Im Dezember 2016 zeichnete der Guide MICHELIN wieder herausragende Restaurants in ganz Deutschland mit Sternen aus. Bereits zum neunten Mal in Folge erhält das Aqua in der Autostadt in Wolfsburg dabei drei Sterne.

Chapeau!

Damit gehört das Spitzenrestaurant zum exklusiven Kreis der zehn Restaurants in Deutschland, die mit der höchsten Auszeichnung des MICHELIN geehrt werden. Als offizieller Partner des Guide MICHELIN überreichte Richard Hesch, Geschäftsführer Food Service Distribution und Multichannel bei METRO Cash & Carry Deutschland, die neue Plakette mit der Sterneauszeichnung im Namen der METRO persönlich an Küchenchef Sven Elverfeld und Restaurantleiter Jimmy Ledemazel.

Der MICHELIN-Stern, die international bedeutendste Auszeichnung für Restaurants, bestätigt die herausragende Kochkunst von Sven Elverfeld, Chef der Cuisine des Aqua, als einer der besten Sterneköche Deutschlands. Bereits seit 2008 wird das Aqua für seine kulinarischen Meisterwerke mit drei Sternen gewürdigt. Als Partner des Guide MICHELIN ist es METRO eine Ehre, die neue Plakette persönlich an Sven Elverfeld zu überreichen. „Mit seinem Ausnahmekönnen gehört Sven Elverfeld zu besten und renommiertesten Sterneköche Deutschlands. Die Auszeichnung mit drei MICHELIN-Sternen zeigt, mit wie viel Motivation und Hingabe er seine Arbeit interpretiert. Ich gratuliere Sven Elverfeld und dem gesamten Team des Restaurants Aqua ganz herzlich, dass ihre Leidenschaft für die Haute Cuisine zum neunten Mal infolge mit der höchsten Auszeichnung des Guide MICHELIN gewürdigt wird und bin ich stolz, die neue Plakette persönlich überreichen zu dürfen“, sagt Richard Hesch, Geschäftsführer Food Service Distribution und Multichannel bei METRO Cash & Carry Deutschland.

Symbiose aus Einfachheit und Raffinesse

Elverfelds ganz eigenständige Küche konzentriert sich auf die Harmonie der Aromen und den Eigengeschmack der Produkte. Nicht selten erzählen seine Gerichte eine Geschichte, die an seine persönlichen kulinarischen Erinnerungen anknüpfen. Das Zusammenspiel verschiedener Garmethoden und geschickt dosierter Techniken, basierend auf der klassischen Küche, ergeben ein harmonisches Genusserlebnis. Dabei schwört er nicht nur auf Top-Qualität aller verwendeten Zutaten, sondern auch auf einen ausgeprägten Regionsbezug der Produkte, die er täglich bevorzugt von deutschen sowie ausgewählten europäischen Lieferanten bezieht. Ein eigener Zen-Garten, gewebte Metallvorhänge, verspiegelte Rückwände sowie ein riesiger Kronleuchter inmitten des Restaurants verwandeln das Aqua auch optisch zu einem der außergewöhnlichsten Orte Deutschlands, um dort in Perfektion zu genießen.

METRO – starker Partner der Sternegastronomie

Die Förderung von Restaurants liegt METRO besonders am Herzen. So ist es der grundlegende Anspruch der METRO, Gastronomen mit maßgeschneiderten Sortimenten und Services bestmöglich zu unterstützen, ihr Geschäft noch erfolgreicher zu betreiben. Die Zusammenarbeit mit dem Guide MICHELIN, einer der prestigereichsten Institutionen der Spitzengastronomie, unterstreicht dieses Engagement der METRO.

„Wir teilen die Leidenschaft der Sterneköche im Streben nach erstklassigen Produkten, bester Qualität und absoluter Frische. Dabei können wir in der Zusammenarbeit mit Spitzengastronomen und talentierten Nachwuchsköchen noch viel lernen“, sagt Thomas Storck, Vorsitzender der Geschäftsführung von METRO Cash & Carry Deutschland.

METRO Braunschweig an der Seite von Bocuse d’Or-Finalist Marvin Böhm

Als Premium-Partner unterstützt METRO darüber hinaus jährlich den deutschen Teilnehmer des wichtigsten Kochwettbewerbs der Welt – den Bocuse d’Or. So förderte das Unternehmen beim vergangenen Wettbewerb den Junior-Sous-Chef des Aqua, Marvin Böhm, auf seinem Weg ins große Finale, das Ende Januar 2017 in Lyon stattgefunden hat. Bereits beim deutschen Vorentscheid in Stuttgart sowie beim Halbfinale in Budapest half das Großhandelsunternehmen dem jungen Koch zuvor unter anderem mit Lebensmitteln und dem Transport seiner Ausrüstung. Zudem unterstützte METRO Marvin Böhm mit der sogenannten „Kochbox“, die im METRO-Großmarkt Braunschweig errichtet wurde: In den professionell eingerichteten Gastro-Räumlichkeiten hatte der Spitzenkoch in den vergangenen Monaten die Chance, die Zubereitung seines Finalmenüs unter Wettbewerbsbedingungen zu trainieren. Begleitet wurde er dabei von seinem Küchenchef und Mentor Sven Elverfeld.

Das The Ritz-Carlton, Wolfsburg verfügt über 170 Zimmer und Suiten und liegt inmitten der Autostadt in Wolfsburg, dem Kompetenz- und Erlebniszentrum rund um das Thema Mobilität. Architektonisch eindrucksvoll als offener Kreis gebaut, bietet das vielfach prämierte Luxushotel sieben Konferenzräume, die Restaurants Aqua, Terra und Hafenterrasse, die Lobby Lounge, das Deli sowie die Newman’s Bar. Über 600 Kunstwerke mit dem Schwerpunkt der Fotografie prägen das Ambiente des Hauses, ebenso wie die modern-klassische Ausstattung von Elliott Barnes. Weitere Informationen und Buchungen unter Telefon 05361-607000 und im Internet

Ritz Carlton

www.ritzcarlton.de.

