weingenuss heran. Ein Spitzenwein ist die Grauschiefer Spätlese trocken, Freunde der edelsüßen Weine werden mit der Riesling Spätlese „LESURUS“ oder mit der Dessertwein Riesling Auslese verwöhnt. Trocken heißt bei Steffen-Prüm oftmals geschmacklich etwas weniger trocken als bei anderen Winzern der Region. Die Zukunft gehört ihm aber, denn viele Weintrinker sind bereit fü etwas süssere Weine und diese Weine sind wirklich vorzüglich. Die Süßegrade stimmen immer;  der Kabinett aus der Rosenlay und die feinherbe Spätlese aus der Sonnenuhr sind besonders empfehlenswert.

Jeder Schluck macht Lust auf den nächsten. Seit 2010 wird das Weingut auch vom Weinführer Eichelmann empfohlen, einige nationale und internationale Preise gibt es bereits.

Wer aber ein Weingut sucht, das noch erschwingliche Weine produziert und dennoch feinen Rieslinggenuss schätzt auch der ist beim Weingut Steffen-Prüm richtig.

Prost.

Weingut Steffen Prüm

News aus dem Hotel Bleiche Resort & Spa.

Von Jens Hoffmann

Das Restaurant „17fuffzig“ im Hotel zur Bleiche im Spreewald hat ohne Küchenchef Oliver Heilmeyer leider seinen Stern im Michelin verloren.

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Nach dem Verlust eines «Michelin»-Sterns will das Restaurant «17fuffzig» in Burg im Spreewald (Spree-Neiße) nach vorne blicken.

Michelin

«Nach wie vor können die Gäste hervorragend essen», teilte das Bleiche Resort & Spa, zu dem das Restaurant gehört, mit.

Es führt die Entscheidung des französischen Restaurantführers auf den Weggang von Küchenchef Oliver Heilmeyer im September zurück. Der Stern sei eng an ihn gekoppelt gewesen, hieß es. Heilmeyer habe seit Jahren durchgehend einen «Michelin»-Stern erhalten.

Jetzt sei man in Gesprächen, wie die Nachfolge geregelt werde, hieß es weiter. Das Hotel sehe in einem Personalwechsel auch die Chance für neuen Input und Möglichkeiten.

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Ich war bei der Gala dabei; 31 neue Sterne, leider nur noch zwei in Brandenburg.

In Brandenburg können sich nach dem «Guide Michelin» 2017 nur noch zwei Restaurants mit einem «Michelin»-Stern schmücken: Das «Kochzimmer» in Beelitz und das «Friedrich Wilhelm» in Potsdam.

Anm: Das Küchenphoto stammt aus dem Adlon Esszimmer (Hendrik Otto).

«Gault&Millau» 2017 –

Berlins bester Koch ist Tim Raue, er erhielt von den Kritikern als einziger Berliner Koch 19 von 20 möglichen Punkten und zählt damit für den «Gault&Millau» zu den 13 besten Köchen Deutschlands. Als typisches Gericht Raues beschrieben die Tester eine «bescheiden klingende Avocado mit Mandelmilcheis und -baiser, Petersiliendressing und Pomelo». Dabei würden unter anderem Schärfe, Bitterkeit und Süße vereint – für die Kritiker ein «perfekter Gang». Im Restaurant «Tim Raue» bewirtet nach dem Urteil des «Gault&Millau» zudem der Gastgeber des Jahres: André Macionga.

Den gemeinsamen zweiten Platz in Berlin hinter Tim Raue belegen vier Köche mit je 18 Punkten. Neu in der Küchenspitze sehen die Tester Marco Müller von der «Rutz-Wein-Bar» in Mitte. Ihn würdigt der «Gault&Millau» als «stilistisch ganz eigenständigen», ehrgeizigen Tüftler. Seine moderne und betont regionale Küche sei «ganz frei von Marotten und Dekogemüse».

