Aus der Reihe „Unterwegs in Europa“ – Wroclaw

Von Jens Hoffmann

Wroclaw, meine neue Liebe.

Sylisch, charmant und liebevoll – die perfekte Mischung, um allen Ansprüchen gerecht zu werden.

Die Stadt hat viele Reize und ist eine der Lieblinge von Dalai Lama.

Warum seine Heiligkeit hier so gern ist, haben wir versucht herauszufinden.

Soviel vorweg, wir wurden wundervoll beherbergt und die Stadt zu erkunden hat so richtig Spaß gemacht.

Wroclaw ist ein Cocktail aus Historie, Citylifestyle, Museen und einer malerischen Altstadt.

Kurz: Eine der schönsten Städte Polens, wohl auch wegen der Bauhaus Kunst, Design- und Kulturszene.

Wroclaw hat eine bewegte Geschichte, 70% Prozent der Stadt war nach dem Krieg zerstört, 1915 sprachen noch 95% der Bewohner deutsch, heute sind es 5%. 

Interessant.

Die zerstörte Altstadt wurde nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut.

Heute erstrahlt sie mit alten, herrschaftlichen Häusern.

Jeder kann in der „Stadt der 100 Brücken“so ziemlich alles tun und lassen, was er will.

Überall gibt es kleine Geschichten und Traditionen. Wenn man sich für Architektur und guten Café interessiert, dann lohnt sich ein Besuch der Markthalle Hala Targowa.

Das Bauwerk mit seiner roten Backsteinfassade und dem Uhrturm ist beeindruckend, besonders spannend ist auch die Stahlbeton-Konstruktion und die vielen lokalen Früchte, Würste und Gemüse.

Ähnlich spannend, ist die Jahrhunderthalle, ein UNESCO-geschütztes Bauwerk.

Hier finden Sportevents und Konzerte statt und eben jener Dalai Lama hat hier schon mehrere Reden gehalten.

Daneben gibt es ein Museum für zeitgenössische Kunst.

Der Besuch lohnt sich.

Auch die Elisabethkirche ist einen Besuch wert. Der backsteingotische Kirchenbau besticht durch seine schönen Fenster. 

Kleiner Tipp: Bei einem Spaziergang durch Wroclaw immer mal den Blick vom iphone nehmen, einfach nach unten schauen. 

Wenn man Kinder dabei hat macht man das ja sowieso.

Es lohnt sich, dort befindet sich nämlich die „Zwergenarmee“ der Stadt.

Die kleinen Zwerge – Krasnale heißen sie auf polnisch – sind aus Wroclaw nicht wegzudenken.

Sie prägen das Stadtbild, hunderte von Zwergen sind in der Stadt permanent anwesend.

Nach einer Sage halfen die Zwerge bei der Stadtgründung und bei Protesten gegen die ungeliebte Regierung.

Aus Dankbarkeit hat man ihnen ein lebenslanges Bleiberecht zugesichert.

Wunderbar.

Anreise: Wir leben nachhaltig und sind von Berlin mit dem Zug angereist.

Mit der Einfahrt in den Hauptbahnhof, den Wrocław Główny, bietet die Stadt bereits ihr erstes Highlight.

Das Bahnhofsgebäude sieht mit seinen Türmchen und Zinnen wie ein kleines Schloss aus.

Wow.

Los geht es.

Das obskure Objekt unserer Begierde und Zuhause auf Zeit ist das DoubleTree by Hilton.

Das Designhotel präsentiert sich wie die „Queen Mary 2″ beim Ablegen.

Es vermischt modernes Exterieur mit feinen Innenkonzept. 

Das elegant abgerundete Gebäude zog uns sofort in seinen Bann.

Das „OVO Wroclaw“ ist ein Symbol für urbanes Design.

Wir wurden herzlich empfangen und der fürsorgliche Service begleitete uns während des gesamten Aufenthalts.

Das DoubleTree by Hilton verfügt über 189 Zimmern und Suiten.

Diese sind modern, funktionell und stylisch eingerichtet.

Design ist hier kein Selbstzweck, sondern dient dem Gast und soll ihn erfreuen.

Ein perfekt gestaltetes Bad mit Badewanne und Dusche in unserer Juniorsuite.

Wir wohnten in der 295 und hatten Zugang zu der Executive Lounge – inklusive Happy Hour und einem kleinen Dinner.

Unten standen Fahrráder bereit.

Los geht es durch den Słowacki Park in die Stadt.

Das Hotel bietet mit der OVO-Bar und Restaurant eine feine kulinarische Betreuung.

Auch das Frühstücksbuffet konnten uns überzeugen.

Ein fantasievolles internatinales Frúhstúck, polnisch inspiriert mit Fisch, Kimchi, Smoothies.

Ich mag die lokale Küche von Produzenten aus dem Umland.

Alles war geschmacklich perfekt und mit hochwertigsten Zutaten zubereitet.

Für diejenigen, die auf Wellness setzen, bietet das Hotel – ein Schwimmbad, Sauna und Spa mit ganzheitlichen Behandlungen.

Ein perfekter Platz zum Relaxen.

Wer zum Abendessen im Hotel bleibt wird hier glücklich.  

Salate, Steak und Piroggi, fast alles regional.

Die Küche des Ovo bietet eine kleine, aber feine Auswahl an Gerichten.

Fine Dining gibt es an anderer Stelle im Innenhof.

Das probieren wir das náchste Mal.

Wunderbar.

Dann wieder zurück aufs Fahrrad, Sehenswürdigkeiten, Denkmäler, Brücken, Kirchen fliegen am Abend an uns vorbei. 

Die internationalen Besucher nennen die Stadt „Wroclove“.

Fazit: Eine wunderbare Stadt.

Tipp der Redaktion: Einfach mal ausprobieren.

Das DoubleTree Hilton ist ein feines Designhotel, dass zurecht 5 Sterne verdient.

Informationen und Buchung:

Double Tree Wroclaw

Die Pressereise wurde von RG 2 Communications New York – London unterstützt.

Die Berichterstattung blieb davon unberúhrt.

Related Images: