Aus der Reihe „Unterwegs im Berliner Umland“.

Heute: Gut Klostermühle am Madlitzer See.

Von Jens Hoffmann

Ein Hideaway der Extraklasse befindet sich mitten in der Natur zwischen Berlin und Frankfurt an der Oder. Unweit von Berlin entfernt ist das Areal gelegen, 3000qm gross, inklusive eines feinen Sees.

Bleibt die Frage warum man zu dieser Kultstätte pilgert, die Antwort folgt:

Absolute Ruhe, ein Ferienhaus oder eines der 85 Hotelzimmer, alles ist möglich auf Gut Klostermühle.

Mit Leidenschaft pflegen die Gastgeber ihre „Ayurveda-Hotelvision“. Renate Brune hatte die Idee eine Herberge der Ruhe. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Düsseldorfer Architekten Walter Brune, legte sie Waldwege neu an, renovierte die alte Klostermühle, baute eine Reithalle und ein kleines Theater.

Die Häuser bekamen ihre Dachgauben zurück, aus den Garagen wurden Pferdeboxen. Beeindruckend präsentiert sich dieses aussergewöhnliche Hideaway am Rande der Stadt.

Der Mensch im hektischen Berlin sehnt sich nach Ruhe und digitalem Detox. Mit der Absicht allein mit sich, umgeben nur von der Natur zu sein machten wir uns auf den Weg.

Plötzlich ist da nur noch Wald. Kiefern, Eichen und bei unserem Besuch eine Menge Schnee. Die Götter wohnen scheinbar in der Mark Brandenburg. Eine Straße schlängelt sich durch den Wald, hinter der letzten Kurve tut sich ein Wasser auf, hier ist der Weg zu Ende.

Jeder der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden. Richtig, Herr Kafka. Da fällt mir direkt die Wellness Landschaft des Hotels ein. Sie hat einiges zu bieten, neben dem Indoorpool und dem Außenpool gibt es einen Saunabereich mit finnischer und Biosauna.

Und Entspannung am Kamin.

Seine Seele baumeln lassen ist hier das Ziel und fällt besonders leicht. Ein Vergnügen ist es zudem sich im BRUNE BALANCE & SPA -in dem sich eine Ärztin und verschiedene Therapeuten jedem Gast annehmen- zu erholen. Oder, für den Stadtmenschen vielleicht die größte Herausforderung, einfach nur dasitzen und aufs Wasser schauen.

Ja, es funktioniert und macht riesigen Spaß. Am nächsten Morgen steht dann die medizinische Wellness auf meinem Programm. Es warten Massagen, ayurvedische Einzelanwendungen, Pulsdiagnose und eingehende Anamese, Dosha Bestimmung und Stoffwechselmessungen auf mich. Ein Hochgenuss!

Mein Guru ist die Ayurvedaärztin Frau Dr. Kethakie. Grossartig, sie ermöglichte mir eine Reise zu mir selbst. Ich habe drei Jahre in Asien gelebt und gearbeitet, 1000 Massagen, Panchakarma Kuren und alle Arten von Therapien erlebt und bin restlos begeistert von ihren Anwendungen.

Wirklich eine ayurvedische Analyse und Behandlung wie in Sri Lanka oder Indien.

Wow.

Danach wartet wieder Natur auf mich, was für eine Ruhe und was für eine unglaubliche Atmosphäre.

Beseelt laufe ich übers Gelände, sehe den See und geniesse es einfach hier zu sein.

Gut essen kann man hier auch, zwei erstklassige Restaurants mit einer hervorragenden Küche stehen zur Auswahl und werden jeder kulinarischen Vorliebe gerecht. Für mich gab es Cheviche, Textur von der roten Bete (Photo) und Lammrücken. Dazu eine Flasche „Proschwitz“ Grauburgunder. Perfekt.

Fazit: Ein entspanntes Highlight der besonderen Art auch für den weitgereisten Journalisten.

Anreise :

Mit dem PKW nach Alt Madlitz über die A12 in Richtung Frankfurt / Oder bis zur Ausfahrt Briesen.

Bahn: Zwischen Potsdam, Berlin und dem Bahnhof Briesen verkehrt die Regionalbahn stündlich nach Frankfurt / Oder. Der Bahnhof Briesen ist nur fünf Kilometer vom Gut Klostermühle entfernt. Eine Abholung ist immer möglich.

Info und Check-in:

Gut Klostermühle

Mühlenstraße 11,

D-15518 Madlitz

Photos: © BY XAMAX & Gut Klostermühe

Golf Destination Bad Saarow.

A-Rosa zu den Golfplätzen

Von Jens Hoffmann.

Wer zum Golfen nach Bad Saarow reist, kommt um die „A-Rosa Golfplätze“ nicht herum.

A-Rosa Hotelüberblick

Kein anderer Ort im Berliner Umland zieht mehr Golftouriste an als die Wiege des Golfsports in der ehemaligen anderen dt. Republik.

Das Hotel & Resort liegt nur eine Autostunde von Berlin entfernt,  direkt am Scharmützelsee.

Es befindet sich in einem riesigen Parkareal von über 300 Hektar (fast so groß wie Monaco).

Hier gibt es alles: Golfen, Golfen, Golfen. Tennis, Wellness, Fitness, Radtouren und vorzügliches Essen.

Auf dem Gelände findet man mehrere Hotelgebäude und das Golfclubhaus.

Ein großer Garten führt uns zum Neubau Nummer drei, in dem wir wohnten.

Das A-ROSA Resort Scharmützelsee verfügt über 190 Zimmer und Suiten. Wir bezogen -mit den Kindern- die große Suite 269.

A-Rosa

Nach dem Betreten der Suite boten sich uns ein grosser Raum, ein grosses Badezimmer mit schöner  Badewanne und ein überdimensionales Doppelbett. Die Suite war hell und modern gestaltet.

Wir waren glücklich, die Kindet sprangen auf dem Bett herum.

Dann zum Golf. Nach den ersten 9-Löchern warm up ging es in die großzügigen Saunalandschaften.

Die Eisgrotte zum Abkühlen habe ich ausgelassen, da wir uns direkt im erfrischenden Scharmützelsee abkühlten. Wow.

Das Resort verfügt übrigens über einen kleinen Privatstrand.

Jake Mc Ewan

Zurück zum Golf, ich war ganz besonders erfreut, den legendären Greenkeeper Jake Mc Ewan zu interviewen. Über ihn habe ich bereits im Jahr 1998 für DW-tv einen Fernsehbeitrag gemacht habe und es war ein schönes Wiedersehen.

Am nächsten Tag spielte ich endlich eine Runde Golf auf dem 18-Loch (designt von Arnold Palmer) Platz.

Das hieß um 13.10 Urh Tee-off.

Zeitgleich fand die Faldo Series Germany auf dem benachbarten 18-Loch Nick Faldo Golf Course statt.

Dieses Turnier der jungen Golf Elite ist eines der Highlights im jährlichen A-ROSA Golfkalender.

Der persönliche Pro von Sir Nick Faldo war auch nach Bad Saarow gereist, um vor Ort live dabei zu sein und zu coachen.

Sein Rat war heiß begehrt und er trainierte bis in die Dunkelheit mit einigen Golfern. Für die Finalsieger gab es zudem eine Profiturnier Einladung zum renommierten „The Greenbrier“ Resort Turnier in West Virginia. Und ein persönliche Treffen mit Sir Nick Faldo, wahrlich ein schönes Highlight.

In Bad Saarow gefiel es schon immer nicht nur Golfsportlern, sondern auch vielen Schriftstellern.

Maxim Gorki verbrachte viel Zeit hier und ihm wurde eine Gedenkstätte gewidmet, eher gesagt ein kleines Haus das zurzeit gerade zum Verkauf steht.

Auch Theodor Fontane beschrieb in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ diesen Landstrich und insbesondere Saarow sehr liebevoll und einfühlsam.

Für uns „Foodies“ war es auch eine besondere Reise.

Schnitzel Greenside

Wir genossen in der Abendsonne auf der Terrasse des Greenside Restaurant – direkt am achtzehnten Loch des Palmer Course – ein wundervolles Kalbschnitzel. Das panierte Kalbsschnitzel wurde in schaumiger Butter serviert, dazu gab es gekühltes Köstrizer Schwarzbier und danach ein schönes Schokoladen-Parfait. Wir waren glücklich.