Den zweiten Platz teilen sich zudem wie schon in den Vorjahren Daniel Achilles vom Restaurant «Reinstoff» in Mitte, Hendrik Otto vom «Lorenz Adlon Esszimmer» am Brandenburger Tor (siehe Photo) und Michael Kempf vom «Facil» im Hotel «Mandala» am Potsdamer Platz. Über Achilles heißt es im Gourmetführer: Kein Gericht erinnere an irgendetwas, «das man anderswo schon gegessen hätte». Ein weiterer Aufsteiger neben Marco Müller ist für die Tester Matthias Gleiß vom Kreuzberger «Volt», der 17 Punkte für sich verbuchte.

Lob erhielten auch zwei Neueröffnungen in Mitte: Auf Anhieb 15 Punkte erkochte Christopher Kümper von der Weinbar «Schwein», den die Tester ausdrücklich als jungen Küchenchef würdigen. Er liegt gleichauf mit Andreas Rieger vom «einsnunternull» – der «ambitioniertesten und kulinarisch herausfordernsten Neueröffnung der vergangenen Jahre an der Spree». Auf die Teller kämen lokale Produkte, etwa in fermentierter oder getrockneter Form – «regelrecht intellektuelle Kompositionen», befinden die Tester.

Hier die besten Restaurants in Deutschland:

– Koch des Jahres: Andreas Krolik, Restaurant «Lafleur», Frankfurt

– Aufsteiger des Jahres: Thomas Schanz, «Restaurant Schanz», Piesport an der Mosel

– Entdeckung des Jahres: Felix Schneider, «Sosein», Heroldsberg bei Nürnberg

– Gastgeber des Jahres: André Macionga, Restaurant «Tim Raue», Berlin

– Sommelier des Jahres: Marco Franzelin, Restaurant «Vendôme», Bergisch Gladbach bei Köln

– Pâtissier des Jahres: Stefan Leitner, Restaurant «Bareiss», Baiersbronn (Schwarzwald)

– Gastronom des Jahres: Stefan Hermann, Restaurant «Bean & Beluga», Dresden

– Bester deutscher Koch im Ausland: Silvio Nickol, Hotel «Palais Coburg», Wien

– Hotelier des Jahres: Frank Nagel, Restaurant «Weissenhaus Grand Village Resort & Spa», Wangels an der Ostsee

Photo: Niko Rechenberg

Ausgetrunken. Ein schöner Genuss. Endrizzi Brut Millesimato Pian Castello Rose 2009

Text: Jens Hoffmann

Die Trauben -Spätburgunder 100% – kommen zum Großteil aus der Lage Pian Castello in Faedo und aus kleinen Terrassen-Rebflächen in der „Zona Classica“ des Valle di Cembra auf einer Höhe zwischen 500 und 650 m ü. M. Ertrag pro Hektar 60 hl.

Sie werden im Juli ausgedünnt und die verbleibenden an der Spitze beschnitten, sodass nur der aromareichste Teil der besten Trauben später per Hand in Kisten gelesen wird. Dabei wird die Vollkommenheit des Leseguts bis zu seiner Pressung gesichert. Weinbereitung und Fermentation:  Die erste Gärung erfolgt teilweise im Barrique und im Stahl. Die zweite Gärung vollzieht sich klassisch in der Flasche, wie für den Trento D.O.C. vorgesehen. Die Reifezeit auf den Hefen dauert mehr als 60 Monate, um eine Eleganz zu erreichen, die nur durch diese noble, geduldige Methode möglich ist.

Die „Dosage“ ist minimal, um die natürlichen Eigenschaften nicht zu beeinträchtigen, die sich aus den im Trentino äußerst günstigen Umweltbedingungen, der langen Reifezeit und einer besonders sorgsamen, handwerklichen Verarbeitung ergeben Eigenschaften Zart rosafarbener Ton; lebhafte, sehr feine und beständige Perlage. Der Duft ist intensiv, besonders finessenreich mit fruchtigen und weinigen Anklängen und besonders komplex. Am Gaumen sprüht er vor Lebendigkeit und ist ausgesprochen individuell.

