Aus der Reihe „Unterwegs in der Welt“: Miami

Von Jens Hoffmann

Ankunft International Airport Miami, heute funktioniert die US-Immigrationsprozedur problemlos. Wahrscheinlich liegt es daran das Miami fest in spanischer Hand ist. Miami Beach hat sich neu definiert. Künstler und Designer beleben Miami Beach, viele Reiche aus Südamerika und insbesondere Brasilien haben sich in Miami eingekauft.

Zunächst mal wieder ins legendäre Hotel Biltmore. Ich höre wieder einmal vom „Bad Boys“ Dreh mit Will Smith, der Flucht der schönen Julie und ihren Sprung in den riesigen Hotel-Pool. Ich bin gerne hier, der Concierge erinnert sich natürlich an den Dreh. Einen Sprung aus dieser Höhe würde keiner überleben, erklärt er. Klar, der Pool ist kaum zwei Meter tief! Das Schwimmbad, das bei der Eröffnung als größter Hotelpool der Welt für Furore sorgte ist eine Legende. Johnny Weissmüller war hier Schwimmlehrer und Bademeister, bevor er als Tarzan berühmt wurde. Die Luxusadresse in Coral Gables war oft Schauplatz für Hollywoodfilme.

Die Betreiber bauten ein Hotel als europäische Stilkopie, mixten Gotik und Barock, maurische, spanische, venezianische Architektur und nennen es mediterran. Mr. Merrick, der Gründer des Hotel Biltmore, schuf in den 1920er Jahren auch das gesamte Viertel Coral Gables, eine grüne Oase voller Villen, der Ocean Drive in Miami Beach ist zwar nur eine Autostunde entfernt, aber doch Welten entfernt. Jennifer Lopez, Travolta und Präsidenten nächtigten hier. Die neuen Prominenten haben nicht mehr so klangvolle Namen. Für mich geht es dann zum Mandarin Oriental Hotel. Es liegt auf einer kleinen Privatinsel dem Brickell Key.

Hinter dem hohen Gebäude befindet sich die Skyline von Miami, Miami Beach mit seinen historischen Art-déco-Hotels am azurblauen Atlantik, den weissen Stränden und den Plätzen für die Partyszene.

Auf der kleinen Mandarin Oriental Privatinsel geht es ruhig zu. Es gibt Cabanas, ein grosses Schwimmbad, einen Whirlpool, Hängematten, Sonnenliegen sowie den White Beach mit Blick auf die Bucht von Key Biscayne. Von hier sind es nur noch 300 Kilometer bis Kuba.

Im Mandarin Oriental zählen die inneren Werte, das das Interieur des Hotels ist wunderschön. Die Lobby des Mandarin Oriental ist elegant in warmen Farben mit Polstermöbeln und einer holzverkleideten Decke gestaltet.

Sie vereint westliche Elemente mit asiatischem Stil. Das hoteleigene Restaurant Azul bietet viel Genuss, es gibt anspruchvolle regionale Gerichte, aber auch Scampis, feines Sushi oder Rindersteaks.

Me gusta, Miami ist immer schön.