Villa am See

Am zweiten Abend stand die „Villa am See“ auf dem Programm. Dieses feine Restaurant liegt herrlich am Wasser, direkt am Yachthafen und bietet einen wunderschönen Blick auf den Scharmützelsee. Die Küche leitet der mehrfach ausgezeichnete „Brandenburger Meisterkoch“ Matthias Rösch.

Villa am See : Fisch

Er verantwortet ein neues Konzept. Die Menü-Karte ist nicht – wie üblich – nach Aufbau eines Menüs mit Vorspeisen, Zwischen- und Hauptgang sowie Dessert aufgestellt, sondern nach speziellen Länder-Spezialitäten. Wir blieben in Österreich und Deutschland, genossen geschmortes Kalbsbäckchen mit Leipziger Allerlei, ein feines Pfifferlingssüppchen mit Häubchen, das hier übrigens Pfifferlingscappuccino heißt, und eine gebratene Lachsforelle mit Kohlrabi. Alles vorzüglich.

Bei den Getränken ging es nach dem Moet & Chandon Champagner zunächst nach Spanien und dann mit einem Chardonnay wieder zurück nach Frankreich.

Villa am See2

Matthias Rösch setzt auf lokale Produkte und perfekte Zubereitung. Beim nächsten Mal werde ich den Zander und den baskischen Kanincheneintopf mit Ravioli probieren. Oder doch wieder mal „Italien“? Das wäre in der „Villa am See“ ein gebratenes Salzwiesenlamm mit Kräutergnocchi.

Weil Genuss auch Kenntnis braucht gibt es zu allen Länderangeboten eine ausgezeichnete Weinempfehlung, an die wir uns aber nur bedingt gehalten haben.

Der ausgewählte Wein passte dennoch perfekt zu unseren Gerichten.

Auf das Dessert haben wir dann verzichtet und uns lieber noch am „Max Müller“ Silvaner erfreut. Beim Schreiben des Artikels bekomme ich allerdings Appetit auf den österreichischen Nachtisch Topfen-Auflauf mit Erdbeerragout und Eis.

Beach A-Rosa

Fazit: Diese Golfplätze vergisst man nicht so schnell und auch sonst stimmt die Qualität des A-Rosa Resort. 5 Sterne.

Wir kommen gerne wieder.

https://www.a-rosa-resorts.de/a-rosa/resorts-hotels/scharmuetzelsee/alles-auf-einen-blick.html

 

Bangkok – City of Angels.

Zum 140-jährigen Jubiläum erstrahlt das historische Herz des ältesten und legendärsten Luxushotels in Asien 2016 ganz im Stil der früheren Pracht: Der historische Author’s Wing, der 1876 als das ursprüngliche Oriental Hotel erbaut wurde, und der Garden Wing des Mandarin Oriental, Bangkok wurden umfassend restauriert.

Bangkok

Direkt an den Ufern des Flusses Chao Phrya, ließen sich zahlreiche weltbekannte Schriftsteller, wie Somerset Maugham, Paul Theroux oder Graham Greene in dem mehrfach zum besten Hotel der Welt gekürten Hotel inspirieren und dieser besondere historische Flair blieb bis heute bewahrt.

Im Rahmen der umfassenden Restaurierung des Author’s Wing entstand die neue Grand Royal Suite. Mit 600 qm und sechs Schlafzimmern ist dieses Prunkstück die größte Suite in Bangkok. Im Garden Wing wurden zwölf neue Garden Suites mit Balkonen zum Hotelgarten und zum Fluss geschaffen.

Mandarin Oriental BKK1

Grand Royal Suite – die größte Suite in Bangkok

Die neue Suite mit eigenem Aufzug erstreckt sich über die gesamte erste Etage. Sie besteht aus der 315 Quadratmeter großen Royal Suite mit einem Schlafzimmer, der angrenzenden Ambassador Suite (165 Quadratmeter) mit zwei Schlafzimmern sowie drei weiteren Gästezimmern. Außerdem verfügt die Suite über zahlreiche repräsentative Räume, wie zwei großzügige Wohnzimmer, Bibliothek, Küche, Speisezimmer für bis zu zwölf Gäste und einem lichtdurchfluteten Wintergarten im klassischen Viktorianischen Stil. An den ursprünglichen Bau von 1876 angelehnt, wurden die Balkone wieder geöffnet, damit die Gäste den traumhaften Blick über die Gärten und den Fluss genießen können.

Mandarin Bangkok

Für das noble und elegante Design der Suite zeichnet das renommierte thailändische Designbüro P49 DEESIGN verantwortlich. Traditionelle thailändische Holzschnitzereien und aufwändiger Stuck spiegeln die legendäre Geschichte des Hotels wider. Auch feinste thailändische Seide kam zum Einsatz: in den Wohnräumen in Goldtönen, im Master Schlafzimmer in einem kräftigen Violett.

Thai Royal family : Mika

Die Grand Royal Suite zieren zahlreiche Kunstwerke und eine Sammlung an historischen Fotografien der thailändischen Königsfamilie und von Staatsoberhäuptern, die im Mandarin Oriental, Bangkok zu Gast waren.

Die neuen Suiten im Garden Wing teils über zwei Etagen bestechen mit Fensterfronten, die sich vom Boden bis zur Decke erstrecken, einer großzügigen Lounge, Esszimmer, Küchenzeile, Gäste-WC und Balkonen. Die Schlafzimmer verfügen über begehbare Ankleidezimmer und große Badezimmer, komplett mit Marmor verkleidet und mit separater Badewanne und Dusche ausgestattet. Das zeitgenössische Design der Suiten ist inspiriert von der kolonialen Geschichte des Hotel und der thailändischen Kultur.

Des Weiteren entstanden im Garden Wing vier neue Spa-Studios, in denen Pediküre und Maniküre von Bastian Gonzalez sowie Beauty Behandlungen mit der deutschen Wirkstoffkosmetik !QMS Medicosmetics angeboten werden.

Das Gourmetrestaurant Le Normandie in neuem Glanz

Das hoch dekorierte, französische Gourmetrestaurant Le Normandie erstrahlt in einer zeitgenössischen Interpretation der früheren Grandezza. Das neue Dekor bewahrt gekonnt die klassische Eleganz des französischen Restaurants und setzt mit neuen, zeitgenössischen Elementen wie den handgefertigten Lüstern Akzente. Ein neuer Weinkeller mit einer ausgesuchten Kollektion an Weinen der neuen und alten Welt, ein speziell gefertigter Dessertwagen und der legendäre Service komplementieren das Genusserlebnis des französischen Gourmetrestaurants, das mehrfach zum Besten in Asien gewählt wurde.

Die renommierte Author’s Lounge

Diese Lounge – der Platz für eine stylische „Tea Time“ am Nachmittag, die „Society“-Hochzeit oder elegante Gesellschaftsevents – wurde jetzt wieder dem klassischen Stil von Ende des 19. Jahrhunderts nachempfunden. Im neuen, „alten“ Layout erstrecken sich die vier nach renommierten Autoren benannten Räume Joseph Conrad, Somerset Maugham, Noel Coward und James Michener bis hin zur nahtlos anschließenden Hotelterrasse im Garten am Fluss. Die enge Verbundenheit zu diesen Autoren dokumentieren in diesen Räumen

 

  1. Jahre Jubiläumsarrangement

Das Mandarin Oriental, Bangkok bietet anlässlich des 140. Hoteljubiläums bis Ende 2016 ein attraktives Jubiläumsarrangement: luxuriöse Übernachtung, Butler Service, Frühstücksbuffet, Afternoon Tea in der Author’s Lounge sowie ein Glas der limitierten, hausgemachten Marmelade in der exklusiven Geburtstagsverpackung.

Das Angebot (Mindestaufenthalt zwei Nächte) ist ab ca. 385 EUR pro Nacht und Zimmer für zwei Personen buchbar. Reservierungen über mobkk-reservations@mohg.com

Mandarin Oriental Food BKK

Kulinarische Gastspiele im Jubiläumsjahr

24.-28. Mai: José Avillez

José Avillez (2 Michelin Sterne) einer der besten Köchen Portugals, dessen Restaurant „Belcanto“ unter den Top 100 Restaurants der Welt ist.

23.-26. Juni: Diego Oka

Diego Oka, bekannt für seine peruanische Küche im mehrfach ausgezeichneten La Mar by Gaston Acurio im Mandarin Oriental, Miami.

Weitere Informationen und Reservierungen für beide Gastspiele:

Tel. +66 (2) 659 9000 oder mobkk-lordjim@mohg.com.