Unsere Speiseempfehlung:

Der „Talento“ Trento D.O.C. eignet sich Wein hervorragend als Aperitif und kann während eines gesamten Menüs genossen werden.

Weingut Endrizzi:

Seit 1885 existiert das Weingut Endrizzi.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden durch Francesco Endrici, dem Urgroßvater der heutigen Eigentümer, die französischen Rebsorten Chardonnay und Cabernet Sauvignon eingeführt. Rebsorten wie Teroldego und Lagrein wurde ebenfalls verwandt.

Urenkel Paolo und seine Frau Christine leiten heute das Unternehmen. 40 Hektar Rebfläche und ca. 500000 Flaschen Jahresproduktion.

Weingut Endrizzi

 

Total, brutal, lokal – Neuigkeiten aus dem Restaurant „einsunternull“.

Text: Jens Hoffmann

Ein Abend mit Ivo Ebert.

Nach zahlreichen Besuchen bei regionalen „einsunternull“ Produzenten und Lieferanten (38 an der Zahl) kehrte Ivo mit einem vollen Warenkorb zurück und servierte uns das sogenannte „Berliner Abendbrot“.

Gemeinsam mit seinem Team offeriert er -ab sofort- einen kleinen kulinarischen Feierabend mit Produkten, die vor den Toren Berlins produziert werden.

Selbstgebackenes Brot mit Butter, Hirschsalami, Bratenaufschnitt, Tatar, Mixed Pickles und Tomatenbroten aufgenommen am 20.07.2016 beim Berliner Abend im Restaurant einsunternull in Berlin Mitte. © BY XAMAX

Es gibt selbst gebackenes Brot, kalten Bratenaufschnitt, Tatar vom Rind, Hirschsalami, Wildschweinschinken, Käse, Tomaten- und Radieschenbrot. Dazu schöne deutsche Weine.

 

Selbstgebackenes Brot mit Butter und Sonnenblumencreme aufgenommen am 20.07.2016 beim Berliner Abend im Restaurant einsunternull in Berlin Mitte. © BY XAMAX

Der „Berliner Abend“ ist keine affektierte Mode-Idee, hier kann man bei geöffnetem Fenster und Blick in die Küche den Köchen zusehen.

Die Produkte stammen ua. von Richard’s Wild (Fürstenberg), Essig Art (Wustermark), Müritzfischer (Waren), Mühle Steinmeyer (Luckenwalde), Oelmühle an der Havel (Berlin), Berliner Senfmanufaktur (Berlin), Hafleg Fleisch GmbH (Hakenberg), Prignitzer Landhof (Klein Gottschow), Wilde Gärtnerei (Rüdnitz), Die Tomatenfrau (Beeskow), Bioland Hof Zielke (Vierlinden).

Es geht es darum für einen Moment aus dem Alltag auszusteigen, die Waage zwischen der virtuellen Welt und der Wirklichkeit.

Das Smartphone darf auf dem Tisch liegen.

Ach ja, die Weinkarte umfasst Produkte von Winzern, die terroirbezogen arbeiten, viele heimische Weine aus Franken, Baden und dem Rheingau findet man auf der Karte.

Fazit: Ein entspannter, unvergesslicher Abend für die Seele und den Gaumen.

Genuss, Herzlichkeit und Gastlichkeit werden bei Gastgeber Ivo Ebert groß geschrieben.

Es hat Spass gemacht.

Öffnungszeiten

Lunch, Dienstag – Samstag ab 12:00h

Dinner, Montag – Samstag ab 19:00h

Berliner Abend – Abendbrot – Montag –Freitag ab 17:00h

einsunternull

einsunternull Berlin

Hannoversche Straße 1

10115 Berlin

Telefon: +49 (0) 30-27577810

 

 

Meine Reise in die Franche-Comté

Text: Jens Hoffmann

Die ehemaligen Schmugglerpfade der schweizerisch-französischen Grenzregion bieten ein besonderes Wander- und Radfahrerlebnis. Die Franche-Comté ist wie ein „Spielplatz ohne Grenzen“, zu Fuß, mit dem Fahrrad – beim Mountainbike, Down Hill oder e-bike.