Die METRO Cash & Carry Deutschland GmbH betreibt mit mehr als 15.000 Mitarbeitern 106 Cash & Carry-Märkte in Deutschland. Rund vier Millionen Kunden vertrauen auf das Sortiment und die Leistungen des Unternehmens, das international in 25 Ländern mit rund 750 Märkten aktiv ist. Die METRO Wholesale & Food Specialist Group ist ein international führender Spezialist für den Groß- und Lebensmittelhandel. Mit seinen Vertriebslinien METRO Cash & Carry und Real sowie weiteren Gesellschaften ist das Unternehmen in 35 Ländern aktiv und beschäftigt weltweit mehr als 150.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015/16 erwirtschaftete die METRO Wholesale & Food Specialist Group einen Umsatz von rund 37 Mrd. €. Das Unternehmen liefert maßgeschneiderte Lösungen für die lokalen und internationalen Bedürfnisse seiner Groß- und Einzelhandelskunden.

Kontakt

METRO Cash & Carry Deutschland GmbH Unternehmenskommunikation
Annette von Leoprechting
Schlüterstr. 5 || 40235 Düsseldorf

Telefon +49 (0)211 969 – 1739 Telefax +49 (0)211 969 – 490 1739 presse@metro-cc.de www.metro.de

Photo : Uwe Spörl

Von Jens Hoffmann

 

Wenn man in der Hotellerie von einem Hideaway spricht, ist zumeist ein romantisches Hotel in idyllischer Lage gemeint. Das in Calpe bei Alicante ansässige Cookbook Hotel by AR Diamante ist ein solches Hideaway. Es liegt am Meer, 25 Kilometer vom überfüllten Benidorm entfernt.

Nebenbei besitzt es mit dem „Beat” ein Gourmetrestaurant, das zwar (noch) nicht mit einem Stern dekoriert ist,  aber mit José Manuel Miguel steht ein erfahrener 2-Sternekoch am Herd. Ich lasse bei 20 Grad und strahlendem Sonnenschein die Atmosphäre des Restaurants auf mich wirken:

Ein heller südländischer Raum, das Ambiente ist geleitet von spanischer Lässigkeit, das Team und der Chef de Cuisine ist ganz entspannt. Er begrüsst mich charmant und gibt einen kurzen Einblick in sein Reich; die Köche werkeln in getrennten Bereichen, alles ist transparent und offen. Die Tische sind weiss eingebunden, eingedeckt mit modernem Designer-Geschirr, dies alles wirkt nicht wie ein Kontrast zum mediterranen Savoir Vivre, sondern vielmehr wie eine harmonische Ergänzung. Die Spannung steigt, der Restaurant Manager stellt sich vor und erklärt das er uns in den folgenden Stunden -begleitet von sehr speziellen Weinen- durch’s Menü führen wird.

Here we are – im Restaurant Beat.

Zum Auftakt trinken wir ein Gläschen Champagner, dann ging es auch schon los.

Feines warmes Brot mit selbstgemachter Butter und ausgezeichnetem Meersalz.

 

Im Tapas Stil werden kleine, feine Dinge als Begrüssungs Canapés gereicht. Mochi mit Guacamole und Aal, Macaron mit schwarzem Sesam, Rinds-Tartar Sphäre. Alles wunderbar.

Auch das „falsche Ei“ mit Kabeljauschaum, schwarzem Trüffel war ein intensiver Genuss.

 

Als „Amuse bouche“ folgte Fenchel-Pannacotta mit Wermutschaum aus dem Vall de Xaló mit Orangensaft und Fischrogen. Sehr interessant und abwechslungsreich, ich habe es noch nie zuvor so gegegessen.

Genussvoll auch die Vorspeise;  Gänseleber mit Seeigel und Apfelschaum. Hervorragend gewählt war auch das Weinpairing. Ein Ximénez-Spínola 2015. Das Weingut aus Jerez de la Fontera ist mir bekannt, ich habe ihn schon mal im 2-Sterne Restaurant Cinco von Paco Perez probiert.

Für unseren Wein, den „Exceptional Harvest 2015“ bleiben die Ximénez Trauben, nach der Erlangung der Reife noch ein paar Wochen am Stock hängen. Die Beeren beginnen dann bereits leicht zu rosinieren, nach der Vergärung reift der Wein in alten Eichenfässern. Das Ergebnis ist ein intensiver Barrique Wein, das Bouquet duftet nach Feigen, Rosinen und Backpflaumen, das Mundgefühl ist cremig und gleichzeitig angenehm frisch. Nach dem Genuss bleibt ein angenehmer langanhaltender Nachgeschmack.

Dazu Gänseleber, nicht zu fett, klein und avantgardistisch, halt eine Speise im spanischen Tapas-Stil.

Bei der Vielzahl von Gerichten  habe ich etwas den Überblick über die Paarungen verloren, aber eins weiß ich noch genau, alles war sehr stimmig. Man merkt sofort das José und sein Team Spass daran haben die Gäste mit ausgewählten und ungewöhnlichen Speisen zu verwöhnen.

Dann folgte der Genuss aus dem Meer. Wir sind am Mittelmeer, es enthält viel Genuss und die Küche von José enthält viel Fisch und Schalentiere. Diese bekommt er täglich frisch.

Es folgte gekochter St. Petersfisch, hier in Spanien wird der St. Petersfisch übrigens „San Pedro“ genannt. José  eröffnete ein weiteres Geschmacksfeuerwerk, der „San Pedro“ mit Algenbutter, weissen Bohnen, Queller, Zucchini und Fenchel. Ein Gedicht, wunderbar. Er wurde begleitet von einem andalusischen schönen Weisswein mit viel Tiefe und Länge, welcher mineralisches Aroma mit Frucht verband.

Danach gab es Fleisch, Rindfleisch perfekt angebraten, mit Schwarzwurzel Puree, blauen Kartoffel und Blumenkohl zubereitet; zart, leicht und natürliche Aromen.

Das Gericht war liebevoll angerichtet, jede Zutat wie die blauen Trüffelkartoffeln waren ein richtiges Schlemmervergnügen. Köstlich!

Im Glas hatten wir dazu passend einen schönen spanischen, schweren Rotwein, hervorragend gewählt. Die Weinbegleitung machte grosse Freude. Brutal lokal, der regionale spanische Wein namens La Garnaca de Mustiguillo.

La Garnacha de Mustiguillo Weine aus der spanischen Levante haben es nicht leicht, die Rebsorte Garnacha muss die Hitze und Trockenheit des Hinterlands von Valencia überstehen und bedarf etwas Geduld. Das geschmackliche Potenzial der Garnacha Rebe ist unbestriten, ein  aussergewöhnlicher Wein mineralisch, spannend und ein grosses Kompliment für den Fleisch Genuss.

Davon trank ich noch ein Gläschen.

Das süße Finale: Schokolade-Bonbon, gefüllt mit grünem Apfel-Ingwer-Sorbet. Ein kleiner Nipp am Moscato der durch Opulenz und Konzentration besticht, vollendet und komplettiert den Schokoladengenuss.

Herrlich. Dann noch Espresso und ein Gläschen Champagner.

Ich lehne mich zurück, 3 Stunden sind vergangen, ein perfektes Lunch.

Fazit: Die spanische Leichtigkeit, das geschmackvolle Interieur, ein sehr aufmerksamer Service sowie die exquisiten Speisen von Chefkoch José sorgen für begeisterte Gäste.

Das Gesamtpaket ist stimmig und erfreut sämtliche Sinne.  Die Sterne werden folgen und José wird dafür sorgen das Calpe eine Gourmetdestination wird.

 

Weitere Informationen unter:

Restaurant Beat – Cookbook Hotel

 

 

 

Unterwegs in Marokko.

Von Jens Hoffmann

Vom Aiport Menara ist man in 10 Minuten in Marrakesch. Ein grossartiger, lebendiger Ort orientalischer Geschichtenerzähler, Händler und Schlangenbeschwörer.

In den Souks ist das Treiben auf dem Basar, fast dasselbe wie vor hunderten Jahren geblieben.

Als “Paris der Sahara”von Churchill beschrieben – ist es zur Trenddestination geworden.

Neben Angelina Jolie, Madonna und Michael Douglas geniessen tausende Reisende immer wieder diesen berauschenden Mix aus Farben, Düften und Klängen.

Die Altstadt Medina liegt im Zentrum um diesen alten Stadtkern herum hat sich die Stadt immer weiter entwickelt.

Her findet man die berühmten orientalische Märkte (Souks) die ihren Geruch nach Fleisch, Früchten, Leder, Gewürzen und Orient verbreiten.

Ich mag die “Riads” orientalisch verspielte Stadthäuschen mit verträumten Innenhöfen sind ein Synonym für authentische Ästhetik geworden. Für mich als Archtekturliebhaber ein Hochgenuss.

Hier kann man viele Facetten Marokkos erlernen, eine davon ist das La Mamounia.

Das bezaubernste Hotel in der Stadt ist es unzweifelhaft, eine Hotellegende,  die den Mythos dieser Stadt mit begründete und unser Zuhause auf Zeit.

Schon im 18. Jahrhundert – lange bevor das 5-Sterne-Hotel richtig bekannt wurde- rankten sich Legenden um diesen einzigartigen Ort. Der Geschichte nach vermachte Sultan Mohammed Ben Abdellah seinen vier Söhnen je einen Garten als Hochzeitsmitgift. Prinz Mamoun erhielt einen drei Hektar großen Park, in dem er fortan prächtige Feste feierte. 1923 wurde aus dem Palast im Park das Hotel La Mamounia, war das Domizil im 70.000 Quadratmeter großen Park für ein lange Zeit die einzige Adresse der Spitzenklasse.

Seit der Eröffnung in den zwanziger Jahren waren Staatsmänner wie Churchill, de Gaulle oder Nelson Mandela hier. Aber auch Filmstars wie Catherine Deneuve,  Claudia Cardinale, Alain Delon und Alfred Hitchcock, der im La Mamounia Szenen für “Der Mann, der zuviel wusste“ drehte. Über 80 Jahre später wurde vor allen Dingen durch die Renovierung unter der Leitung des Architekten Jacques Garcia ein Gesamtkunstwerk aus Art déco, maurischmarokkanischer Formensprache und internationalem Design geschaffen. Beim Betreten der Lobby fühlt man sich in eine Traumwelt versetzt, man federt über dicke Berberteppiche, die sanft nachgeben und glänzende Marmorstufen.

In der Suite stand dies für uns bereit. Dann wieder raus; über diese ungemein schweren Berberteppiche in die Galerie Majorelle, rote Polster und Vorhänge geben dem langen Raum eine elegante Schwere. Hinter den hohen Glastüren, vorbei an einer Bronzestatue in Richtung Garten.

Eine riesige grüne Oase inmitten der Wüste.

Wir wohnten in einer wunderschönen Suite, die 800 Angestellten lesen einem jeden Wunsch von den Lippen ab. Es gibt Tage, da sind rund 1000 Service-Kräfte für die Gäste im Einsatz. Selbst wenn hier Tagungen stattfinden, wieviele es bei uns waren weiss ich nicht genau, aber das Verhältnis war durchweg 1 zu 3 zugunsten der Gäste. Grossartig.

Hier findet man genau die kleinen und großen Annehmlichkeiten, die das legendäre Palasthotel mit vielen Geschichten zu einem berauschenden Erlebnis machen. Auch kulinarisch erfüllt das La Mamounia unsere hohen Ansprüche.

Die Gäste haben die Wahl zwischen mehreren Restaurants. Wir genossen „French Cuisine“ mit Blick auf den paradisieschen Garten. Gehobene feine Fisch und Fleischgerichte serviert von perfekt geschultem Personal konnten uns vollendens überzeugen. Der Vegetarier Trend setzt sich aber auch hier fort, die Wertschätzung pflanzlicher Zutaten sind im Mamounia fest etabliert und man findet auf der Karte alle erdenklichen Gemüsegerichte.