 4.-9. Juli: Alain Solivérès

Die Kochphilosophie von Alain Solivérès aus dem Restaurant Taillevent in Paris (2 Michelin Sterne) lautet „Wahre Kochkunst ist die Einfachheit“. Für seine Gerichte verwendet er traditionelle, saisonale Zutaten und schafft damit trotzdem wahre Geschmacks-Innovationen.

Gemeinsam mit Arnaud Dunand Sauthier, Chef de Cuisine des Le Normanie, wird er Gourmets mit seinen Signature Dishes verwöhnen.

Weitere Informationen und Reservierungen über +66 (2) 659 9000 oder mobkk-normandie@mohg.com

 Das Spa des Mandarin Oriental, Bangkok

Das Oriental SPA des Mandarin Oriental, Bangkok war eines der weltweit ersten SPAs der First-Class Hotellerie, das ein ganzheitliches Konzept für Körper, Geist und Seele anbot. Regelmäßig als “Bestes SPA der Welt” vom Travel & Leisure Magazin, sowie in der Kategorie “Bestes SPA Luxus Reisen” vom Robb Report ausgezeichnet, ist es das beständigste Vorzeigeobjekt des Mandarin Oriental, Bangkok am Ufer des Menam Chao Phya. Bekannt nicht zuletzt durch die mehrfach ausgezeichnete Kombination exotisch-asiatischer Therapien, liebenswürdigem Thaiservice und harmonischem Ambiente.

Anlässlich des 140. Geburtstags wurde ein spezielles 140-minütiges Oriental Bliss Programm entwickelt, das ein Höchstmaß an Entspannung garantiert. Die Behandlung beginnt mit einem Detox-Ritual aus schwarzem Klebereis und einer Paste aus Kaffeebohnen sowie einer zehn-minütigen Kopfmassage. Im Anschluss folgen ein Körperpeeling und eine asiatische Bambus-Massage, die eine besondere Massagetechnik mit der heilenden Wirkung des reinen Bambus verbindet. Den Abschluss bildet ein Go Green Detox Drink.

Diese Behandlung ist nicht nur gut für Körper, Geist und Seele – auch gehen 10% des Erlöses an die Lerdsin Hospital Stiftung zugunsten des gleichnamigen Krankenhauses in Bangkok.

Sanuk.

Bleiche Resort & Spa im Spreewald.

Von Jens Hoffmann.

Das Bleiche Resort siegt mit Gesamtkonzept, der SPA-Star-Award in der Kategorie „Gesamtkonzept“ wurde an das Hotel Bleiche Resort & Spa vergeben.

Im Kongresshaus in Baden-Baden wurden die SPA-Star-Awards in vier Kategorien an herausragende Wellnesshotels und Day Spas im Rahmen des zweitätigen „SPA-direkt-KONGRESS“ verliehen.

In der Kategorie „SPA Star Gesamtkonzept“ für Wellnesshotels im deutschsprachigen Raum ehrte die Fachjury das Bleiche Resort & Spa in Burg/ Spreewald mit dieser besonderen Auszeichnung.

Die Jurybegründung lautete: Einfachheit – Natürlichkeit – Gelassenheit … geschaffen mit tiefgründigster Konzeptionsarbeit, unerreicht in vielen Dimensionen und einmalig im Erlebnis.

Heinrich Michael Clausing, Eigentümer des Bleiche Resort & Spa: „Diese Ehrung bedeutet uns sehr viel und zeigt, dass wir mit unserem kreativen Herangehen Gästen außergewöhnliche Momente schenken dürfen. Darüber sind wir sehr glücklich.“

Erst kürzlich konnte sich Eigentümerfamilie Clausing über die exzellente Bewertung des kritischen Hotel- und Reiseführers Guide MICHELIN 2016 mit vier roten Häusern freuen, die an Hotels mit einem besonderen Charme vergeben wird.

Zum Reisebericht:

Spreewald, das Venedig des Osten, warum in die Ferne schweifen, das Gute liegt doch oftmals so nah. Mit einer kleinen Recherchereise beauftragt, machen wir uns auf den Weg ins “Land unter dem Tau”, ins Hotel Zur Bleiche Resort & Spa nach Burg. Nur 70 Auto-Minuten von Berlin entfernt liegt unser Ziel. Auch für den weitgereisten Journalisten bietet die Spreewald-Region eine Menge an Erholung und Ruhe und das alles bei winterlichen Temperaturen um den Gefrierpunkt. Nach der Ankunft auf dem ranchartigen Anwesen empfängt uns in der Lobby ein dicker grüner Teppich.

 

Auf dieser flauschigen Auslage mit verschiedenen hellen und dunklen Grüntönen versteckt sich in Metaphern der Storch – das Symbol des Hauses. Das Storchsymbol findet sich auf allen Gläsern, Handtüchern, Schlüsseln und der Geschäftskorrespondenz des Hauses. Die Geschichte der Bleiche im Spreewald begann im Jahr 1748 mit einem Brief des Preußenkönigs Friedrich II.. Dem folgte kurz danach im Jahr 1750 die Gründung der Bleiche und schon bald wurde hier nicht nur gebleicht, sondern auch bewirtet und genossen. Wir schweben wie auf einem Spreewald Moosteppich weiter, begleitet von den Druckmotiven aus der Region, dem Burger Bronzewägelchen sowie verschlungenen Arabesken als Sinnbild für die Wasser-Fließe des Spreewalds. Passend dazu gibt es den Übergang zum auf 5.000 qm vergrößerten Wellnessbereich des Hotels Zur Bleiche. Das feine Landhotel hat insgesamt 90 Zimmern und Suiten und gehört seit den 90er Jahren zu den Wahrzeichen der Region. Das Resort wurde im Laufe der Jahre erweitert. Es folgten zunächst der Umbau des Weberhauses, dann der Anbau des Restaurants Veranda, Kahnschuppen, Fischerschuppen und der Anbau der Landtherme. Die Eigentümerfamilie Clausing wurden bereits als Hoteliers des Jahres gekürt, sind vielfach mit Spa Awards ausgezeichnet worden und dies hat wahrlich gute Gründe. Sie sind immer offen für Veränderungen, wie sich aktuell im Hotel mit einer Spa Erweiterung auf 5000qm und neuem Restaurantbereich zeigt. Zudem gibt es einen neuen Familienpool und eine riesige Bibliothek. Die großen Fensteröffnungen und Lichtkuppeln in sanftem Weiß sorgen für raumdurchflutende Helligkeit und ein Gefühl befreiender Weite. Wir checken in der Spa-Suite 510 ein.

Unser Gepäck wird entgegengenommen und aufs Zimmer gebracht. Im Vorbeilaufen ziehen uns zwei große asiatische Paravents, als Wandbilder positioniert, in den Bann. Überall im Hotel befinden sich antike Möbel, Gemälde und Naturmaterialien, der grossen Leidenschaft des Hotelierpaares. Die gelungene Melange aus internationaler Kunst und etwas rustikaler Spreewaldkultur ist einzigartig. Im Hotel gibt es nur einen Internetzugang in der Lobby, Ruhe und Müßigang bedeutet hier aber nicht Stillstand, sondern alles fließt mit dem Wasser. Es gleicht einer Verabredung mit der Region, alles ist mit der Spree und dem Wald verwoben. Dieses bemerken wir dann in unserer wunderschönen Suite mit eigener Sauna und Hammam, aber auch im Wellnessbereich, den Ruhebetten und beim relaxten Entspannen nach der Sauna am Kaminfeuer.

