Zu Besuch im Mostviertel und beim „kostbaren Kamptal“.

Text: Jens Hoffmann 

Der Weg ist das Ziel – für wohl kaum eine andere Destination trifft das so zu wie auf Niederösterreich.

 

Der Weg ist das Ziel – für wohl kaum eine andere Destination trifft das so zu wie auf Niederösterreich. Anfang September ist eine wunderbare Reisezeit, um regionale Kulinarik mit Produkten von kleinen Produzenten im Mostviertel aufzustöbern („Mostviertler Genussreisen“ ) und ins Kamptal zu reisen. Das rund eine Stunde vom Mostviertel entfernte renommierte Weinbaugebiet lädt in spätsommerlicher Atmosphäre zu 20 Weinkulinarien und 25 offenen Kellertüren ein. Im Rahmen des Kostbaren Kamptals werden verschiedene Gerichte zu feinsten Kamptaler Weinen kredenzt. 

Unsere Reise begann im Mostviertel, ca. zwei Stunden westlich von Wien gelegen. Das Mostviertel ist eine von sechs touristischen Regionen in Niederösterreich. Begrenzt wird es im Norden durch die Donau,im Westen durch die Enns, im Süden durch Gebirgszüge der Alpen und im Osten durch den Wienerwald.

 

Das sanft hügelige Mostviertel präsentiert sich als ländliches Urlaubsparadies, dessen Fokus auf Ausflügen und Kurzurlauben für die ganze Familie liegt.

Kulinarisch dreht sich alles um den namensgebenden Most, das ist vergorener Saft aus Birnen und Äpfeln, sowie Erzeugnisse aus kleinen landwirtschaftlichen Betrieben. Nicht nur kulinarikaffine Menschen wollen immer häufiger wissen, wo Lebensmittel herkommen, wie sie wachsen, entstehen, gemacht werden. Genau diesem Bedürfnis tragen die Mostviertler Genussreisen Rechnung.

 

Die Birne in all ihren Facetten und Pielachtaler „Dirndl“ (Kornelkirschen) verzaubern uns.

 

Obst & Wein im Traisental, Wild & Saiblingszucht rund um den höchsten Berg Niederösterreichs, den Ötscher heissen die Objekte der Begierde. Niederösterreich empfängt uns mit 25 Grad, Sonne und einem erfrischenden Wind, die Flucht aus dem herbstlichen Deutschland ist geglückt.

Ein Wochenende in Niederösterreich wäre nicht perfekt, wenn man auf entspanntes Nichtstun in einer Hängematte in den Weinbergen verzichten würde. Auch die Streifzüge durch Langenlois sind mehr als reizvoll. Hier wo sich Winzer und Designer Gute Nacht sagen gibt es viel zu entdecken. Idyllisch vermittelt man hier besonders für Wein- und ein Farthofer Brandliebhaber ein besonderes Lebensgefühl.

Josef Farthofer der Inhaber der Mostelleria

Geprägt vom Wein- und Kulinarik Genüssen empfängt man in Niederösterreich überall mit offenen Armen. Lohenswert ist ein Besuch von Farthofers Mostelleria. Das Presshaus wurde 1874 errichtet und steht noch heute auf dem Dorfplatz von Öhling. Behutsam wurde es renoviert und zum Produktions-und Verkaufsgebäude umfunktioniert. Namensgeber ist der Birnendessertwei „Mostello“ eine Eigenkreation aus Mostviertler Biirnesorten und eigenem Bio-Birnenbrand.

Brutal, lokale Genießerküche. Man serviert feine Speisen ohne den Luxus des vornehmen Dinierens, verwendet aber nur die besten Produkte aus der eigenen Region.

Die Küche ist deftig oder fein, voller Inspiration und immer abwechslungsreich.

 

Ein frischer Fisch aus dem Bach, Hirschleber frisch von der Jagd, Schinken am Stück und Wurst aus dem Dorf, dazu Obst, wunderbarer natürlicher Bio-Käse, selbstgemachte, Marmeladen, Landeier und herlicher Birnenwein.

 

Hier lebt die Küche von Produkten aus der Region.

Der Nachsommer in Reinkultur, viel Sonne, strahlend bunte Farben, mildes Licht und würzige Luft, die nach Weintrauben duftet.