Wir genossen und begleiteten das ganze Menue mit Taittinger Champagner. Der Préstige Cuvée passt meiner Einschätzung nach grossartig zum prickelnden Lebensgefühl, Luxus und Genuss des Hotels. Und natürlich bestens zur Mamounia Gourmetküche. Die Service-Qualität ist unterschiedlich von absolut brillant bis clubmäßig locker. Das ist ein Unterschied zu vielen anderen Grand Hotels. Die Weinpflege in den Restaurants und Bars war gleichbleibend perfekt und der betuchte Gast muss auf seinen Petrus oder Mouton Rothschild nicht verzichten

Modemacher, Musiker und Filmstars schätzen dieses Ambiente, Evenbetreiber und Agenturen nutzen das Hotel für Vernissagen und Happenings vor dem Panorama des Hohen Atlas Gebirges.

Yves Saint Laurent verfügte sogar, dass seine Asche im Rosengarten des Jardin Majorelle verstreut werden sollte.

Fazit: 5 Sterne, die älteste Stadt der Welt hat eine magische Anziehungskraft untrennbar verbunden mit der einzigartigen Atmosphäre des La Mamounia.

Photos: Robby Cyron & Jens Hoffmann

Aus der Reihe „Unterwegs im Berliner Umland“.

Heute: Gut Klostermühle am Madlitzer See.

Von Jens Hoffmann

Ein Hideaway der Extraklasse befindet sich mitten in der Natur zwischen Berlin und Frankfurt an der Oder. Unweit von Berlin entfernt ist das Areal gelegen, 3000qm gross, inklusive eines feinen Sees.

Bleibt die Frage warum man zu dieser Kultstätte pilgert, die Antwort folgt:

Absolute Ruhe, ein Ferienhaus oder eines der 85 Hotelzimmer, alles ist möglich auf Gut Klostermühle.

Mit Leidenschaft pflegen die Gastgeber ihre „Ayurveda-Hotelvision“. Renate Brune hatte die Idee eine Herberge der Ruhe. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Düsseldorfer Architekten Walter Brune, legte sie Waldwege neu an, renovierte die alte Klostermühle, baute eine Reithalle und ein kleines Theater.

Die Häuser bekamen ihre Dachgauben zurück, aus den Garagen wurden Pferdeboxen. Beeindruckend präsentiert sich dieses aussergewöhnliche Hideaway am Rande der Stadt.

Der Mensch im hektischen Berlin sehnt sich nach Ruhe und digitalem Detox. Mit der Absicht allein mit sich, umgeben nur von der Natur zu sein machten wir uns auf den Weg.

Plötzlich ist da nur noch Wald. Kiefern, Eichen und bei unserem Besuch eine Menge Schnee. Die Götter wohnen scheinbar in der Mark Brandenburg. Eine Straße schlängelt sich durch den Wald, hinter der letzten Kurve tut sich ein Wasser auf, hier ist der Weg zu Ende.

Jeder der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden. Richtig, Herr Kafka. Da fällt mir direkt die Wellness Landschaft des Hotels ein. Sie hat einiges zu bieten, neben dem Indoorpool und dem Außenpool gibt es einen Saunabereich mit finnischer und Biosauna.

Und Entspannung am Kamin.

Seine Seele baumeln lassen ist hier das Ziel und fällt besonders leicht. Ein Vergnügen ist es zudem sich im BRUNE BALANCE & SPA -in dem sich eine Ärztin und verschiedene Therapeuten jedem Gast annehmen- zu erholen. Oder, für den Stadtmenschen vielleicht die größte Herausforderung, einfach nur dasitzen und aufs Wasser schauen.

Ja, es funktioniert und macht riesigen Spaß. Am nächsten Morgen steht dann die medizinische Wellness auf meinem Programm. Es warten Massagen, ayurvedische Einzelanwendungen, Pulsdiagnose und eingehende Anamese, Dosha Bestimmung und Stoffwechselmessungen auf mich. Ein Hochgenuss!

Mein Guru ist die Ayurvedaärztin Frau Dr. Kethakie. Grossartig, sie ermöglichte mir eine Reise zu mir selbst. Ich habe drei Jahre in Asien gelebt und gearbeitet, 1000 Massagen, Panchakarma Kuren und alle Arten von Therapien erlebt und bin restlos begeistert von ihren Anwendungen.

Wirklich eine ayurvedische Analyse und Behandlung wie in Sri Lanka oder Indien.

Wow.

Danach wartet wieder Natur auf mich, was für eine Ruhe und was für eine unglaubliche Atmosphäre.

Beseelt laufe ich übers Gelände, sehe den See und geniesse es einfach hier zu sein.

Gut essen kann man hier auch, zwei erstklassige Restaurants mit einer hervorragenden Küche stehen zur Auswahl und werden jeder kulinarischen Vorliebe gerecht. Für mich gab es Cheviche, Textur von der roten Bete (Photo) und Lammrücken. Dazu eine Flasche „Proschwitz“ Grauburgunder. Perfekt.

Fazit: Ein entspanntes Highlight der besonderen Art auch für den weitgereisten Journalisten.

Anreise :

Mit dem PKW nach Alt Madlitz über die A12 in Richtung Frankfurt / Oder bis zur Ausfahrt Briesen.

Bahn: Zwischen Potsdam, Berlin und dem Bahnhof Briesen verkehrt die Regionalbahn stündlich nach Frankfurt / Oder. Der Bahnhof Briesen ist nur fünf Kilometer vom Gut Klostermühle entfernt. Eine Abholung ist immer möglich.

Info und Check-in:

Gut Klostermühle

Mühlenstraße 11,

D-15518 Madlitz

Photos: © BY XAMAX & Gut Klostermühe

Verkostung Pommery Rosé Apange:

Die himmlische Unvernunft in Berlin  – Pommery zum Valentinstag!

Von Jens Hoffmann

Es ist Winter, „Berlinale Zeit“ und der Valentinstag steht vor der Tür.

Passend dazu bringt Pommery den Valentinstag Champagner Rosé Apanage Sonderedition auf den Markt.

Wenn die Internationalen Filmfestspiele beginnen, ist es kalt und die Stadt spielt verrückt, es laufen  Celebrities und Filmsternchen über den Potsdamer Platz und das winterliche Berlin bekommt einen glamourösen Touch.