 

Das Hotel verfügt auch über einen grossen beheizten Aussenpool (28 Grad). Beim Ziehen meiner Bahnen im Aussen-Schwimmbad fällt auch bei winterlichen 2 Grad das Entspannen leicht. Die Therme bietet sämtliche klassische Spa-Anwendungen, diese zum Teil sogar mit regionalen Produkten. Das von Hand gepresste Leinöl , das sogenannte „Olivenöl des Ostens“ wird hier bei modernen Hauttreatments eingesetzt. Feuchtigkeitszuführung für die Haut selbstredend. Wir beliessen es bei traditionellen Anwendungen, unser Masseur machte diese grossartig. Danach genossen wir nochmals unsere private Sauna und das Hammam in der Suite. Sensationell. Egal, ob beim Feuer am offenen Kamin, Luftsprudelbad oder Kneipp Tour im Garten, überall wird man restlos verwöhnt. Für meine beiden weiblichen Begleiterinnen heisst es im Obergeschoss „Women only“, die zweite Etage der Landtherme bietet eine cremeweiß und flauschige Inneneinrichtung nur für weibliche Gottheiten. Hier gibt es spezielle Deluxe-Anwendungen mit Meersalzpeeling für die Füße, Kräuterbad, bis hin zur Aroma- oder Fußreflexzonen-Massage. Diesen wollen sie beim nächsten Mal ausprobieren.Wow, wir sind glücklich und werden es hier wohl immer bleiben. Am nächsten Morgen erwartete uns ein Frühstück mit vielen regionalen Produkten wie Görlitzer Wildsalami, Eierspeisen mit Eiern vom Berghäuser Hof in Sachsen und hausgemachten Nürnberger Würstchen. Grossartig. Das Naherholungsgebiet Spreewald galt lange Zeit als etwas spießig, nun dreht sich alles, nachhaltige Erholung heisst das Motto und dazu wird der Spreewald als Biosphärenreservat von der UNESCO bereits geschützt. Neben Spa und einem riesigen Garten bietet das Hotel Zur Bleiche ein kostenloses wöchentlich wechselndes Sportprogramm mit Rücken,  Ganzkörpertraining, Aqua Fitness, Walking, Step-Aerobic, Pilates, “Box dich fit” und Atemtraining.

Perfekt.

Auch kulinarisch wurde uns einiges geboten was über Spreewaldgurken und Kartoffeln mit Leinöl hinausgeht, Sternekoch Oliver Heilmeyer kredenzt kulinarische Köstlichkeiten aus der Region, wie „Sommergans“ oder auch gebratene Jakobsmuscheln mit Kaviar.

Seit Kurzem wird er von diesem Dreiergespann unterstützt: Marcus Langer, Souschef im Gourmetrestaurant 17fuffzig, René Pierschel, Souschef in der Halbpensionsküche und von Chef Pâtissier Stephan Mrosek.

Wir kommen gerne wieder.

Ein Tag im Hotel & Spa Juffing

Von Flora Jädicke

„Manchmal kriegst Du alles zurück, An einem einzigen Tag“. Wie verheißungsvoll die Worte des Tiroler Schriftstellers Hans Aschenwald doch klingen. Wenn es ein Tag im Hotel & Spa Juffing ist, dann kommt man dieser Verheißung schon ziemlich nahe.

Und wenn es dann noch ein Tag ist, an dem  Österreichs wohl bekanntester Gegenwartsschriftsteller Christoph Ransmayr in der Lesesreihe „Literatur am Kirchturm“ liest, dann scheint Aschenwalds kleines Poem „Manchmal“ wirklich wahr zu sein.

Ein Tag im Juffing Hotel & Spa, das sei vorweg gesagt, ist  mehr als Wellness und Verwöhnkultur, mehr als ausgezeichnete grüne Haubenküche und mehr als authentische und herzliche Gastfreundschaft. Es ist eine Liebeserklärung an die Literatur und das feine Leben. Wellness für alle Sinne, für Körper und Geist.

 

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 Das geschriebene Wort ist überall. Auf den Gängen, an den Wänden, in den Zimmern und in den Bibliotheken im Spa und im Foyer. Im ganzen Haus finden sich Zitate aus der Weltliteratur, kunstvoll in Szene gesetzt in Leuchtschriftkästen, die als Lampen fungieren. Fast 3000 Buchtitel füllen die Regale des Tiroler Wellnesshotels. Wer lieber digital liest, findet auf den Zimmern und den Ruheliegen im Spa, Tablets für das e-Book. Von Nietzsche über Sloterdijk, Heinrich Heine, Goethe bis Norbert C. Kaser, Ernst Jandl Hans Aschenbach, Erich Fried oder Bert Brecht.

Wellness und Literatur

Hotel-Chefin Sonja Juffinger-Konzett kann nicht anders: Wenn sie über ihr Hotel spricht, dann spricht sie gerne über Wellness. Darüber, wie man dem Gast ein schönes Leben bereitet. Mit kleinen Aufmerksamkeiten, exzellenter Küche und authentischer Herzlichkeit. Viel lieber aber noch spricht sie über Literatur, über Philosophie  und das Konzept „Literatur am Kirchturm“.  Vom Pool, von der Terasse aus und von meiner Relax Suite Victoria West habe ich einen herrlichen Blick auf die Berge, ringsum Hinterthiersee und auf den Kirchturm. „Da lag der Name einfach nahe“, sagt Juffinger-Konzett. Literatur  hätte sie gerne studiert und Philosophie. Aber der Vater sagte „nein“. So wurde es BWL. „Auch gut“, dachte  sie sich. „Am Ende wäre ich doch hier im Hotel gelandet“, sagt sie mit der ihr eigenen Entschiedenheit. „Jetzt habe ich halt die Literatur ins Hotel geholt.“ Mit allem was dazu gehört. Mit monatlichen Lesungen bekannter österreichischer Autoren. Im ersten Jahr hat sie in den monatlichen Lesungen Autoren ihrer Tiroler Heimat vorgestellt. 2015 kamen sie aus ganz Österreich. Und mit einem Literaturstipendium für Nachwuchsautoren. Carolina Schutti war die erste, die 14 Tage lang im Juffing kostenlos wohnen und schreiben durfte.

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Aber bevor wir ins Plaudern kommen, sitze ich auf der Terrasse, trinke einen Espresso und lausche der Stille. Die Kirchturmuhr schlägt dreiviertel Zwölf. Sachte und leise, als wolle sie niemanden stören im kleinen 500 Seelen Ort. Auf gut 900 Höhenmetern kuschelt sich das kleine Tiroler Bergdorf zwischen Wiesen und Wälder auf das Thierseer Hochplateau, kaum 20 Kilometer hinter Kufstein. Hier herrscht eine atemberaubende Ruhe. Der ideale Rückzug aus dem Alltag, um endlich ein Buch zu lesen.

Ein Luftzug weht den betörenden Duft der Rosensträucher herüber. Das Leben fühlt sich so leicht an, hier im Ahorngarten des Juffing Hotel & Spa.  Ganz gleich zu welcher Jahreszeit, der Garten macht das Herz weit und inspiriert. „Er ist die Fortsetzung des Alpenhotels, nach draußen.“ Drinnen laden Regalwände voll Poesie, Philosophie, Unterhaltung und Spannung zum schmökern ein. Bis zu meiner Beauty-Behandlung am Nachmittag bleibt noch Zeit und ich sehe mich im Foyer des Hotels um.

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Die Bibliothek im Foyer

Zwischen Kaminecke, Schachtisch und internationalen Zeitungen finden Literaturbegeisterte eine Bibliothek, die ihrem Namen alle Ehre macht, fein sortiert nach Themen wie Philosophie, Lyrik, Belletristik, Krimi oder Ratgeber. Kein Wunsch bleibt offen. Bücher, die der Gast sich wünscht, liegen auf dem Zimmer bereit auch schon mal in der Originalausgabe. Und wer seinen Lieblingsautor während des Aufenthaltes nicht zu Ende lesen konnte, der darf das Buch ausleihen.

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Als Sonja Juffinger-Konsett gemeinsam mit ihrem Mann Elmar das Literaturhotel vor einigen Jahren plante, war klar: Der Gast soll mehr bekommen als ein Marketingkonzept und mehr als ein paar dicke Schmöker. Sie wollten der hektischen und getriebenen Welt ein Ausrufezeichen der Fantasie und Langsamkeit entgegensetzen.  Und wie gelänge dies besser, als beim Lesen und Schreiben und beim Hören von Geschichten.

„Mein Vater hat eine blühende Fantasie“, sagt sie. Das Philosophie und Literaturstudium hat er ihr zwar nicht gestattet. Aber bis heute erinnert sie sich an die Geschichten aus ihrer Kindheit. In den schillernste Farben hatte er ihr Amerika von Norden bis Süden und andere fremde Länder ausgeschmückt. Ist mit ihr auf Luxusdampfer im Kopfkino durch die Welt gereist. „Das war fantastisch“, sagt sie. „Literatur war für mich immer Trost und auch Inspiration.“

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Literatur auf Schritt und Tritt

Und so erlebt man im Juffing heute Literatur im wahrsten Sinne auf Schritt und Tritt. Der Weg in die Zimmer führt  über Raoul Schrotts Gedichtzyklus „Hotels“. Vom ersten bis in den dritten Stock liest der Gast langsam vorwärts gehend in die eine oder die andere Richtung die Worte des des Tiroler Schriftstellers , die in den Teppich eingewoben sind. Das Wort „Hotel“, so erfährt er dort, geht zurück auf die Göttin Hestia. Ihr hatte Zeus in der griechischen Mythologie die „Mitte des Hauses“ zugewiesen. Sie wachte über den Herd und die Feuerstelle. Dorthin wurde der Gast geführt wie zu einem Altar als Zeichen, dass er willkommen war.

