Winteridylle auf 1.800 Metern: Die Turracher Höhe überzeugt mit Qualität und Charakter
Schneesicherheit, Naturerlebnis und Traditionshotellerie prägen die Saison in den Nockbergen
Von Thomas Stupica
Fotos: Christoph Rossmann
Turracher Höhe – Wenn sich der Turracher See in eine glitzernde Eisfläche verwandelt und die sanften Kuppen der Nockberge unter einer dichten Schneedecke verschwinden, beginnt auf 1.800 Metern Seehöhe die Hochsaison. Die Turracher Höhe, an der Grenze zwischen Kärnten und der Steiermark gelegen, zählt auch in diesem Winter zu den gefragten Destinationen für Wintersportler und Ruhesuchende.
Dank ihrer Höhenlage gilt die Region als besonders schneesicher. Moderne Beschneiungsanlagen sorgen zusätzlich für stabile Bedingungen auf den rund 43 Pistenkilometern. Das Angebot reicht von breiten, familienfreundlichen Abfahrten bis hin zu sportlich anspruchsvollen Strecken. Komfortable Liftanlagen ermöglichen einen zügigen und angenehmen Skibetrieb.
Ein besonderes Merkmal bleibt der „Pistenbutler“, der mit kleinen Aufmerksamkeiten direkt auf der Skipiste für Servicequalität sorgt – ein Detail, das den familiären Charakter des Skigebiets unterstreicht.
Doch die Turracher Höhe bietet mehr als alpinen Skisport. Winterwanderwege führen durch verschneite Zirbenwälder, Schneeschuhwanderer finden abseits der Pisten stille Naturerlebnisse, und Langläufer nutzen die bestens präparierten Loipen rund um das Hochplateau. Bei anhaltender Kälte wird der Turracher See selbst zur Attraktion, wenn seine dicke Eisdecke Spaziergänger anzieht.
Ein prägendes Element des Wintertourismus auf der Turracher Höhe ist die traditionsreiche Hotellerie. Besonders das Hotel Jägerwirt steht seit Generationen für gehobene Gastlichkeit in unmittelbarer Pistennähe. Das familiengeführte Haus verbindet alpinen Komfort mit moderner Wellness-Infrastruktur. Neben direktem Zugang zu den Skipisten bietet das Hotel einen großzügigen Spa-Bereich, regionale Kulinarik und maßgeschneiderte Serviceangebote für Wintersportgäste. Damit trägt es wesentlich zur touristischen Qualität der Region bei.
Wirtschaftlich bleibt der Winter ein zentraler Motor für die Turracher Höhe. Hoteliers und Gastronomiebetriebe berichten von stabiler Nachfrage aus dem In- und Ausland. Gleichzeitig gewinnt das Thema Nachhaltigkeit an Bedeutung: Energieeffiziente Liftanlagen, Investitionen in umweltschonende Infrastruktur und ein bewusster Umgang mit der alpinen Landschaft sollen die Attraktivität langfristig sichern.
Die Turracher Höhe präsentiert sich damit als Winterdestination mit klarer Handschrift: überschaubar, qualitätsorientiert und naturnah. Zwischen verschneiten Nockbergen, gefrorenem See und traditionsreicher Gastlichkeit entsteht ein Gesamtbild, das Sport, Erholung und alpine Atmosphäre überzeugend miteinander verbindet.