Abends fanden überall kulinarische Begegnung im Rahmen des Genussfestivals „Kostbares Kamptal“ statt. Bei uns waren es die Köche Emanuel Peceny & Jean Yves Messmer die für ein perfektes Dinner sorgten. An mehren Stationen wurde frischer Bachforelle, Tartar vom Rind und pochiertes Ei mit feiner Blutwurst zubereitet. Nur wenige Komponenten wurden auf einem Teller zusammengebracht, aber die haben es in sich.

Die Speisen waren alle kraftvoll und sinnlich – optisch wie geschmacklich.

Dazu wunderschöner Grüner Veltliner und Riesling Weine von den Winzern Jurtschitsch, Hirsch und Steininger, aus Langenlois.

Vineyard on, World off, wine in.

Einen neuen Lieblingswein habe ich auch, den GrüVe Jahrgang 2016 vom Weingut Jurtschitsch. Er feiert heuer seinen 30. Geburtstag. Alwin und Stefanie Jurtschitsch bewerben den Wein in der ganzen Welt und führen den 75ha großen Betrieb auf biodynamische Arbeitsweise.

Die 700 Jahre alten Kellergewölbe bieten die optimalen Reifevoraussetzungen für die schönen Weine.

Den GrüVe einfach mal probieren.

Ach ja, die Mostviertler Genussreisen wird es auch 2018 wieder geben.

Glücklich und beschwingt reisen wir heim.  

Information:

Unterkunft: Design Hotel Loisium Spa & Resort

http://www.loisium.com

Tourismus Mostviertel 

http://www.mostviertel.at

Winzer Jurtschitsch 

http://www.jurtschitsch.com

Destillerie Farthofer 

http://www.destillerie-farthofer.at

Mostviertel Genussreise

https://www.mostviertel.at/genussreise

Unterwegs – Ivy’s Pho House in Vienna.

Sushi vom Dots und Pho Bo gibt es im „Ivy’s Pho House“.

Ivana Gebel und Martin Ho präsentieren den Wienerinnen und Wienern einen neuen kulinarischen Ort.

Inspiriert von den Straßenküchen Hanois und nach dem Originalrezept von Martin Hos Mutter möchten der Unternehmer und seine Lebensgefährtin alle Suppentiger mit authentischer vietnamesischer Küche begeistern. In dem kleinen Lokal, ehemals Yoshi’s Café, in der Mariahilfer Straße 103 im sechsten Bezirk, werden würzige Pho Suppen wie aus dem Norden Vietnams mit Rind, Huhn oder gemischt sowie Dim Sum in verschiedenen Variationen, vietnamesische Fischsuppe, Frühlings- und Sommerrollen sowie wechselnde saisonale Specials wie Pho mit schwarzen Reisnudeln oder einem Schuss Hennessy XO serviert.

„Beste Zutaten und die unverwechselbare Authentizität der vietnamesischen Street Kitchen sind das Geheimrezept, um Wien mit einem neuen Konzept zu überraschen“, sagt Gebel, die sich in mehrwöchigen Vietnam-Aufenthalten intensiv mit der lokalen Küche und den regionalen Besonderheiten auseinandergesetzt hat.

Verantwortlich für die Gestaltung zeichnet wie bei allen von Hos Projekten Lichtdesigner Alexander Riegler von MuMu Design. Für das Interieur wie vietnamesische Lampions und Accessoires ließen sich Ho und Gebel auf ihren ausgedehnten Vietnamreisen inspirieren und auch gleich direkt aus Vietnam beliefern. Die würzige Brühe wird im DOTS im Brunnerhof von einer vietnamesischen Köchin zubereitet, die handgemachten Reisnudeln werden täglich geliefert und die Dim Sum kommen frisch aus der DOTS-Küche von Walter Piller.

Dazu werden hausgemachte Tees kalt und warm aufgetischt sowie Champagner und unterschiedliche Biersorten aus Hanoi.

Ich mag Wien:

Über die DOTS Group

Seit 2005 setzt die DOTS Group von Unternehmer Martin Ho in Wien mit Restaurant- und Clubbetrieben einzigartige Akzente. Der Erfolg der Unternehmensgruppe mit rund 300 Mitarbeitern beruht auf kreativen Sushi- und Makikreationen, die seit 2005 im Stammhaus auf der Mariahilferstraße serviert werden. Heute umfasst die DOTS Group mit dem DOTS Establishment und dem DOTS im Brunnerhof zwei Restaurants, die zwei Clubs VIE i PEE und Pratersauna, eine Kunstgalerie (HO GALLERY), ein Café (YOSHI das.CAFÉ), einen Memberclub, den Beach-Club SAUNA STRAND KLUB sowie das Golfmagazin Perfect Eagle. Zudem hält sie Beteiligungen an Start-ups wie dem Modelabel Gregor Pirouzi Swimwear. 2013 publizierte Ho das Kochbuch „DOTS Cooking“ und seit 2015 beliefert die Gruppe unter der Marke „DOTS Cooking“ die Handelskette SPAR.

Weitere Informationen auf Dots Group

 

Wien im Sommer.

Text: Jens Hoffmann

Prickelnd, aufregend, stylisch und dennoch natürlich – das Palais Hansen in Wien ist ein glamouröser, eleganter Ort. Das Luxushotel wurde für die Weltausstellung 1873 erbaut. Es liegt in einem denkmalgeschützten Palais am Schottenring und ist Teil des berühmten Prachtboulevards Ringstraße.

 

Blick aus dem Palais Foto-2

Das Palais Hansen bietet in seinen 98 Doppelzimmern und 54 Suiten (inklusive einer fantastischen Präsidentensuite), zwei Restaurants und drei Bars sehr intime und individuelle Auszeiten vom Alltag.

Palais Hansen

 

Zudem können Cigarren Liebhaber hinter denkmalgeschützten Säulen und Glaswänden – anders als in den Raucherkabinen am Vienna International Airport – die perfekte Zigarre genießen und dauerhaft ihren eigenen Humidor mieten.

Rest in style.

Gemeinsam ist allen Hotelzimmern und Suiten die hochwertige Ausstattung sowie das besondere Raumgefühl mit hohen Decken und Design aus den 1920er und 1930er Jahren in dezenten Beige- und Brauntönen. Ich wohnte in einer schönen Hansen-Juniorsuite. Sehr schön ist auch das Spa: Das Kempinski The Spa vereint die Macht des Wassers mit der großartigen Badekultur des Osmanischen Reiches. Saunen, Pool, Fitness und das Dampfbad waren herrlich. Wer dieses Wohlbefinden noch steigern möchte, kann sich den zahlreichen Behandlungstreatments aussetzen.

Wem süßes Nichtstun nicht reicht, kann in das bezaubernde Wien eintauchen. Das Hotel liegt direkt am Ende der eleganten Ringstraße und alle möglichen Sehenswürdigkeiten wie das Parlament, Rathaus, Burgtheater befinden sich in unmittelbarer Nähe. Auch den Stephansdom erreicht man in ein paar Minuten prima zu Fuß.

Empfehlenswert sind auch die beiden Restaurants “Die Küche” und “Edvard”.

Wir besuchten “Die Küche”.

Auf der Speisekarte des Restaurants findet man österreichische, ungarische und deutsche Großmutter Inspirationen, die mit saisonalen, lokalen Produkten serviert werden. Im großen Rotisserie-Ofen wird täglich ein Braten vor den Augen der Gäste gegart.

Für mich gab es kleine delikate Vorspeisen, Fisch, Wiener Kalbsschnitzel und Wein. Alles großartig.

Fazit: 5 „ehrliche“Sterne.

https://www.kempinski.com/en/vienna/palais-hansen/

Wien ist cool.

0. Check-in im Palais Hansen – Kempinski, Wien

Prickelnd, aufregend, stylisch und dennoch natürlich – das Palais Hansen in Wien ist ein glamouröser, eleganter Ort. Das Luxushotel wurde für die Weltausstellung 1873 erbaut. Es liegt in einem denkmalgeschützten Palais am Schottenring und ist Teil des berühmten Prachtboulevards Ringstraße.
Palais Hansen

Das Palais Hansen bietet in seinen 98 Doppelzimmern und 54 Suiten (inklusive einer fantastischen Präsidentensuite), zwei Restaurants und drei Bars sehr intime und individuelle Auszeiten vom Alltag. Architektonisch besonders interessant ist die “Cigar Lounge”. Hier können Liebhaber hinter denkmalgeschützten Säulen und Glaswänden – anders als in den Raucherkabinen am Vienna International Airport – die perfekte Zigarre genießen und dauerhaft ihren eigenen Humidor mieten.