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Langsam Zeile für Zeile gehe ich die Flure entlang, eingehüllt in die Stille des Juffing. Was dieses 4-Sterne Haus von vielen anderen unterscheidet, findet man hier zwischen den Zeilen, in den Details und in einer echten Liebe zur Literatur. Im russischen Zimmer liegen  Tschechow und Dostojewski bereit, in meiner  Suite wartet eine Ausgabe von Theodor Fontane auf mich und wer es romantisch mag, nächtigt in Zimmern mit Büchern von Novalis bis Goethe.

Anregung gehört zur Erholung

Aber Sonja und Elmar Juffinger-Konzett geht es um mehr als nur um Bücher.  „Wir laden Autoren ein, die uns auch persönlich gefallen.“ Das muss nicht immer die leichte Muse sein. „Es ist ein Risiko“,  sagt sie. „So eine Lesung könnte das  „Well beeing“ auch mal stören.“ Und natürlich fragt sich die Chefin des Tiroler Berghotels, ob man das einem Gast zumuten kann.  „Ich finde schon“, sagt sie mit viel Engagement. „Anregung gehört doch zur Erholung. Das wirkt endlos nach.“ Wie recht sie doch hat.

Die Lesung mit Chistoph Ransmayr führt in eine poetische Dichte, die selbst das Grauen noch erträglich macht, ohne es zu beschönigen. Ransmayr liest aus dem „Atlas eines ängstlichen Mannes“ und weil die Dame des Hauses es sich so sehr wünscht auch einige Zeilen aus dem „Fliegenden Berg“.  Die reine Poesie im Flatterstz. „Das ist eine Sprache, die mich wohlig umarmt“, sagt Juffinger-Konzett. Und bei der anschließenden Plauderei mit dem Autor am Kamin setzt sich dieses Wohlgefühl fort, das auch mich seit meiner Ankunft im Juffing Hotel & Spa begleitet.

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Vom Rosenduft auf der Terrasse, dem wohltuendem Design in den Zimmern, über Tea Jukic einfühlsame Schönheitsbehandlung, Tablets, Bücher, Datteln und Früchte im Spa und das 5-Gänge-Menü am Abend bis zur Lesung mit Christoph Ransmayr.  „Manchmal kriegst Du alles zurück, An einem einzigen Tag.“ Ein Luxus, den nur wenige 4-Sterne-Plus Häuser bieten.

 

Juffing Hotel & Spa, Hinterthiersee 79, 6335 Thiersee
Tirol/Österreich, Tel. +43 5376-5585-0
Fax +43 5376 5585 300, e-Mail info@juffing.at

Das Programm für „LIteratur am Kirchturm“ und weitere Informationen unter
www.juffing.at

Mandarin Oriental eröffnet sein neuestes Schmuckstück, das Mandarin Oriental, Milan.

Es bringt Gastfreundschaft mit einem asiatischen Touch in das Herz der norditalienischen Metropole.

Das Mandarin Oriental, Milan, ein stylisches City-Hotel, besteht aus vier komplett neugestalteten historischen Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert. Die 104 eleganten Zimmer, darunter 31 Suiten, sind die geräumigsten und stilvollsten der Stadt. Ideal gelegen, nur wenige Schritte von der Via Manzoni und der Via Montenapoleone, dem Fashionzentrum Mailands, entfernt, bildet das Hotel den perfekten Ausgangspunkt zu den wichtigsten Wirtschafts-, Mode- und Kulturzentren der Stadt. Sehenswürdigkeiten, wie La Scala, eines der bedeutendsten Opernhäuser der Welt, sind nur wenige Gehminuten entfernt.

Das Hotel vereint zeitgenössisches italienisches Design des international renommierten Mailänder Architektur- und Design-Studios Antonio Citterio Patricia Viel Interiors mit asiatischem Service und garantiert so grenzenlosen Komfort in bester Lage.

Küchenchef Antonio Guida, unter dessen Leitung das Restaurant Il Pellicano in der Toskana mit zwei Michelin Sternen ausgezeichnet wurde, führt das Seta, das Fine-Dining Restaurant des Hotels, dessen Menü anspruchsvolle, zeitgemäße Gerichte mit französischen, asiatischen und toskanischen Einflüssen beinhaltet. Die Speisen werden in stilvoller Atmosphäre innen oder im idyllischen Innenhof des Hotels gereicht.
Die zwangslosere Mandarin Bar, die ebenfalls Zugang zum Innenhof hat, offeriert ein Menü im Bistro Stil mit italienischen Gerichten und Hotelklassikern. Ihre belebte Atmosphäre macht sie zum perfekten Ort, um einen typischen Mailänder „aperitivo“ oder einen Drink der erfahrenen Barkeeper zu genießen.

Der Spa des Mandarin Oriental, Milan ist ein entspannender und ganzheitlicher Rückzugsort mit sechs Behandlungszimmern, zwei Paarsuiten und einem speziellen Raum für Thai Massagen. Des Weiteren gibt es einen Haarsalon auf Weltklasseniveau, geführt vom Starstylisten Massimo Serini einen Schönheitssalon.

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Zudem einen beheizten Indoor-Swimming-Pool und ein modernes Fitnesscenter.

Anlässlich der Eröffnung bietet das Hotel ein Experience Milan-Arrangement (buchbar ab 700 EUR pro Nacht), das eine luxuriöse Unterbringung und ein Restaurant- oder Spa-Guthaben von bis zu 300 Euro pro Aufenthalt beinhaltet. Mit dem ‎Taste of Expo-Package (buchbar ab 900 EUR pro Nacht) haben Gäste des Mandarin Oriental, Milan außerdem exklusiven Zugang zur EXPO MILANO 2015 und erhalten zwei Nächte in einer luxuriösen Unterkunft, Fast-Pass-Tickets, Transfer zu und von dem Event und einen zusätzlichen „Aperitivo Gourmet“ in der Mandarin Bar.

I am a fan.

Das 7132 HOTEL in VALS
Namhafte Architekten aus aller Welt setzen ihrer Kunst im 7132 Hotel in Vals ein Denkmal – inmitten der rauen und wilden Natur Graubündens.

Schon die Anreise nach Vals ist ein Erlebnis. Von Zürich führt die Autobahn Richtung Chur, voraus die schneebedeckten Gipfel des Glarus, zur Seite zunächst die weissen Segelboote auf dem Zürichsee. Hinter Chur geht es ab von der Autobahn und hinauf ins Hochgebirge, allmählich wechselt die Vegetation von knorrigen Nadelbäumen zu grasbedeckten Matten. Nach nur zwei Stunden Fahrt erreichen wir Vals und tauchen in eine andere Welt ein. Hier scheint die Zeit langsamer zu vergehen. Nachbarn stehen am Gartenzaun und unterhalten sich, Greifvögel drehen gemächlich ihre Runden, Schafe schlendern gemütlich bimmelnd über die Weiden. Die traditionellen, mit Geranien herausgeputzten Häuser mit ihren groben Granit-Fassaden zeugen vom jahrhundertelangen Trotzen der Dorfbewohner gegen die eisigen Winter. Willkommen in Vals, einem Ort mit 1000 Einwohnern, 1000 Schafen, 1000 Gästebetten und legendären Thermalquellen. Auch das berühmte Schweizer Mineralwasser „Valser“ sprudelt hier aus dem Boden.

Am Rande des Dorfes wirkt das 7132 Hotel zunächst ein wenig wie ein Fremdkörper mit seiner vermeintlich typischen 1970er Jahre Architektur. Doch schon beim Betreten der Halle wird klar, das gehört zum Konzept. Hier wird Architektur lebendig gehalten und man wirft nicht einfach alle paar Jahre die Inneneinrichtung raus, um sie kurzlebigen Zeitströmungen anzupassen. Nein. Im 7132 wird die Handschrift der Architekten originalgetreu erhalten. Selbstverständlich werden Möbel und Teppiche ersetzt, aber eben durch die genau gleichen Materialien, wie sie der Architekt ursprünglich verwendete. Durch diverse Erweiterungen startet der Gast im 7132 auf eine Entdeckungsreise durch die Baukunst der letzten 60 Jahre. Grosse Namen der Szene haben dem Hotel ihren Stempel aufgedrückt. Der Schweizer Peter Zumthor ist für weite Teile des Hotel und die Therme verantwortlich, dazu später noch mehr. Ein Aufenthalt im 7132 ist eine Zeitreise, von Mies van der Rohe und Le Corbusier zu Kengo Kuma und Tadao Ando, die weitere Räume im Flügel des „House of Architects“ gestalteten. Auch die mit kräftigeren Farbtönen designten Stucco Zimmer sind äusserst beliebt bei den Gästen.