Passend dazu und zur Herzenserwärmung wird Vranken Pommery Champagner in Berlinale Hotels, bei den vielen Events und in unzähligen Lounges ausgeschenkt. Die Berlinale ist für mich das Filmfestival der Welt, ein idelaer Zeitpunkt diesen neuen Champagner zu verkosten.

Auf dem Etikett bekanntlich schlicht. Das Spiel mit dem Understatement, dennoch glänzend strahlend klares Apricot, mit goldigen Refexen, feine Perlage mit angenehmen Mousseux.

Süßen Aromen von Himbeeren und roter Waldbeeren habe ich geschmeckt, mit einer feinen Note eines süßen Apfels. Die perfekte Melange, reich und ausgewogen in sanfter Harmonie.

Der Rosé Apange überzeugt durch klare Frische,  ein langer weicher Nachklang, leichte Struktur und intensiver Abgang.

Man hat noch lange nach dem prickelnden Genuss etwas im Mund.

Der perfekte „Pretty Woman“ Rausch, ich denke nochmals an Julia Roberts nehme einen grossen Schluck und geniesse einen ungewöhnlichen, feinen Champagner aus dem Hause Pommery.

Fait: Ein angenehmer, eleganter, prickelnder, sanfter Rausch. Der Mann für gewisse Stunden ist glücklich mit seiner Partnerin und mag den Pommery Rosé Apange.

http://www.vrankenpommery.com/de

Erster Küchen-Brunch im Restaurant Terra begeisterte 50 Gäste im The Ritz-Carlton, Wolfsburg

Beim ersten Küchen-Brunch im Restaurant Terra begeisterten die Köche um Küchenchef Tino Wernecke und das Team des Restaurants alle Gäste und ermöglichten ihnen Einblicke in die Restaurant-Küche. Unter dem Motto „Haltbares aus der Terra- Vorratskammer“ wurden kreative Gerichte direkt am Herd live vor den Augen der Gäste zubereitet und serviert. An einer Station verfeinerten die Kochprofis gebratene Lachsforelle mit Steckrübeneintopf oder einen Muscheleintopf, während gegenüber Höper Wild vom Green Egg-Grill mit Pflaumen-Ketchup oder Backhuhn mit Kartoffelsalat und Honig-Chili-Dip angerichtet wurden. Die Gäste nutzten die Gelegenheit dem Terra-Küchenteam über die Schulter zu schauen und Fragen zur Zubereitung der kreativen Gerichte zu stellen. Während sie das Essen genossen erhielten sie weitere Anregungen und Tipps vom Profi- Team für den nächsten Einkauf, das Kochen, Einkochen und Konservieren.

Neben Tino Wernecke und seiner Mannschaft waren auch drei Partner des Restaurants Terra vor Ort und stellten sich den Fragen der Gäste. So erläuterten zwei Vertreter der Börde Gärtnerei Wissenswertes rund um aktuelles und saisonales Gemüse. Jochen Hinderer vom Weingut Born in Höhnstedt am Süßen See aus der Region Saale-Unstrut stellte seine Weine vor und Anjela Gutsche von der Natursafterei Voelkel aus dem Wendland präsentierte den Gästen Säfte und verschiedene Bio Zisch Produkte.

Beim Terra Küchen-Brunch erleben die Gäste an drei weiteren Terminen im Jahr die Kochkunst von Terra Küchenchef Tino Wernecke und seinem Team direkt am Herd sowie im Restaurant. Beim Flanieren „zwischen“ Küche und Restaurant trifft man Lieferanten und Winzer, die ihre Produkte präsentieren und zum Probieren anbieten. Die Termine stehen unter einem saisonalen Thema, das die Stilistik der Terra-Küche aufgreift. Am 9. April ist das Havelländer Apfelschwein thematischer Schwerpunkt. Im Oktober wird die Region der Börde bei „Erntedankfest in der Börde“ präsentiert und im Dezember dreht sich, passend zu Weihnachten, alles um die Brandenburger Land-Ente.

Terra-Küchen-Brunch von 12:30 – 15:30 Uhr

Am 9. April 2017 mit dem Thema „Alles vom Havelländer Apfelschwein“

Am 8. Oktober 2017 mit dem Thema „Erntedankfest in der Börde“

Und am 10. Dezember 2017 mit dem Thema „Alles rund um die Brandenburger Landente“
Jeweils 90 Euro pro Person
Reservierung per Telefon unter 05361 – 607091 oder per E-Mail an ccr.wolfsburg@ritzcarlton.com

Über das The Ritz-Carlton, Wolfsburg

Das The Ritz-Carlton, Wolfsburg verfügt über 170 Zimmer und Suiten und liegt inmitten der Autostadt in Wolfsburg, dem Kompetenz- und Erlebniszentrum rund um das Thema Mobilität.

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Architektonisch eindrucksvoll als offener Kreis gebaut, bietet das vielfach prämierte Luxushotel sieben Konferenzräume, die Restaurants Aqua.

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Terra und Hafenterrasse, die Lobby Lounge, das Deli sowie die Newman’s Bar. Über 600 Kunstwerke mit dem Schwerpunkt der Fotografie prägen das Ambiente des Hauses, ebenso wie die modern-klassische Ausstattung von Elliott Barnes.

Weitere Informationen und Buchungen: Ritz Carlton in Wolfsburg

Photo: Matthias Leitzke und Sven Spörl

Der europäische Hotelmarkt am Beispiel Frankfurt

Konjunkturelle Erholung sorgt überall in Europa für hohe Auslastung und steigende Zimmererlöse.

Die europäischen Hotelmärkte befinden sich weiter auf Wachstumskurs und profitieren dabei von der konjunkturellen Erholung in Europa und der regen Reisetätigkeit vor allem von internationalen Touristen.

In Frankfurt eröffnet ein neues Hotel nach dem anderen.

Die Kette Accor-Sofitel hat ein neues Fünf-Sterne-Plus-Hotel direkt an der Alten Oper Frankfurt «soft» eröffnet, also mit einem langsamen Anlauf.