 

Palais Hansen

1.Frühstücken im Volksgarten Pavillon

Der kleine Pavillon im Volksgarten (1. Bezirk) ist nur von April bis September täglich ab 11 Uhr in Betrieb; jeden Dienstagabend öffnet hier das Techno Café seine Pforten. Dass es sich unter den Bäumen nicht nur feiern, sondern auch hervorragend schmausen lässt, wissen die wenigsten – und du gehörst dazu! Das Gartenhaus selbst stammt aus den 1950er Jahren, was sich an der Architektur unschwer erkennen lässt. Einrichtung und Beleuchtung sind etwas schrill, aber sehr besonders. Küchentechnisch ist man auf verkaterte Gäste eingestellt – siehe Techno Café oben – und serviert Köstlichkeiten wie Gnocchi mit Spinat, Kirschparadeiser und Bärlauchbutter oder das beliebte „Appetitbrot“. Abends wird gegrillt. Kleiner Wermutstropfen: Der Pavillon öffnet tagsüber nur bei Schönwetter.

2. Auf einen Drink mal kurz in den Puff

Man nehme eine ehemalige Bar in Wiens Rotlichtmilieu, beauftrage das Wiener Design-Duo Walking Chair mit der Transformation zur Cocktailbar – und schon wird ein Schuh draus, ein ziemlich angesagter übrigens. Die Nischen mit den schwarzen Lederbänken und der glänzende Fliesenboden erinnern an die alten Zeiten, von den Designern kommen witzige neue Ideen hinzu: Lichtblumen aus alten PET-Flaschen, leuchtende Barhocker an der Decke und Cocktailmaschinen. Die kannst du für deine Freunde und dich mieten und verfolgen, wie sich die Zutaten durch Schläuche und Vasen durch Eis schlängeln und – schwups – bei dir im Glas landen. Chin-Chin!

3.Buchteln essen im Café Hawelka

Andy Warhol war hier genau wie Klaus Maria Brandauer oder Peter Ustinov. Ob sie alle die legendären Buchteln von Josefine Hawelka gegessen haben, ist nicht überliefert, nur so viel: Diese Mehlspeise musst du unbedingt probieren, am besten in Kombination mit einem Kaffee – die Bohnen kommen direkt aus dem Trommelröster der Hawelkas. Seit 1939 befindet sich das Künstlercafé (1. Bezirk) im Familienbesitz und außer einer Espressomaschine wurde dem „Zeitgeist“ bislang jedes Zugeständnis verweigert. Zum Glück: Unaufgeregt geht es hier zu, fast familiär. Inzwischen kümmern sich Sohn und Enkel des Gründers um das Geschäft, ganz im Sinne von Leopold Hawelka. Seine Vision von einem Wiener Kaffeehaus wurde zur Institution.

4.Freihausviertel – willkommen in der Kreativszene

Nicht weit entfernt vom Naschmarkt hat sich die kreative Szene Wiens angesiedelt. Hier findest du Design-Shops, Galerien und Lokale, die für die Bewohner des Viertels so etwas wie das verlängerte Wohnzimmer sind. Falls du bei deinem Aufenthalt in der Donaustadt noch nicht mit Wiener Küche in Berührung gekommen bist, solltest du einen Abstecher ins Café Amacord machen. Der Traditionsladen ist berühmt für seine Klassiker. Ganz in der Nähe wartet schon eine andere Institution, das Café Anzengruber. Die Küche serviert eine Mischung aus Wiener und kroatischer Küche, das Bier ist köstlich.

5.Dish-Tennis und Klo-Konzerte im Zweitbester

Hä? Richtig gelesen. Zweitbester zählt zu den jüngsten Lokalitäten der Stadt, hat sich aber schnell zu einem Place-to-be gemausert. Der Industrielook mit nackten Ziegelwänden und Betonboden ist cool, das Programm originell. Neben DJ-Nächten finden hier Events wie die Tischtennis-Party „Dish-Tennis“ und „Konzert am Klo“ statt. Wenn du Hunger bekommst: Auch die Küche im Zweitbester kann sich sehen lassen. Und die ist – typisch Freihausviertel – ziemlich kreativ. Mal steht der DJ hinter dem Herd, mal die Großmutter, mal ein Koch aus einem anderen Restaurant.

