Spaß gemacht hat es.
Wir waren zwar nicht live dabei, aber Berlin hat sich fein rausgeschmückt.

Gewonnen hat die Bulgarin Dara mit ihrem Song „Bangaranga“.
Die Sängerin Dara überzeugte alle und gewann sowohl das Jury- als auch das Publikums-Voting und setzte sich mit ihrem Partysong deutlich vor Israel durch.
Auf die Frage, was „Bangaranga“ bedeute, sagte Dara, es stehe für ein Gefühl, es gehe um spezielle Energie und den Gedanken, „alles ist möglich“.
Es ist der erste Sieg für das osteuropäische Land in dem Wettbewerb, nächstes Jahr darf Bulgarien den ESC austragen.
Das sei nicht nur für sie eine Errungenschaft, sondern für die Künstlerszene in ganz Bulgarien, sagte Dara nach ihrem Sieg. „Wir werden den ESC in Sofia haben und wir müssen uns vorbereiten, damit wir all die Menschen empfangen können.“
Auf Platz zwei kam wie bereits im Vorjahr Israel, das von einem – wahrscheinlich manipulierten- Ergebnis in der Publikumsabstimmung profitierte, Dritter wurde – ebenfalls durch viele Publikumsstimmen – Rumänien.
Das von den Wettbüros hoch gehandelte Australien landete auf dem vierten Platz vor dem fünftplatzierten Italien.
Das finnische Duo Linda Lampenius und Pete Parkkonen, das von Wettbüros seit Wochen als Sieger vorhergesagt wurde, konnte weder die Jury noch das Publikum voll überzeugen und kam auf Platz sechs.
Für Deutschland endete es Musikwettbewerb wie so oft in den vergangenen Jahren mit einer Enttäuschung – Sarah Engels erreichte nur den 23. und damit drittletzten Platz. Die 33-Jährige bekam insgesamt nur zwölf Punkte – alle von der Jury, beim Publikum ging sie leer aus. Vergangenes Jahr war das deutsche Duo Abor & Tynna immerhin auf Platz 15 gelandet, im Jahr davor wurde Isaak für Deutschland Zwölfter.