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Die Region grenzt auf 250 Kilometer Länge an die benachbarte Schweiz und wird dominiert von den mächtigen Gipfeln der Vogesen und der Bergwelt des Jura.

Wir erkunden die Berge und Täler des Territoire Belfort.

Alles ist so angelegt, um die Natur zu erleben, alles erscheint wie ein überirdisch wirkendes Bekenntnis zur non-digitalen Welt.

Es macht Spass die Natur zu genießen, eine perfekte Destination für Naturliebhaber abseits von touristischen Massen.

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Man findet viele Wasserfälle und Schluchten.

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Ein Spaziergang zum Berg “Ballon d’Alsace” hat auch seinen Reiz. Der Berg ist der ideale Ort für eine schöne Wanderung und es fällt leicht bei der tierreichen (!) und wilden Natur in Verzückung zu geraten.

Jens - Franche-Comté

 

Dazwischen weite Räume mit herzerfrischender landschaftlicher Vielfalt, ein Patchwork aus Wäldern, Seen und Feldern.

Den Naturerlebnissen stehen die kulturellen Sehenswürdigkeiten nicht nach. In der Region findet man deshalb auch mehrere UNESCO Stätten die wahrlich weltbedeutend sind.

Die königliche Saline von Arc-et-Senans und die berühmte Kapelle von Ronchamp, ein Entwurf des Architekten Le Corbusier, sind zwei der klassifizierten Monumente in der Franche-Comté.

Aber es gibt auch herrliche, ländliche Architektur.

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Die Hauptstadt der Region is Besancon, sie liegt, umgeben von den Festungsanlagen nach den Plänen von Vauban, in einer Schleife des Flusses Doubs.

Franche-Comté eine Genuss Region

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Die Käsesorten der Region Franche-Comté wie Comté, Morbier, Mont-d’Or, Bleu de Gex sind gehaltvoll und schmecken einfach fanatsatisch.

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Aber auch die Würste von Morteau, die „Saucisse de Morteau“ geräuchert über Tannenholz in den traditionellen pyramidenförmigen Räucherkabinen schmecken vorzüglich. Der schöne Geschmack kommt von den vielen Gewürzen wie Knoblauch, Koriander, Kümmel und Muskat, die bei der Herstellung verwendet werden.

Auch der Räucherschinken entfaltet charakteristische Aromen. Fantastisch!

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Fleischeslust und viel Genuss nicht nur für Feinschmecker.

Die Weinberge der Region produzieren den Vin Jaune, einen außergewöhnlichen gelben Wein.

Passend zu den „Saucisse de Morteau“, ein perfektes Foodpairing.

Einen reichen Schatz an Historischem, Skurillem und besonderen Geschichten findet man überall, so kann man auf der Absinth Route von Pontarlier bis in die Schweiz auf den Spuren “der grünen Fee” wandeln.

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Der Kräuterschnaps Absinth aus Wermut, Fenchel und Anis war das Kultgetränk des 19. Jahrhunderts. Picasso, van Gogh und Toulouse-Lautrec liebten Absinth. Die bekannte Schmugglerroute in der Franche Comté öffnet viel Phantasie für Geschichten und Mythen, von verführerischen Frauen die am Absinthglas nippten und die Männer betörten. All dies wird in die moderne Zeit übertragen…

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Ein Besuch der Absinth Route und eine Verkostung in der Brennerei ist ein mehr als spannendes Erlebnis.

Die hochprozentige „Grüne Fee“ sollte man jedoch erst besser nach den Wanderungen verkosten.

Fazit: Die Franche-Comté ist ein fantastischer Ort, der nicht dem Konsum und Kommerz unterworfen wird. Wohl auch, weil jeder möchte das die Schönheit bleibt.

Infos: Franche-Comté

Route de l’absinthe

Emile Pernot

Die Pressereise wurde unterstützt vom Regionalen Tourismusverband Franche-Comté und der KPNR Network GmbH.

Photos: Laurent Chevlet & Jens Hoffmann