6.Modische Zeitreisen bei Flo Vintage

Wer sucht, der findet: Glamouröse Kleider aus den 1920ern, Knalliges aus den 1970ern oder fast Vergessenes aus den 1980er-Jahren. Der Second-Hand-Laden in der Schleifmühlgasse im 4. Bezirk ist eine wahre Schatztruhe und genau die richtige Anlaufstelle für Modejünger – und für die Meister der Couture. So lassen sich internationale Designer wie Stella McCartney und Marc Jacobs vom Fundus bei Vintage Flo inspirieren. Mehr als 5.000 Kleidungsstücke warten hier auf neue Besitzer. Die Originalität und Qualität der Teile macht den Laden auch zum gefragten Ausstatter von Film- und Fernsehproduktionen.

7.Vegane Burger aus der Swing Kitchen

Wien gilt nicht von ungefähr als „Mekka“ für die Anhänger des veganen Lifestyles, denn die Bandbreite an Restaurants, Cafés und Lieferservices ist enorm. Seit 2015 ist Österreichs Urgestein der veganen Küche Charly Schillinger mit seinem Konzept Swing Kitchen vertreten und vertreibt mit seinen Läden im 4. und 7. Bezirk endgültig den Öko-Muff aus der Szene. Neben „Real Vegan Burgern“ in allen möglichen Variationen gibt es allerhand Leckeres bis hin zu Ice Cream – frisch und klimafreundlich zubereitet: eben Fastfood auf höchstem Niveau. Dass vegane Küche durchaus Gourmets begeistern kann, zeigt das Tian im 1. Bezirk. Das mit einem Michelinstern ausgezeichnete vegetarische Restaurant bietet seinen Gästen bei jedem Gang eine vegane Alternative.

8.Elektro und Visuals im Club Dual

Klein, fein und elektro – der Keller unter dem Café Wirr in der Burgstraße (7. Bezirk) ist einer der absoluten Hotspots im Wiener Nachtleben. „Dual“ spielt auf die beiden unterschiedlichen Lokaltypen in dem Gebäude an. Der Club versteht sich als Plattform für Kreative aus der Elektroszene, gefeiert wird bis in die frühen Morgenstunden. Für das typische „Dual-Flair“ sorgen die extravaganten Visuals, die den Räumen Eigenleben einhauchen. Falls du mehr auf Underground stehst: Der Club Fluc & Fluc Wanne ist in der Fußgängerunterführung am Praterstern beheimatet. Hier geht sieben Tage die Woche die Post ab. Das Ambiente: viel Beton, kein Schnickschnack und einen Biergarten gibt‘s auch.

9. Leckeres Dutzend – Gelato Lover schlecken bei Leones

Wien gilt als die Hauptstadt der Eissalons; nirgendwo in Europa ist die Dichte größer. Sorten wie Ziegenkäse oder Karotte haben die Eistheken erobert, aber es gibt auch Eisdielen, die traditionell und hip zugleich sind – wie Leones Gelato im 8. Bezirk. Hier werden jeden Tag genau zwölf Sorten angeboten, immer nach original italienischer Art zubereitet. Was es genau gibt, hängt sowohl von der Verfügbarkeit der saisonalen Zutaten ab als auch von den kreativen Einfällen der Eismacher. Das Beste: Du bekommst das Eis auch in Großportionen zum Mitnehmen und einen Lieferservice hat’s auch. Klingt nach einer coolen Party auf dem Hotelzimmer…

10. Bonbons und Schlecker aus der Zuckerlwerkstatt

An dieser Adresse kommt kein Zuckergoscherl vorbei: In der kleinen Manufaktur werden Bonbons & Co. noch in Handarbeit hergestellt. Die Zuckerbäcker aus der Herrengasse greifen dabei gerne auf alte, traditionelle Rezepte zurück und lassen sich beim Arbeiten sogar über die Schulter schauen. Eine Spezialität der Zuckerlwerkstatt sind die Wiener Seidenzuckerl. Die Besonderheit dieser kissenförmigen Bonbons: Sie werden aus gezogenem Zucker hergestellt, was ihnen den typisch knackigen Biss verleiht. Innen sind sie mit cremiger Schokolade gefüllt. Erst hart, dann zart – verführerisch!

Infos Wien Info

Quelle: Huffington Post

Wie kein anderer seiner Generation inszeniert der dänisch-isländische Künstler Olafur Eliasson seit über zwei Jahrzehnten die körperliche und materielle Erfahrung künstlerischer Werke und stellt dabei unsere Sehgewohnheiten nachhaltig infrage.

Eliasson bedient sich der Verfahrensweisen von Wissenschaft, Psychologie und Architektur, um mittels Bewegung, Projektion, Schatten und Spiegelung das Verhältnis zwischen Realität, Wahrnehmung und Repräsentation eindringlich sichtbar und erlebbar zu machen.