Allein die Lage gegenüber des klassizistischen Prunkbaus an einer kleinen Grünanlage ist in der engen Bankenstadt Gold wert. Das neue und geschmackvolle Gebäude mit 150 Zimmern und Suiten tut seinen Teil, dass sich bereits einiges zahlungskräftiges Publikum eingefunden hat.

Immer noch hängt die Frankfurter Hotellerie stark am Messegeschäft, das an vielleicht 60 Tagen im Jahr für eine sehr gute Auslastung sorgt. Weitere Konkurrenz stört da eher den Ablauf. Die Platzhirsche «Frankfurter Hof» und «Hessischer Hof» haben sich allerdings mit jeweils millionenschweren Sanierungen ihrer Häuser auf kommende Herausforderungen vorbereitet. In der zweiten Reihe ist gerade das «Le Meridien Grand Hotel» für drei Monate komplett für eine Generalsanierung geschlossen worden.

Das «Sofitel Frankfurt Opera» ist zwar der luxuriöseste, aber keineswegs einzige Neuling auf dem viertgrößten Übernachtungsmarkt der Republik mit bislang rund 25 000 Hotelzimmern. Allein 2016 sind 1500 Zimmer dazugekommen, bis einschließlich 2018 sollen weitere 4000 folgen. Internationale Ketten nutzten die in Frankfurt äußerst seltenen Grundstücks-Gelegenheiten vor allem im neuen Europaviertel zwischen Hauptbahnhof und Messe, wo sich nun etliche Budget- und Businesshotels aneinanderreihen.

«Auch diese Häuser machen den alteingesessenen Luxushotels Gäste abspenstig», glaubt Thomas Feda, oberster Manager der städtischen Tourismus-Gesellschaft TCF. Er hält das Luxus-Segment mit rund 9000 Betten für vergleichsweise ausgereizt, würde sich preisgünstige Touristen- und Backpacker-Unterkünfte wünschen, um diesen Teil des Publikums nicht weiterhin kampflos an Berlin oder Hamburg zu verlieren. Ein guter Teil der Investitionen geht in diese Richtung: Mitte 2018 soll ein riesiges «Motel One» mit 470 Zimmern in unmittelbarer Nähe von Paulskirche, Römer und neu aufgebauter Altstadt eröffnet werden.

«Frankfurt ist doch noch sehr Montag bis Donnerstag», sagt hingegen der Sofitel-Marketing-Manager Steven Ostwald, der zuvor auf dem weit härteren Hotelmarkt in der Hauptstadt Berlin aktiv war. Nur rund 30 Prozent ihrer Geschäfte machen die Hotels am Main mit selbstzahlenden Privatkunden, die Masse der Gäste kommt nach wie vor aus geschäftlichen Gründen nach Frankfurt. Sofitel setzt daher auf eine weitere Zielgruppe, die hohe Kosten nicht scheut und häufig in größeren Familien-Gruppen reist: Gesundheits-Touristen aus der arabischen Welt, die gleich im Hotelgebäude die Leistungen einer eigens gegründeten Privatklinik in Anspruch nehmen können.

Der langjährige Interconti-Chef und Hotel-Lobbyist Thomas Hilberath sieht eine Art Schweine-Zyklus im Lauf, nachdem die Frankfurter Hotels bis 2013 überdurchschnittlich gut ausgelastet waren. «Wenn in einer Stadt über fünf Jahre eine gute Belegung herrscht, dann kommen alle Berater auf die Idee, dass diese Stadt neue Hotels braucht. Im Schnitt dauert es dann noch einmal fünf Jahre, bis diese eröffnen.» Diese Welle werde ihren Höhepunkt im Jahr 2018 erreichen, sagte er der Fachzeitschrift ahgz.

Ob der aktuelle Zimmer-Auslastungsgrad von rund 70 Prozent gehalten werden kann, hängt an der weiteren Entwicklung der Gästezahlen in Frankfurt. Die Stadt rechnet für das abgelaufene Jahr 2016 mit einem erneuten Besucherrekord oberhalb von 8,7 Millionen Übernachtungen. Das Wachstum wird damit aber nach Fedas Schätzungen mit einem knappen Prozent deutlich kleiner ausfallen als in den Boom-Jahren zuvor.

Größere Hotelprojekte in Frankfurt

In Frankfurt werden in den kommenden Jahren mehrere große Hotels fertiggestellt.

– 2017 Toyoko Inn, Hauptbahnhof Südseite – 400 Zimmer

– 2017 Moxy, Nähe EZB Ostend – 220 Zimmer

– 2018 Steigenberger Intercity Hauptbahnhof Südseite – 400 Zimmer

– 2018 Motel One, City, Ex-Bundesrechnungshof – 470 Zimmer

– 2018 Moxy, City, Nähe My Zeil – 257 Zimmer

– 2018 Hyatt Place, Flughafen, Gateway Gardens – 312 Zimmer

– 2018 Indigo, City, Mainzer Landstraße – 384 Zimmer

– 2019 Melia, Messe, Campus Bockenheim – 291 Zimmer

– 2019 Novum Style, Messe, Rebstockgelände – 352 Zimmer

Quelle: Christian Ebner, Gourmetwelten und dpa

Destination Bangkok.

Contributed by Jens Hoffmann

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Noch immer gilt die City of Angels als Symbol des Sextourismus. Dabei ist sie längst eine vielfältige Genuss und Kulturmetropole in Asien geworden. Bangkok die verkannte Stadt.

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Ankunft am Suvarnabhumi International Airport, ein riesiger Airport in der City of Angels, in der ich von 2006 bis 2009 lebte und arbeitete.

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Der Name bedeutet „Goldenes Land“ und ich fühle mich bei 30 Grad wie ein Goldjunge. Einfach großartig. Mein Ziel ist das The Peninsula Bangkok, direkt am Ufer des Chao-Phraya-Flusses. Wahrlich ein Hotel mit spektakulärem Ausblick. Das „The Pen“ (Nickname)  gleicht einer geschwungenen Welle – eine Ehrerbietung an den Fluss als Lebensader und an das Wasser als Element des Feng Shui. Dank gelungener Architektur bieten alle Gästezimmer einen spektakulären Blick auf die Stadt den Chao-Phraya und viele spirituelle Orte.

Peninsula Bangkok

Das Hotel verfügt über 370 Zimmer. Highlight ist die Peninsula Suite im 34. Stockwerk des Hotels mit fast 400 Quadratmetern. Die Suite bietet einen Stilmix aus thailändischen und klassischen Designakzenten. Dass das Peninsula zu den besten Hotels rund um den Erdball zählt, beweisen die zahlreichen internationalen Auszeichnungen, mit denen das 5-Sterne-Hotel immer wieder bedacht wird.

Selbstredend auch die feine Küche.

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Ein besonderes Ambiente verströmt das exklusive Peninsula Spa. Die im thailändisch Stil errichtete Spa-Villa liegt inmitten des subtropischen Hotelgartens. Auf drei Etagen mit einer Gesamtfläche von rund 1.800 Quadratmetern bietet das Refugium ganzheitliche Behandlungen, die auf traditionellen thailändischen und ayurvedischen Philosophien beruhen.

Es gibt vier private Spa-Suiten mit Jacuzzi, diverse Ruheräume, eine asiatische Tea-Lounge, ein Fitnesscenter mit Sauna, ein Dampfbad und Whirlpools sowie einen 60 Meter langen Swimmingpool auf drei Ebenen mit überdachten Thai-Salas. Die Wellnesswelt ist eine Destination für sich.

Erlesener Service beginnt schon bei der Anreise. Bei den Transfers vom und zum Suvarnabhumi Aiport kann der Gast zwischen BMW und Rolls-Royce-Limousinenservice wählen. Während private Helikopter vom Dach des Peninsula aus starten und landen, sorgt die hoteleigene Shuttlebootflotte für schnelle Transfers entlang des Flusses.

Der Hotelfuhrpark bietet ein „Tuk Tuk de Luxe“ an, im „peninsula-grün“ gehalten, mit beigefarbenen Ledersitzen und einer Kühlbox für Drinks und kalte Erfrischungstüchern ausgestattet, ist dieses chauffeurgesteuerte Tuk Tuk das perfekte local taxi in style.

Thai Küche Bangkok

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Auch spannend kann ein  Thai Kochkurs sein. Dieser startet zumeist  mit thailändischen Kräutern, diese sind ein fester Bestandteil der  thailändischen Küche und machen den einzigartigen Geschmack der vielseitigen Gerichte aus.

Neben Zitronengras, Koriander, Thai-Basilikum liegt auch viel Chili bereit. Das einzigartige Aroma findet sich nahezu in jeder Thai Suppe wieder. Die unzähligen Kräuter, Gemüsesorten und Gewürze sind ein Wirbelsturm für die Sinne: Die Schärfe kommt meist von Chilis, gesalzen wird oft mit Fischsauce, Palmzucker steuert Süße bei und Limonensaft die säuerliche Note.

Gemeinsam bereiten wir die Zutaten vor und sehen zu, wie die Kochkurs-Leiterin routiniert die Bestandteile unter Zischen und Brutzeln im Wok zu einem Gericht verwandelt. In brutzelndem Reisöl rühren wir die Currypaste ein und mengen Kokosmilch unter, bevor wir Gewürze, Gemüse und das Fleisch hinzugeben. Die Düfte entfalten sich blitzartig und fast genauso schnell steht ein original thailändisches Curry servierfertig auf dem großen Tisch – einfach fantastisch.

Zum Nachtisch Sticky Rice Mango. Unschlagbar.

Sticky Rice -Mango

 

Abends ging es dann nach Chinatown in Bangkok, ein Ort der unbedingt auf den besucht werden muss.

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Dann geht es zurück zum The Pen, für uns gibt es Moet & Chandon und dem Blick auf den Chao Phraya.

Moet & Chandon

Leicht beschwipst und glücklich verbringen wir die Nacht.

Fazit: Bangkok ist meine absolute Lieblingstadt.

Photos: François Oosthuizen & Jens Hoffmann

Sommerreise in die Lagunenstadt Venedig

Text: Jens Hoffmann

Die diesjährige Sommerreise ging nach Italien. Zum Auftakt besuchten wir Venedig.

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Venedig ist immer noch die Stadt der Städte. Den heute nur noch 60.000 Einwohnern stehen 30 Millionen Touristen im Jahr gegenüber.

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Die Stadt, von der viele seit Jahren behaupten, sie sei eine sterbende, ist ganzjährlich eine quirlige Metropole mit buntem Treiben zwischen Markusplatz und Rialtobrücke.

Die zwei Kilometer von der Rialtobrücke bis hinunter zum Markusplatz sind im Hochsommer aufgrund der vielen Besucher fast eine Tagesreise, aber die Touristen gehören einfach zu Venedig und sorgen dafür, dass Venedig überlebt. Auch wir bemerkten das Gedränege, eine Unzahl von Gondeln gefüllt mit vielen -asiatischen- Gästen und unzähligen Selfiestickträgern. Um diesem Trubel etwas zu umgehen erkundet man Venedig am besten mit dem Vaporetto, einem öffentlichen Busboot, insbesondere wenn man das Wasser mag.

Boot

 

Wir waren dann doch froh als wir am Markusplatz das hoteleigene Kempinski San Clemente Boot betraten. Sofort fühlt man sich weit entfernt vom Trubel der Touristenströme auf dem Markusplatz.

Los geht’s. Vorbei am Hotel Cipriani, eines der exklusivsten Hotels der Welt.

Cipriani

Auf einer Landzunge gelegen war das Hotel Cipriani immer schon Treffpunkt internationaler Prominenz. Ein kurzer Blick ob wir Cipriani Stammgast George Clooney entdecken.

Nein, er zeigt sich nicht.

Den Blick voraus sehen wir aber schon die Kempinski San Clemente Palace Privatinsel.

Auch diese ist ein Spielplatz der Prominenten und der Genüsse.

Seit 1522 diente der Palast auf der sieben Hektar großen Insel als Edelherberge der Venezianischen Republik.

Jeder Stein erzählt von einer interessanten Historie. Weitläufige Gärten, die feinen Höfe und eine historische Kirche aus dem 12. Jahrhundert – das in einem ehemaligen Kloster gelegene San Clemente Palace Kempinski nimmt seine Gäste mit auf eine Zeitreise.