Schon bald werden die drei Suiten des Japaners Kengo Kuma mit jeweils 90 Quadratmetern Fläche eröffnet. Die lichtdurchfluteten Räume bieten Blick auf die atemberaubende Natur und Bergwelt. Auffallendstes Design-Merkmal ist die Verwendung heimischen Valser Quarzsteins. In den minimalistisch-luxuriös gestalteten Zimmern kann der Gast zur Ruhe kommen und durch die riesigen Panoramafenster den Blick auf die raue und zerklüftete Bergwelt geniessen.

Im House of Architects werden schon zur Eröffnung im Juli neue Zimmer von Tadao Ando präsentiert: Ihr anspruchsvolles Design orientiert sich an den Bautraditionen japanischer Teehäuser. Feinsinnige Gestaltung und hochwertige Ausführung vermitteln ein einzigartiges Raumerlebnis. Um es mit den Worten des Meisters zu sagen: „Die Innigkeit eines unendlichen Mikrokosmos in begrenztem Raum ist zentrales Element der Teehausarchitektur“.

Auch in kulinarischer Hinsicht hat das Hotel 7132 einiges zu bieten.

 

Im Gourmet Restaurant „Silver“ glänzen die Signature Dishes von Starchef Sven Wassmer. Sven hat zuvor bei den renommierten Ziehvätern Nuno Mendes, Nenad Mlinarevic (16 Gault Millau Punkte) und Andreas Caminada (19 Gault Millaut Punkte) Erfahrungen gesammelt. Im „Red Lounge“ wartet inspiririendes Casual Food und im „Da Papa“ dreht sich alles um Pizza. Zum Abschluss des Abends kann man einen Digestif oder einen edlen Maltwhisky in der „Blue Lounge and Bar“ bei coolem Jazz Sound geniessen. Freitags und Samstags gibt es Live-Darbietungen.

In der berühmten Therme kann der Gast dann tags darauf noch tiefer in sich selbst hinabtauchen und die Entspannung komplett machen. Peter Zumthor hat 60’000 Platten Valserquarzit als grandiose Hommage an die archaische Welt des Valsertals verbaut und schuf eine einzigartige Wellness-Landschaft, die mit rund 20 Architektur-Preisen prämiert wurde. Im Juli wird dieses Schmuckstück nach umfangreichen Renovierungen im Spa- und Beauty-Bereich wieder eröffnet.

Um die Annehmlichkeiten zu perfektionieren sind der Transfer bei An- und Abreise von überall in der Schweiz sowie spontane Ausflüge mit dem hoteleigenen Helikopter oder der Limousine im Preis der Suiten inbegriffen.

Wer einmal den Geist und die Aura des 7132 verinnerlicht hat, wird wohl gar nicht mehr weg wollen…

Text: Cinnamoncircle

 

Artikel von Jens Hoffmann.

 Mein kleiner Reisebericht über den Besuch des wundervollen Hôtel du Palais in Biarritz.

Ein Traum am Atlantik, das legendäre Hôtel du Palais in Biarritz.

L’été indien – indischer Sommer, wie die Franzosen sagen, 30 Grad im Schatten, es ist Ende Oktober. Nichts scheint unmöglich zu sein im Hôtel du Palais, das sich hoch oben auf seinem Hügel, den Atlantik zu Füssen, erhebt. Was wäre Biarritz ohne das Hôtel du Palais, jenen von Napoleon III. errichteten Palast für die Kaiserin Eugénie?

Von Napoleon III. für seine Eugenie errichtet – das stolze Palais in Biarritz.

Golf

Die reizende Eugénie de Montijo, Tochter eines spanischen Grafen und einer irischen Aristokratin, schwelgte in Kindheitserinnerungen ans Baskenland und konnte ihren Gemahl, Napoleon III. 1854 dazu überreden, ein Stück Land an der französischen Atlantikküste zu kaufen und ihr dort ein Domizil zu errichten. In weniger als einem Jahr entstand die Villa Eugénie. Es wurde ihre Sommerresidenz, die Stätte des gesellschaftlichen Stelldicheins der Noblen wie der Reichen Europas.

Seit jeher der “Palce to be” für die Schönen und Reichen ihrer Zeit

Die Königin Isabella von Spanien, der König von Württemberg, Leopold II. aus Belgien, die Fürsten von Metternich und Bismarck – sie alle zog es zu den pompösen Festen in den Eugénie-Palast. Doch der Ausruf der 3. Republik 1870 und Napoleons Exil setzte dem Spiel ein Ende. Die Villa Eugénie wurde zum Hotel-Kasino umfunktioniert und 1893 in «Hôtel du Palais» umbenannt. Nach einem Brand im Jahre 1903 wurde das Hotel erweitert und neu aufgebaut, doch es blieb Sinnbild und funkelndes Juwel der Belle Epoque. Auch über 100 Jahre später spürt man immer noch den Glanz vergangener, goldener Tage.

Ein Haus mit Geschichte und von seltener Schönheit.

Die Säulenkapitelle in der Lobby, das geschmiederte Treppengeländer, dazu Brokat und Deckenmalerei: Das erlesene Dekor versetzt den Besucher in eine andere Zeit. Bereits im Foyer des Hotels werden die Gäste herrschaftlich empfangen und nach einem Begrüßungswort der Frau Direktorin händigt man uns den Zimmerschlüssel aus. Ein stilbewusstes Statement, neumodische Zimmerkarten haben hier nichts verloren.

Das hat Klasse – Schlüssel statt Zimmerkarten.

Schlussel

Die internationale Jetset trifft sich hier, um das süsse Leben stilvoll zu geniessen und sich zu entspannen. 
Das Hôtel du Palais verkörpert die Kunst der Gastlichkeit. Nicht umsonst lautet die Antwort vieler Stammkunden auf die Frage, was sie im Hotel finden: Momente des Glücks, Geborgenheit, perfekten Service, gehobene Küche, Emotionen und Wohlgefühl. Das Hotel gehört zu den «Leading Hotels of the world» und ist Partner der Belmond Gruppe. Es hat 154 Zimmer, davon 30 Suiten. Sie tragen Namen von ehemaligen Gästen wie Charlie Chaplin, Winston Churchill und Romy Schneider.

ZimmermitBlick
Eleganz umgibt den Gast in jedem Winkel des mondänen Hauses.

Treppe

Nach dem Betreten des Zimmers empfangen uns ein wolliger Teppichboden, diskrete Doppeltüren und sobald man die Fenster öffnet, das Rauschen und Tosen des Ozeans. Das ist großartig, Entspannung pur. Wir genießen unsere Suite mit Blick auf den Miramar-Strand und das Blinken des Leuchtturms wiegt uns in den Schlaf…
Da blinkt er, der Leuchtturm, und sagt uns “Gute Nacht”.

Das Frühstücksbuffet am nächsten Morgen ist ein wahrer Traum … nichts fehlt und alle Produkte sind von exquisiter Qualität. Man verwöhnt uns mit allen möglichen hausgemachten Kuchensorten; der obligatorische Gâteau Basque à la cerise fehlt natürlich nicht. Es gibt eine feine Käseauswahl, köstliches Roastbeef und den leckersten Räucherlachs, den ich je gegessen habe.
Frühstück von der feinsten Sorte mit Käsebuffet und allem Zipp und Zapp.

Fromagebuffet
Ein Stückchen Kuchen geht immer… besonders, wenn es so köstlich ist wie dieses hier.

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Das Baskenland ist bekannt für seine schönen Greens und um uns einzustimmen, gehen wir am Sonntagmorgen zum Golf-Training auf dem hauseigenen Pitch & Put Green. Christophe, der Golftrainer steht den Hausgästen jeden Sonntag von 10 bis 12 Uhr für individuelle Beratung zum Thema Schwung, Sweet Spot und anderen Fragen zur Verfügung.

Eine Runde Golf auf dem hauseigenen Platz.

Nach der Golfrunde an den Außenpool – und dann ins Spa.

Spa

Danach gucken wir den Surfern im brausenden Ozean beim Wellenreiten zu; die Terrasse neben dem beheizten Außenpool mit Meerwasser und Bahnen bis zu 33 m bietet dazu den passenden Ort – was für ein Spektakel! Weiter geht es mit Entspannung pur im Imperial Guerlain Spa auf 3000 m2 und fünf Etagen. Den Spa-Bereich erreicht man diskret über einen Lift am Ende des Korridors. Uns empfängt ein großer Indoor-Pool mit Tageslicht und Gegenstromanlage, auch für geübte Schwimmer eine echte Herausforderung. Bequem kommt man auf die angrenzende Außenterrasse mit Blick auf den Ozean. Auch an Whirlpool, Saunas und Dampfbädern mit exquisiten Düften fehlt es nicht. Auf den Etagen 2, 3 und 4 ergänzen das Haar-Institut Leonor Greyl und Massageanwendungen aller Art das Angebot.
Spa, Fitness, Personal Trainer – auf 5 Etagen entspannt sich jeder Gast nach seiner Façon.

Ganz begeistert bin ich von dem Fitness-Center mit Personal-Coach in der 5. Etage – die Sicht ist atemberaubend und bei geöffnetem Fenster spürt man die frische Brise. Was für ein Vergnügen! Seit über zwanzig Jahren leitet der renommierte Sternekoch Jean-Marie Gautier die drei Restaurants des Hotels La Rotonde, Villa Eugénie und Hippocampe mit seiner Terrasse direkt am Außenpool. Der Dresscode ist streng: In La Rotonde und Villa Eugénie ist Jackettpflicht angesagt.
Ein Tag im Spätherbst in Biarritz… kann das Leben schöner sein?

PoolDer Sonnenuntergang direkt vor unserer Terrasse macht süchtig. Gerne wären wir noch länger geblieben. Wir sagen «Au revoir» im wahrsten Sinne des Wortes.

Jens Hoffmann

Gesund am See – Hotel Esplanade Resort & Spa
“Warum im Sommer immer in Richtung Süden und nicht einfach mal ins Berliner Umland fahren?”, habe ich oftmals gedacht, aber dennoch viel zu selten gemacht. Das sollte sich ändern. Auf der Suche nach ein paar Tagen Erholung und mit einer kleinen Recherchereise beauftragt, machte ich mich zusammen mit meiner Familie auf den Weg ins Hotel Esplanade Resort & Spa.

Die fünf Bauten des Hotels erschienen mir wie eine große Hand oder einzelne Sonnenstrahlen. Ein schönes 4-Sterne-Superior-Haus, dass nur 45 Minuten von Berlin entfernt liegt. Eingebettet in die wunderschöne Kulisse des Scharmützelsees gehen Tradition, Gesundheit und Kulinarik Hand in Hand und versprühen einen wunderbaren Hauch gelebter Gastfreundschaft.

Bei 33 Grad fanden wir die perfekte Entspannung direkt am See. Wir residierten in einer schönen Suite und genossen das herrliche Spa inklusive feinem Outdoor Pool. Insbesondere das Kältebecken fand bei den hochsommerlichen Temperaturen regen Zuspruch.

esplanade-resort.de

“Gesund am See” lautete das Motto dieser Tage am Scharmützelsee. Bad Saarow bietet im Sommer und Winter neben Schwimmen, Spa und Fitness vielfältige Freizeit- und Sportmöglichkeiten wie Segway, Segeln und Rudern.

Esplanade Suite

Zudem gibt es überall Tennisplätze und Fahrradtouren rund um den Scharmützelsee.

Im naheliegenden Sporting Club Berlin finden sich zudem drei schöne 18 Loch Golfplätze. Familienbedingt bespielten wir allerdings den Mc Ewan 9-Loch Public Course. Danach zogen wir uns wieder zurück in das riesige Wellnessareal des Hotels. Dieses bietet besonders bei schönem Wetter viel Raum für Entspannung im Garten.

Das Esplanade ist wirklich ein außergewöhnliches Hotel unmittelbar am See und inmitten des Waldes. Beim Betreten des Hotels begrüßte uns eine riesige Sofalandschaft mit Kamin und Kunst an den Wänden, die es uns leicht machte, uns heimisch zu fühlen.

Das Hotel leistet sich den Luxus eines 5-Sterne-Hauses und beschäftigt einen Guest Relation Manager, der sich perfekt um alle Wünsche kümmert und uns nicht nur beim Arrangieren des Tee-Offs und der passenden Golfsets behilflich war. Man vermittelt eine sehr angenehme Stimmung. Sofort erschließt sich das Prinzip, dass alles zusammenhängend ist – die Zimmer, die Restaurants, Shops und das große Spa sind miteinander verbunden.

Auch geschichtlich ist Bad Saarow ein besonderer Ort. Bis nach dem zweiten Weltkrieg stand hier das Kurhaus Esplanade, indem sich einst Winston Churchill und Kurt Tucholsky erholten. Die Geschichte des Kurortes begann vor ungefähr 100 Jahren – damals wurden in Bad Saarow von reichen Berlinern luxuriöse Sommervillen gebaut.

Während der DDR-Zeit war es ein Erholungsort für die Privilegierten. Berühmt wurde Bad Saarow durch die Entdeckung der Solequellen. Unsere private Sole-Erfahrung machten wir in unserem schönen Außenpool mit Sole-Wasser.

Die Golfplätze, das Wassersportrevier und die Nähe zu Berlin zogen schon immer viele Menschen an. In Bad Saarow gefiel es aber nicht nur Sportlern, sondern auch vielen Schriftstellern. Maxim Gorki verbrachte viel Zeit hier. Ihm wurde eine Gedenkstätte gewidmet, eher gesagt ein kleines Haus, das zur Zeit unseres Besuches gerade zum Verkauf stand.

Auch Theodor Fontane beschrieb in seinen “Wanderungen durch die Mark Brandenburg” diesen Landstrich und vor allem Saarow sehr liebevoll und einfühlsam. Nach 1945 wurde das Gebiet um den Kurpark von der Sowjetarmee besetzt und zur Sperrzone erklärt.

 

Das an den Hotelkomplex angrenzende sogenannte “Dependance Gebäude” hat den Brand des Kurhauses Esplanade im Jahr 1945 überstanden und Fragmente der Original-Tapeten sind noch heute zu sehen.Charakteristisch für diesen Gebäudeteil ist das Aufgreifen und Wiederbeleben der regionalen Historie, so zum Beispiel die Scharwenka-Stube, die Saarow-Stube und das Romantik-Zimmer.

Abgestimmt auf den Namen erzählt jede Stube für sich ihr ganz persönliches Thema, wie die Geschichte Bad Saarows oder die Verbundenheit mit dem berühmten Pianisten Xaver Scharwenka. Die ausgewählten Dekorationen sind sehr schlicht und zurückhaltend, treffen aber genau das Wesentliche.

 

Abends ging es dann ins “Restaurant Dependance”, auch im Gebäude des ehemaligen Kurhaus. Wir genossen unser Diner und probierten die feine regionale und internationale Küche. Vorzüglich waren der selbst geangelte Wolfsbarsch, das Fenchel-Orangen Carpaccio und das schöne Rindersteak.

Dazu tranken wir einen meiner Lieblingsweine, einen Silvaner vom Weingut Max Müller namens “Eigenart” 2012. Dieser wunderschöne Wein erlangte bereits im Gault Millau Bestmarken. Das Weingut Max Müller baute diesen Wein im großen Holzfass aus. Das Ergebnis spricht für sich – ein sehr konzentrierter Silvaner, der seinesgleichen sucht. Dieser großartige Wein verführte uns zum Genuss einer zweiten Flasche.

Durch die Melange aus Moderne und Historie sind das Restaurant und die Bar “Das betrunkene Piano” der Anziehungspunkt für alle Gäste. Auch in der Winston Lounge, benannt nach dem Gast Winston Churchill, wird Genuss groß geschrieben. Direkt unter dem Dach überzeugen das moderne Interieur und der Kamin. Ein perfekter Ort für eine Zigarre und ein Glas Whisky, das alles mit Blick auf den Scharmützelsee.

Esplanade am Abend

Danach ging es ins Bett und wir haben trotz der großen Hitze wunderbar geschlafen, etwas Schönes geträumt und nicht an die fehlende Klimaanlage gedacht. Am Morgen erwartete uns dann ein ausgezeichnetes Frühstücksbuffet mit vielen lokalen Produkten vom fünf Kilometer entfernten Öko-Hof Marienhöhe.