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Wishes versus wonders, 2015 Photo: Anders Sune Berg

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Installation view, 2015 The Winter Palace of Prince Eugene of Savoy, Vienna 2015 Photo: Anders Sune Berg

„Natürliche“ Materialien – wie Wasser, Luft, Nebel, Licht oder Eis – erzeugen einnehmende Umwelten, in denen Besucherinnen und Besucher gleichzeitig Akteure seiner Kunst sind.

In der umfassenden Einzelausstellung werden Schlüsselwerke aus zwei bedeutenden internationalen Sammlungen sowie neu kommissionierte Arbeiten präsentiert.

 

Eine Kooperation zwischen Belvedere, Wien, Thyssen-Bornemsiza Art Contemporary Collection, Wien und The Juan & Patricia Vergez Collection, Buenos Aires.

https://www.belvedere.at/jart/prj3/belvedere/main.jart?rel=belvedere_de&content-id=1438325473346&reserve-mode=active&ausstellung_id=1446916161096

 

http://www.olafureliasson.net/

 

ViennaSphere auf dem RAW Gelände  in Berlin.

Wien feierte ein multimediales Kunstfest in Berlin auf dem RAW Gelände. WienTourismus begeisterte uns anlässlich des Wiener Festjahres 2015 mit dem Jubiläum „150 Jahre Ringstraße“ und Host City des 60. Eurovision Song Contest. Der aufeinanderfolgend in fünf europäischen Städten – Barcelona, Paris, London, Mailand, Berlin – auftritt. Der 360°-Projektionsdome mit einem Durchmesser von 22 Metern wird vom Wiener Künstlerkollektiv Neon Golden mit modernsten audio-visuellen Techniken bespielt.

Begleitet wurde es von einem feinen Menü.

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Thematisiert werden verschiedene Welten, die sich entlang der Ringstraße auftun, sowie als Highlight der Eurovision Song Contest.

Das Highlight des Abends und des Films machte  Conchita Wurst ua mit ihrem Song „Rise Like a Phoenix“, mit dem sie den Eurovision Song Contest 2014 für Österreich gewann.

 

Conchita3Zu Gast im Palais Hansen

 ViennaSphere ist ein aufblasbarer 360°-Projektionsdome, Station in Berlin in Berlin war vom 17. bis 19. April. Mit einem Durchmesser von 22 Metern bei einer Höhe von 20 Metern fasst der aufblasbare Dome bis zu 500 Personen. Abends wird die ViennaSphere mehrmals hintereinander mit einer 360º-Projektion einer beeindruckenden Multimedia-Show des Wiener Künstlerkollektivs Neon Golden bespielt. Die rund 15-minütige aufsehenerregende Show zeigt Wien in Realbildern und 3D-Animationen. Jeden Abend wurde in der ViennaSphere eine Wien-Reise mit je zwei Tickets für das Finale des Eurovision Song Contest am 23.5.2015 verlost (zwei Übernachtungen in einen Vier-Sterne-Hotel inkl. Frühstück, An- und Rückreise mit Austrian Airlines, Vienna Card). Tagsüber werden Wien-Informationen, Flyer und Broschüren an die BesucherInnen ausgegeben.  Darüber hinaus gibt es in der ViennaSphere zwei mit Microsoft Kinect-Technologie ausgestattete Stationen, die einen allein durch Körperbewegung gesteuerten virtuellen Spaziergang über die Ringstraße ermöglichen. Der Eintritt in die ViennaSphere ist frei.
Am 1. Mai 1865 wurde die Wiener Ringstraße von Kaiser Franz Joseph offiziell eröffnet. 2015 feiert Wien den 150. Geburtstag des Prachtboulevards mit zahlreichen Ausstellungen und Sonderführungen. Die Ringstraße beherbergt nicht nur eine Fülle an Sehenswürdigkeiten, sondern auch große Parks, wichtige Monumente und vieles mehr.

