Die „Berliner Umschau“ unterwegs.

Unsere Reise führte uns auf den dritten Finger von Halkidiki. Ziel und Richtung Mount Athos, ungefähr zwei Autofahrtstunden von Thessaloniki entfernt. Winzige Dörfer, kleine Ortschaften, traumhafte Strände, türkises Meer und wunderbares Essen zeugen von der griechischen Vergangenheit. Wunderbare Restaurants und charmante Bars für den schnelle Frappe, Tsipouro ode rein Glas Wein laden überall zum Verweilen ein.,

Wichtig ist es jedoch, das Y-Chromosom dabei zu haben, wenn man die Mönchsinsel betreten will. Dies erst macht es möglich, sich auf der Insel zu bewegen. Frauen ist der Zutritt zur Mönchsrepublik seit Jahrhunderten verboten.

Bereits seit über tausend Jahren ist der sogennante dritte Finger der Halbinsel ein heiliger Ort. Dieser dritte Finger heißt Athos, genau wie der namensgebende, zweitausend Meter hohe Berg.

Die Mönchsrepublik ist autonomes Gebiet, sie gehört nicht zu Griechenland, zahlt auch keine Steuern und produziert herrlichen Wein und Olivenöl.

Athos

Hier befinden sich zwanzig wunderschöne orthodoxe Klöster. 17 davon sind griechisch und je eines serbisch, bulgarisch und russisch. Und weil die Klöster die souveräne Verwaltungshoheit über ihr Gebiet ausüben, verwehren sie Frauen den Zutritt in die freie Mönchsrepublik. Nur rund 110 Visa werden pro Tag ausgestellt. Nur an Männer versteht sich.

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Der Heilige Berg ist der Pilgerort für orthodoxe Christen. 350 Quadratkilometer groß, dicht bewaldet, felsig, fast menschenleer. Der Legende nach soll hier die Jungfrau Maria an Land gegangen sein und von der Schönheit des Ortes überwältigt. Gott habe ihr daraufhin den Berg als Geschenk vermacht und diesen wollte sie dann für immer nur für sich behalten. So begründen es jedenfalls die Mönche, die den Athos seit dem 10. Jahrhundert als autonome Klosterrepublik regieren. Selbst weibliche Tiere haben keinen Zutritt, halt ein besonderer Ort.

Es empfiehlt sich, an einer der letzten Stationen vor der Mönchsgrenze einzuchecken; zum Beispiel im Hotel Alexandros Palace, der perfekte Ort zum Besuch des Karidi und Vourvourou Strand und des Klosters Moni Megistis Lavra. Oder auch im Hotel Eagles Palace. Das gleicht einer Klosterfestung und verwöhnt mit internationaler Gourmetküche und landestypischen Spezialitäten. Eine genussvolle Hommage an griechische Esskultur.

Wer eine echte griechische Spezialität probieren möchte, sollte in Megali Panagia die Patisserie Xonikis aufsuchen, hier findet man einen traditionellen griechischen Grießkuchen.

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Wunderbar. Ein Hotel mit Aussicht in unmittelbarer Nähe des Berg Athos ist das Skites, das romantischste Hotel in der Region. Kleine charmante Zimmer und fantastisches mediterranes, etwas arabisch angehauchtes Essen wird im Hotelrestaurant serviert.

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Einen unvergesslichen Meeresblick gibt es dazu, dieser ist besonders schön wenn die Sonne wie ein magisches Licht langsam im Meer versinkt.

Visit Greece

Meine Pilgerreise zum Mount Athos (Halkidiki im Norden Griechenlands).

Text: Jens Hoffmann

Unsere Reise führte uns auf den dritten Finger von Halkidiki. Ziel und Richtung Mount Athos, ungefähr zwei Autofahrtstunden von Thessaloniki entfernt. Winzige Dörfer, kleine Ortschaften, traumhafte Strände, türkises Meer und wunderbares Essen zeugen von der griechischen Vergangenheit. Wunderbare Restaurants und charmante Bars für den schnelle Frappe, Tsipouro ode rein Glas Wein laden überall zum Verweilen ein.,

Mount Athos

Wichtig ist es jedoch, das Y-Chromosom dabei zu haben, wenn man die Mönchsinsel betreten will. Dies erst macht es möglich, sich auf der Insel zu bewegen. Frauen ist der Zutritt zur Mönchsrepublik seit Jahrhunderten verboten.

Bereits seit über tausend Jahren ist der sogennante dritte Finger der Halbinsel ein heiliger Ort. Dieser dritte Finger heißt Athos, genau wie der namensgebende, zweitausend Meter hohe Berg.

Die Mönchsrepublik ist autonomes Gebiet, sie gehört nicht zu Griechenland, zahlt auch keine Steuern und produziert herrlichen Wein und Olivenöl.

Athos - Jens

Hier befinden sich zwanzig wunderschöne orthodoxe Klöster. 17 davon sind griechisch und je eines serbisch, bulgarisch und russisch. Und weil die Klöster die souveräne Verwaltungshoheit über ihr Gebiet ausüben, verwehren sie Frauen den Zutritt in die freie Mönchsrepublik. Nur rund 110 Visa werden pro Tag ausgestellt. Nur an Männer versteht sich.

Wir checkten an einer der letzten Stationen vor der Mönchsgrenze ein; im Hotel Alexandros Palace.Das 5-Sterne Alexandros Palace Hotel & Suites in Ouranoupolis ist ein schöner Ort und der perfekte Ort zum Besuch des Karidi und Vourvourou Strand und des Klosters Moni Megistis Lavra.

Mein Zimmer mit der Nummer 605 hatte einen Balkon, Badezimmer, schöne Toilettenartikel, Bademantel, Minibar und eine Kaffeemaschine,  wobei man anmerken muss das die vergebenen Sterne in Griechenland oftmals keine wahre Hilfe sind.

Etwas feiner geht es im Hotel Eagles Palace zu. Es gleicht einer Klosterfestung, in exklusiver Lage wurde hier -umgeben von Olivenbäumen, Palmen, Blumen und Kräutern- ein Luxushotel gschaffen. Es ist Mitglied der „Small Luxury Hotels of the World“ mit feinem Essen in vier verschiedenen Restaurants, großem Salzwasserpool, Kids Area und direktem Zugang zum Strand. Wow.

Eagles Palace

 

Chef de Cuisine Ilias Gkotsis verwöhnt die Gäste mit einer gelungenen Mischung aus internationaler Gourmetküche und landestypischen Spezialitäten. Er sorgt in den vier Restaurants des Hotels für das leibliche Wohl der Gäste, die zwischen Fine Dining und Beachimbiss wählen können.

Regelmäßig fährt er durch die Region und besucht lokale Produzenten, um die Qualität der Produkte zu testen und neue Gourmetpartner zu gewinnen.

Amali

Bevor er das Küchenzepter im Eagles Palace übernahm, legte er Kochstationen in unterschiedlichen Hilton Hotels in Athen, Orly in Frankreich, Abu Dabi und London ein.

Unser serverte er das  „Athonian Lunch Menu“,  ein Highlight der besonderen Art. Ilias verwöhnte uns mit Cheese Dumplings, Oktopus in Rotweinsauce, feinem Seebarsch und wundervollem griechischem Assyrtiko Weisswein. Das alles mit Panoramablick auf das Meer. 

Eine genussvolle Hommage an griechische Esskultur. Die Sterne werden folgen.

Eine genussvolle Hommage an griechische Esskultur. Die Sterne werden folgen.

Im Rahmen unser kulinarischen Tour haben wir noch einige andere herausragende Plätze kennengelernt.

Die griechische Küchenchefin Amalia betörte uns in ihrem gleichnamigen Restaurant im pittoresken Fischerörtchen Pyrgadikia. Wir sitzen auf der Terrasse direkt am Meer, einer der schönsten Orte des Fischerdorfs. Selbst verwöhnte Gaumen werden begeistert sein von ihren Meeresfrüchten, Fisch und frischem Gemüse. Amalia pflegt die klassisch, griechisch-mediterrane Küche, kurze gegrille kleine Sardinen, Muschel, Okopus, Pulpo mit Gewürzen uns Zitrone. Wunderbare Klassiker. Amalia zauberte immer neue Teller mit frischen Gerichten auf den Tisch.

Ein letzter Tsipouro und wir verliessen glücklich das Lokal.

Weiter gehts, wer eine echte griechische Spezialität probieren möchte, sollte in Megali Panagia die Patisserie Xonikis aufsuchen, hier findet man einen traditionellen griechischen Grießkuchen. Wunderbar.

Ein Hotel mit Aussicht in unmittelbarer Nähe des Berg Athos ist das Skites. Für mich das romantischste Hotel in der Region. Die Bungalowanlage Skites liegt ebenfalls auf den dritten Finger der nordgriechischen Halbinsel Chalkidiki inmitten eines Naturschutzgebietes. Ein Ort voller Harmonie und Atmosphäre, ein Refugium für Gäste, die den Wunsch verspüren, in einem stilvollen, natürlichen Ambiente zu nächtigen. Kleine charmante Zimmer und fantastisches mediterranes, etwas arabisch angehauchtes Essen wird im Hotelrestaurant serviert.

Den unvergesslichen Meeresblick gibt es dazu, wenn die Sonne wie ein magisches Licht langsam im Meer versinkt: Der Sonnenuntergang von der Veranda des Skites mit seinen tausend Farben ist einfach göttlich.

Skites

Adio Greece.

Anm.: Die erforderlichen Visa für den Zutritt zum Mönchsgebiet sollte man im Vorfeld organisieren.

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Die Reise wurde unterstützt von der Griechische Zentrale für Fremdenverkehr

Direktion für Deutschland.
Visit Greece

Photos: Hotel Eagles Palace & Jens Hoffmann