Dann ging es auch schon wieder los, mit dem Auto zurück nach Berlin. Wir kommen gerne wieder zum Oktoberfest in der “Pechhütte” des Hauses oder um die Sir Nick Faldo oder Arnolf Palmer 18-Loch Golfplätze des Sporting Clubs Berlin zu bespielen.

Eine schöne Reise nach Sri Lanka.

Niyamai Sri Lanka! Willkommen im Paradies – Teil 1

Sri Lanka ist mein neues Paradies.

Am 4. Februar 1948 (Nationalfeiertag) – wurde die Britische Kronkolonie Ceylon unabhängig. 1972 gab sich das Land den Namen Sri Lanka und erklärte sich zur Republik. Die Insel wurde von der Natur reich beschenkt und ist ein herrlicher Ort.
Ayubowan lautet die Begrüßung. Willkommen im „königlich leuchtenden Land“ Sri Lanka.

Erholung, traumhafte riesige Strände, lachende Menschen überall und das alles bei 30 Grad und Sonnenschein.

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Nach aufrengenden Zugfahrten im Land, entspannenten Tagen in Hikkaduwa und Galle mit viel Buddhismus, grossartigen Curries, riesigen Teeplantagen und spirituellen Momenten begleitet von traumhaften Wetter kehrten wir in den Jetwing Ayurveda Pavilions ein.

Jetwing Ayurveda Pavilions Negombo, Sri Lanka

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Die Ayurveda-Pavilions sind wirklich eine feine Adresse. Die 12 kleinen Pavillons bieten viel private Atmosphäre. Sie sind bildschön, perfekt für Paare. Es gibt einen eigenen Garten zum Pavillon. Direkt davor gibt es Outdoor Behandlungsliegen und wenn man möchte bekommt man Anwendungen in der Suite oder am eigenen Pavillon. Unser Ziel war es Energie zu tanken und und das ist uns wirklich gelungen.

Her findet man ein funktionierendes Ayurveda Gesundheitskonzept in Hinblick auf medizinische Versorgung und Genuss. In Bezug auf Service und medizinischer Ausrichtung, übertrifft es vieles was ich in Sri Lanka gesehen habe. Man spürt die Leidenschaft und die Begeisterung von jedem Einzelnen spüren, seien es Therapeuten, Ärzte, Staff und Küche.

Heute ist aus vielen scheinbar normalen Dingen Luxus geworden. Hier bot man uns einfach ein Bett und eine schöne Zeit im Ayurveda Pavilion mit der Nummer 101. Prinzessinartige Betten und feine Seide gehören dazu. Ein perfektes Gemach.

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Die Ayurveda Abteilung steht unter der Aufsicht einer Ärztin und verbindet ayurvedische Medizin mit asiatischen Spa Treatments. Gleich nach Ankunft wurden wir ärztlich untersucht. Der Puls und Blutdruck überprüft. Die Geschwindigkeit des Pulsschlags, die Wärme des Blutes, sein Druck und sein Bewegungscharakter wurden in Augenschein genommen. Chinesisch inspiriert wurde die Zunge inspiziert, ebenso die Augen und dann der körperliche Gesamteindruck. Bei mir wurden leichte Balance und Gleichgewichtsdefizite festgestellt. Zur Behebung dieser Burn-out Symptome passt ein nervenberuhigendes Treatment.

Überhaupt hiess das Zauberwort der Reise für mich Shiro Dhaara.

Was ist das denn? Bei der Shiro Dhaara Behandlung träufelt man eine Stunde Öl auf die Stirn, draussen zwitschern Vögel und man bemerkt nur noch die Weite des irdischen Seins und die Hände des Masseurs.

Ich schliesse die Augen und denke an nichts, dann folgten zunächst Kopfmassage, etwas Massage und die gewünschte Fußreflexzonenbehandlung: das alles hintereinader weg.

Shiro Dhaarra ist selbst für den weitgereisten Reisejournalisten ein Highlight der besonderen Art.

Man liegt rücklings auf der Liege, der Kopf ruht auf einem Nackenpolster. Ein schützendes, feuchtes  Tuch wird über die Augen gelegt. Ganz langsam und gleichmäßig fliesst dann das heisse Öl über meine Stirn, mit bewundernswerter Konzentration gelingt es, entlang des Haaransatzes von links nach rechts und rechts nach links und links nach rechts einen feinen, gleichmäßigen Ölfaden niederfallen zu lassen.

Hierdurch werden die Nerven beruhigt und Energiepunkte am Haaransatz und auf der Stirn stimuliert.

Im klinischen Einsatz wird es für Patienten verwendet, die mit Nervenproblemen, MS, Gleichgewichtsstörungen und Einschränkungen des Bewegungsapparats zu kämpfen haben.

Direkt spürt man eine tiefe Entspannung, ein wunschloses Weggleiten nach hinten, dorthin, wohin das Öl abfließt. Dann stellt sich das Gefühl ein, dass nichts mehr wichtig ist, wie in einem Rausch.

Begleitet von einem kurzen Schlaf, empfindet man noch Minuten nach dem Treamtment, ein leichtes, etwas irritierendes Schwindelgefühl, eine wohlige Orientierungslosigkeit.

Verpflichtet wird man zu 30 Minuten Ruhe um die Entspannung zu vollenden.

Ein angenehmer, öliger Duft – des frei wählbaren Öls- bleibt in der Nase, vor der Ruhephase ging es heute direkt für 15Minuten in einen sargähnlichen Steamkasten.

Wow!

Man fühlte sich wahrlich weit weg vom digitalen Irrsinn der uns zu Hause 24/7 umgibt. 

Einzigartig, ein Gefühl von irdischer Ruhe und Glücklichsein.

Zurück zu den Jetwing Ayurveda Pavilions.

Sie liegen direkt in Negombo unweit entfernt vom Flughafen Colombo, sozusagen die perfekte Transitstation für die Weiterreise nach Galle, Kandy, den Norden oder vor der Ausreise aus Sri Lanka.

 

Die 12 Pavillons sind schöne eingeschossigen Gebäude aus Klinker, ebenso die Dachziegel.

Der Gast bekommt gesundes Essen und spezielle ayurvedischen Gerichte. Das Frühstück war ein wahrer Genuss, frischgepresste Säfte, Tee und srilankesische Gerichte mit Koriander und Kümmelsamen, Pfeffer, Chili, Gelbwurz, Honig Ghee und feinen Omelettes wahren ein Hochgenus. Alles war geschmacklich hervorragend. Begleitet von diesem wundervollem Tee den man eigentlich überall in Sri Lnak geniessen kann. FB, Küche und Service haben uns mit viel buddhistischem Flow restlos überzeugt. Überhaupt geht es in Sri Lanka überall um Ayurveda, der holistischen Wissenschaft vom ganzheitlichen Leben und Glück.  Seine Begründer glaubten an esoterische und naturheilkundliche Entspannungsmethoden.

 Das „Leiden“ der Menschen entstehe aus verschiedenen Ursachen: Infektionen, mangelnde spirituelle Kräfte, falschen Handeln und Denken. Sie fanden heraus, dass es psychische und physische Krankheiten gibt. Das alles ließe sich zurückführen auf drei Biosubstanzen: #1 Vata – die Bewegung, die working power. #2 Pitta – der Stoffwechsel im Körpergewebe. Zu guter Letzt #3 die Körperchemie; Kapha – die Körpergestalt, Muskeln, Haltung, Figur.

Stehen diese in einem ausgeglichenen Verhältnis, ist der Mensch gesund, körperlich und geistig. Um das Verhältnis der drei Substanzen zu beurteilen, hilft oftmals ein Blick auf die Zunge, in den Rachen und ins Auge des Patienten. Aus dem Ergebnis werden die Speiseempfehlungen und Anwendungen zusammengestellt. Fleisch ist erlaubt, Alkohol ist ein Tabu.

Die traditionellen Massagen sind ein Teil der Seele der ayurvedischen Anwendungen, hierbei werden Giftstoffe im Körper gelöst und dann auf natürlichem Wege abgeführt und Blockierungen gelöst.

Wir haben die Zeit in Negombo genossen.

Ein grossartige Reise geht zu Ende. Wir fliegen entspannt nach Hause.

Mehr Inforationen und Buchungsmöglichkeiten hier: Jetwing Ayurveda Pavilions is a member of Great Hotels of the World Luxury Collection. Pavilions Übernachtungen  Information oder Buchungen:

Buchung

 

Die Reise wurde unterstützt von Great Hotels of the World, London.