Aus der Reihe „Unterwegs in Europa“ – Inspirierende Tage im Stubaital

Von Jens Hoffmann.

Was gibt es Schöneres, als eine Reise ins Stubaital.

 

Nach Tirol kommen jährlich tausende Touristen zum Skifahren und Rodeln, aber die Destination offeriert auch andere Möglichkeiten.

Eins dieser Angebote, das Winterwandern habe ich während einer Pressereise unter dem Recherchetitel „Winter Wandernacht“ in Neustift kennengelernt.

Durch tief verschneite Landschaften schlendern, die Stille genießen und nur das Knarren des Schnees unter seinen Füßen hören – das macht die Fazination des Winterwanders aus.

Noch ein bisschen faszinierender wird das Wandererlebnis bei Nacht. Uns führte die Wandernacht in den Natur Aktiv Park Klaus Auele in Neustift.

Seit Jahren reise ich um die Welt, als Anhänger der Geomatik, des Erspürens von guten Orten nehme ich es vorweg: das Stubaital gehört unzweifelhaft zu diesen besonderen Orten. 

Die sieben Gipfel mit Charakter bedeuten den Stubaiern alles. Sieben Gipfel, die eine Geschichte erzählen und markant die Landschaft prägen. Egal, ob beim Abendessen beim „Hoferwirt“, im Skizentrum Schlick oder bei der Nightshow „Night of Colours“ werden Rituale und Erlebnisse mit Naturbezug gefeiert. In unserer Zeit gibt es eine große Sehnsucht danach. Denn nonstop online am Computer oder Telefon zu sein hinterlässt bei vielen Menschen ein Gefühl von Leere.

Das Stubaital steuert gegen, Natur, Schnee, Berge und Alpenromatik findet man hier reichlich.

Körper und Geist kommen wieder zusammen.

Ganz Deutschland sprach im Januar nur über das Winterchaos, Schneemassen und Lawinen.

Diese werden hier einfach per Helikopter gesprengt und das alles bevor die Skifahrer auf die Pisten dürfen. 

Highlights wie die Gipfelplattform Top of Tyrol (3.210m), der Snowpark Stubai Zoo und das Stubaier Gletschergebiet gehören auf jede Bucketlist. Ich wohnte im Alpenhotel Kindl in Neustift. Dieses wirbt mit dem Slogan familiär, aktiv, erholsam und harmonisch. Ja so war es, Pool und Sauna sorgen für die Erholung nach dem Ski.

Nach Neustift kommen im Winter hunderttausende Skifahrer. Skifahren, Freeriden oder Schneeschuhwandern: das Stubai bietet zahlreiche winterliche Möglichkeiten, die Natur, die Menschen und ihre Kultur zu entdecken.

Skiwanderer und Rodelfreaks sind noch in der Unterzahl, dabei findet man auch in Schlick eine aufregende Rodelbahn, die wir befahren haben. Unabhängig von dieser findet man in der Region zehn weitere Naturrodelbahnen und mit über 40 Kilometern Abfahrten eine riesige Auswahl an Rodelvergnügen. Nicht nur die Anzahl und die zertifizierte Qualität der Bahnen, auch die umfassenden Serviceangebote machen Wintererlebnis im Stubaital so besonders. Zu jeder Tageszeit, egal ob früh morgens, nach einem genüsslichen Skitag oder abends kann man in Stubai das Rodeln geniessen. Die Strecke die ich in der Schlick 2000 (Fulpmes) befahren habe war sogar nachts beleuchtet. 

Tagsüber ging es auf die Piste. Ski und Snowboarden in Stubai ist ein schneesicheres Vergnügen.

Die Skilifte und Gondeln sind hochmodern. Durch seine Hochtallage ist die Region sowohl für sportliche Abfahrer als auch gemütliche Cruiser wie geschaffen. Stubai schafft es den Massenansturm, den sog. „Over-Tourismus“ zu verhindern. Dies wurde wirklich geschaffen, der Wintersport im Tiroler Bergland bleibt ein angenehmer Spaß.

Schlick 2000 bietet zudem zahlreiche Restaurants und Unterkünfte, die neun urigen Hütten und Bars sind die geselligsten im Tal und die Aussicht von mehr als 2.000 Metern Höhe ist fantastisch.

Der Skisport auf mehr als 22 Pistenkilometern in der Schlick und 110 Kilometern auf dem Stubaier Gletscher öffnen viele Möglichkeiten. Die vom beruflichen und sportlichen Leistungsdruck geplagten Menschen suchen im Urlaub immer mehr Entschleunigung.

Die Zukunft des Winters heißt aus meiner Sicht Genuss, das ist hier wunderbar möglich. Man findet das Ortstypische, die Einfachheit der herlichen österreichischen Restaurants, die Menschlichkeit der Ansprache.

Fazit: Genau das habe ich gesucht und wirklich erlebt, scheinbar etwas „benebelt“ (Photo) habe ich mich dennoch pudelwohl gefühlt.

Unterkunft Hotel Kindl:

http://www.hotel-kindl.at

Die Reise wurde unterstützt vom Tourismusverband Stubal Tirol.

http://www.stubai.at

Photos: Andre Schoenherr, Stefffen Vollert & Jens Hoffmann