Hier fühlt man sich fernab vom Rest der Welt, wohl auch deshalb wurde hier im 1873 eine Psychiatrie für Frauen eröffnet, die aber über ein Jahrhundert lang als Ort des Schreckens galt.

Diese Zeiten sind jedoch zum Glück vorbei.

Die meisten Gebäude, die das Luxushotel heute mit seinen weitläufigen Gängen umgeben, stammen aus dem frühen 20. Jahrhundert. Ein Tennisplatz, ein kleiner 3-Loch Pitch & Put Golfplatz, ein beheizter Außenpool sind der ideale Ort für Familien und sportliche Aktivitäten im sommerlichen Venedig.

190 Zimmer und Suiten – klar strukturiert und teils mit Blick auf die imposante Kulisse der Stadt, die Lagune oder zum Lido – geprägt von warmen Farben und hohen Decken, bieten den ultimativen Rückzugsort von der hektischen Serenissima.

Typisch venezianische Steinböden, Murano-Leuchten, feine Tapeten und Badezimmern aus italienischem Marmor zollen der Lagunenstadt ihren Tribut.

Wer stilvoll mit der Familie wohnen will, bucht die neu entstandenen Suiten, Navigante und San Clemente in der ehemaligen Klosterwäscherei.

Für uns war es die Wing Suite 303. Wunderbar.

In der bewegten Vergangenheit lief nicht immer alles rund auf San Clemente. Modemilliardär Gilberto Benetton, der 1999 die zum Kauf ausgeschriebene Insel gekauft hatte, verkaufte sie wieder und auch die Starwood-Tochter St. Regis zog sich von der Insel zurück. Nun also Kempinski mit der türkischen Permak-Group als Eigentümer.

Mal schauen, uns hat es gefallen.

Fazit: Hier heisst es „In Venedig sein, ohne in Venedig zu sein.“

Der Aufenthalt auf San Clemente ist eine schöne Zeitreise in eine glorreiche Vergangenheit

Ciao, Bella Venezia.

Kempinski San Clemente

Das Regent am Gendarmenmarkt

Von Jens Hoffmann

Wenn man in der Hotellerie von einem Hideaway spricht, ist zumeist ein romantisches Hotel in idyllischer Lage gemeint. Das in Berlin Mitte befindliche Hotel “Regent” ist für mich ein solches Hideaway direkt am Gendarmenmarkt.

Fischers Fritz

Nebenbei besitzt es mit dem „Fischers Fritz” ein Gourmetrestaurant, das mit zwei Sternen dekoriert ist und den perfekten Rückzugsort vom Reise- und Großstadtstress bietet.

Das  „Fischers Fritz“ wird vom renomierten Chefkoch Christian Lohse geführt. Interpretationen der modernen französischen Küche erwarten den Feinschmecker. Viel Genuss, schöne Weine, ein Erlebnis der besonderen Art.

Fischers Fritz2

In der Tat ist es ein Fest für die Geschmacksknospen. Er präsentierte mir ein fantastisches Fischdinner in unterschiedlichen Texturen, serviert mit einer klaren und fantasievollen Struktur schönem Wein und frischen Kräutern  – ein virtuoses Spiel mit Geschmacksnuancen (meine Restaurantkritik folgt).

Das Regent zählt zu den exklusivsten Hotels der Stadt und wurde nach und nach zum Schmelztiegel internationaler Prominenz, wohl auch weil es Luxus vergangener Tage auf prunkvolle Weise offeriert. Die Lage ist für Hauptstadtbesucher ideal und viele internationale Gäste nutzen das Regent auch als Ausgangspunkt zum Sightseeing in Berlin. Am Gendarmenmarkt, nur wenige Schritte vom Checkpoint Charlie entfernt, ist es der ideale Startpunkt die deutsche Hauptstadt zu entdecken. Mondäner Luxus erwartet den Besucher beim Betreten der prachtvollen, mit viel Marmor ausgekleideten Lobby.

Das Interieur im Regent spricht vielleicht eher etwas ältere Gäste an, aber alle Gäste fühlen sich hier direkt zu Hause.

Regent - Wohnzimmer

Vieles lebt von dem Glanz vergangener Zeiten, wer puristischen Style und klar reduzierte Dinge mag wird von den Antiquitäten, dem Biedermeierstil und den Marmor-Bädern etwas überrascht sein.

Aber auch wenn alles etwas ältlich und plüschig ist fühlt man sich sofort zu Hause. Im Bad liegen zudem schöne Produkte von L’Occitane bereit.

Regent Badezimmer

Meine Familie war beim Einschlafen besonders begeistert vom Blick auf den Pariser Dom. Eine exzellente Lage für den Stadtbesucher; für Nightlife-Fans gibt es in unmittelbarer Nähe die Newton Bar und das Borchardt’s. Während unseres Besuches hörten wir die Klänge der “Berlin Summer Classics” Konzertreihe, beim Verlassen des Hotels checkte dann auch der irische Sänger Chris de Burgh ein.

Er spielte am folgenden Abend bei den Berlin Classics am Gendarmenmarkt.

Im Inneren des Regent Berlin herrscht eine entspannte Ruhe wie man es aus asiatischen Metropolen kennt, man tritt aus der Hitze ein, die Air-Condition ist an und man relaxt in Polstersesseln.

Zur Tea-Time werden mit Piano-Begleitung Teespezialitäten mit britische Scones kredenzt.

Die Medien berichten nur vom Brexit, schön das im Hotel Regent die englische Kultur erhalten bleibt.

Ein klassisches Spa gibt es nicht, aber ein Fitnesssraum mit getrennte Saunen für Damen und Herren ist vorhanden.

Die Möglichkeit das eigene Mobiltelefon anzuschließen und seine Werte upzuloaden gibt es nicht, dafür organisiert das charmante Concierge-Team gerne eine Masseurin.

Gut geschlafen haben wir auch.

Schlafziimmer Regent

Infos und Check-in:

Hotel Regent

Regent Berlin

Charlottenstraße 47

10117 Berlin