Die „barefoot luxury destination“ Malediven

Von Jens Hoffmann

Der islamische Inselstaat im Indischen Ozean westlich von Sri Lanka war mal ein riesiger Hippietreffpunkt, heute begrüßt man Luxusurlauber auf den fast 1200 Inseln, von denen 200 auschließlich von Einheimischen bewohnt werden.

Los geht’s.Nach der Ankunft am International Airport Malé und der Begrüssung in der exklusiven “Seaplane Lounge” geht es mit dem Wasserflugzeug ins Resort.

Flugdauer 35min. Uns erwartet ein  “Robinson Crusoe” Erlebnis, ein Resort, zwei Inseln und dies im Süd Ari Atoll. Das Conrad Rangali wurde schon oftmals prämiert und hat seine Travel Awards wirklich verdient. Diesen Luxus am Äquator genoss ich barfuss und in vollen Zügen.

Das Luxusresort überzeugt mit traumhaften Water Villas inklusiv grossen Sonnendecks, eigenem Pool und riesigen Panoramafenstern und wunderschönen Beachsuiten.

Wow! Ich genoss in meiner Strandsuite mit der Nummer 102 das Open-Air Badezimmer.

Direkt hinter meinem Garten befand sich der unglaubliche, weisse Sandstrand und der türkisblaue Indische Ozean.

Hier werden die Träume moderner Luxusreisender erfüllt. Das hauseigene Conrad Reef ist ein Highlight, alle Arten von bunten Fische, Schildkröten und Stachelrochen leben hier,  Das Plankton zieht zudem die majestätischen Mantas an und ich habe beim Schnorcheln Tintenfische, tausende von buten Fischen und Wasserschildkröten gesehen. Das Conrad Rangali bietet zudem in jedem seiner grossartiges Spas die perfekten Treatments. Ich fühlte mich wie neugeboren nach dem Naturopathy Treatment mit Massage, Reiki und Ohr-Akkupunktur. Grossartig. Am Strand zu liegen reicht heute nicht mehr, das Conrad Maldives Rangali ergänzt das Angebot mit Yoga Sessions am Strand, Beachvolleyball, Tischtennis und natürlich grossartigen Tauch und Schnorchelaktivitäten an den schönsten Tauchplätzen der Malediven. Nicht zu vergessen das unvergessene Sunsetcruising mit Champagner und zahlreicher Delfinbegleitung. Auch für den weitgereisten Reisejournalisten ein Erlebnis der besonderen Art. Für die grosse kulinarische Vielfalt stehen im Conrad gleich mehrere Fine Dining Restaurants zur Verfügung, von denen ich alle  ausprobiert habe. Hervorzuheben ist das Ithaa Restaurant, Lobster, Reef Fisch und Fleisch überzeugten mich mit mediterranen und asiatischen Nunancen, fein schmeckte auch der Octopus mit Ananas Chili Sauce. Alles gab es auch perfekt gegrillt.

Ach ja, es ist das weltweit einzige Unterwasser Restaurant, ein vollverglaster Genusstempel.

Es roch nach Meer und Salz. Zuerst den Steg entlang dann die Treppe hinunter, in die blaue Tiefe. Für mich war das Ithaa ein überwältigenste Ereignis, man muss es einfach selbst erleben. Tagsüber fallen die Sonnenstrahlen durch’s Wasser, durch die Glaskuppel, Lichtpunkte tanzen über den Boden, über die Teller, die Tische. Jeder Gast war ergriffen vom Zauber des Ortes, der Unterwasserwelt. Hier gab es ein fantastisches Menue mit Malossol Caviar, Maldivian Lobster Carpaccio und einem feinen Reef-Fisch Tartar. Die Fische schwimmen beim Genuss auf Augenhöhe, schauen beim Essen zu; fröhliche Doktorfische, mächtige Barsche, bunte Korallenfische. Man ist mitten drin. Und sogar Geschirr und Bestecke im Ithaa tragen zum Erlebnis bei. Die Brotteller haben die Form von Manta-Rochen und die Messer sehen aus wie die Ruder der maledivischen Dhonis, die auf der Wasseroberfläche schaukeln.

Die exzellenten Weine aus Neuseeland und der Champagner Duval Leroy mögen das ihrige zur Wahrnehmung dazu tun. Dann noch das himmlische Schokolade-Orange-Parfait zum Abschluss. Grossartig. Als wir wieder „auftauchen“ sind wir irgendwie beseelt, wir waren Teil einer anderen Welt, und gut gegessen haben wir auch noch. Aber auch in den anderen Häusern des Conrad Rangali gibt es herrlichen Lobster, Scampis, Austern und Fisch. Köstlichkeiten genießen und sich dabei vom Ausblick auf das türkisblaue Wasser verzaubern lassen. Die Vision des Conrad ist es, jedem Gast eine Oase der Ruhe zu bieten. Das ist gelungen. 

Schade, ich muss wieder los.