Conchita Wurst hat 2014 den 59. Eurovision Song Contest in Kopenhagen für Österreich gewonnen. Der 60. Eurovision Song Contest unter dem Motto „Building Bridges“ findet von 18. bis 23.5.2015 in Wien statt. Neun Shows in der Wiener Stadthalle, ein Eurovision Village am Wiener Rathausplatz und viele weitere Events werden die Stadt eine Woche lang rund um den größten Musikevent der Welt in Atem halten.
Das in Wien beheimatete Künstlerkollektiv Neon Golden wurde 2005 in Dornbirn (Vorarlberg) als Plattform für experimentelle Medienkunst im Club-Kontext gegründet. Die Gruppe besteht derzeit aus 14 Mitgliedern, die ihre Herkunft in so verschiedenen Disziplinen wie Design, Kunst und Programmierung haben. Im Laufe der Jahre verlegte Neon Golden seinen Schwerpunkt von generativen Live-Visuals auf einen Mix aus bewegter Grafik, aufgefundenem Filmmaterial und generierten Live-Visuals. Neben dem reinen Inhalt besteht ein weiterer Schwerpunkt in der Entwicklung komplexer Setups und Installationen, wobei verschiedene Technologien wie Projection Mapping, LED-Wände, Mehrkanalsysteme, Licht und Laser zum Einsatz kommen, um sämtliche Komponenten zu einer einzigartigen Erfahrung zu verweben.
Wien ist Bundeshauptstadt und zugleich das kleinste der neun Bundesländer Österreichs.

Das Zentrum der Stadt (Stephansdom) befindet sich auf einer Seehöhe von 171 Metern. In Wien herrscht ein gemäßigtes Übergangsklima mit kontinentalen und ozeanischen Einflüssen. 67 Sommertage (Temperaturen von 25 Grad Celsius und darüber) stehen 50 Frosttagen (Temperaturen unter 0 Grad Celsius) gegenüber.
Wien liegt historisch gesehen an einem Schnittpunkt von Kulturen und Verkehrswegen, an der einstigen Bernsteinstraße und der Donau. Archäologische Funde gibt es bereits aus der Altsteinzeit. Mit den Römern beginnt Wiens eigentliche Siedlungsgeschichte, sie legten im Bereich des heutigen Stadtzentrums ein Militärlager und eine Zivilstadt (Vindobona) an. 1156 wurde Wien Herzogresidenz der Babenberger. Unter den Habsburgern war Wien über 600 Jahre lang kaiserliche Reichshaupt- und Residenzstadt. Die historische Innenstadt der Kulturmetropole und Welthauptstadt der Musik wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
Das Stadtgebiet ist in 23 Bezirke gegliedert, umfasst 415 km² und wird von über 1,8 Millionen Menschen bewohnt (siebtgrößte EU-Stadt, Bevölkerungsdichte circa 4.200 Einwohner pro km²). 1995 trat Österreich der EU bei, Währung ist der Euro. Der Großraum Wien zählt 2,6 Millionen Einwohner, ein knappes Viertel aller Österreicher lebt hier. Wien gehört – wie Österreich im Allgemeinen – zum deutschen Sprachgebiet.
2015 wurde Wien bereits zum sechsten Mal in Folge vom internationalen Beratungsunternehmen Mercer als lebenswerteste Stadt weltweit ausgezeichnet. Jährlich führt Mercer eine Studie zur Bewertung der Lebensqualität in 230 Metropolen weltweit durch. Bewertet wurde das politische, soziale und ökonomische Klima, medizinische Versorgung, Ausbildungsmöglichkeiten, infrastrukturelle Voraussetzungen wie das öffentliche Verkehrsnetz, Strom- und Wasserversorgung. Weiters wurden Freizeitangebote wie Restaurants, Theater, Kinos, Sportmöglichkeiten, die Verfügbarkeit von Konsumgütern vom Nahrungsmittel bis zum Auto sowie Umweltbedingungen von der Grünanlage bis zur Luftverschmutzung verglichen.
Die Hälfte des Wiener Stadtgebiets ist Grünfläche, die aus Gärten, Parks, Wald und landwirtschaftlich genutzten Flächen besteht. 39 Prozent aller Wege in Wien werden mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt – ein Europarekord. Zudem ist die Stadt die einzige der Welt, die nennenswerten Weinbau innerhalb der Stadtgrenzen betreibt. Wien ist nicht nur Bundesland und Bundeshauptstadt, sondern auch eine eigenständige Weinregion mit einer Rebfläche von rund 700 Hektar (circa 80 Prozent Weißweinreben).
Nur 60 Kilometer von der slowakischen Hauptstadt Bratislava entfernt, spielt Wien nicht nur eine bedeutende Rolle in der 2003 gegründeten Europaregion Centrope, sondern auch im inter-nationalen Verkehrsnetz. Der Flughafen Wien-Schwechat (Vienna International Airport) verzeichnete 2014 230.800 Flugbewegungen und 22,5 Millionen Passagiere. Große europäische Fernstraßen führen ebenso über Wien wie überregionale Eisenbahnlinien. Mit seinem neuen Hauptbahnhof hat Wien als moderner Knotenpunkt des transeuropäischen Schienennetzes zusätzlich an Bedeutung gewonnen.
Wien ist zudem eines der vier UNO-Hauptquartiere.

Rock me Amadeus.

Zu Gast im Palais Hansen Kempinski Vienna.
Conributed by Jens Hoffmann.

Das Palais Hansen Kempinski Vienna ist der neue Star am Wiener 5-Sterne Hotelhimmel. Das Luxushotel wurde für die Weltausstellung 1873 in Wien erbaut. Es liegt in einem denkmalgeschützten Palais am Schottenring und ist Teil des berühmten Prachtboulevards Ringstraße.
Das Haus zeichnet sich heute durch zeitgemäße Innenarchitektur und viel Luxus aus. Der Interiordesigner Jean Claude Laville bewies viel Fingerspitzengefühl bei der Kombination von historischer Architektur und modernen Einflüssen. Die griechische Siegesgöttin Nike wacht über dem Gebäude. Sie findet sich in Gedenken an die großen Siege Wiens sowohl auf dem Dach in Form einer Statue als auch im Logo des Hotels wieder.

Das Palais Hansen ist ein glamouröser, eleganter Ort – prickelnd und aufregend, stylisch und dennoch natürlich. Es bietet in seinen 98 Doppelzimmern und 54 Suiten (inklusive einer fantastischen Präsidentensuite), zwei Restaurants und drei Bars sehr intime und individuelle Auszeiten vom Alltag. Architektonisch besonders interessant ist die “Cigar Lounge”. Hier können Liebhaber hinter denkmalgeschützten Säulen und Glaswänden, anders als in den Raucherkabinen am Vienna International Airport, die perfekte Zigarre genießen und dauerhaft ihren eigenen Humidor mieten.

Palais Hansen 2

Gemeinsam ist allen Hotelzimmern und Suiten die hochwertige Ausstattung, das besondere Raumgefühl mit hohen Decken und Design aus den 1920er und 1930er Jahren in dezenten Beige- und Brauntönen. Ich wohnte in einer schönen Hansen-Juniorsuite und genoss das wohl heißeste Wochenende des Jahres.

Etwas Abkühlung gab es an der Theke und im Pool des Spa. Das Kempinski The Spa ist eine Reise durch die europäischen Jahreszeiten.
Die Macht des Wassers wird vereint mit der großartigen Badekultur des Osmanischen Reiches. Saunen, Pool, Fitness und das Dampfbad waren herrlich. Wer dieses Wohlbefinden noch steigern möchte, kann sich den zahlreichen Behandlungstreatments aussetzen.

Das Hotel besticht auch durch das Spiel mit Wiener Stilelementen und einzigartiger Atmosphäre, viel Marmor und kleine liebevolle Details harmonieren als Zeitzeugen. 
Zudem ist es das perfekte Stadthotel mit einem großartigen Blick über Wien und die historische Ringstraβe.

Blick aus dem Palais Foto-2

Wem das nicht reicht, kann in das bezaubernde Wien eintauchen. Das Hotel liegt direkt am Ende der eleganten Ringstraße und alle möglichen Sehenswürdigkeiten wie das Parlament, Rathaus, Burgtheater befinden sich in unmittelbarer Nähe. Auch den Stephansdom erreichen man in ein paar Minuten prima zu Fuß.

 

Empfehlenswert sind auch die beiden Restaurants “Die Küche” und “Edvard”. Wir genossen “Die Küche”. Für die Speisekarte des Restaurants ließ sich Chefkoch Vogel von Rezepten österreichischer, ungarischer und deutscher Großmütter inspirieren, die er mit saisonalen, lokalen Produkten serviert.

Im großen Rotisserie- Ofen wird täglich ein Braten vor den Augen der Gäste gegart. Für mich gab es Fisch und Wiener Kalbsschnitzel, kleine delikate Vorspeisen und Wein. Der Weißwein vom Weingut des südafrikanischen Golfprofis Ernie Els war die perfekte Weinbegleitung.